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Auswurf
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Grasdaggl
CZ
natürlich brauchst Du nichts persönliches preiszugeben
- ein bild macht sich aber jeder von jedem.
Wenn Du schreibst "leute, esst mehr zwiebeln",
interessiert es mich schon,
ob Du zwiebelverkäufer bist.
Du schreibst ja stets gegen die verunglimpfung des christlichen glaubens an
- ich finde, da gehört es zur glaubwürdigkeit sich zu stellen,
sonst empfinde ich Deine einwürfe als irrelevant.

Dass man bei kirchen genau hinschaut,
wenn machtmissbrauch auf vielen ebenen stattfindet,
liegt ja in der natur der sache.
Hoeneß, der moral und werteapostel fiel tiefer und verlor jegliche glaubwürdigkeit aufgrund der fallhöhe
und diese ist bei religionen enorm hoch.
Kirchliche bildungs und augbewahreeinrichtungen indoktrinieren ungebeten
und schaffen alleine dadurch schon opfer.
Kleinen kindern zu systematisch berieseln, ist in meinen augen nicht akzeptabel.
Wieviele verkorkste leben durch schuld und sünderscheiss...

Gestern dieser artikel auf spon
https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 7332fba2db

ich bergüße im übrigen oft die stellungnahmen der kirche,
wenn es um fragen wie asylpolitik und ähnlichem geht.
Wenigstens bleiben sie nicht komplett stehen, in ihrem alten bild und tun dies sogar,
obwohl der anteil ihrer schäfchen meiner meinung nach recht hoch ist, die sich christen nennen und dabei eine rassistische denkweise hegen und den ultrakonservativen zu zuordnen sind.

Das nicht zu glauben auch ein glauben sei,
halte ich für ne Dir gefällige zurechtbiegung bar jeder grundlage.

schönen tag Dir :)
das ist doch keine Musik

factotum
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Granadaseggl
Auswurf urteilt hart: Das nicht zu glauben auch ein glauben sei,
halte ich für ne Dir gefällige zurechtbiegung bar jeder grundlage.


Da bin ich mal bei dem des Christentums verdächtigen CZ.

Die Ungläubigen hienieden vertrauen ihrem heißgeliebten und hochverehrten Denkmuskel, obwohl es jede Menge Evidenz für dessen Unzulänglichkeit gibt. Selbst die supergut Verdrahteten wissen eigentlich scheisswenig. Es hat noch keiner einen belastbaren Beweis für die Nichtexistenz von irgendwas Göttlichem erbracht. So alles in allem, throughout the universe in perpetuity.
Da hilft auch den Ungläubigen nur der Glaube weiter.

Ansonsten: There are no atheists on a sinking ship.
The shit that used to work, won`t work now.

Auswurf
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Grasdaggl
morgen fakki :D
wenn ich zb der meinung bin wasserstoff könnte die lösung sein,
für was auch immer.
Entscheide ich dies auf grundlage von all dem, was ich bisher an infos dazu gesammelt habe.
Ich glaube aber nicht, sondern tendiere dazu, dies als momentan korrekt zu erachten.
Je wichtiger mir ein thema, umso mehr infos sammle ich um möglichst der sache gerecht zu werden.
Die meisten entscheidungen im eigenen hirn, sind keine 100% entscheidungen, wohingegen ein Glauben, so er den reinen geistes,
immer nur eindeutig sein darf.
Man irrt nicht, weil man falsch, oder nicht glaubte,
sondern weil die einschätzung falsch war.
Dass herr Stinki in der steinzeit nicht viel über pinguine in der antarktis wusste, sei ihm verziehen.
Niemand hat die wahrheit gepacht, ausser... ja ausser

den religionen


das ist koscher und das nicht
das ist eine sünde
das ist blabla
Beschneidung eigenen denkens als prinzip

aufn punkt
ich glaube nichts!
Ich fühle, ich vertraue oder ordne ein, beurteile etc
das ist doch keine Musik


factotum
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Granadaseggl
Auswurf: aufn punkt
ich glaube nichts!
Ich fühle, ich vertraue oder ordne ein, beurteile etc


Ich gebe sofort zu, daß Du ein komplizierter, wenn auch sehr sympathischer Fall bist.
Aber auch Du verlässt Dich auf deinen Denkapparat...auch wenn Du seine Begrenzungen akzeptierst.
The shit that used to work, won`t work now.

factotum
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Granadaseggl
Nachtrag: Ich will hier keineswegs irgendwelchen Religionen das Wort reden, im Gegenteil.

