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Auswurf
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Grasdaggl
neben uns ist ein farbenhandel/großhandel
Die haben absolute hochkonjunktur.
Alle wollen die wohnung weißeln..

da fällt mir andorra ein
das ist doch keine Musik

Frank N Furter
CoachingZone hat geschrieben:Stimmt, ich konnte mir den Galgenhumor nicht verkneifen, weil das von Dir hier Gesagte in der aktuellen Situation jeder Beschreibung spottet.


Kannst Du das spezifizieren, oder bist Du am Ende selbst nur Experte darin, unsachliche, persönliche Anwürfe pauschal zu formulieren, wo eigene Argumente nötig wären?
Ich meine, vielleicht gelingt es mir, Dich ja noch umzustimmen.... :lol: :lol: :lol:

Unter Westfalen
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:
Bleib doch mal locker jetzt...monatelang kaum Beiträge


mappes

hat Dich der Chef befördert?
Blockwart?


warum jetzt die dicke Keule, Uwe?
Was ist bei dir jetzt schon wieder los?


Satz 1: Für das Florett bin ich nicht mehr schnell genug.
Satz 2: Das Alter halt.
:cyclops:

Schon wieder? :twisted:
Quelle! :arr:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Auswurf
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Grasdaggl
ich hoffe auf seite 53 wissen wir dann, wer hier wen lieb hat
und ob die beteiligten damit leben können.
Frank Du polarisierst und das dürfte Dir nicht neu sein,
also bräuchte Deine reaktion auf "gefühlte anfeindung" hier keinen großen raum einnehmen.

sonst käuen wir nur wieder und wieder
mahlzeit
das ist doch keine Musik


Airwin
Frank Du polarisierst ....



das gefühl habe ich auch und ich kann es ganz ehrlich nicht verstehen. Da schreibt jemand der offensichtlich vom fach ist seine meinung hier rein und einige laien erregen sich darüber als hätte er "trump ist der größte" gesagt . Wohlgemerkt bei einem thema von dem sie bis vor kurzem ( und höchstwahrscheinlich noch immer) keine ahnung haben.


@Auswurf

bzgl deiner frage weiter vorne mit den beatmungsgeräten - frank hatte hier vor ein paar seiten (zu meiner gelinden überraschung) geschildert, dass eine firma dräger sehr gerne auch jetzt noch diese dinger verkaufen würde. Insofern dürfte das gerät an sich nicht den engpass darstellen (aber bezogen auf italien vielleicht leute die es bedienen können?). Oder dürfen die dinger gar nicht mehr exportiert werden?

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wahrscheinlich bin ich der Älteste hier im Forum, sofern mir nicht noch jemand das Erstgeburtsrecht streitig macht.

Ich möchte einfach mal meine Gedanken niederschreiben.

An die Einstufung „einer Risikogruppe zugehörig“ hat man sich im Laufe der Zeit gewöhnt. Auch wenn bis jetzt noch kein Kind oder Jugendlicher mir im Bus seinen Platz angeboten hat, lässt sich das Alter in der Eigenwahrnehmung eben nicht verleugnen. Man geht regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen, inzwischen häufiger zum Urologen, als zum Zahnarzt. Man lässt sich rechtzeitig im November gegen Grippe impfen, man befleißigt sich seit Jahrzehnten keines ausschweifenden Lebensstils, geht dreimal in der Woche in die Muckibude, fährt fleißig Fahrrad und macht eigentlich alles, um sich gesund zu halten. Wenn ich irgendwann Krebs bekommen sollte, habe ich halt Pech gehabt und könnte mich trösten, dass es vor mir sehr viele viel Jüngere erwischt hat.

Jetzt sind meine Frau und ich in einer Situation, in der wir abhängig sind von Einflüssen, die wir nicht vermeiden können, es sei denn, man würde sich im Elfenbeinturm einschließen.

Anfang letzter Woche sind wir noch nach Hamburg gefahren, um die szenische Aufführung von Verdis Requiem in der Staatsoper zu erleben. Bei der Abfahrt waren in Münster 4, In Hamburg 5 Infizierte bekannt und wir dachten, das Risiko eingehen zu können. Rein statistisch hat unser Ansteckungsrisiko vielleicht weniger als 1% betragen. Es hätte uns aber nicht viel geholfen, wären im Zugabteil Rückkehrer aus Tirol mitgefahren. Einen Tag nach der Rückkehr haben unsere Töchter uns dringend nahegelegt, das Haus nicht mehr zu verlassen. Sie würden Einkäufe und alle notwendigen Gänge übernehmen. Es ist schon eine neue Erfahrung, von den Kindern und Enkelkindern, die man ein Leben lang beschützt hat, zu hören, „jetzt passen wir auf Euch auf.“

Vorgestern hatte meine Frau Geburtstag. Es war schon ein sehr komisches Gefühl, weder mit Freunden noch mit der Familie zusammen diesen Tag zu feiern. Die Älteste und ihre drei Kinder standen vor der Tür, haben ein Geburtstagslied geschmettert, die Geschenke überreicht und sind dann wieder abgezogen. Meine Frau hat Fassung gewahrt (hanseatische Erziehung), auch als sie von mir erfuhr, dass mein Geschenk, eine konzertante Aufführung von Rossinis „IL viaggio a Reims“ in der Staatsoper Köln, nebst Übernachtung in einer schnuckeligen Pension, schon 14 Tage eher rheinabwärts getrudelt war.

Wir werden jeden Tag mit Zahlen, Berechnungen, hypothetischen Annahmen und Verschwörungstheorien konfrontiert. Ich vergleiche die Zahlen aus den Statistiken und kann mir keinen Reim darauf machen. Eigentlich könnte ich ob des Infizierten/Todesfall-Koeffizienten in Deutschland jubilieren. Andererseits weiß ich nicht, ob wir in einer Woche dort stehen, wo Italien vor 10 Tagen stand. Ich würde den Zahlen gerne glauben, aber ich befürchte, dass sie nicht vergleichbar sind.

Was mich nach wie vor irritiert, sind die unterschiedlichen Auswirkungen der Infektion.
Die einen merken überhaupt nichts davon, dass sie positiv sind und erfahren dies u.U. erst durch Zufall.
Die anderen zeigen Symptome, die man vielleicht am ehesten mit "grippaler Infekt" umschreiben kann.
Diese Gruppe ist nach spätesten 14 Tagen symptomfrei und kann als geheilt bezeichnet werden. Möglicherweise ist sie auch immun gegen eine Neuansteckung.
Die dritten werden schwer krank, zeigen grippeähnliche Symptome und müssen, weil auch die Lunge betroffen ist, beatmet werden.
Aus dieser Gruppe stammen die Todesfälle. Wie gestern in der TS berichtet wurde, sind da auch Jüngere dabei, so im Alter von 50, bei denen man vermutet, dass sie sich über den norditalienischen oder tiroler Verbreitungsweg angesteckt haben.

Wie erklären sich diese Unterschiede?

Die Hopkins-Zahlen sind offensichtlich nicht miteinander vergleichbar, weil sich die Zählweise wohl von Land zu Land unterscheidet. Man wünscht sich, dass sie aber vergleichbar wären oder wenigstens, was Deutschland betrifft, den aktuellen Zustand beschreiben. Man könnte sich nämlich so im Vergleich zu fast allen anderen Ländern in der Statistik als privilegiert bezeichnen.

Die Bundesregierung hat für meine Begriffe, ebenso wie die Landesregierungen, Maßnahmen eingeleitet, die mir als medizinischer Laie sinnvoll vorkommen. Sie ist den Empfehlungen der Fachleute gefolgt und konnte auf den Erfahrungen der Länder aufbauen, die vor uns mit der Ausbreitung des Virus konfrontiert waren. Man kann ihr vorwerfen, zu spät oder nicht vorausschauend genug reagiert zu haben. Aber diese Diskussion ist akademisch, wenn man weiß, dass durch keine Maßnahme zu verhindern war, dass das Virus sich auch in Deutschland einnistet. Wer anderer Meinung ist, müsste schlüssig darlegen, welche Methode denn die bessere gewesen wäre.

Wir können jetzt hier seitenlang über die Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Vorgehensweisen diskutieren und von mir aus auch polemisieren. Aber wir werden zu keiner Lösung kommen. Man möchte sich und auch vor allem den Bewohnern der Niederlande, wenn die Regierung sich doch zu diesem Vorgehen entscheiden sollte, nicht wünschen, den Beweis der Nichtwirksamkeit der Gruppenimmunisierungsmethode mit einer unverhältnismäßig hohen Zahl an Opfern erkauft zu haben.

Ich habe diese Woche eingekauft. Die Verkäufer/innen im Supermarkt und die Kunden waren sehr verantwortungsbewusst. Man hielt Abstand, sowohl an den einzelnen Ständen, als auch an der Kasse. Da uns unsere Töchter aber inständig gebeten haben, das Haus nur noch bei unaufschiebbaren Notfällen zu verlassen, werden wir uns ab nächster Woche von ihnen beliefern lassen. Da beide mit ihren Familien in Münster wohnen und zurzeit schuldienstbedingt Homeoffice machen, empfinden meine Frau und ich das nicht als eine unzumutbare Belastung. Wie lange das sein wird, ist auch nicht annähernd abzuschätzen. Aber jeder Tag gibt uns allen ein Stückchen mehr Gewissheit, so oder so.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

CoachingZone
Halbdaggl
Auch wenn man vom Fach ist, kann es sein, dass man vor lauter Fachsimpeln die Realität aus den Augen verliert.

Manche hier drin, die etwas beizusteuern haben, sind von unterschiedlichen Fächern (was die Diskussion ja auch interessant macht) - und manchmal hilft es auch, den gesunden Menschenverstand einzuschalten oder die ganze Angelegenheit mal vom menschlichen statt sachlichen Standpunkt aus zu betrachten :!:

Um zu dem konkreten Punkt der Auseinandersetzung zurückzukommen:

Es ist natürlich sinnvoll, mit Lungenbeschwerden möglichst früh behandelt zu werden. Die besagten Fälle in Italien beziehen sich aber auf eine Situation, als die Kapazitäten der Krankenhäuser bereits auf Anschlag waren. Wie hätten die da noch den leichteren Fällen helfen können???
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

CoachingZone
Halbdaggl
@Unter Westfalen

Danke für deinen Beitrag.

Ich ziehe mich jetzt aus den Diskussionen zurück. Rechthabenwollen/müssen ist für mich nicht das allerhöchste Gut.

Bleibt gesund :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Frank N Furter
CoachingZone hat geschrieben:Es ist natürlich sinnvoll, mit Lungenbeschwerden möglichst früh behandelt zu werden. Die besagten Fälle in Italien beziehen sich aber auf eine Situation, als die Kapazitäten der Krankenhäuser bereits auf Anschlag waren. Wie hätten die da noch den leichteren Fällen helfen können???


Ich versuchs nochmal:
Wenn jemand rechtzeitig kommt und eine schwerere, vielleicht zusätzlich bakterielle Infektion verhindert werden kann, kann so ein Patient vielleicht nach 3 Tagen die Intensivstation wieder verlassen und muss vielleicht nichtmal beatmet werden. Wenn jemand zu spät kommt, die inneren Organe, also Leber und Niere schon seit Tagen leicht sauerstoffdefizient arbeiten müssen, deshalb bereits das Immunstystem 30-40% seiner Reaktivität eingebüßt hat und sich deshalb auch schon bakterielle Erreger über den angeschlagenen Patienten hergemacht haben, liegt so ein Parient vielleicht 40-50 Tage auf der Intensivstation, bis er entweder doch noch von der Schippe springt oder eben verstirbt.

Zwischen beiden Szenarien liegt ein Faktor 10-15. Also in der Zeit wo der Zuspätgekommene ein Intensivbett besetzt, könnten 10-15 Rechtzeitiggekommene behandelt werden. Das ist also kein kleiner Unterschied, sondern kann kriegsentscheidend sein.

In Italien sind jedoch so viele weitere Fragen noch unbeantwortet, dass mein kurzer Austausch mit Airwin dazu ja so vollkommen offensichtlich nie die Intention hatte allerklärend zu sein....? Es war eigentlich fast nur eine anekdotische Randbemerkung und ich vermute Airwin und ich hatten dazu dieselbe Quelle gelesen.

Frank N Furter
@Uwe

Ich weiß nicht ob das hilft: aber manchmal wirken solche besonderen Situationen auch katalytisch. Man gibt schlechte Gewohnheiten auf und entdeckt Neues, das man später nicht mehr missen will. Eines der erstaunlichsten medialen Trümmerteile, welches mir in den letzten Tagen vor die Füße flog, war, als mir ein Kollege kolportierte, die Tennisspielerin Petkovic habe in der Krise einen Instagramm (?) Buchclub gegründet. Das alleine wäre schon bemerkenswert. Dass sie sich aber nun auch noch ausgerechnet ein Buch von David Foster Wallace ausgesucht hat, war für mich die positive Überraschung der Woche...

higgi
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Grasdaggl
Also nochmal die Frage:
Haben die bisherigen Maßnahmen irgendeinen auch nur im Ansatz messbaren Effekt gezeigt? Nein?
Danke ... weiter machen
von daher

Tifferette
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:@Uwe

Ich weiß nicht ob das hilft: aber manchmal wirken solche besonderen Situationen auch katalytisch. Man gibt schlechte Gewohnheiten auf und entdeckt Neues, das man später nicht mehr missen will. Eines der erstaunlichsten medialen Trümmerteile, welches mir in den letzten Tagen vor die Füße flog, war, als mir ein Kollege kolportierte, die Tennisspielerin Petkovic habe in der Krise einen Instagramm (?) Buchclub gegründet. Das alleine wäre schon bemerkenswert. Dass sie sich aber nun auch noch ausgerechnet ein Buch von David Foster Wallace ausgesucht hat, war für mich die positive Überraschung der Woche...

Sehe ich ähnlich (mit den Gewohnheiten). Und die Petkovic (aka "die Olle" hier im Forum) war schon immer verblüffend tiefsinnig. Ich mag die sehr.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Unter Westfalen
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Also nochmal die Frage:
Haben die bisherigen Maßnahmen irgendeinen auch nur im Ansatz messbaren Effekt gezeigt? Nein?
Danke ... weiter machen


Welche andere Maßnahmen haben welche im Ansatz messbare Effekte gezeigt? Keine!
Danke ... Setzen!
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Auswurf
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Grasdaggl
higgi
kann ja gar nicht ohne effekt bleiben
- wer alleine zu hause hockt, ist unansteckbar
und ist nicht länger vollwertiges glied einer übertragungskette


petko?
Frag mal flx..
ich war unlängst von ihren merkwürdigen outfits in der sportreportage
(welche sie ja moderiert) leicht peinlich berührt
das ist doch keine Musik

higgi
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Grasdaggl
Nein es geht doch darum das die Wachstumskurve gebremst werden soll.
Ich sehe kein bremsen, eher ein beschleunigen, daran werden auch Ausgangsperren nichts ändern.
Dorsten hats im Grunde auch schon gesagt. Wir fangen das jetzt nicht mehr ein, jetzt müssen die pharamzeutischen Maßnahmen auf den Tisch
von daher

Frank N Furter
higgi hat geschrieben:Also nochmal die Frage:
Haben die bisherigen Maßnahmen irgendeinen auch nur im Ansatz messbaren Effekt gezeigt? Nein?
Danke ... weiter machen


Schau Dir bitte mal die beiden Abbildungen an (etwas runterscrollen):
https://www.imperial.ac.uk/news/196234/ ... ly-impact/

Der hellblau hinterlegte Zeitabschnitt, ist der Zeitrahmen vier verschiedener Szenarien, jeweils in unterschiedlicher Farbe. Die unterer, durchgehend rote Linie gibt die Intensivkapazität von UK an. Dort wo die Kurven drüber liegen, ist das Gesundheitssystem offensichtlich überfordert.
1. Maßlos überfordert, wenn man gar nichts macht (schwarz)
2. Du siehst aber auch, dass wenn die Maßnahmen endeten, um den 20. September, kommt die Krise mit voller Wucht zurück.

Interessant ist hier wirklich, wie Herr Drosten das bewertet:


Erstaunlicher Weise (oder nicht :nod: ) plädiert er für ein neues Denken, ziemlich spontan aus dem Bauch raus (letzte 5 Minuten). Drosten setzt seine verzweifelteTM Hoffnung auf die Lockerung von Zulassungsregularien für die Impfstoffentwicklung...

higgi
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Grasdaggl
Frank Furter
Das sind die mathematischen Modelle, ich schau mir die gemessenen Entwicklungen an und stelle fest, das abgesehen von Japan, die Wachstumskurven nahezu identisch, sprich ungebremst, verlaufen
von daher

Auswurf
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Grasdaggl
das bezieht sich ja immer auf die anzahl der getesteten, oder?
UND ohne es zu wissen, vermute ich, dass jeden tag mehr leute getestet werden.. also ein muster ohne wert?
das ist doch keine Musik



Frank N Furter
higgi hat geschrieben:Frank Furter
Das sind die mathematischen Modelle, ich schau mir die gemessenen Entwicklungen an und stelle fest, das abgesehen von Japan, die Wachstumskurven nahezu identisch, sprich ungebremst, verlaufen


Ja, schon. Aber das Modell sagt ja gerade voraus, dass es einige Tage dauert, bis die jetzigen Maßnahmen greifen können. Leute die sich vor drei, vier Tagen noch infiziert haben, werden noch die nächsten zwei Wochen als neue Infizierte aufpoppen. Du must also auch ganz pragmatisch einen Nachlauf mit betrachten.

Deine Frage ist aber in zwei Wochen wieder hochaktuell!

Airwin
...die quarantäne über das bayuwarische dorf gestern war ja auch das ergebnis eines starkbierfestes :prost: das 2 wochen zuvor stattgefunden hatte. Kommentar eines eingeborenen auf BR: "un dös höd mr wohl bessr absogn solln" oder so ähnlich 8) . die ergebnisse der weitgehenden kontaktsperre wird es dann auch in 10 tagen geben. Aber das interessante ist die britische studie die frank erwähnte und über die drosten spricht: anderthalb jahre die wirtschaft hoch und runter fahren und auf einen impfstoff warten... . Was da wohl von der welt wie wir sie kennen übrig bliebe? EU noch da? EURO noch da?

Flache9
Die Situation macht ganz sicher was mit uns.
Es wird bei vielen ein bleibender Effekt sein.
Deutschland macht eine Vollbremsung.
Alle Gewohnheiten werden von 150km/h auf 20 km/h voll runter gebremst, die Gurte drücken bei den extremen G Kräften auf den ganzen Körper, dann kommt der fast Stillstand.
Ist man draufgeknallt oder hat man es doch noch geschafft die Karambolage zu verhindern .
Der erste Blick in den Rückspiegel, ob es der Hintermann auch rechtzeitig geschafft hat auf die Bremse zu treten, oder knallt es jeden Moment?
Wahrscheinlich kennt jeder den Schock. Man hat es gerade noch geschafft. Man fährt nur noch langsam, zumindest für eine Weile. Man wird vorsichtiger, manche nicht. Aber jeder wird daran denken sobald er nächstes mal auf ein Stauende zufährt und wird dieses Mal automatisch langsamer.

Wie werden sehen was es aus Menschen macht.
Je länger der Zustand anhält, umso mehr wird der Eine oder Andere einen Knacks bekommen.

Ich halte mich persönlich an die Auflagen, ich bin allerdings auch jemand, der bisher fast jeden Abend in Gesellschaft war. Ich gehe weg, ich treffe mich mit Freunden, ich ging ins Fitness, ich gehe gerne shoppen, etc.

Auf einmal darf ich das alles nicht mehr oder massiv eingeschränkt. Ein voller Entzug!
Was es aus mir machen wird weiß ich nicht.
Zumindest habe ich euch Spinner auch noch, auch wenn ich dauernd von euch gnoriert werde. Egal. Wir schaffen das . :mrgreen: