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Frank N Furter
Tamasi hat geschrieben:Aber Frank, eine Frage:
Schweden ging ja den Weg der Risikogruppen-Isolierung und zumindest bei den Heimen hat das offensichtlich nur recht bedingt funktioniert. Wieso sollte das dann bei uns funktionieren? Glaubst du ernsthaft, dass sich die Pflegekräfte isolieren lassen, noch dazu auf freiwilliger Basis? Und warum haben es die planvollen Schweden dann nicht gemacht?


Habe mir hier schon den Mund deswegen fusselig geredet: Ja freiwillig! das ist doch nur eine Frage des Geldes. Was kostet uns der Shutdown gerade pro Tag? 25 Milliarden? Jedenfalls viel mehr, als wenn wir das Gehalt aller Pflegekräfte verzehnfachen würden. Ich würde einem Pflegenden (introibo Lissy) 10.000 € für 3 Wochen in isoliertem Dienst anbieten. Er/sie wohnt in einem Quarantäne-Hotel, das HotelPersonal wird mit isoliert und bekommt genauso lukrative Bezahlung dafür.

Das wäre schon sehr wohl gegangen, hätte man es wollen. Hätte man ab Februar mit den Planungen begonnen, hätte man damit ab März starten können. NUR DANN hätten man auch zurecht behaupten können, man veranstalte den ganzen Aufwand, um die Schwächsten zu schützen :idea:

Doch was haben wir genacht? Wir haben die Kinder weggesperrt, massiv Grundrechte eingeschränkt, OHNE die Risikogruppen ausreichend zu schützen. Das ist rechtlich sehr, sehr fragwürdig UND moralisch unglaubwürdig. :idea:


@Schweden
https://taz.de/Kein-Kurzarbeitergeld-be ... /!5683618/


Cantona
Das ist ja alles hochinteressant, was ein killroy und ein frankfurter hier darlegen; gehe mal davon aus, dass beide Superkonzepte haben, um Dritte Welt Staaten einerseits in ihrem "Entwicklungsniveau" zu heben, und andererseits den boesen Westen, Teile Chinas und Asiens "zu entschleunigen", sprich ihr Entwicklungsniveau zu senken, weil das hoehere Entwicklungsniveau ja alles auf der Ausbeutung der Dritten Welt Laender basiert. Die ganze Agenda dann noch demokratisch legitimiert umzusetzen, auf globaler Ebene, das kriegen die beiden mit links hin.

Goofy
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Man darf und soll Meinungen äussern, ohne es “hinzukriegen“.


Sonst würden wir alle es ja machen (den VfB und/oder Welt retten), statt in einem Forum zu schreiben.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

muffinho
Ihr seids doch alle Nappels im geistigen Corona Blindflug... das Orakel vom Golfplatz wusste schon vor 5 Jahren wer schuld an der ganzen Scheiße ist:



Cantona
Goofy hat geschrieben:Man darf und soll Meinungen äussern, ohne es “hinzukriegen“.


Sonst würden wir alle es ja machen (den VfB und/oder Welt retten), statt in einem Forum zu schreiben.


Sicher, aber wenn die beiden der Meinung sind, es ist alles total scheisse, wie es ist, dann wird man doch interessiert nachfragen duerfen, wie man's besser macht.

Goofy
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Frankfurter sagt ja durchaus manchmal, was man anders machen sollte.

Und killroy hat in den letzten Beiträgen eher allgemeine Sozialkritik geäussert.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

killroy
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Cantona hat geschrieben:Das ist ja alles hochinteressant, was ein killroy und ein frankfurter hier darlegen; gehe mal davon aus, dass beide Superkonzepte haben, um Dritte Welt Staaten einerseits in ihrem "Entwicklungsniveau" zu heben, und andererseits den boesen Westen, Teile Chinas und Asiens "zu entschleunigen", sprich ihr Entwicklungsniveau zu senken, weil das hoehere Entwicklungsniveau ja alles auf der Ausbeutung der Dritten Welt Laender basiert. Die ganze Agenda dann noch demokratisch legitimiert umzusetzen, auf globaler Ebene, das kriegen die beiden mit links hin.

boah ist das billig.
naja, dann muss ich wohl zugeben, dass ich gegensatz zu so einem oberchecker wie du ... der immer zu allen themen zu denen er sich äußert die beste aller lösungen parat hat .... das vermute ich nun zumindest nach deiner einlassung .... also im gegensatz zu so einem vollprofi bin ich eben nur ein dummes, kleines lichtchen.
ich meine, bei mir reicht es halt gerade so zu erkennen, dass die art und weise wie unsere weltgemeinschaft mittlerweile verfasst ist und insbesondere unser durch den kapitalismus geprägter westlicher lebensstil für einen ziemlich umfangreichen teil der weltbevölkerung zumindest mal keine positiven konsequenzen mit sich bringt .... aber klar, ich bin ein totaler vollidiot (man tut sich nicht schwer mit dem glücklichsein, wenn es nur darum geht, wohin man seine spucke träufeln lässt - boris gruschenke - woody allen), weil ich nunmal keine lösung dafür hab

tja, andere hingegen, die schnell wieder auf geschäftsreise gehen wollen, die macher und lenker, die habens im gegensatz zu mir halt drauf ...

obwohl
so eine star trek weltgemeinschaft
mit einer fairen verteilung der endlichen ressourcen
mit fortschritt auf basis von wissenschaft für alle
ach was rede ich
träumerisches zeug
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


killroy
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Granadaseggl
higgi hat geschrieben:Wenn man endlich mal den Replikator erfinden würde...
Kommt aber wohl nicht mehr vor dem 24. JH

tja, Musk und Gates haben jeweils schon einen. Die halten den aber noch unter Verschluss, da ihr Plan, uns mithilfe des Replikators zu versklaven, noch nicht gänzlich ausgereift ist
Drosten mischt da auf jeden Fall auch mit, oder was glaubt ihr, warum der alle "testen" möchte ... hehe, ich habs gecheckt
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:Frankfurter sagt ja durchaus manchmal, was man anders machen sollte.

Und killroy hat in den letzten Beiträgen eher allgemeine Sozialkritik geäussert.


Machen doch alle hier.
Jeder von seiner parteiischen Warte aus. :mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Unter Umständen muss man nicht auf den Markt in Wuhan gehen, um sich einen neuen Virus einzufangen.
Die Massentierhaltung beim Bauern Schulze-Bokeloh in Everswinkel
könnte auch geeignet sein.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Airwin
Frank N Furter hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Das sind zumindest die Zahlen von schwedischen Instituten.
Dennoch, wie kommst du auf 3-4 millionen ?


Ich komme da auf gar nichts. Nochmal: Anders Tegnell hat neulich, nach dem kleinen Lapsus mit den eigenen Berechnungen, trotzdem zwei Dinge weiterhin bekräftigt: Anfang Mai wäre Schweden etwa bei 30%, Ende Mai sei die Herdenimmunität erreichbar. Jetzt haben wir knapp Mitte Mai, wir müssten also irgendwo zwischen 30-40% liegen.

Der Punkt ist: wenn man dem schwedischen Weg in seiner Beurteilung auch nur halbwegs gerecht werden will, muss man die Argumente, mit denen Anders Tegnell diesen schwedischen Weg begründet auch fairer Weise mit einbeziehen... und kann nicht einfach nur die Sterblichkeit als ppM zwischen zwei Ländern vergleichen, wo das eine (Deutschland) die Bremse gezogen hat, während in dem anderen Gaststätten, Fitnessstudios, Schulen, Kindergärtnen etc. noch geöffnet sind, wodurch zu recht eine wesentlich höhere Durchseuchungsrate angenommen werden MUSS! Es sei denn....

... man wäre bereit zuzugeben, dass die Schließung von Gaststätten, Fitnessstudios, Schulen, Kindergärtnen, etc. gar keine messbaren Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen hätte....also....

...genau das, was unsere Politiker gerade implizit durch ihre Rückbaumaßnahmen zugestehen... :idea:

...natürlich bei dem gleichzeitig recht hilflos anmutenden Versuch, aus der ganzen Scheisse die sie angerichtet haben gesichtswahrend wieder herauszukommen...



das war ungefähr das was der israelische mathematiker anhand der infiziertenzahlen in 25 ländern festgestellt hat. scheitelpunkt nach ca. 40 tagen, auslaufen nach ca. 70 tagen. gleiche form der kurve egal welche massnahmen getroffen wurden - war sein ergebnis.


Goofy
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Aber... aber... wir stehn doch erst am Anfang der Pandemie :?
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

higgi
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Airwin hat geschrieben:...
das war ungefähr das was der israelische mathematiker anhand der infiziertenzahlen in 25 ländern festgestellt hat. scheitelpunkt nach ca. 40 tagen, auslaufen nach ca. 70 tagen. gleiche form der kurve egal welche massnahmen getroffen wurden - war sein ergebnis.

Also den Eindruck hab ich auch, ohne das jetzt mathematisch beweisen zu können
von daher


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Aus demselben Artikel:

Erst vor kurzem hatten dagegen zwei Studien ein anderes Bild gezeichnet. Wegen der unterschiedlichen Methodik ist ein Vergleich zwar sicher nur begrenzt aussagekräftig. In der ersten Erhebung kamen Forscher der ETH Zürich zu dem Schluss, dass die Schließung von Restaurants und Geschäften ebenso wie von Kinos etwas bringt. Nicht so effizient seien dagegen die Schulschließungen. Für die Erhebung nutzten die Forscher Daten unter anderem aus der Schweiz, weiteren EU-Ländern sowie auch den USA und Kanada. Sie räumten ein, dass die Daten eine große „Streuung“ besäßen und nur eine grobe Bewertung zuließen, wie der Tages-Anzeiger berichtete.

Die zweite, internationale Studie wurde in der Fachzeitschrift „The Lancet Child & Adolescent Health“ veröffentlicht. Dort werteten die Forscher eine Reihe von Analysen aus, zum Sars-Ausbruch von 2003 ebenso wie von ersten Vorab-Analysen zur Corona-Krise. Die Forscher argumentieren unter anderem, dass Schulschließungen wirksam sind, wenn das Virus nicht sehr ansteckend ist und wenn Kinder besonders anfällig sind – wie bei der Grippe. Beides ist beim Coronavirus nicht der Fall.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Airwin
de mappes hat geschrieben:und andere rechneten mit denselben oder anderen Zahlen und fanden kürzlich heraus:

https://www.deutschlandfunk.de/studie-zu-covid-19-schliessung-von-kitas-und-schulen-war.1939.de.html?drn:news_id=1129878

also wie immer...jeder findet was für seinen gusto :mrgreen:



yep, man kann jetzt sogar zwischen dem alten und den neuen R-wert des RKI wählen :mrgreen: .
https://www.welt.de/vermischtes/article ... t-ein.html

Und nachdem man in doitschland ja ständig eine "spaltung der gesellschaft" befürchtet ( @flacher ein volk-ein reich- eine mutti und am besten eine öffentlich-rechtliche einheitsmeinung, vielleicht ist auch das deutsche kultur 8) ) sind da jetzt - neben dem RKI - ausgerechnet die virologen&mediziner grob gesellschaftsspaltend vorgeprescht :twisted: .

Kritisch betrachten die Experten zudem die Berichterstattung der Medien. 82,6 Prozent würden Ausgewogenheit vermissen :shock: – zu oft würden die Gleichen befragt :lol: . Jeder zehnte Befragte beklagte sich zudem über eine restriktive Informationspolitik einiger Universitäten, ein Drittel sieht sogar die freie Meinungsäußerung in der Wissenschaft bedroht.[/size]
Wie der „Spiegel“ berichtet, geht der Trend unter den Medizinern zu einer Befürwortung von Lockerungen. Noch im April seien nur 17 Prozent der Befragten der Meinung gewesen, das öffentliche und wirtschaftliche Leben wiederherzustellen sei sinnvoll. Nun sind es 63 Prozent.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... droht.html


mindestens ein drittel verschwörungstheoretiker, also lieber globuli nehmen als zum arzt zu gehen :mrgreen:

Airwin
Wer sich gestern steingarts podcast mit laschet reingezogen hatweiss, dass er bzgl. des themas "wiedereröffnung" gänzlich anderer meinung als seine (fast ehemalige 8) ) chefin ist. Teilweise erinnert das was er sagt - tenor: man muß alle auswirkungen im blick haben - stark an die gesellschaftsspaltende einschätzung aus dem BMI. Dass zB der SPIEGEL den bereicht nicht zum anlass genommen hat da mal nachzubohren hätte mich früher überrascht, heute ist es umgekehrt. Zusammengefaßt war das ergebnis dieser anneliese durch den abtrünigen beamten folgendes:

KM4 Analyse des Krisenmanagements (Kurzfassung)
Vorbemerkung: Aufgabe und Ziel von Krisenstäben und jeglichem Krisenmanagement ist es, besondere
Gefahren zu erkennen und sie so lange zu bekämpfen, bis der Normalzustand wieder erreicht ist. Ein
Normalzustand kann also keine Krise sein.
Zusammenfassung der Analyseergebnisse
1. Das Krisenmanagement hat in der Vergangenheit (leider wider besseren institutionellen Wissens)
keine adäquaten Instrumente zur Gefahrenanalyse und –bewertung aufgebaut. Die Lageberichte,
in denen alle entscheidungsrelevanten Informationen zusammen gefasst werden müssten,
behandeln in der laufenden Krise bis heute nur einen kleinen Ausschnitt des drohenden
Gefahrenspektrums. Auf der Basis unvollständiger und ungeeigneter Informationen in den
Lagebildern ist eine Gefahreneinschätzung grundsätzlich nicht möglich. Ohne korrekt erhobene
Gefahreneinschätzung kann es keine angemessene und wirksame Maßnahmenplanung geben.
Das methodische Defizit wirkt sich bei jeder Transformation auf eine höhere Ebene aus; die
Politik hatte bisher eine stark reduzierte Chance, die sachlich richtigen Entscheidungen zu
treffen.
2. Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz
dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die
Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand
vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die
Bevölkerung (Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU). Es sterben an Corona im
Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens
angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht
mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren). Die
Gefährlichkeit von Covid-19 wurde überschätzt. (innerhalb eines Vierteljahres weltweit nicht
mehr als 250.000 Todesfälle mit Covid-19, gegenüber 1,5 Mio. Toten während der Influenzawelle
2017/18). Die Gefahr ist offenkundig nicht größer als die vieler anderer Viren. Wir haben es aller
Voraussicht nach mit einem über längere Zeit unerkannt gebliebenen globalen Fehlalarm zu tun.
– Dieses Analyseergebnis ist von KM 4 auf wissenschaftliche Plausibilität überprüft worden und
widerspricht im Wesentlichen nicht den vom RKI vorgelegten Daten und Risikobewertungen.
3. Dass der mutmaßliche Fehlalarm über Wochen unentdeckt blieb, hat einen wesentlichen Grund
darin, dass die geltenden Rahmenvorgaben zum Handeln des Krisenstabs und des
Krisenmanagement in einer Pandemie keine geeigneten Detektionsinstrumente enthalten, die
automatisch einen Alarm auslösen und den sofortigen Abbruch von Maßnahmen einleiten
würden, sobald sich entweder eine Pandemiewarnung als Fehlalarm herausstellte oder
abzusehen ist, dass die Kollateralschäden – und darunter insbesondere die Menschenleben
vernichtenden Anteile – größer zu werden drohen, als das gesundheitliche und insbesondere das
tödliche Potential der betrachteten Erkrankung ausmacht.
4. Der Kollateralschaden ist inzwischen höher ist als der erkennbare Nutzen. Dieser Feststellung
liegt keine Gegenüberstellung von materiellen Schäden mit Personenschäden (Menschenleben)
zu Grunde! Alleine ein Vergleich von bisherigen Todesfällen durch den Virus mit Todesfällen
durch die staatlich verfügten Schutzmaßnahmen (beides ohne sichere Datenbasis) belegen den
Befund. Eine von Wissenschaftlern auf Plausibilität überprüfte überblicksartige
Zusammenstellung gesundheitlichen Kollateralschäden (incl. Todesfälle) ist unten angefügt.
3
5. Der (völlig zweckfreie) Kollateralschaden der Coronakrise ist zwischenzeitlich gigantisch. Ein
großer Teil dieses Schadens wird sich sogar erst in der näheren und ferneren Zukunft
manifestieren. Dies kann nicht mehr verhindert, sondern nur noch begrenzt werden.
6. Kritische Infrastrukturen sind die überlebensnotwendigen Lebensadern moderner
Gesellschaften. Bei den Kritischen Infrastrukturen ist in Folge der Schutzmaßnahmen die aktuelle
Versorgungssicherheit nicht mehr wie gewohnt gegeben (bisher graduelle Reduktion der
prinzipiellen Versorgungssicherheit, die sich z.B. in kommenden Belastungssituationen
niederschlagen kann). Die Resilienz des hochkomplexen und stark interdependenten
Gesamtsystems Kritischer Infrastrukturen ist gesunken. Unsere Gesellschaft lebt ab sofort mit
einer gestiegenen Verletzlichkeit und höheren Ausfallrisiken von lebenswichtigen
Infrastrukturen. Das kann fatale Folgen haben, falls auf dem inzwischen reduzierten
Resilienzniveau von KRITIS eine wirklich gefährliche Pandemie oder eine andere Bedrohung
eintreten würde.
UN-Generalsekretär António Guterres sprach vor vier Wochen ein grundlegendes Risiko an.
Guterres sagte (laut einem Tagesschaubericht vom 10.4.2020): „Die Schwächen und mangelhafte
Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurden, geben Einblicke darin, wie ein
bioterroristischer Angriff aussehen könnte - und [diese Schwächen] erhöhen möglicherweise das
Risiko dafür.“ Nach unseren Analysen ist ein gravierender Mangel in DEU das Fehlen eines
adäquaten Gefahrenanalyse und –bewertungssystem in Krisensituationen (s.o.).
7. Die staatlich angeordneten Schutzmaßnahmen, sowie die vielfältigen gesellschaftlichen
Aktivitäten und Initiativen, die als ursprüngliche Schutzmaßnahmen den Kollateralschaden
bewirken, aber inzwischen jeden Sinn verloren haben, sind größtenteils immer noch in Kraft. Es
wird dringend empfohlen, sie kurzfristig vollständig aufzuheben, um Schaden von der
Bevölkerung abzuwenden – insbesondere unnötige zusätzliche Todesfälle – , und um die
möglicherweise prekär werdende Lage bei den Kritischen Infrastrukturen zu stabilisieren.
8. Die Defizite und Fehlleistungen im Krisenmanagement haben in der Konsequenz zu einer
Vermittlung von nicht stichhaltigen Informationen geführt und damit eine Desinformation der
Bevölkerung ausgelöst. (Ein Vorwurf könnte lauten: Der Staat hat sich in der Coronakrise als einer
der größten fake-news-Produzenten erwiesen.)
Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich:
a) Die Verhältnismäßigkeit von Eingriffen in Rechte von z.B. Bürgern ist derzeit nicht gegeben, da
staatlicherseits keine angemessene Abwägung mit den Folgen durchgeführt wurde. Das BVerfG
fordert eine angemessene Abwägung von Maßnahmen mit negativen Folgen (PSPP Urteil vom 5.
Mai 2020).
b) Die Lageberichte des Krisenstabs BMI-BMG und die Lagemitteilungen des Bundes an die Länder
müssen daher ab sofort
o eine angemessene Gefahrenanalyse und -bewertung vornehmen.
o eine zusätzliche Abteilung mit aussagekräftige Daten über Kollateralschäden enthalten
(siehe z.B. Ausführungen in der Langfassung)
o befreit werden von überflüssigen Daten und Informationen, die für die
Gefahrenbewertung nicht erforderlich sind, weil sie die Übersicht erschweren.
o Es müssten Kennzahlen gebildet und vorangestellt werden.
c) Es ist unverzüglich eine angemessene Gefahrenanalyse und –bewertung durchzuführen.
Anderenfalls könnte der Staat für entstandene Schäden haftbar sein.

Frank N Furter
Airwin hat geschrieben: Zusammengefaßt war das ergebnis dieser anneliese durch den abtrünigen beamten folgendes:


Weiß man denn zwischenzeitlich etwas mehr über den "Abtrünnigen" (bis vor Kurzem hätte man auch noch Pfeifenbläser oder Whistleblower zu so jemand sagen können, jedenfalls wenn man seinem Blowjob grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber stand.... :lol: )

@Behandlung von C.

Kollegen sagen mir seit einigen Tagen ziemlich übereinstimmend, dass die Behandlung der Patienten mit dem zunehmenden Wissen deutlich verbessert werden konnte und dass von den Patienten, die ganz am Anfang noch sterben mussten, heute sicherlich eine beachtliche Zahl gerettet werden könnten. Das mag für alle, die für sich ein Risiko für eine schwerere Erkrankung sehen, auch mal etwas Hoffnungsvolles sein.

Besonders gut gefällt mir, was die Göttinger jetzt herausgefunden und in Handlungsanleitung umgesetzt haben:
https://idw-online.de/de/news746994

de mappes
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Spamferkel
@Pfeife:

Zumindest bei Bild Plus scheint es dazu weitere Infos zu geben, wie man auf der Startseite erfährt

@Behandlung
Super...gute Zeichen
Ist aber auch ein Argument dafür, die Kurve am anfang "geflachert" zu haben, sodass man nun bessere Behandlungen ermöglichen kann nachdem man einiges gelernt hat

@Professor Amanatidis
Ich las irgendwo quer, dass er wieder etwas veröffentlicht habe...tiffi hatte kürzlich gefragt
allerdings hab ich den Text nicht gefunden :?:
Don't criticize what you can't understand