- Die neigen per se dazu, ihren organisierten Glauben für allgemeinverbindlich zu halten. Ganz falsch.

- Ausserdem definieren sie das Göttliche aus strikt humanozentrischer Perspektive. Halte ich auch für verkehrt. Gott hat die kleinen Virchen schon viel länger lieb als uns.

Mein disclaimer findet sich in der Signatur btw.
The shit that used to work, won`t work now.

Auswurf
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Grasdaggl
factotum hat geschrieben:

Ich gebe sofort zu, daß Du einkomplizierter, wenn auch sehr sympathischer Fall bist.

ja, das stimmt.. löl
:prost:
das ist doch keine Musik






Tifferette
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Grasdaggl
@UWe: Zur NZZ finde ich das hier ganz interessant.

https://www.zeit.de/2020/13/neue-zuerch ... rnheit-afd

Das trifft ziemlich genau meine Wahrnehmung. In internationalen Sachverhalten meist sehr nüchtern und ausgewogen, das lese ich häufig mit Gewinn. Auf Deutschland bezogen (aus dem Berliner Büro kommend) hingegen meist schrill. Interessant inbesondere das mit der eigens für den deutschen Markt zusammengestellten Seite.

Man muss sich das mal andersrum vorstellen: Da kommt eine deutsche Zeitung in die Schweiz oder nach Österreich, nach Frankreich gar, und erklärt den Nachbarn, was bei ihnen alles falsch läuft. Sie würde wegen Selbstgefälligkeit und Arroganz verlacht oder gleich verjagt werden. (Die ZEIT musste sich das zu Beginn ihrer Österreich- und Schweiz-Expansion immer mal wieder anhören.)

Nicht ganz von der Hand zu weisen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

CoachingZone
Halbdaggl
Tifferette hat geschrieben:@UWe: Zur NZZ finde ich das hier ganz interessant.

https://www.zeit.de/2020/13/neue-zuerch ... rnheit-afd

Das trifft ziemlich genau meine Wahrnehmung. In internationalen Sachverhalten meist sehr nüchtern und ausgewogen, das lese ich häufig mit Gewinn. Auf Deutschland bezogen (aus dem Berliner Büro kommend) hingegen meist schrill. Interessant inbesondere das mit der eigens für den deutschen Markt zusammengestellten Seite.

Man muss sich das mal andersrum vorstellen: Da kommt eine deutsche Zeitung in die Schweiz oder nach Österreich, nach Frankreich gar, und erklärt den Nachbarn, was bei ihnen alles falsch läuft. Sie würde wegen Selbstgefälligkeit und Arroganz verlacht oder gleich verjagt werden. (Die ZEIT musste sich das zu Beginn ihrer Österreich- und Schweiz-Expansion immer mal wieder anhören.)

Nicht ganz von der Hand zu weisen.


Das wundert einen in der Schweiz ansässigen Deutschen überhaupt nicht.

Zum einen brauchen es insbesondere viele (nicht alle!) Deutschschweizer für ihr Nationalgefühl, sich von Deutschland abzugrenzen - und sei es auch, indem man mit dem Finger darauf hinweist, was im Nachbarland (und in der EU) alles schiefläuft und was die Schweiz viel besser macht.

Zum anderen schreibt hier der Rechtsausläufer aller Parteien (die SVP), der noch (!) insbesondere im ländlichen Raum die politische Vormachtstellung besitzt, Dinge in seine Wahlkampfschreiben, die die fremdenfeindlichen Aussagen der AFD bei weitem übertreffen und die einem eher liberalen Deutschen wahlweise die Schames- und/oder Zornesröte ins Gesicht treiben.

Doch selbstgefällig und besserwisserisch sind aus Schweizer Sicht nur und ausschließlich die Nachbarn aus dem Großen Kanton...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:@UWe: Zur NZZ finde ich das hier ganz interessant.

https://www.zeit.de/2020/13/neue-zuerch ... rnheit-afd

Das trifft ziemlich genau meine Wahrnehmung. In internationalen Sachverhalten meist sehr nüchtern und ausgewogen, das lese ich häufig mit Gewinn. Auf Deutschland bezogen (aus dem Berliner Büro kommend) hingegen meist schrill. Interessant inbesondere das mit der eigens für den deutschen Markt zusammengestellten Seite.

Man muss sich das mal andersrum vorstellen: Da kommt eine deutsche Zeitung in die Schweiz oder nach Österreich, nach Frankreich gar, und erklärt den Nachbarn, was bei ihnen alles falsch läuft. Sie würde wegen Selbstgefälligkeit und Arroganz verlacht oder gleich verjagt werden. (Die ZEIT musste sich das zu Beginn ihrer Österreich- und Schweiz-Expansion immer mal wieder anhören.)

Nicht ganz von der Hand zu weisen.


Wie gut, dass wir die gute alte Tante ZEIT noch haben.

Ich ergänze Deinen Digest noch ein wenig durch die Passagen, die ich für bemerkenswert halte:

An einem Freitagnachmittag sitzt Marc Felix Serrao in einem Café im Berliner Regierungsviertel und versucht zu erklären, was er da macht. Serrao leitet das Berliner NZZ-Büro seit 2017. Er ist 42 Jahre alt, Deutscher, hat lange bei der Süddeutschen Zeitung gearbeitet und dann bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, er hat in Berlin Politik studiert und in Köln eine Journalistenschule besucht. Viel mehr betriebstypische deutsche Medienbiografie geht nicht. Jetzt aber bewegt sich Serrao mit seiner Mannschaft hart am Rand dieses Betriebes. Er spottet in seinen Kommentaren über die "anbiedernden Lobhudeleien" vieler deutscher Journalisten für Bundeskanzlerin Angela Merkel, beklagt ein "politisch-mediales Trommelfeuer" von linksgrüner und bürgerlicher Presse und findet es überhaupt oft betonenswert, dass sich alle anderen vermeintlich einig sind – was es dann umso wertvoller erscheinen lässt, wenn er und seine Kollegen anderer Meinung sind. Und das sind sie oft. Von Frauenquoten halten sie ebenso wenig wie vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland, und den Umgang mit der AfD finden sie übertrieben alarmistisch. Die meisten dieser Texte erscheinen nicht in der gedruckten NZZ, sondern online. Auf einer eigens für die deutschen Leser zusammengestellten Homepage.

Aber genau das bestreiten viele Kollegen in Zürich. Dort heißt es, die Zusammenarbeit mit den Berlinern sei professionell, aber belastet. "Die passen nicht zu unserem Stil", sagt einer. "Ich kann es nicht ab, wenn man sich dümmer stellt, als man ist", kritisiert ein Zweiter. Ein Dritter ärgert sich über den "schreierischen" Ton. Den Schweizern sind die Berliner Kollegen zu aggressiv, zu deutsch. Abgewehrt werde das, heißt es in Zürich, von der Chefredaktion mit dem Hinweis auf die NZZ-eigene Meinungsvielfalt und damit, dass es den Lesern ja gefällt. Im gesamten Monat Februar wurden nur drei andere Online-Artikel mehr gelesen als der Thüringen-Kommentar. Bemerkenswert für ein Schweizer Medium, für das Deutschland nur ein Nebenmarkt ist.

Fragt man Berliner Abgeordnete und Hauptstadtjournalisten, wie wichtig die deutsche NZZ für sie ist, hört man am häufigsten: Eigentlich lese ich die nicht. In die meisten Pressespiegel hat es die Schweizer Zeitung noch nicht geschafft, und selbst der FDP-Abgeordnete Oliver Luksic, der "oft erfrischend und angenehm sachlich" findet, was die NZZ so schreibt, besucht deren Website fast nie.

Die AfD trägt das Ihrige dazu bei. Beatrix von Storch empfahl deutschen Journalisten ein Volontariat bei den Schweizern: "Auf! Bewerben! Ein bisschen Grundkenntnisse können nicht schaden!" Der Thüringen-Kommentar wurde bei Facebook mit am erfolgreichsten verbreitet von AfD-Abgeordneten, darunter Björn Höcke.

Michael Klonovsky, ein Focus-Journalist, über den Serrao 2013 in einer Laudatio schwärmte, er kenne keinen deutschen Journalisten, der "so rücksichtslos gegen den herrschenden Ton und gleichzeitig so schön" schreibe. Heute ist Klonovsky Berater und Redenschreiber des AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland.

Oder Akif Pirinçci. Über dessen Buch Deutschland von Sinnen schrieb Serrao im Jahr 2014: "Man ist hier und da hingerissen von der Rücksichtslosigkeit in der Analyse und den vielen wilden Ideen." Pirinçci wurde 2015 wegen Volksverhetzung verurteilt. Serrao sagt, er habe Pirinçci damals als "einen zerrissenen Menschen erlebt", und so habe er ihn auch beschrieben.
Jüngster Fall: Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Verfassungsschutzpräsident. Den verteidigte Serrao als einen "der Ersten, die den politischen Betrieb vor den Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung gewarnt haben". Mittlerweile sagt Maaßen über die NZZ, wie schon AfD-Fraktionschef Gauland, diese sei für ihn "wie Westfernsehen", eine Anspielung auf die Rolle westdeutscher Sender in der DDR. Und wieder muss Serrao sich verwahren, er nennt das Etikett "ermüdend und hanebüchen".

Offensichtlich ist dieser Rechtsschwenk von den Eignern der Gazette gewollt. Würde mich nicht wundern, wenn sie über Strohmänner die Partei auch noch sponsern würden.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Übrigens,
fällt mir jetzt gerade ein.
Die blauzünglige und blaustichige Beatrix
hat doch allen Ernstes dieser Tage empfohlen,
die Kirchensteuer für ein Jahr auszusetzen,
um damit die Corona-Finanzierungslücke zu stopfen.
:mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Cantona
Da kommt eine deutsche Zeitung in die Schweiz oder nach Österreich, nach Frankreich gar, und erklärt den Nachbarn, was bei ihnen alles falsch läuft. Sie würde wegen Selbstgefälligkeit und Arroganz verlacht oder gleich verjagt werden.


Da muss ich jetzt wirklich lachen: die Deutschen sind doch gerade Weltmeister darin, insbesondere ihre europaeischen Nachbarn zu erklaeren, "wie man's richtig macht".

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Also,
ich habe mich jetzt noch mal mit dem Wolfgang Bok beschäftigt.

Folgendes steht auf seiner Homepage:

POLITIKJOURNALIST, KOLUMNIST, STREITBARER GEIST
Dr. rer. pol. Wolfgang Bok ist seit über vierzig Jahren im Mediengeschäft tätig. Als Chefredakteur hat er zwölf Jahre lang erfolgreich die Tageszeitung Heilbronner Stimme geleitet. Zuvor war er in mehreren Funktionen bei den Stuttgarter Nachrichten tätig, zuletzt als Ressortleiter für Gesellschafts- und Sozialpolitik. Später war er Kolumnist von Sonntag Aktuell, der Sonntagsausgabe von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, sowie für Schleswig-Holstein am Sonntag aus dem Medienhaus sh:z in Flensburg.

Auch heute ist Dr. Bok als Autor und Kolumnist gefragt. Unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) und Cicero.

An die journalistische Karriere schlossen sich Jahre bei der renommierten Kommunikations- und Werbeagentur Scholz & Friends, Berlin. Als Direktor der Abteilung Publik Relations und Agenda Setting war Bok für Baden-Württemberg zuständig. Hier betreute er unter anderem die Sympathie- und Werbekampagne des Landes („Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“)

An der Hochschule Heilbronn lehrt Dr. Wolfgang Bok als Dozent der Fakultät Wirtschaft 2 das Fach „Strategische Kommunikation“.

Wolfgang Bok hat Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaft studiert (M. A.) und an der Universität Stuttgart zum Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Dr. rer. pol.) promoviert. Er lebt an der Donau in Regensburg/Bayern.


Schwaben,
was habt Ihr denn da für eine Natter am Busen genährt?
Aber rein medientechnisch kommt er besser rüber als der Elsässer.

Und was sagt Google:

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Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Plan B
Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:
Da kommt eine deutsche Zeitung in die Schweiz oder nach Österreich, nach Frankreich gar, und erklärt den Nachbarn, was bei ihnen alles falsch läuft. Sie würde wegen Selbstgefälligkeit und Arroganz verlacht oder gleich verjagt werden.


Da muss ich jetzt wirklich lachen: die Deutschen sind doch gerade Weltmeister darin, insbesondere ihre europaeischen Nachbarn zu erklaeren, "wie man's richtig macht".


Das macht es andersrum aber nicht besser.
Carpe diem.

Cantona
Ne, aber darueber rumjammern, dass ne auslaendische zeitung einem ein klein wenig den Spiegel vorhaelt, und das ein grosses Thema in deutschen "Qualitaetsmedien" zu sein scheint, ist amuesant; konkurrenz belebt das Geschaeft, sag' ich mal, und anscheinend gewinnt die nzz Abonnenten hinzu. Da muessen vielleicht, die Zeit, die SZ, und wie sie alle heissen sich moeglicherweise ein klein wenig bewegen.

Fan von diesem deutschen Bok mit seinen Anti-Europa/EU Tiraden bin ich deswegen noch lange nicht, im Gegenteil.
Zuletzt geändert von Cantona am 19. April 2020 19:12, insgesamt 1-mal geändert.

Tifferette
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:
Da kommt eine deutsche Zeitung in die Schweiz oder nach Österreich, nach Frankreich gar, und erklärt den Nachbarn, was bei ihnen alles falsch läuft. Sie würde wegen Selbstgefälligkeit und Arroganz verlacht oder gleich verjagt werden.


Da muss ich jetzt wirklich lachen: die Deutschen sind doch gerade Weltmeister darin, insbesondere ihre europaeischen Nachbarn zu erklaeren, "wie man's richtig macht".

Deutsche Zeitung. Nicht diffus "Die Deutschen".
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:Ne, aber darueber rumjammern, dass ne auslaendische zeitung einem ein klein wenig den Spiegel vorhaelt, und das ein grosses Thema in deutschen "Qualitaetsmedien" zu sein scheint, ist amuesant; konkurrenz belebt das Geschaeft, sag' ich mal, und anscheinend gewinnt die nzz Abonnenten hinzu. Da muessen vielleicht, die Zeit, die SZ, und wie sie alle heissen sich moeglicherweise ein klein wenig bewegen.

Fan von diesem deutschen Bok mit seinen Anti-Europa/EU Tiraden bin ich deswegen nach lange nicht, im Gegenteil.


Aber gell,
Du bist doch dankbar, dass ich Dich aufgeklärt habe?
:lol:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Cantona
@Tiffert ...doch doch, "die Deutschen" haben schon so ne unterschwellige Ader, die in die Richtung geht. Da bleibe ich mal schoen pauschal, in diesem Fall, und erweitere das Ganze. Bissle Polemik ist an der Stelle schon ok.

@UWE: gut gemacht... :vfb: