zu Ba-Wü und deiner Schweizer Heimat deutlich näher, denn die Krisenherde sind bei Mulhouse
Hoffentlich wird da richtig gehandelt
In der Schweiz geht man mittlerweile pessimistischerweise davon aus, dass uns in etwa 2 bis maximal 3 Wochen "italienische Verhältnisse" drohen. (Für Deutschland werden in dieser Hinsicht übrigens etwa 3 bis 4 Wochen prognostiziert...)
Hier werden bereits praktisch alle Versammlungen abgesagt/verschoben.
Und alles, was geht, soll als Home-Office erledigt werden.
Was meine Wenigkeit betrifft, so wird bevorzugt Home-Office gemacht. Die Firma organisiert gerade, wie die Zahl der Anwesenden im Office möglichst gering gehalten werden kann.
Die Tochter geht noch regelmäßig in die Schule. Kann sich in den nächsten Tagen aber möglicherweise ändern.
Sonst gehen wir als Familie momentan nur noch zu einsamen Spaziergängen und den notwendigen Einkäufen aus dem Haus.
Meine Geburtstagsfeier (u.a. mit meinen Eltern) habe ich auf den Sommer verschoben. Soziale Kontakte werden übers Internet und Telephon gepflegt.
Der geplante Urlaub in den Frühlingsferien wird in diesem Jahr nicht stattfinden.
Am Montag bin ich trotz meiner Dauerkarte zuhause geblieben.
Mehr kann ich selbst nicht tun, aber das, was ich tun kann, tue ich selbstverständlich. Dafür, dass meine Eltern möglichst gesund bleiben. Und dafür, dass die Zahl der Infizierten mit schweren Verläufen so niedrig bleibt, dass sie unser Gesundheitssystem in den kommenden Wochen bewältigen und sachgemäß versorgen kann
So schaut es aus.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.
- Charles Maurice de Talleyrand -