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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich würde mal gerne von den Wurst- und Fleischverachtern
zu einem Dinner eingeladen werden.
:P
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:Solange ein User nicht gewillt ist die Beiträge eines Users genau zu lesen und zu verstehen, statt nur zu überfliegen, nach Fehlern zu suchen, seinen Pawlowscher Reflex auszuleben und nach empirischen Beweisen zu verlangen, gehe ich keine Diskussionen mehr mit der Person ein.
Ich habe alles zum Thema geschrieben. Wenn man andere Meinung ist, dann ist das auch OK für mich.


Mir antwortet ja auch nicht jeder, aber ich renne ihnen nicht tagelang hinter und bettele nach empirischen Beweise für seine Behauptung. Das ist schon ein sehr krankhaftes verlangen und empfehle einen Besuch beim Psychiater auf Bipolare Störung oder sonstiges. :mrgreen:

Er soll mich doch einfach wie die anderen 80% auf ignorieren setzen, wie es jeder andere vernünftige Person auch tun würde. :lol:


Heieiei, was bist du denn für eine flachwurzelnde Mimose?!?

"Hilfe, da hakt einer in einem öffentlichen Forum vehement nach, der muss zum Psychiater"

Kerle, such dir nen anderen safe space zum Krakeelen.

Immerhin, die afd-Opferrolle hast du bei deinen Recherchen schon wunderbar verinnerlicht: erst groß rumpöbeln, nur um dann beim ersten Gegenwind zu heulen und den Schwanz einzuziehen...

Rufus
Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Ich würde mal gerne von den Wurst- und Fleischverachtern
zu einem Dinner eingeladen werden.
:P

Vielleicht kriegsch ja dann die leckeren Tofu-Würstle von Feinkost-ALDI :mrgreen:

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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Rufus hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Ich würde mal gerne von den Wurst- und Fleischverachtern
zu einem Dinner eingeladen werden.
:P

Vielleicht kriegsch ja dann die leckeren Tofu-Würstle von Feinkost-ALDI :mrgreen:

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Gedankenübertragung:

Weil unsere Spezialisten hier von Ibérico, Halleschem Landschwein und Kobe-Rind schwärmen.
Des gibt's bestimmt auch schon vom Gut Drei Eichen.
:puke:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

jagdhuette
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Ich würde mal gerne von den Wurst- und Fleischverachtern
zu einem Dinner eingeladen werden.
:P

Ich denke da wärst du nicht enttäuscht. Ich habe einen ausgezeichneten Fischladen um die Ecke und verwende nur vernünftige Zutaten fürs Essen.


de mappes
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Spamferkel
CoachingZone hat geschrieben:Ein sehr gutes und lesenswertes Interview von meinem Biometzger in S-Feuerbach, dessen Fleisch und Wurst wir - Corona-Quarantäne-bedingt - gerade sehr vermissen:

„Wir haben alle eine Verantwortung“

Ein Metzger ruft seine Kunden dazu auf, weniger Fleisch zu essen! Reiner Munz betreibt die einzige Bio-Metzgerei Stuttgarts im Bio-Supermarkt Organix in Feuerbach – und fordert zum bewussteren Genuss auf.

Dass Fleisch zu einem Ramsch­artikel geworden ist, findet Reiner Munz unanständig. Der Metzger fordert mehr Tier- und Umweltschutz. Was die bisherige Praxis bewirke, zeige sich ja an den Schlachtbetrieben, die Probleme mit Corona hätten.

Herr Munz, warum sind Sie der einzige Bio-Metzger in Stuttgart?

Manche Kollegen fahren zweigleisig. Mittlerweile haben auch alle Supermärkte Bioprodukte. Den Schritt konsequent zu tun, scheuen viele Metzger. Der Unterschied zwischen Bio-Fleisch und konventionellem ist sehr groß – vor allem was den Preis angeht. Da muss man voll und ganz dahinter stehen.

Und damit sind wir schon beim Vorurteil: Können sich nur reiche Menschen Bio-Fleisch leisten?

In Stuttgart gibt es natürlich eine höhere Kaufkraft. Aber wir haben auch Kunden, die passen ihr Essverhalten den Preisen an, weil es ihnen wichtig ist. Ich finde die gedankenlose Fleischesserei schlimm: hier einen Döner, da eine Currywurst. Lieber weniger Fleisch essen, dafür besseres. Dazu rufen wir unsere Kunden auf. Und dann kann man es sich auch leisten, wenn man nicht reich ist. Es ist schade, dass Fleisch zu einem Ramschartikel geworden ist und in den Supermärkten als Lockvogel benutzt wird. Das ist im Prinzip unanständig und wird den Tieren nicht gerecht, aber auch nicht den Menschen, die in der Branche arbeiten. Das hat sich jetzt in der Corona-Krise wieder gezeigt: Die Schlachtbetriebe stehen unter einem solch hohen Kostendruck, dass sie billige Arbeitskräfte aus Rumänien anheuern und sie ähnlich wie Tiere in Massenunterkünften unterbringen müssen.

Freut es Sie, dass zunehmend mehr Bio-Lebensmittel verkauft werden?

Ich finde schon, dass es durch den Klimawandel auch einen Bewusstseinswandel gibt. Das Wachstum zeigt das Potenzial. Aber es ist eine zweischneidige Sache. Die großen Supermarktketten tun es nicht aus Überzeugung, sondern als Geschäft. Dadurch kommt die Ware ebenfalls in die Preismühle und die Qualität leidet. Das zeigt das Beispiel eines deutschen Landwirts, der Bio-Kartoffeln für einen großen Händler produziert hat, bis sie in Ägypten billiger zu haben waren. Er musste sie dann an die Schweine verfüttern. Solche Geschäftspraktiken gibt es bei uns kleineren Betrieben nicht. Wir kaufen nicht irgendwo irgendwelche Waren ein.

Wie lautet Ihre Unternehmensphilosophie?

Unser Anspruch ist, ein klassischer Metzger zu sein, der handwerklich arbeitet. Das ist unser Ding. Wir wissen, woher unser Fleisch stammt. Wir arbeiten direkt mit Bauernhöfen zusammen und kennen alle unsere Lieferanten persönlich. Unser Lammfleisch stammt beispielsweise vom Dinkelsbühlhof im Schwäbischen Wald. Wir lassen die Tiere dort vom Metzger schlachten, damit die Transportwege kurz sind, und verarbeiten das Fleisch dann in unserer Produktionsstätte in Rudersberg. Wenn man ein Tier schon tötet, muss man es möglichst ganz verwerten: Das versuchen wir umzusetzen und zu leben. Wir haben alle eine Verantwortung für den Tier- und den Umweltschutz – der Erzeuger, der Hersteller und der Verbraucher.


https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... c5f6c.html


Sehr gutes Interview
Wie wir es handhaben finde ich noch besser (klar hat vielleicht nicht jeder die Möglichkeit dazu mangels geeignetem Angebot):
Haltung, Schlachtung, Verarbeitung und Verkauf alles aus einer Hand
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de mappes
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Spamferkel
Haber hat geschrieben:mein bester Freund der Jannis ist Fischer. Und der Dimos ist auch Fischer, der versenkt für uns Käfige im Meer fürn Hummer. Ich bin Fachmann für Fisch in der Ägäis, die ist nicht leer gefischt und ich kenne die saisonalen Unterschiede, wann es welchen Fisch gibt, das ist ein Traum. Dieses Thema alleine ist Griechenland wert. Wenn man sich auskennt , menschmaier ....


:nod: :nod:
Ich liebe Fisch und Meeresfrüchte auch sehr
Aber Obacht
Auch da kann man sehr viel falsch machen in Bezug auf ähnliche verwerfliche Praktiken wie in der Fleischindustrie
Von den Garnelen schrub ich ja schon im trikot-thread
Aber auch sonst gibts da einige Stricke
Auch da gilt: Augen auf beim Kauf
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de mappes
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Spamferkel
Haber hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:In Griechenland haben wir schon ausgezeichnete Fische und Muscheln gegessen.
Gemüse hat auch traumhaft Geschmack.
Muss ich unbedingt mal wieder hin.


ich könnte - nicht nur aus Sehnsucht - ewig darüber schreiben, die Sonne macht einfach Obst und Gemüse viel intensiver im Geschmack. Beim Fisch isses wohl so, dass du vom kleinen Fischermann die Ware isst. Der fischt innerhalb weniger Seemeilen (meist auch nach bestimmten gesetzlichen Vorschriften) und weiß ganz genau wann er, wo, was, fischt. Und dann ist das auch noch frisch. Das ist der Vorteil der kleinen Tavernen. Vater und Mutter machen die Taverne und der Sohn (mit Vater) fischt. Okay, wo wir leben, das ist Hintertupfingen, da ist das Leben zurück geblieben. Alles wie früher. Stillstand im positiven Sinn. Fast alles Selbstversorger. Keine Plantagen. Kleine Boote. Aber die Leute verdienen schon ihr Geld, da springt dann schon mal ein neues großes Auto raus.


:prost: :prost: :prost: :prost:
genauso lebt das auch mein Vater, allerdings in Italien.
Und das finde ich auch genial...ist aber eher was für die Rente; im Urlaub kann man so leben, aber ich gebe zu: manchmal will man sich einfach in toller anlage bedienen lassen
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de mappes
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Spamferkel
Haber hat geschrieben:mappes, den Munz kenn ich gut, der war früher in der Bauernmarkthalle, als ich noch im Westen wohnte. Dann im ORGANIX, da war ich tgl. weil ich in Feuerbach Lehrer war. Die Preise sind explodiert.

Ich liebe Fisch und Meeresfrüchte auch sehr
Aber Obacht
Auch da kann man sehr viel falsch machen in Bezug auf ähnliche verwerfliche Praktiken wie in der Fleischindustrie
Von den Garnelen schrub ich ja schon im trikot-thread
Aber auch sonst gibts da einige Stricke
Auch da gilt: Augen auf beim Kauf


Absolut! Aufpassen! Oft wird Fisch mit Ammoniak eingerieben. Vorsicht bei den Fischtheken bei Rewe oder Edeka oder beim Metzger oder aufm Markt. Lieber auch mal ganz dümmlich einfach nur aus der Tiefkühltruhe kaufen, Fisch mit bestimmten - wie heißt das - Zertifikaten, ASC oder so ... von bestimmten Marken, einfach nachlesen im Netz. Garnelen gehn fast gar nemme. Auch in Griechenland sind das meisten Zuchtgarnelen die säckeweise mit Glomb gefüttert werden. Geh an den Hafen zum Fischer! Oder beobachte wo die Bauern und Bauarbeiter essen (Ich meine trinken). In Griechenland geht man Trester (Tsipouro) trinken. Nicht essen. Dazu gibts Fisch.


das finde ich halt auch so pervers:
Man fährt beispielsweise ans Mittelmeer und kriegt zu hauf an Fischtheken oder Restaurants (Ressorts) Lachs und/oder Garnelen aus der Fischzucht von ganz woanders, statt sich auf die Meeresfrüchte der Region zu "stürzen"
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Cantona
...wie gesagt, wenn ich an der Cote oder in Paris in ein Restaurant gehe, und lesen muss, "viande provenance Allemagne", aufgrund der durch die deutsche Fleischindustrie und ihrem Sub-Sub-Werksvertragsmodell kaputtkonkurrierten frz. Fleischindustrie, dann brauch' ich erstmal ne pulle Schampus, um wieder runterzukommen. So schliesst sich der Kreis.


Nilkheimer
Halbdaggl
Haber hat geschrieben:mappes, den Lachs bekommst du in den großen Tourizentren dann von einer Rumänin serviert, der große Checker im Restaurant ist Albaner, beide sprechen fließend griechisch und machen auf griechisch und der eigentliche Besitzer (Grieche) hängt am Pool auf Santorini.

Aber die Leute wollen das ja.


Natürlich ist der Spackenanteil und die moralische Hirnlosigkeit bei vielen der "Leute" offenkundig. Aber auch gerade deswegen ist es viel zu billig, alles auf sie zu schieben. Damit ist nämlich die insoweit noch weitaus verkommenere Industrie fein raus. Was auch dazu führt, dass Oberverkommene wie die "Landwirtschafts""ministerin" "Klöckner" UNGESTRAFT öffentlich Billigfleisch brutzeln, dabei noch Werbung machen darf, während sie die Industrie freundlich auf deren Freiwilligkeit hinweist. Nee, nee.
Aber das macht doch nichts.

muffinho
Kann man immer aus verschiedenen Perspektiven sehen. Fleisch hat verschiedene Qualitätsstufen, und das schmeckt man auch, daher sollte man am Fleisch nicht sparen, sofern man es richtig zubereitet und auch entsprechend konsumiert, denn das beste Steak taugt nichts, wenn man es totbrutzelt oder unter einem Kilo Ketchup von Penny vergräbt.

Die andere Seite ist aber auch, dass man es sich leisten muss, und es gibt halt immer noch Menschen, die finanziell nicht so gut dastehen, dass sie ihr Fleisch beim örtlichen Metzger kaufen können, sondern dann eben zum Aldi gehen müssen, denn die Salami beim Aldi ist halt doch etwas günstiger als die vom Metzger.

Ich persönlich sehe Essen als Lebensqualität, auf die ich nicht verzichten will, und daher kommt bei mir eigentlich täglich Fleisch oder Fisch auf den Teller, und solange ich es mir leisten kann, mache ich hier in Sachen Qualität und Quantität keine Abstriche. Daher will ich dies anderen Menschen auch nicht absprechen, und wer täglich seine Salami haben möchte, dies aber nicht beim Metzger bezahlen kann, der muss halt zum Aldi gehen, daher sehe ich auch eine gewisse Daseinsberechtigung für billiges Fleisch.

Und jetzt bitte keine Moraldiskussion, das hatten wir vor kurzem schon mal, denn jeder handelt unmoralisch auf die eine oder andere Weise, haben wir vor kurzem erschöpfend ausdiskutiert.

Daher, wer billiges Fleisch essen will, soll es tun. Wer sich beschwert dass dabei Mensch und Tier ausgebeutet werden, soll sich überlegen wo das Kobalt herkommt, das jeder Mensch in Akkus nutzt, wo die seltenen Erden herkommen, die jeder in seinem Abbau unterstützt hat, der gerade in seinen Monitor starrt, wo die Jeans herkommt, die man trägt usw. usf.

Cantona
Nilkheimer hat geschrieben:"viande provenance Allemagne"

Und das soll auch noch was Positives sein, je suppose?

Der letzte Krieg scheint etwas lange her.


Nee, die Kennzeichnung der Fleischherkunft in Restaurants seit ein paar Jahren Pflicht, und soll ja weiter gehen, mit der Kennzeichnungspflicht der verwendeten Lebensmittel, bzw. woher sie kommen:

https://agriculture.gouv.fr/origine-des ... mation-des

Nilkheimer
Halbdaggl
Auf sowas können wir bei uns wahrscheinlich noch Jahrhunderte warten - oder jedenfalls so lange, wie die fucking CSU weiterhin das Lobbandwirtschaftsministerium okkupiert hält.
Aber das macht doch nichts.


Cantona
Nilkheimer hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:mappes, den Lachs bekommst du in den großen Tourizentren dann von einer Rumänin serviert, der große Checker im Restaurant ist Albaner, beide sprechen fließend griechisch und machen auf griechisch und der eigentliche Besitzer (Grieche) hängt am Pool auf Santorini.

Aber die Leute wollen das ja.


Natürlich ist der Spackenanteil und die moralische Hirnlosigkeit bei vielen der "Leute" offenkundig. Aber auch gerade deswegen ist es viel zu billig, alles auf sie zu schieben. Damit ist nämlich die insoweit noch weitaus verkommenere Industrie fein raus. Was auch dazu führt, dass Oberverkommene wie die "Landwirtschafts""ministerin" "Klöckner" UNGESTRAFT öffentlich Billigfleisch brutzeln, dabei noch Werbung machen darf, während sie die Industrie freundlich auf deren Freiwilligkeit hinweist. Nee, nee.


Muss mich im Uebrigeb korrigieren: die Kennzeichnungspflicht ueber das Ursprungsland galt in Restaurants nur fuer Rindfleisch und soll jetzt fuer alle Fleischsorten (Schwein, Gefluegel, etc) gelten.

heggi
Lombaseggl
Ich fände es in mehrfacher Hinsicht gut, wenn Fleisch deutlich teurer würde. Zum einen im Hinblick auf Tierwohl, da sowohl die Haltungsbedingungen als auch die Massenschlachtung in den Großschlachthöfen für die Tiere katastrophal sind. Dazu natürlich leiden darunter auch die in den Schlachthöfen beschäftigten Menschen, wie wir gerade wieder aktuell lesen dürfen.

Ich habe zum Thema Tierwohl vor Kurzem einen Bericht gesehen, in dem die verschiedenen Tierwohlkategorien behandelt wurden. Nur in der höchsten Kategorie haben die Tiere ein lebenswertes Leben, wenngleich auch sie am Ende sterben müssen. Aber selbst in der zweitebesten Kategorie haben sie keinen Freilauf und lediglich eine Fläche von 1 qm pro Schwein. Die liegen in ihrem eigenen Dreck, obwohl Schweine eigentlich eher reinliche Tiere sind. Und vor allen Dingen sehr intelligent.

Darüber hinaus ist täglicher Verzehr von Fleisch für den Menschen ungesund und insbsesondere unser Planet kann das nicht auf Dauer bewältigen. Wir importieren Futtermittel aus Südostasien und sonst wo her, während wir hier Mais anbauen, um damit die Biogasanlage zu füttern. Das ist ein Riesen CO2-Abdruck. Und die bedauernswerten Kühe stoßen dazu noch Unmengen an Metangas aus, was für die Atmosphäre schlecht ist. Zudem werden für 1 kg. Fleisch ca. 15.000 Liter Wasser benötigt.

Die Menschheit wird gar nicht umhin kommen, weniger Fleisch zu essen. Sie wird es müssen !

Ich selber liebe durchaus ne gepflegte Bratwurst, verkneife sie mir aber so oft es geht. Meine Ernährung ist zu ca. 85-90 % vegetarisch. Ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man findet schon seinen Weg.




Cantona
Es geht, wenn auch langsam, voran, bei der Harmonisierung der europaeischen Waffensysteme:

https://esut.de/2020/05/meldungen/20668 ... e-erteilt/

Mit einem neunen Landkampfsystem (Main Ground Combat System, MGCS) wollen Deutschland und Frankreich gemeinsam ab 2035 ihre Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen.

Jetzt hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) im Auftrag der beiden Nationen mit der ARGE MGCS, zu der sich im Dezember 2019 die Firmen Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG (KMW), die Rheinmetall AG sowie auf französischer Seite Nexter Systems zusammengeschlossen haben, einen Industrievertrag zur Erarbeitung der „System Architecture Definition Study – Part 1“ (SADS Part 1) in Auftrag gegeben. Das ist die erste Industriestudie für das Landkampfsystem der Zukunft.