Und was ist mit Hopp in einem Boot vor einem tosenden Wasserfall?
von daher
Bundes-Jogi hat geschrieben:George Best hat geschrieben:Bundes-Jogi hat geschrieben:Und wenn Du das zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund sagst, solltest Du 4. entweder die 100 Meter unter 9 Sekunden laufen, 5. eine gute Nahkampfausbildung haben oder Dich 6. mehrere Wochen oder Monate von Haferschleim aus der Schnabbeltasse ernähren.
Schwachsinn ist man von dir ja gewohnt, Rassismus bisher nicht. Wundert mich irgendwie trotzdem nicht, dass sowas von dir kommt. Erschreckend.
Ich beziehe mich da auf etwas, was ich selbst als Zeuge erlebt habe, ein türkischer Schüler hat den anderen mit "ich ficke Deine Mutter" beleidigt , und der schanzte nach vorne, und hat dem einen anderen einen Fausthieb verpasst, der hatte danach ein blaues und zugeschwollenes Auge. Er hat dann den Schläger angezeigt, es gab einen Prozess und ich musste als Zeuge vor Gericht aussagen. Im Übrigen ist es natürlich absolut grandios, dass Du einfach den einen Teil des Postings absichtlich ignoriert, um mich dann als Rassisten bezeichnen können. Das ist armselig.
publicenemy hat geschrieben:https://twitter.com/Sportkultur/status/1235362093186068481?s=20

Hopp versteht die massive Kritik an seinem Engagement nicht....Er erwarte zumindest Respekt für sein Lebenswerk, sagen Leute, die ihn kennen.
Schon 2009 etwa forderte er den DFB auf, gegen den damaligen Mainzer Manager Christian Heidel vorzugehen. Dieser hatte sein Bedauern ausgedrückt, "dass eine Mannschaft wie Hoffenheim einen der 36 Plätze im Profifußball wegnimmt". Hopp schrieb darauf an den Verband, man solle Diskriminierungen, "wie sie Herr Heidel betreibt", mit der gleichen Konsequenz verfolgen wie das bei Rassismus geschehe. Und er selbst entschied sich irgendwann, juristisch gegen Verleumdungen vorzugehen und führt seit Jahren einen regelrechten Kleinkrieg vor Gericht mit vermeintlichen Pöblern.
Befeuert wird dieser Dauerkonflikt zudem von einigen Beratern Hopps wie dessen Anwalt Christoph Schickhardt. Der forderte diese Woche nicht nur bundesweite Stadionverbote und gezielte Videoüberwachungen der Fans, sondern auch Hausdurchsuchungen. Zitat: "Da muss man auch mal ein paar abgreifen und auch mal einen Tag in der Zelle lassen. Das hat sich immer bewährt. "
Es liegt auf der Hand, dass solche Sprüche und die dahintersteckende Geisteshaltung nicht zur Deeskalation beitragen werden. Auch wenn es Hopps gutes Recht ist, sich mit allen finanziellen und juristischen Mitteln zur Wehr zu setzen. Aber dann wird er eben auch damit leben müssen, dass die Beleidigungen weitergehen.
Quelle: www.t-online.de
Es ist kein Zufall, dass die Anlage im Hoffenheimer Stadion installiert ist. Hier wird Mäzen Dietmar Hopp regelmäßig aufs Übelste aus dem Gästebereich beleidigt. Die Technik wird laut Schätzle jedoch nicht nur in Fällen von Beleidigungen gegen Hopp eingesetzt. Sie kommt auch gegen Anhänger der TSG zum Einsatz. Auch Betroffenen anderer Vereine werde dementsprechend vorgeschlagen, Strafantrag zu stellen.
So gab es Schätzle zufolge mit Video- und Audiomaterial Ermittlungen, weil im September 2018 aus der Hoffenheimer Kurve Nationalstürmer Timo Werner (Rasenballsport Leipzig) als " ***** nsohn" beschimpft wurde. Schmähplakate gegen Dietmar Hopp mit diesem Inhalt hatten am Samstag zur Unterbrechung beim Spiel gegen Bayern München geführt. Timo Werner wollte damals aber offenbar keine Verfolgung. "Er wurde kontaktiert, hat aber keinen Strafantrag gestellt", so Schätzle.
Hoffenheim hat anscheinend mit Richtmikrophonen auch seine eigenen Anhänger abgehört, als sie Timo Werner als Uhrensohn beschimpft haben.
Offenbar wurden auch Leute identifiziert, aber Werner wollte keinen Strafantrag stellen.
Und @Airwin
Ja, ich kann mich auch über Aktionen und Banner der Ultras freuen. Ich gehe beidäugig durch das Leben.
Einige der Banner, die jetzt bei den Pokalspielen gezeigt worden sind, nebst der Einordnung vom Uhrenschmuggler als "Uhrensohn" fand ich geradezu genial. Genauso wie den Bannertext: "Der Schlüssel zum Erfolg ist eben kein Dietrich."
Ich fand auch auch die Karlsruher Aktion vor Jahren witzig, als das Kerlchen auf unser Wappen schiss. Und die gebührende Antwort haben die Karlsruher Ultras ja mit der "Szepter und Gesindel"-Choreographie bei unserem Heimspiel gezeigt bekommen. So what?
Aber die Ultras sind eben eine sehr heterogene Gruppe mit einem merkwürdigen Demokratieverständnis.
Wer nur monokular sieht und monokausal denkt, nimmt diese Unterschiede latürlich nicht wahr.
, aber das ist latürlich nur meine einschätzung. UWe schrieb: Es ist alles eigentlich sehr einfach:
Die Kurve ist kein rechtsfreier Raum und die Ultras keine Schattengesellschaft.
Die einen wissen es, die anderen kapieren es mehr oder minder schnell und für den Rest sind die Gesetze da.
Und wenn man kollektiv und permanent das Recht verletzt, soll sich nicht darüber aufregen, dass man eben auch kollektiv bestraft wird.
higgi hat geschrieben:
Das ist außer Frage, aber wegen einer Beleidigung ein Spiel abzubrechen? In welcher Welt leben die?UWe schrieb:
In der Welt, in der offensichtlich eine Minderheit meint, im Internet oder in den Stadien ehrabschneidende, rassistische und sexistische Äußerungen oder sogar Morddrohungen absondern zu können, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Und da gibt es keine qualitativen Unterschiede zwischen Fadenkreuz und "Hurensohn".
Und da willst Du reininterpretieren, dass ich mein Fähnchen nach dem Wind hänge?
und man kennt es ja auch nicht anders 
Arme Socke!

Airwin hat geschrieben:Und da willst Du reininterpretieren, dass ich mein Fähnchen nach dem Wind hänge?
da gibts nix zu interpretierenund man kennt es ja auch nicht anders



Unter Westfalen hat geschrieben:Balbriggan
Die glasigen Augen habe ich jetzt nicht gesehen.
Aber dass Hopp dem Rummenigge die Hand entzogen hat, wohl.
Der politische Vergleich bietet sich an. Aber die beiden haben damals die Händchen fest ineinander verschlungen gehalten.
Sie waren sich der Bedeutung dieses Augenblicks eben bewusst.
So unterscheidet man Persönlichkeiten von Personen.
