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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Bild


Handschritflich: “We all committed our lives to the idea that is America – we will stay true to that oath and the American people”

Meuterei auf allerhöggschder Ebene?


Sieht so aus,
als ob die anständigen Bürger langsam aufwachen und sich formieren.
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.

Flache9
Stell dir deine Hitparade auf wie du willst.
Du bist sehr leicht zu durchschauen und amüsierst mich sehr Muffeliger. :lol:
Ich weiß genau welchen Knopf ich beim funken drücken muss, damit du dich gleich in Rage schreibst.
Also überschätz dich nicht mein Lieber. :lol:

Flache9 hat geschrieben:Ich weiß genau welchen Knopf ich beim funken drücken muss, damit du dich gleich in Rage schreibst.


Wenn du deswegen hier bist, kannst auch wegbleiben.

de mappes
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Spamferkel
Southern Comfort hat geschrieben:@flache süße Maus

Du hast den Beitrag schon gelesen, oder? Oder war die neue Wendy doch spannender?

Also für Dich im Klartext: Wenn ich rassisch herabwürdigen will, dann benutze ich eher so Worte wie Neger, Bimbo, Hatschibratschi oder Hottentotte. Bei Muslimen verwende für gewöhnlich ich Begriffe wie Kümmeltürken, Mohamedaner, Mullahs, Kamelficker oder Wüstenscheißer... je nach Kontext.

Ich bediene dann auch die ausgelatschtesten Klischees, ganz im Tönnies‘schem Sinne. Ich will dann schon, dass mir auch der schmalste Verstand mir folgen kann.

Mit anderen Worten: Du wirst Dir dann schon sicher sein, dass ich ein lupenreiner Rassist bin, weil ich das im Fall der Fälle wirklich überdeutlich hinschreiben werde.

Mein bester Kumpel (übrigens aus Bananistan) meint immer, ich wär so deutsch... weil ich so garnicht subtil oder mal ein bisschen hinterfotzig bin. Immer direkt. Das sei zwar unhöflich, aber man wüsste immer genau, woran man bei mir ist. Ich glaube, das ist ein Kompliment.

Hast Du eigentlich nen Freund? Ich hätte da einen Justus in der Nachbarschaft, der hat noch nie geknutscht... Vielleicht wollt ihr mal Whattsappen? Nur so ne Frage...


:lol: :lol: :lol:
Don't criticize what you can't understand


Flache9
Nice Weather hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Ich weiß genau welchen Knopf ich beim funken drücken muss, damit du dich gleich in Rage schreibst.


Wenn du deswegen hier bist, kannst auch wegbleiben.


Nein, deswegen bin ich nicht da. Wenn du aber der Meinung bist, das ich alle Angriffe und Beleidigung schlucken muss und mich nicht wehren darf, dann ist es so. Du bist der Boss im Forum. Akzeptiert.

Ich werde zukünftig nur noch meine Post zum Thema schreiben und nicht mehr.


muffinho
Sehr schön zusammengefasst:

https://www.spiegel.de/netzwelt/web/don ... 41be3467c1

Die Demokraten haben ja angeblich schon diskutiert, wer nach einem eventuellen Wahlsieg der Demokraten dem Secret Service befiehlt, Trump aus dem Weißen Haus zu eskortieren, wenn er sich weigern sollte.
Wird noch spannend werden, sollte Biden wirklich gewinnen. Kann mir nicht vorstellen dass Trump so einfach geht, das lässt sein Ego nicht zu.



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Die Frage haben deutsche Gerichte auf sehr deutsche Art geklärt: einzelne Gruppen von Polizisten darf man nicht Bastarde nennen – wenn aber alle Cops Bastarde sind, handelt es sich um eine nicht näher definierte Menge. Vgl. “Soldaten sind Mörder”.

All Colours Are Beautiful.

Tifferette
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Grasdaggl
Ob man etwas darf oder ob man etwas tut, das sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

muffinho hat geschrieben:Kann mir nicht vorstellen dass Trump so einfach geht, das lässt sein Ego nicht zu.


Der Plan wird schon ungefähr so aussehen wie es der Lobo zusammengetragen hat. Wird sich aber nicht umsetzen lassen, dafür fehlt ihm einfach die Unterstützung. Momentan sieht es außerdem eher so aus als ob er es nicht einmal bis November schafft, aber das kann sich auch wieder ändern.

Ihn aus dem Weißen Haus zu jagen, könnte allerdings einen sehr hohen Preis kosten: die Unterstützung des Militärs kann er sich zum Glück abschminken, wie’s aussieht. Trainierte Milizen hat er auch nicht wirklich, aber dafür jede Menge komplett verdummte und propagandistisch zigfach durch die Mangel gedrehte Anhänger, die schwer bewaffnet sind. Furchtbare Aussichten.

Tifferette
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Grasdaggl
Es ist schon beklemmend, dass die Führungsriege des Militärs als Fels in der Brandung gegenüber einem gewählten Präsidenten gelten muss, weil Teile von Legislative und Exekutive schlichtweg dysfunktional sind und man auch den Gerichten nicht zutraut, das im Konfliktfall in den Griff zu bekommen. Das kennt man eigentlich nur aus, ähm, Schwellenländern und, ähm, Obstrepubliken.
Zuletzt geändert von Tifferette am 4. Juni 2020 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Unter Westfalen
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Grasdaggl
muffinho hat geschrieben:Sehr schön zusammengefasst:

https://www.spiegel.de/netzwelt/web/don ... 41be3467c1

Die Demokraten haben ja angeblich schon diskutiert, wer nach einem eventuellen Wahlsieg der Demokraten dem Secret Service befiehlt, Trump aus dem Weißen Haus zu eskortieren, wenn er sich weigern sollte.
Wird noch spannend werden, sollte Biden wirklich gewinnen. Kann mir nicht vorstellen dass Trump so einfach geht, das lässt sein Ego nicht zu.


Vor einem Jahr noch hätte ich gedacht, dass das Verschwörungstheorien sind.
Inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher.
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.

Tifferette hat geschrieben:Ob man etwas darf oder ob man etwas tut, das sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe.


Ja, aber der Grund, warum man’s darf, hat schon auch was damit zu tun wie es zu verstehen ist, wenn man’s tut: es ist ein Slogan – niemand kann behaupten, dass absolut jeder Polizeibeamte eine korrupte, moralisch verrottete Sau ist. Nicht einmal in den USA: habe gestern noch über einen ehemaligen CIA-Mann gelesen, der jetzt als Polizist seine Dienschtstelle umkrempelt und hervorragende Arbeit macht.

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Flache9
Durch seine Bibel Aktion versucht er Wähler zu gewinnen. Das sind nicht wenige.
Zuletzt geändert von Flache9 am 4. Juni 2020 12:04, insgesamt 1-mal geändert.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Was ich nach wie vor nicht kapiere.
Dieser Typ tritt doch alles in den Schmutz, was sich auf die christlichen Werte zurückführen lässt.
Warum ist der Widerstand in christlichen Kreisen immer noch auf einzelne Personen begrenzt?

Meine einzige Erklärung ist, dass sich die Kirche, egal welcher Konfession, immer um die Mächtigen schart.
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.


Unter Westfalen hat geschrieben:Was ich nach wie vor nicht kapiere.
Dieser Typ tritt doch alles in den Schmutz, was sich auf die christlichen Werte zurückführen lässt.
Warum ist der Widerstand in christlichen Kreisen immer noch auf einzelne Personen begrenzt?

Meine einzige Erklärung ist, dass sich die Kirche, egal welcher Konfession, immer um die Mächtigen schart.


Der hat für seinen miesen, lächerlichen PR-Stunt von Kirchenleuten die Hucke vollgekriegt, dass alles zu spät ist. Das ging nach hinten los: die evangelikalen Anhänger, die er hat, hatte er auch vorher schon, da sind wohl kaum neue hinzugekommen.

Flache9
Gestern war Journalistin Melinda Crane bei Lanz zu Gast. Sie sagte, dass die Bibel Aktion mehr gebracht haben soll, obwohl die Kirche dieses Vorgehen verurteilt hat.


Habe in den letzten Tagen ein paar Absätze zur Geschichte der Polizei in den USA gelesen.

Die ersten Polizeieinheiten, die ungefähr so funktionierten wie man es heute kennt, bildeten sich Mitte des 19. Jahrhunderts. Davor gab es Freiwillige und Milizen, die einem Sheriff unterstellt waren. In den Anfangsjahren waren diese Polizeieinheiten korrupt bis zum Gehtnichtmehr, das erinnerte wohl oft an Schutzgeldbanden.

Spulen wir einige Jahre zurück: im Süden gab es Slave Patrols, die Sklaven an der Flucht hinderten und geflohene Sklaven einfingen und bestraften. Die Mitglieder dieser Sklavenpatrouillen kamen häufig aus der Unterschicht, waren beritten, bewaffnet und steuerbefreit. Es gab häufig Fälle, in denen Sklaven zur Flucht ermutigt wurden, um sie wieder zu ergreifen und vom Master eine Belohnung zu erhalten.

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Dämmert’s? Nach dem Bürgerkrieg fürchteten die Weißen Racheaktionen und bemühten sich um Schutz ihres Leib und Lebens, und ihres Besitzes. Diese Aufgaben übernahmen unter anderem der Ku Klux Klan und die Polizei.

Historisch betrachtet ist das ein paar Wimpernschläge her, und man bekommt ein Gefühl dafür, wie präsent diese Zeit heute noch ist, wenn man sich die Beliebtheit dieser verschissenen Konföderierten-Flagge anguckt. Die flattert noch heute fröhlich in der Gegend rum und steht bei Senatoren auf dem Schreibtisch. Kulturerbe.

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Dieses Foto wurde letzten August in Texas aufgenommen.

Aber was red’ ich, jeder kennt die Bilder, wie diese miese Drecksau in aller Ruhe, bei hellichtem Tageslicht, vor laufender Kamera George Floyd ermordet. Eine Debatte darüber, ob die schwarze Bevölkerung in den USA der Polizei trauen sollte, erübrigt sich. In Minneapolis prüfen Stadträte gerade, ob sie die Handhabe besitzen, das komplette Police Department abzuschaffen und durch eine neue Organisation zu ersetzen.

muffinho
Nice Weather hat geschrieben:Ihn aus dem Weißen Haus zu jagen, könnte allerdings einen sehr hohen Preis kosten: die Unterstützung des Militärs kann er sich zum Glück abschminken, wie’s aussieht. Trainierte Milizen hat er auch nicht wirklich, aber dafür jede Menge komplett verdummte und propagandistisch zigfach durch die Mangel gedrehte Anhänger, die schwer bewaffnet sind. Furchtbare Aussichten.


Er hat noch was viel schlimmeres, nämlich die Unterstützung von Alex Jones, Tucker Carlson, Sean Hannity und anderen Fox-Vollspacken, die leider ein Millionenpublikum erreichen und dem ganzen Scheiß eine mediale Legitimation geben.

Die USA sind imho nicht mehr viele Jahre von einem failed state entfernt, jedenfalls nach meiner Definition. Ich muss immer lachen, wenn sie ihr Land als greatest country on earth bezeichnen, der Durchschnitt-Redneck weiß vermutlich gar nicht dass es in anderen Ländern ein soziales Netz gibt, eine Krankenversicherung für jeden Bürger, durchschnittlich 30 Tage bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Recht auf Elternzeit, Mutterschutz, eine geringere Schere bzgl. Arm vs Reich, Erfolge beim strukturellen Wandel der Wirtschaft, vergleiche Ruhrgebiet mit rust belt, Bildungs- und Aufstiegschancen außerhalb von fünfstelligen Studiengebühren im Jahr usw.

Aber Hauptsache man kann der massiven Drogenflut in den USA mit einer großen Mauer nach Mexiko begegnen, während sich Firmen wie Purdue in Vergleiche retten, nachdem sie Millionen Amerikaner in die Drogensucht getrieben haben.

Obama hatte mit seiner Aussage, für die er viel Prügel bekommen hat, gar nicht mal so unrecht:

You go into these small towns in Pennsylvania and, like a lot of small towns in the Midwest, the jobs have been gone now for 25 years and nothing's replaced them. And they fell through the Clinton administration, and the Bush administration, and each successive administration has said that somehow these communities are gonna regenerate and they have not. And it's not surprising then they get bitter, they cling to guns or religion or antipathy toward people who aren't like them or anti-immigrant sentiment or anti-trade sentiment as a way to explain their frustrations.

Flache9
Cantona hat geschrieben:https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/ig-metall-chef-es-steckt-zu-wenig-industriepolitik-drin-16799847.html

Diese temporaere Mwst.-Senkung aus meiner Sicht nicht zielfuehrend.

Ganz zu schweigen davon, was fuer ein riesiger administrativer Aufwand in den Rechnungswesen-Abteilungen dieser Republik entsteht.


Dann bin ich mal gespannt, ob der Handel die MwSt. Reduzierung an den Kunden weitergibt, oder die sich das selber in die Tasche stecken. 3 % sind 3% !