1473 Beiträge

Tifferette
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Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Ich würde den VAR komplett mundtot machen und ihn zum reinen Hilfsmittel des Feldschiris degradieren. Das Overruling schaft imho viele Probleme, für die es die Lösungen (noch) nicht gibt. Daher: Klärung von strittigen Situationen NUR auf Anfrage.


So war es ja eigentlich auch gedacht. Mit der im ersten Moment sinnvoll erscheinenden Erweiterung, dass der Schiri auf offensichtliche Fehler hingewiesen wird, bei denen man denkt "Oha, das hat er wohl nicht gesehen, das sage ich ihm mal lieber...". Versteckte Tätlichkeiten und solche Sagen.

Vielleicht haben die Schiris generell ein Egoproblem. Vielleicht denken sie, dass sie es selbst immer besser wissen bzw. zu entscheiden haben. Das würde dieses Irrlichtern im Kölner Keller erklären.

Deine Forderung, die ich übrigens für sinnvoll halte, ist ein weiteres Beispiel dafür, dass man eben nicht die perfekte Lösung (weil am dichtesten an einer objektivierten Form von Wahrheit liegende Entscheidung) wählt. Sondern eine klare Regelung, die halt im Einzelfall zu objektiv schlechten Ergebnissen führen kann.

Das istübrigens ein klassisches Problem der Regelungstechnik. Auf Einzelfallgerechtigkeit zielen, aber Unklarheiten, überbordende Komplexität und höheren Zeitaufwand in Kauf nehmen? Oder eine einfache und klare Regelung, die manchmal ungerecht ist? Die Regelungen zum VAR sind gewissermaßen die Abgeltungssteuer des Fußballs.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tamasi
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Allmachtsbachel
Aber SC, das mit dem Anlegefehler gegen die Spielrichtung würde doch nicht relevant sein. Die kalibrierte Linie soll ja in beide Richtungen dicker werden. :arr: :D :stumm:

Und was die generelle Einmischung des Kellers angeht:
Irgendein Offizieller hat doch mal zugegeben, dass das auch passiert, weil der immense Aufwand ja nicht umsonst sein soll. Tja.




Southern Comfort
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Grasdaggl
Und was genau trinkt sie?

Bild
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Auswurf
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Grasdaggl
es gab tage diese anarchistischen tage,
da hatte ich nur filzstifte mit in der schule

...was einen anruf des klassenlehrers bei meiner mama zur folge hatte :|

ps
aquavit, ist glaub mein lieblingsschnaps
das ist doch keine Musik

Plan B
Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Meine alte Mathelehrerin fängt jetzt wahrscheinlich doch wieder das Saufen an, weil überall vom Dickermachen einer Linie gesprochen wird.

Wie dick darf eine Linie denn mathematisch sein?
Carpe diem.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Plan B hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:Meine alte Mathelehrerin fängt jetzt wahrscheinlich doch wieder das Saufen an, weil überall vom Dickermachen einer Linie gesprochen wird.

Wie dick darf eine Linie denn mathematisch sein?


Die roten sind die dicksten!



Also Linien, nicht Mathelehrerinnen. :idea:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Hessoschwabe
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Lombaseggl
Irgendwie murmeltierisch, das sich Drehen im Kreise. Aber ich glaube Erkenntnisse zu detektieren, die tatsächlich weiterführen, und zwar

    die zeitliche Komponente und
    die Absolutheit

einer technokratischen, also einer VAR-Entscheidung.

Will sagen VAR nur dann, wenn eine Fehlentscheidung im Sekundenbereich revidierbar und keine Auslegungsfrage ist. Für Hand und Foul könnte das z.B. so umgesetzt werden, dass drei Sachkundige im Keller innerhalb einer Zeitspanne X alle auf den "Fehlentscheidungsbuzzer" hauen müssten.

Nach wie vor hielte ich aber immer noch eine limitierte Einspruchsmöglichkeit für am praktikabelsten.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Sorry liebe Fehlentscheidung, für Dich habe ich heute leider kein Foto. Das war mir einfach zu wenig ...tssss.... Ättijuud...

:lol:
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Die Stellungnahme des DFB im Wortlaut:

"Die Armhaltung des Stuttgarter Abwehrspielers (Stürmer Hamadi Al Ghaddioui; Anm.d.Red.) oberhalb der Schulter - die Hand ist halbhoch nach vorne ausgestreckt und liegt auf dem Arm des Wiesbadener Stürmers auf - ist als unnatürlich einzuordnen und ein Strafstoß ist regeltechnisch in Ordnung, wobei bei Betrachtung des gesamten Bewegungsablaufs der Spieler der Vorgang als nicht ganz klar eingeordnet werden kann. Der Vorgang ist somit eine Szene, die in ihrer Bewertung einen Ermessensbereich für den Schiedsrichter auf dem Platz darstellt."

"Zur Frage der Notwendigkeit einer Intervention durch den Video-Assistenten, erachten wir die getroffene On-Field-Review-Empfehlung des Video-Assistenten, vor dem Hintergrund des Ermessensbereichs und somit einer nicht klaren und offensichtlichen Fehleinschätzung des Schiedsrichters, als nicht angebracht. Dies würde im Übrigen auch gelten, wenn der Schiedsrichter den Vorgang nur eingeschränkt erfasst hätte."

Am Ende bewertete der Schiedsrichter diesen Vorgang in seinem Ermessensbereich als strafbar und entschied regeltechnisch korrekt auf Strafstoß.

"Da es sich um einen sehr detaillierten Vorgang handelte, war eine genaue Analyse durch den Video-Assistenten erforderlich, um das Handspiel bildlich belegen zu können. Dieser Beweis konnte durch eine hochauflösende Kamera erbracht werden. Beim On-Field-Review war dieses Detail für den Schiedsrichter nur schwer zu erkennen, sodass der Schiedsrichter bezüglich dieses Belegs beim Video-Assistenten mehrmals nachfragte, um hierbei ganz sicher zu sein."

"Nach der Bestätigung durch den Video-Assistenten forderte der Schiedsrichter dann verschiedene Kameraperspektiven an, um nun eine Bewertung hinsichtlich der Fragestellung 'Strafbar oder nicht strafbar?' vornehmen zu können. Diese Bewertung darf, wie im vorliegenden Fall, nur der Schiedsrichter vornehmen. Am Ende bewertete der Schiedsrichter diesen Vorgang in seinem Ermessensbereich als strafbar und entschied regeltechnisch korrekt auf Strafstoß."
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Nilkheimer
Halbdaggl
Wenn irgendetwas auf der Welt unnatürlich ist, ist es der Proffifußball mitsamt seinen Institutionen und Akteuren - aber ganz sicher nicht Herrn Al Ghaddiouis Armhaltung
Aber das macht doch nichts.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Wurde so definiert. Soll so für Absicht sprechen, wenn man angeköpft wird. :lol:

Gut, fürs Anköpfen gäbe es zwar eine eigene Regel zu unseren Gunsten, aber es fällt wohl auch unters Ermessen, welche Regelanwendung man da zieht.

Wenn die Auslegung und das Ermessen zur Willkür ausgedehnt wird, dann stehst Du in Bananistan vor Gericht oder Du kickst in Deutschland.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Für mich ist es nicht nachvollziehbar, was da vom DFB geschwurbelt worden ist.
Wenn jetzt plötzlich das bessere Bild im Keller den Ausschlag gibt,brauchen wir keine Schiedsrichter mehr.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Flache9
Die DFB Mafia. Der Schiedsrichter hat mehrmals bei jeder Perspektive klar gesagt das er nichts erkennen kann. Aber der DFB behauptet wieder das Gegenteil. Die Schiedsrichter konnten noch nie einen Fehler zugeben. Wie die Mafia eben, sonst verschwindet der Schiedsrichter mit Betonschuhen im Bodensee oder wird den Schweinen zum Frass vorgeworfen.


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:Wenn der Schiri jetzt nicht dem Kölner Keller zugestimmt hätte, dann dürfte er so schnell kein Spiel mehr pfeifen.


Vermutlich. Wobei Krug und Fandel ja nichts mehr zu melden haben. Tamasi schrub, dass die Hand auf Kopfhöhe nichts zu suchen habe, was wohl stimmt. War es dann eine Fehlentscheidung, nicht auf Elfmeter zu entscheiden? Nur, dieses ganze Verschwörungs-Narrativ ist dann doch weit hergeholt. Knappe Abseits-Entscheidungen, die man als VAR eben erkennt, sind ärgerlich, und ja, früher hätte man eben eine Abseitsstellung von 5 cm nicht gesehen hätte, mag stimmen, aber jetzt hat man den VAR, dann zählen eben die knappen Abseits-Tore nicht.
Das mit dem Elfmeter ist ärgerlich, vor allem, weil es aussieht, als ob der VAR den Schiedsrichter mehr oder weniger dazu gedrängt hat, auf Elfmeter zu entscheiden. Und das ist nicht Sinn und Zweck des VAR.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Flache9
Mir geht es nicht darum Elfmeter oder nicht. Der Schiedsrichter konnte nichts erkennen, nicht mal ob es eine Berührung gab. Er hat mehrmals gesagt, das er nichts erkennen kann. Daher war das eine massive Beeinflussung des Schiedsrichters seitens des VAR.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wie ich sehe,

höggschdmögliche Übereinstimmung der Seggl hier. :nod:

So müsste es mal im Politikthread zugehen,
dann wäre Deutschland auch schon ein Stück weiter. 8)

Was mir zu denken gibt,
der Chef hat sich noch nicht geäussert, :?
der ist doch Spezialist für Handspiel im Strafraum. :cyclops:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Iron
Grasdaggl
Dachte ich mir, viele Entscheidungen sind weiterhin abhängig vom Betrachter. Hinzu kommt, dass Abseitspositionen vom Linienrichter eigentlich besser entschieden werden.

RedBlues
Halbdaggl
Dass der Videobeweis nicht dazu führt, dass es keine Fehlentscheidungen mehr gibt war klar, dass weiter diskutiert wird auch.

Aber es sollte nicht passieren, dass der VAR eingreift und eine Entscheidung gedreht wird, die mit Videobeweis nicht eindeutig aufgelöst werden kann.

de mappes
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Spamferkel
Southern Comfort hat geschrieben:Die Stellungnahme des DFB im Wortlaut:

"Die Armhaltung des Stuttgarter Abwehrspielers (Stürmer Hamadi Al Ghaddioui; Anm.d.Red.) oberhalb der Schulter - die Hand ist halbhoch nach vorne ausgestreckt und liegt auf dem Arm des Wiesbadener Stürmers auf - ist als unnatürlich einzuordnen und ein Strafstoß ist regeltechnisch in Ordnung, wobei bei Betrachtung des gesamten Bewegungsablaufs der Spieler der Vorgang als nicht ganz klar eingeordnet werden kann. Der Vorgang ist somit eine Szene, die in ihrer Bewertung einen Ermessensbereich für den Schiedsrichter auf dem Platz darstellt."

"Zur Frage der Notwendigkeit einer Intervention durch den Video-Assistenten, erachten wir die getroffene On-Field-Review-Empfehlung des Video-Assistenten, vor dem Hintergrund des Ermessensbereichs und somit einer nicht klaren und offensichtlichen Fehleinschätzung des Schiedsrichters, als nicht angebracht. Dies würde im Übrigen auch gelten, wenn der Schiedsrichter den Vorgang nur eingeschränkt erfasst hätte."

Am Ende bewertete der Schiedsrichter diesen Vorgang in seinem Ermessensbereich als strafbar und entschied regeltechnisch korrekt auf Strafstoß.

"Da es sich um einen sehr detaillierten Vorgang handelte, war eine genaue Analyse durch den Video-Assistenten erforderlich, um das Handspiel bildlich belegen zu können. Dieser Beweis konnte durch eine hochauflösende Kamera erbracht werden. Beim On-Field-Review war dieses Detail für den Schiedsrichter nur schwer zu erkennen, sodass der Schiedsrichter bezüglich dieses Belegs beim Video-Assistenten mehrmals nachfragte, um hierbei ganz sicher zu sein."

"Nach der Bestätigung durch den Video-Assistenten forderte der Schiedsrichter dann verschiedene Kameraperspektiven an, um nun eine Bewertung hinsichtlich der Fragestellung 'Strafbar oder nicht strafbar?' vornehmen zu können. Diese Bewertung darf, wie im vorliegenden Fall, nur der Schiedsrichter vornehmen. Am Ende bewertete der Schiedsrichter diesen Vorgang in seinem Ermessensbereich als strafbar und entschied regeltechnisch korrekt auf Strafstoß."


das ist ziemlich dreist gelogen an einigen stellen...weiß der DFB, dass die Konversation seitens Steegemann öffentlich ist?
Dazu diverse Widersprüche...Arm liegt dem Wehener auf bedeutet, er kann von diesem auch entsprechend beeinflusst werden

alles in allem Fazit nach Statement: Eingeständnis einer Fehlentscheidung.
Hilft uns halt auch nicht, aber immerhin (mehr ist von dem haufen nicht zu erwarten)
Don't criticize what you can't understand

Unter Westfalen
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Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:Dass der Videobeweis nicht dazu führt, dass es keine Fehlentscheidungen mehr gibt war klar, dass weiter diskutiert wird auch.

Aber es sollte nicht passieren, dass der VAR eingreift und eine Entscheidung gedreht wird, die mit Videobeweis nicht eindeutig aufgelöst werden kann.


Ja,
alle sagen, dass wir dann 1:1 gespielt hätten.
Aber wir hätten u.U.
in der letzten halben Minute
ja noch das Siegtor schießen können. :arr:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai