794 Beiträge

jagdhuette
Benutzeravatar
Halbdaggl
Goofy, wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe schreibe ich dir per PN etwas mehr.

Allerdings ist es definitiv nicht ratsam in egal was zu investieren, wenn man sich überhaupt nicht damit beschäftigen will.
Zumindest die Grundkenntnisse wie das im Depot funktioniert und das Verständnis ob etwas konservativer oder riskanter ist sollte man sich aneignen.
Bei ETFs gibt es schon die Möglichkeit sich langfristig relativ risikoneutral zu investieren.
Wäre bspw. vor einem Monat dein Anlageende gewesen, hättest du mit ziemlicher Sicherheit nicht so viel verdient.

Goofy
Benutzeravatar
Grasdaggl
Ok. Dann kann ich dir auch ungefähr schreiben, um was es geht.

Bisschen informieren will ich mich ja auch.
Sonst hätte ich vor drei Wochen auf die Vorschläge vom Banker gehört.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Goofy
Benutzeravatar
Grasdaggl
Die Sparkasse hat mir zum Beispiel das hier wärmstens empfohlen:
https://www.kskwn.de/de/home/privatkund ... ref=search

und dazu sowas hier:
https://www.livingandworking.de/zahlen-und-fakten/
Zwar mit 5% Ausgabeaufschlag, aber dafür kann man in gleicher Höhe noch was anlegen mit 1% Zinsen, auf ein Jahr.
Und da es ja die letzten Jahre aufwärts ging (2017: 2,1%; 2018: 3,66%) hat man das ja nach einem guten Jahr wieder drin, und dann gehts nur noch aufwärts, gell.
Und die 1,42% Laufende Kosten sind da ja schon abgezogen.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Rufus
Granadaseggl
Goofy hat geschrieben:Die Sparkasse hat mir zum Beispiel das hier wärmstens empfohlen:
https://www.kskwn.de/de/home/privatkund ... ref=search

und dazu sowas hier:
https://www.livingandworking.de/zahlen-und-fakten/
Zwar mit 5% Ausgabeaufschlag, aber dafür kann man in gleicher Höhe noch was anlegen mit 1% Zinsen, auf ein Jahr.
Und da es ja die letzten Jahre aufwärts ging (2017: 2,1%; 2018: 3,66%) hat man das ja nach einem guten Jahr wieder drin, und dann gehts nur noch aufwärts, gell.
Und die 1,42% Laufende Kosten sind da ja schon abgezogen.

Nimm lieber keinen, den dir ein Banker andrehen will. Die wollen doch nur ihre "Leichen" endlich an den Mann/Frau bringen.
Hier kannst du dich ganz gut informieren
https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... wahl-16605

Spar dir die ungefähr 5% für einen Fond der von einem "Manager" verwaltet wird. Wenn du schon Geld ausgeben willst:
Dann spende lieber einen Teil davon an die Ärmsten (also nicht Banker)

Edith meint, dass die erste Fassung zu beleidigend war :mrgreen:
Zuletzt geändert von Rufus am 11. April 2020 21:01, insgesamt 1-mal geändert.



Lupo
Benutzeravatar
Lombaseggl
Flache9 hat geschrieben:1. Regel
Schließe nichts über Banken ab. Die verhökern dir nur ihre eigenen Schrottprodukte!

Auch da gilt: Verallgemeinern ist nicht zielführend

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
In der Tat. Vorsicht ja, aber es ist auch kein Ausschlussgrund. Über die bisherigen Erträge kann man sich ja informieren und vergleichen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Wenn man ganz faul ist, dann kann man auch über Robo-Adviser nachdenken. Die setzen zwar auch fast ausschließlich auf ETF und kosten was. Aber weniger als aktive Fonds und die Auswahl der ETF muss man auch nicht übernehmen. Auf dem Papier ein guter Mittelweg.

Es bleibt allerdings abzuwarten, wie die sich in der Krise schlagen. Denn seit die Dinger auf den Markt gekommen sind, gab es ja fast durchgehend steigende Kurse. Die bisherigen guten Zahlen könnten da wenig repräsentativ sein.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Goofy
Benutzeravatar
Grasdaggl
Lupo hat geschrieben:Auch da gilt: Verallgemeinern ist nicht zielführend


Aber das machts einfacher.

Ich brauch doch klare Ansagen :mrgreen:
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Cantona
Cash is King, sag' ich mal. Vielleicht geht es doch nochmal bergab, trotz Flutung der Maerkte mit Geld. Ich hoffe zwar, dass es in D nur zu einer kurzen Delle kommt wie 2008/09 (war in anderen Laendern Europa anders), kann mir das aber irgendwie nicht vorstellen, wenn man von nem BIP-Einbruch ausgeht, der zum teil deutlich hoeher als bei der Finanzkrise war. Insofern, bin wirklich gespannt und irgendwie ist alles denkbar.

jagdhuette
Benutzeravatar
Halbdaggl
Cantona hat geschrieben:Cash is King, sag' ich mal. Vielleicht geht es doch nochmal bergab, trotz Flutung der Maerkte mit Geld. Ich hoffe zwar, dass es in D nur zu einer kurzen Delle kommt wie 2008/09 (war in anderen Laendern Europa anders), kann mir das aber irgendwie nicht vorstellen, wenn man von nem BIP-Einbruch ausgeht, der zum teil deutlich hoeher als bei der Finanzkrise war. Insofern, bin wirklich gespannt und irgendwie ist alles denkbar.


100 % cash finde ich etwas zu vorsichtig. Wenn man in der Woche teilweise Schwankungen hat auf die man sonst Monate warten muss. Es gibt immer nur rückwirkend den optimalen Zeitpunkt zum Einstieg.

Flache9
Lupo hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:1. Regel
Schließe nichts über Banken ab. Die verhökern dir nur ihre eigenen Schrottprodukte!

Auch da gilt: Verallgemeinern ist nicht zielführend


Natürlich sollte man nicht verallgemeinern. Baker unerfahrene Menschen können nicht unterscheiden ob der Ansprechpartner gut ist oder nicht.

Solange Banken in erster Linie ihre eigenen Produkte versuchen zu vermarkten, ist das meine Meinung.
Die Mitarbeiter der Bank haben ihre klare Anweisungen seitens ihres Managements was verkauft werden soll.
Die Gebühren sind nicht immer, aber meistens auch am teuersten.

Das ist natürlich bei anderen Institutionen wie Versicherungen, etc. auch nicht anders.

Ratschlag: Gut informieren und dann dort abschließen wo man will. Aber lasst euch nicht von einem angeglichen Finanzexperten von Banken oder Versicherungen in die Irre führen.

Branson
Benutzeravatar
Lombaseggl
jagdhuette hat geschrieben:

Bei ETFs gibt es schon die Möglichkeit sich langfristig relativ risikoneutral zu investieren.



Das "relativ" möchte ich hier hervorheben. Die Idee der ETFs ist toll, die Frage ist nur, wie sehr vertraust Du der Bank, die sie herausgibt? Anders als Fonds sind die ETFs kein Sondervermögen und gehen damit voll in die Konkursmasse, wenn die Bank hops geht (das Anlagevermögen der Fonds wird bei einem Konkurs der Depotbank lediglich in ein anderes Depot übertragen). Das klingt heute vielleicht ein wenig unwahrscheinlich, aber das klang es 2007 bei Lehman auch :nod:

...gilt übrigens für alle derivativen Finanzprodukte, nicht ausschliesslich für ETFs.
"In jedem Kader gibt es fünf richtig blöde Spieler. Von denen würde einer auf jeden Fall unter der Brücke landen, wenn er nicht Fußball spielen würde."
Hans Meyer

Tamasi
Benutzeravatar
Allmachtsbachel
Ein Sack Reis (Sorte „Umfallend“) wird heute am Berliner Asia-Market mit 38 Euro gehandelt. Ein Anstieg von +8 Euro im Vergleich zu vorkrisionären Zeiten.

(Ein Sack = 10 Kg.)



jagdhuette
Benutzeravatar
Halbdaggl
Habe meine paar Euros mit Öl gemacht dieses Jahr. Bin froh dass ich diese Phase momentan auslasse. Für die Banken, die das ganze fracking in den USA finanzieren ist das allerdings ein ziemlicher Alptraum - ich muss sagen mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Rufus
Granadaseggl
Noch ein paar Wochen warten und man bekommt für eine 10er Packung Toilettenpapier ein Barrel WTI Öl.
Und in ein paar Jahren bekommt man dann 50 Packungen pro Barrel. Dann kann man ganz fett ins Toilettenpapier-Geschäft einsteigen :mrgreen:

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Branson hat geschrieben:Anders als Fonds sind die ETFs kein Sondervermögen und gehen damit voll in die Konkursmasse, wenn die Bank hops geht (das Anlagevermögen der Fonds wird bei einem Konkurs der Depotbank lediglich in ein anderes Depot übertragen).


:?:

Also nach meinem Kenntnisstand bilden ETF ganz normal Sondervermögen. Das ist doch zB im KAGB und in den Parallelregelungen anderer EU-Staaten auch so geregelt. Natürlich kann eine Bank einem Kunden irgendein bilaterales, rein vertragliches Derivat anbieten und das dann "ETF" nennen. Das ist dann aber sehr dicht dran am Etikettenschwindel und jedenfalls nicht das, was man unter ETF üblicherweise versteht.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Sehr, sehr dicht am Etikettenschwindel ist auch der Begriff "Bankberater", der insinuiert, man würde als "Kunde" beraten, wo doch der Zweck der "Beratung" ausschließlich darin besteht, dasjenige Produkt zu verkaufen, das die höchste Provision bietet. Für die Bank.

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Hatten wir oben schon - stimmt ab und an, ist in dieser Verallgemeinerung aber falsch. Außerdem sollte wirklich jedem Kunden, der nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, klar sein, dass bei Gratisberatung irgendwo etwas für die Bank rumkommen muss. Das sagen übrigens auch die Gerichte gebetsmühlenartig. Interessenkonflikte und Zuwendungen Dritter müssen ohnehin offengelegt werden. Auch die Haftung ist über die letzten 10 Jahre massiv verschärft worden.

Ist alles nicht ganz trivial und es gibt immer noch viele schwarze Schafe. Aber irgendwo muss man halt beide Seiten sehen. There is no such thing as a free lunch.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Wenn der "Kunde" sich also über den Tisch ziehen läßt durch eine vorgetäuschte "Beratung" ist er selber schuld. Müßte ihm doch klar sein, wenn er nicht ganz auf den Kopf gefallen ist.

Das kann man schon so sehen. Es ist erschreckend, wie ungebildet die Leute in finanziellen Dingen sind, was die Banken natürlich schamlos ausnutzen. Sieht man ja hier. Aber wie will er dem vorbeugen, wenn er nirgends darauf hingewiesen wird (hier zum Beispiel)?

Ich weiß nicht, warum Du relativierst. Der Verkauf ist provisionsgetrieben und der einzige und alleinige Zweck der "Beratung".

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Natürlich ist der Verkauf provisionsgetrieben. Was denn sonst? Warum soll Dich jemand beraten, wenn er nix dafür bekommt? Das hielte ich für weltfremd.

Und inzwischen muss über jeden Mist aufgeklärt werden. Das Problem ist hier, dass das inzwischen so umfassend ist, dass die echt wichtigen Warnungen im Zettelmeer untergehen.

Am Ende läuft es wieder darauf hinaus: wer Geld anlegen will, der sollte sich vorher schon mal informieren und auch nicht gleich jedes Angebot der Bank annehmen. Wenn man das doch tut - ich will nicht sagen "selbst Schuld", aber es ist jedenfalls nicht umsichtiges Handeln.

Es hat auch nichts mit Relativieren zu tun, wenn man sich mal beide Seiten anschaut. Das legitimiert nicht Schönfärberei und Beschiss durch Bankberater. Aber es sollte klar machen, dass das Ganze keine RundumSorglosGeschichte für Anleger ist und dass es auch auf der Gegenseite legitime Interessen gibt.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

knaust
Benutzeravatar
Lombaseggl
Tifferette hat geschrieben:Und inzwischen muss über jeden Mist aufgeklärt werden. Das Problem ist hier, dass das inzwischen so umfassend ist, dass die echt wichtigen Warnungen im Zettelmeer untergehen.


Das ist auch im medizinischen Bereich (insbesondere klinische Studien) mittlerweile ein sehr großes Problem. Da ist dann der Datenschutz aus Sicht des Gesetzgebers wichtiger als, potentiell tödliche Nebenwirkungen eines Medikaments.

cron