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Monitor
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Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:der Fliecher kann die sonne aber auch EXTRABREIT grüßen
Wer sich's anhören mag,
muss mit nem plattenspieler unter dem arm
bei mir vorbei schauen


;)

Das Extrabreit-Lied habe ich zuletzt im Sommer 2014 angehört, als ich im Deutschland-Hawaiiketten-geschmückten Lufthansa-Flieger nach München unterwegs war. Ein Team :idea: war gerade Weltmeister geworden und ich wurde überall beglückwünscht, obwohl ich (wir) mir das Finale gar nicht angesehen hatte.
Die LH-Rückennummer 8 (grünes Trikot) spendierte mir im Flieger einen Campari Orange.

I could write several novels about what I do not know.




de mappes
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Monitor hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:der Fliecher kann die sonne aber auch EXTRABREIT grüßen
Wer sich's anhören mag,
muss mit nem plattenspieler unter dem arm
bei mir vorbei schauen


;)

Das Extrabreit-Lied habe ich zuletzt im Sommer 2014 angehört, als ich im Deutschland-Hawaiiketten-geschmückten Lufthansa-Flieger nach München unterwegs war. Ein Team :idea: war gerade Weltmeister geworden und ich wurde überall beglückwünscht, obwohl ich (wir) mir das Finale gar nicht angesehen hatte.


Kein fussballfan?
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Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:
;)

Das Extrabreit-Lied habe ich zuletzt im Sommer 2014 angehört, als ich im Deutschland-Hawaiiketten-geschmückten Lufthansa-Flieger nach München unterwegs war. Ein Team :idea: war gerade Weltmeister geworden und ich wurde überall beglückwünscht, obwohl ich (wir) mir das Finale gar nicht angesehen hatte.


Kein fussballfan?[/quote]

:vfb: Deshalb bin ich ja als überzeugter Veganer seit Jahren in einem Fleischer-Experten-Forum unterwegs!

Zum einen:

Ich war während des Endspiels "out in the boonies", in einer Gegend, wo es weder Radioempfang noch
TV-Empfang, kein Handy-Empfang noch sonstige Kontakte nach außen gab -> in the wild. Meine Begleitung interessierte sich nicht für Fußball und beim Endspiel war keine meiner Favoriten-Mannschaften dabei. Deutschland war noch nie mein Team, das ich anfeure. Das 7:1 hab ich größtenteils live in der Ferne angesehen. Die Kommentatoren fand ich kompetent (teils British). In den Lokalen und Malls vor Ort sind /waren immer überall Monitore mit Sport-Events.

Belgien vs. USA haben wir uns live angesehen.

120+2. Minute: Das Spiel ist aus! 2 : 1 nach Verlängerung. Haimoudi pfeift ab,
bevor vier Belgier auf einen Amerikaner zulaufen. Das beste Spiel der WM!

Schade, ich hätte Klinsmann und seinem Team eine Runde weiter gewünscht.

Ich mag sonst gerne "under dogs sport teams"

Wie 1992 >>"We are red, we are white, we are danish dynamite."

Klar gibt es Ausnahmen. Im Januar werde ich mir wohl live Ajax gegen Vitesse ansehen (wenn es nicht
zu winterlich ist).

http://www.transfermarkt.de/ajax-amster ... verein/610

~~~~

:)

:)

MORSKA VILA - RUKOMETNA HIMNA


:) :prost:
Zuletzt geändert von Monitor am 10. Dezember 2015 23:49, insgesamt 1-mal geändert.
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de mappes
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Ich mag sonst gerne "under dogs sport teams"



deswegen auch der vfb :-)

Bin nicht handball-interessiert, aber es gab mal ein spiel zwischen deutschland und kroatien...kann das 2004 gewesen sein?
Da wurde so unglaublich viel beschissen zu unseren ungunsten, dass ich da auch richtige antipathien entwickelt habe...ist ja aber auch schon länger her.
und im handball scheints da ja generell etwas "anders" zuzugehen in bezug auf die "unparteiischen"
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Monitor
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Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:dann ist bei Dir,
der VfB ja nur der positive ausrutscher. :mrgreen:

amis und kroaten wünsch ich sportlich meist nicht viel gutes.
Im speziellen dürfen die USA niemals fußballweltmeister werden.


OT

Auswurf hat geschrieben:dann ist bei Dir,
der VfB ja nur der positive ausrutscher. :mrgreen:

amis und kroaten wünsch ich sportlich meist nicht viel gutes.
Im speziellen dürfen die USA niemals fußballweltmeister werden.


Als positiver Ausrutscher kann ich das so nicht bezeichnen.

Warum dürfen die USA / Kroatien nie Weltmeister werden?

Jetzt meldet sich mein "Veganer-Gefühl" (im Fleischerfach-Forum) wieder,
ob für Spitzensport, Film, Musik, Literatur, sonstige Contests und Gewinner.


Mir fällt keine Mannschaft ein, der ich einen Weltmeistertitel oder Meistertitel nicht gönne.

Ich hatte dazu schon immer ein Problem mit "Personenkult" jeglicher Art.
Und ganz so wichtig sind für mich erste Plätze sowieso nicht. Wenn mich ein Team bei einem
Turnier mit einer außergewöhnlich guten Spielweise / Spiel begeistert, werde ich das auch
meist nie vergessen. Ob sie am Ende vierter oder sechster geworden sind, macht mir nichts aus.

Mir ist ehrlich gesagt, sehr oft wurscht, wer irgendwo Weltmeister wird oder Oscar-Gewinner oder
bei Spiegel auf Platz 1 mit seinem Buch liegt.

Ich kann mich auch nicht erinnern, wann mir zuletzt ein Buch der Spiegel-Bestseller-Liste gefallen hat oder dass ich eines davon gekauft hätte. Da müsste ich lange überlegen. Ebenso dürfte es bei den Musik-Charts sein und beim Profi-Sport verhält es sich ähnlich.

Musik:

Bei Konzerten wurde ich meistens eingeladen (auch vom Management und den Musikern) und ich würde z.B. nicht mehr zu Knopfler in die Schleyerhalle gehen. Da hattee ich die extrem teuren Tickets sogar gekauft.

Ich kam mir vor wie in der Kirche, die Stimmung (der Zuschauer) empfanden wir seltsam. So gerne ich Mark Knopfler höre, aber das ganze Drum Herum beim Konzert gefiel uns nicht. Dafür kann Knopfler nichts.
Das fiel mir auch bei anderen Konzerten in Deutschland auf.

Vielleicht ist das typisch deutsch oder ich besuchte in den letzten Jahren zu wenig deutsche Konzerte oder die falschen. Nicht nur ich hatte diesen Eindruck und Vergleich.

Im Ausland empfand ich Konzerte ganz anders und da wurde man spontan viel mehr mitgerissen (das hatte nichts mit Personenkult zu tun). Ich besuche wenn möglich nur noch kleinere Konzerte.

Zum Sport:

Es könnten sich auch zehn Sport-Mannschaften den ersten Platz teilen. Ich war noch nie richtig betrübt (hatte nie den Blues), wenn meine aktuelle Lieblingsmannschaft nicht gewann oder am Ende den ersten Platz machte. Wichtig war für mich, dass mich ein Team / Sportler auf irgendeine Weise begeistert, neugierig macht oder berührt (manchmal aufregt), ebenso bei Musik, Literatur, Film u.a.

Personenkult bei Politikern kann ich auch nicht nachvollziehen.

Ich schätze es, wenn Menschen talentiert sind und andere damit erfreuen, überraschen oder begeistern und positiv beeindrucken können. Manchmal sind die Randgeschichten spannender und unterhaltsamer als das eigentlich Sport-Event.

Aber ohne Personenkult geht es wohl fast nicht (da sorgen auch die Medien fleißig dafür, dass bestimmte Personen bekannt werden oder bleiben und oft übertrieben verehrt und bejubelt werden). Was mir weltweit auffiel, war, dass automatisch angenommen wird, dass ich auch so ticken würde, vor allem für Team Deutschland. Warum sollte ich? Bloss weil ich zufällig Deutsche bin.

Sogenannten Promis (Sport, Musik, Politik, Literatur u.a. ) bin ich immer mal wieder persönlich begegnet oder hatte sonst wie Kontakt zu ihnen oder es gab gemeinsame Aktivitäten. Aber schon als Teenager hing bei mir nie ein Poster von einem Star an der Wand wie bei meinen Altersgenossen. Ein Vorbild und Idol gab es auch nie für mich. Eine Platte, Buch oder Film besorge ich mir natürlich, aber ein T-Shirt mit Konterfei drauf würde ich nie tragen. Ich habe aber schon für meine sportbegeisterten Kinder diverse Trikots, Schals und ähnliches gekauft.

M. W. habe ich nur einmal (mit großer Überwindung) einen Angehörigen eines Promis um Autogramme für Kinder im fernen ausländischen Freundeskreis gebeten.

Die Autogrammkarten und signierte Orginalfußbälle u.v.m. gab ich dann fußballspielenden Indianerkindern bzw. deren Gegner weiter. U. a. einem kleinen chinesischer Jungen, der erst wenige Wochen zuvor in das Land eingewandert war. Alle spielten begeistert Fußball und ich schaute ihnen gerne zu. Bis dahin hatten sie nur alte Bälle zur Verfügung, die ein Bekannter meist auf den Dächern von Schulen und Unis in der Umgebung bei halsbrecherischen Kletteraktionen aufsammelte, um den jungen Spielern bzw. ihrem Team die Bälle zu geben.

Fußball kann ich genießen, aber ich versuche, weitestmöglichst diesen ganzen Personenkult auszuschalten bzw. zu umgehen, was m. M. nach funktioniert (zumindest bei mir).

WM-Finale 2014

Als wir letzten Sommer spätabends an diesem WM-Finaltag sonntags wieder zurückkamen und Kontakt zur Außenwelt hatten (in Deutschland war schon der nächste Morgen angebrochen), habe ich nicht sofort das Radio,den Fernseher / PC angemacht, um 10 Stunden später zu erfahren, wer jetzt das WM-Finale gewonnen hat. Das war gar nicht nötig und so wichtig für mich.

Zum Weltmeistertitel wurde mir am nächsten Tag von vielen Seiten gratuliert und ich nahm die Gratulationen freundlich an, auch in dem LH-Flieger Richtung Flughafen München. Gleichzeitig landete dort eine Maschine mit den Bayern-Nationalspielern. München außer Rand und Band.

2006 schauten wir uns das WM-Finale auf der bequemen Terrasse der Sattlerei in Cannstatt beim Publicviewing an, Sitzplatz.

Nach Spielende begaben wir uns zum geparkten Auto in die Wilhelmstraße. Dort sprach uns der sehr enttäuschte türkische Imbissbudenbesitzer (Deutschland-Fan) an bzw. sein sein aufrichtiges Bedauern aus, weil (wir) Deutschland gerade das WM-Finale verloren hatten (zweiten Platz gewonnen hatten).

Wir erklärten ihm, dass wir überhaupt nicht traurig und enttäuscht darüber wären, was er nicht verstehen konnte.

Kroatien und die USA müssen auch nicht unbedingt Fußball-Weltmeister werden. Ich hatte sie nur
als Beispiel-Teams genannt.

USA hätte ich 2014 das WM-Viertefinale gegönnt, weil mir deren letztes Spiel (das ich spontan zufällig live sah) einfach gefallen hat und sie keine Favoriten waren, Punkt.

Ich kann mich noch gut an den 4. Juli 1998 in Lyon erinnern. Meine fußballspielende Tochter (länger Zeit einziges Mädchen in einer Jungen-Mannschaft) und VfB-Fan (damals) wurde in ihrer Klasse am Morgen des Spieltages Deutschland : Kroatien von den meisten Klassenkameraden dermaßen verspottet und gehänselt, weil sie für Kroatien war.

Am nächsten Morgen betrat sie nach dem 0 : 3 über Deutschland glücklich mit dem Davor Suker-Trikot und der kroatischen Fahne das Klassenzimmer.

Wir haben das Spiel begeistert verfolgt.

Mein deutscher Neffe, der zu der Zeit in der Bundesliga spielte, hatte sich dieses unvergessliche 0 : 3 Deutschland-Kroatien-Spiel in Kroatien live mit meinen kroatischen Verwandten an der Adria angesehen. Diesen Fußball-Abend wird er wohl nie vergessen. Der WM-Abend verlief ganz anders, als erwartet. Er brauchte lange, um sich davon zu erholen. Damals freute ich mich besonders für die Under-dog-Mannschaft Kroatien, egal was später dann irgendein Schiedsrichter für / gegen Kroatien / Deutschland gepfiffen hat.

Under-dogs

In Kroatien (früher Jugoslawien) hatte ich schon 1968 und später unglaublich spannende Handball- oder Basketball-Spiele vor Ort verfolgt, auch Fußball (Tischtennis, Wasserball). Z.B. in einer alten heruntergekommenen Sporthalle an der Adria. Die Stimmung war immer großartig und ich wurde
einfach mitgerissen von den jungen Spielern (männlich und weiblich) und bekam die Sportarten hautnah mit. Einige dieser damaligen Sporthalle-Spieler (Gymnasiasten) wurden später recht erfolgreiche kroatische Sportler / Trainer (Olympiasieger Handball Atlanta), auch andere aus diesem Küstenort.

Zum VfB:

Als der VfB in der zweiten Liga spielte, bin ich öfters mal ins Stadion und sogar zu Auswärtensspielen z.B.
nach München zu den Sechszigern.

Wenn ich weiter weg bin, erhalte ich regelmäßig die VfB-Ergebnisse und Spielberichte. Dann heißt es oft:

"Am Montag ist Stuttgart wieder mal eine Stadt in Moll und hat den Blues. Und der dauert ein paar Takte und Tage lang."
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de mappes
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@Monitor

2006 waren wir nicht im wm finale...war das Halbfinale, das du da gesehen hast nehme ich an.
Dass du Sympathien für Kroatien hast, wenn du daher stammst, ist ja absolut verständlich.
Ansonsten Respekt für deine Ansichten.
Finde ich klasse und beneide ich.
Hätte nur nicht geglaubt, dass jemand sich in einem fanforum anmeldet, der nicht ganz diese Begeisterung mitbringt.
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