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Flache9
Unter Westfalen hat geschrieben:Was passiert, falls Trump sich weigert, nach einer Niederlage im November das Weiße Haus zu räumen?

Gewalt ist denkbar, sogar wahrscheinlich.

https://www.zeit.de/politik/ausland/202 ... obal-de-DE

Aus dem Inhalt:

Douglas: Die wichtigste Erkenntnis für mich war: Die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten sichern nicht die friedliche Machtübergabe von einem Präsidenten zum anderen, sie setzen sie einfach voraus. Sie gehen davon aus, dass es gut läuft. So steht zum Beispiel in der Verfassung sehr detailliert, dass die Amtszeit des einen Präsidenten am 20. Januar um 12 Uhr endet und dann die Amtszeit des nächsten beginnt. Aber eine Frage bleibt ohne Antwort: Was passiert, wenn ein Kandidat nicht nach den Regeln spielt, wie lässt sich dann das Chaos verhindern?
.....
Douglas: Ja, tatsächlich gäbe es eigentlich viele Gründe für einen Politiker, der einmal im Amt ist, seine Macht nicht wieder aufzugeben. Die kurze und bewegende Antwort auf Ihre Frage ist: Die allermeisten Politiker haben die Werte und Regeln des demokratischen Prozesses akzeptiert und internalisiert. Es ist wie in jedem System: Wenn die Regeln nicht eingehalten werden, bricht das System zusammen. Und wir hatten noch nie einen Präsidenten, der die Regeln des Systems so wenig akzeptiert hat wie Donald Trump, der sie sogar aggressiv ablehnt.
.....
Douglas: Einer der wichtigsten Swing-States ist Pennsylvania. Nehmen Sie an, die Wahl in Pennsylvania ist extrem knapp. Joe Biden gewinnt mit ein paar Stimmen Mehrheit, aber das Trump-Lager ficht das Ergebnis an, weil es irgendwelche Unregelmäßigkeiten gegeben habe. Nun ist es denkbar, dass der Gouverneur von Pennsylvania, ein Demokrat, erklärt, die Wahlmänner gehen an Biden, und einen entsprechenden Brief an den Kongress in Washington, D. C., schickt. Zugleich könnte das Parlament von Pennsylvania, in dem die Republikaner die Mehrheit haben, Donald Trump zum Wahlsieger erklären und ihm bescheinigen, dass er die Wahlmänner sicher hat. In Washington kommen also widersprüchliche Ergebnisse an – und das in einer Lage, in der auch der US-Kongress gespalten ist ...
.....
Douglas: Es gibt zwei Wege, um Chaos im November zu verhindern: erstens ein sehr klarer, deutlicher Wahlsieg für Joe Biden. Dann fiele es Trump und seiner Kampagne schwer, die Niederlage zu bestreiten. Zweite Option: Wenn die Präsidentschaftswahl knapp ausgeht, aber die Demokraten die Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses erobern – auch dann bliebe Trump wenig Raum für Manöver.


Erinnert mich etwas an "house of Cards" Staffel 5. Nur das diesen Trick die Demokraten anwenden.

jagdhuette hat geschrieben:https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/elektroautos_bf.pdf


Hier gibt es einen Vergleich der beiden Technologien von 2019 vom Umweltministerium.


Gut, bitte alle mal lesen. Mir reicht das, es ist eindeutig.

Hasenrupfer hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:ich hab den zusammenhang so nicht erkannt...
und bezweifle auch jetzt, dass er irgendwelche geschichtliche zusammenhänge kennt.
Ist das denn ein geflügeltes wort ausserhalb deutschlands, welches für die naziherrschaft steht?
Dass er mit "america first" natürlich das weiße amerika meint, ist schon klar


Hätte ich auch nicht, zugegeben, aber letztendlich ist es schlicht egal, da sämtliche Tweets offizielle Äußerungen der US-Regierung darstellen. Und das sagt nicht meine Wenigkeit, sondern die Library of Congress.

Ob Trump himself solche Zusammenhänge nun erkennt, selbst verfasst oder gar gutheißt, ändert natürlich nichts an der Botschaft, die unterschwellig gesendet wird.

Jüngstes Beispiel:




Hm, was ist denn vor Hundert Jahren Anfang Juni in Tulsa in passiert, doch nicht etwa das https://en.wikipedia.org/wiki/Tulsa_race_massacre:

[W]hen mobs of white residents attacked black residents and businesses of the Greenwood District in Tulsa, Oklahoma.[1] It has been called "the single worst incident of racial violence in American history."[15] The attack, carried out on the ground and from private aircraft, destroyed more than 35 square blocks of the district—at that time the wealthiest black community in the United States, known as "Black Wall Street".


Diese verfluchten Hurensöhne wissen genau, wen sie mit dieser Symbolik erreichen wollen.


Das Kürzel für den Secret Service ist USSS – vier Zeichen. Trumpelstilzchen bevorzugt andere vier Zeichen:




Am Freitag hat das Regime Regelungen bekanntgegeben, die den Schutz von transsexuellen Patienten vor Diskrimierung bei medizinischen Behandlungen nichtig machen: https://www.theguardian.com/us-news/202 ... rotections

Freitag war der Jahrestag des Pulse-Massakers, bei dem 49 Leute in einem schwulen Nachtclub ermordet wurden.

Das sind alles keine Zufälle. Natürlich können die meisten Amis mit “Deutschland erwache” nix anfangen, aber seine Neonazi-Community weiß wie das zu lesen ist, wenn er vom “Reawakening of America” tweetet.

higgi
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/elektroautos_bf.pdf


Hier gibt es einen Vergleich der beiden Technologien von 2019 vom Umweltministerium.


Gut, bitte alle mal lesen. Mir reicht das, es ist eindeutig.

Ja eindeutig
Der Rohstoffaufwand ist bei Elektroautos höher als bei konventionellen Fahrzeugen, ebenso die Masse des insgesamt ausgestoßenen Feinstaubs. Bei Stickoxiden, die aktuell besonders im Fokus stehen, ist das Elektroauto hingegen im Vorteil.


edit: Die Stickoxide haben die modernsten 6d Motoren wie gesagt im Griff. Somit wüsste ich nicht was noch für ein E-Auto spricht
von daher


killroy
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@jagdhütte
danke, das kannte ich noch nicht. Ist eindeutig.

@higgi
so wie du argumentieren populisten. Verkürzte Darstellung von Sachverhalten, rosinenartiges Herauspicken einzelner Punkte unter Mißachtung des Gesamtkomplexes, darauf vertrauend, dass die Mitleser die Quelle gar nicht erst überprüfen. Danke, dass du deutlich gezeigt hast, das man mit dir über dieses Thema wohl besser nicht diskutiert.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

higgi
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Grasdaggl
Was seid ihr denn für Nasen, lest das scheiß Gutachten gefälligst, das steht da in der Zusammenfassung genauso drin. Ich kopiere hier nicht das ganze Gutachten rein
von daher

killroy
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Granadaseggl
Tja, die nase bist eher du:

Während bei den klimarelevanten Emissionen bereits heute ein deutlicher Vorteil des Elektroautos zu sehen ist, ergibt sich bei Feinstaub und Stickoxiden ein differenzierteres Bild. Auf den Lebenszyklus bezogen entstehen sowohl bei Elektrofahrzeugen als auch bei konventionellen Autos Schadstoffemissionen. Vor allem durch den höheren Herstellungsaufwand ist der Feinstaubwert beim Elektroauto höher. Bei Stickoxiden schneiden diese hingegen besser ab, insbesondere im Vergleich zum Diesel. Betrachtet man nur die direkten Emissionen am Auspuff, die vor allem in Gebieten mit hoher Verkehrsbelastung gesundheitsschädlich sein können, sind Elektroautos in beiden Schadstoffkategorien im Vorteil.


Deine Taktik: Überbetonung eines Punktes unter bewußter Weglassung aller weiteren Punkte
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


de mappes
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Spamferkel
bewußter Weglassung aller weiteren Punkte


ich las grad Vergasung :shock:
Hätte in dem Kontext auch besser gepasst :mrgreen:

sicherheitshalber Disclaimer: weil es um Motoren geht
Don't criticize what you can't understand

CoachingZone
Halbdaggl
Man sollte das Ganze mal aus einem neuen Blickwinkel betrachten:

Wenn das E-Auto mehr Ressourcen (v.a. für die Batterie) verbraucht, dann wäre eine klima- und ressourcenfreundliche Variante die, dass insgesamt deutlich weniger E-Autos gebaut werden und man im Individualverkehr - so er denn überhaupt notwendig ist - verstärkt auf E-Leihautos setzt. Das gäbe auch den mit meist stehenden Autos vollgeparkten Städten wieder mehr "Luft" :!:

Aber: Dazu müsste der moderne Mensch in der Lage sein, auf seine/ein bisschen Bequemlichkeit zu verzichten und sowohl häufiger öffentliche Verkehrsmittel benutzen als auch auf Leihautos umsteigen.

Und (natürlich auch) aber: Die Automobilindustrie würde viel weniger Autos bauen und verkaufen.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

killroy
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Granadaseggl
das hab ich schon vor vier seiten geschrieben:

doch nicht: und komme mir keiner mit smartphoneanbindungen, lenkradassistenten und diesem anderen kindergartenkram, den die deutsche automobilindustrie als innovativ verkauft. das ist doch alles kalter kaffee und schimmliger käse. wieso haben diese tollen deutschen firmen nicht schon längst (also seit 10 jahren) komplette mobilitätslösungen für unsere mit autos zugeballerten innenstädte auf lager, die fix und fertig mobilität für den endkunden aus einer hand bieten - all inclusive, verkehrsmittelübergreifend, situativ angepasst. DAS wäre zukunftsträchtig und DAS könnte man dann auch wirklich empfehlenswert kaufen. stattdessen: kauf dir 3 tonnen stahl, carbon, schmiermittel, etc. und fühle dich glücklich. wow!
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

CoachingZone
Halbdaggl
Sorry, bin nicht so stringenter Politik-Thread-Leser, aber ich habe meinen Post auch schon mal so ähnlich geschrieben - allerdings weiß ich nicht mehr, ob vor Wochen oder Monaten und habe jetzt auch keine Lust, danach zu suchen.

Aber schön, dass wir da einer Meinung sind :!: :prost:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -



jagdhuette
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Halbdaggl
Die Studie sagt ja auch, dass eine Reduzierung des Individualverkehrs die eigentliche Lösung ist. Leider ist das nicht in allen Gegenden möglich. Wichtig wäre auch eine Änderung der Modelpalette. Kein Mensch braucht große E-Autos, die einen auf Sportwagen machen. Denn wo viel Material verbaut wird, muss auch viel gefahren werden, damit die Ökobilanz positiv ausfällt.


killroy
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kleinere, leichtere und weniger stark motorisierte Fahrzeuge mit kleinen Batterien (so klein wie möglich), dort wo individualverkehr notwendig ist. keine tonnenschweren e-auto-monster, wie sie audi, mercedes und porsche gebaut haben

sharing-systeme, mobilitätskarten und apps (zugfahrkarte, carsharingnutzung, ladesäulenfreischaltung, alles aus einer hand)

elektrokleinbusse, die passgenauer fahren können als riesige massenverkehrsmittel wie stadtbahn und busse (zusätzlich)

weiterer ausbau insbesondere des elektrifizierten schienenverkehrs. zweigleisige bahnstrecken überall. bessere taktungen.

fahrradstellplätze und -parkhäuser überall dort, wo menschen auf ÖPNV und/oder carsharing umsteigen

verbot von freizeit-motorrädern auf öffentlichen straßen.

und zur befriedigung des triebs: staatliche förderung von rennstrecken um dort bezahlbare public racedays und touristenfahrten anbieten zu können. entweder mit eigenen fahrzeugen (motorräder, autos) oder besser mit leihfahrzeugen aus rennschulen, ADAC, etc.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


Flache9
Panamera Hybrid ist was geiles.
Man spart Steuern, kann kostenlos in Stuttgart parken, versteuert nur 0,5 % und fährt Kawumms die ganze Zeit Benziner. :mrgreen:

higgi
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Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:Panamera Hybrid ist was geiles.
Man spart Steuern, kann kostenlos in Stuttgart parken, versteuert nur 0,5 % und fährt Kawumms die ganze Zeit Benziner. :mrgreen:

Schau nochmal in das Gutachten der Regierung. Die Hybride sind schlimmer als die reinen Verbrenner
:lol:
von daher

Flache9
higgi hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Panamera Hybrid ist was geiles.
Man spart Steuern, kann kostenlos in Stuttgart parken, versteuert nur 0,5 % und fährt Kawumms die ganze Zeit Benziner. :mrgreen:

Schau nochmal in das Gutachten der Regierung. Die Hybride sind schlimmer als die reinen Verbrenner
:lol:


Egal, Hauptsache Kawumms ! :mrgreen:

Auswurf
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Grasdaggl
verbot von freizeit-motorrädern auf öffentlichen straßen.

bis auf den punkt,
bin ich ganz bei killroy.
das ist mir zuviel an verbotspolitik
- eigentlich sind ja (ist das noch so?) auch unnötige fahrten mit dem auto seit urzeiten nicht gestattet.
Vorteil e- auto liegt liegt derzeit hauptsächlich im abgasfreien betrieb,
was einer stadt gut tut.
Ansonsten JA JA JA- raus mit den monstern gleich welchen antriebs aus der stadt.
Öffis, rad oder e-taxi in den innenstädten SOFORT. Kleinkabinenfahrzeuge in stile eines twizzy dürfen auch rein, brauchen aber nur noch eine fahrspur auf dem doppelspurigen straßen.
Ich mein, wie kann man ernsthaft nicht der meinung sein, dass ein cayenne und konsorten in der stadt nichts zu suchen haben?
Meiner meinung nach, haben sie nirgendwo was zu suchen, aber das ist eine andere geschichte
das ist doch keine Musik

Nilkheimer
Halbdaggl
killroy hat geschrieben:kleinere, leichtere und weniger stark motorisierte Fahrzeuge mit kleinen Batterien (so klein wie möglich), dort wo individualverkehr notwendig ist. keine tonnenschweren e-auto-monster, wie sie audi, mercedes und porsche gebaut haben

sharing-systeme, mobilitätskarten und apps (zugfahrkarte, carsharingnutzung, ladesäulenfreischaltung, alles aus einer hand)

elektrokleinbusse, die passgenauer fahren können als riesige massenverkehrsmittel wie stadtbahn und busse (zusätzlich)

weiterer ausbau insbesondere des elektrifizierten schienenverkehrs. zweigleisige bahnstrecken überall. bessere taktungen.

fahrradstellplätze und -parkhäuser überall dort, wo menschen auf ÖPNV und/oder carsharing umsteigen

verbot von freizeit-motorrädern auf öffentlichen straßen.

und zur befriedigung des triebs: staatliche förderung von rennstrecken um dort bezahlbare public racedays und touristenfahrten anbieten zu können. entweder mit eigenen fahrzeugen (motorräder, autos) oder besser mit leihfahrzeugen aus rennschulen, ADAC, etc.


Ziemlich genau so!
Aber das macht doch nichts.

Nilkheimer
Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:
verbot von freizeit-motorrädern auf öffentlichen straßen.

bis auf den punkt,
bin ich ganz bei killroy.
das ist mir zuviel an verbotspolitik
- eigentlich sind ja (ist das noch so?) auch unnötige fahrten mit dem auto seit urzeiten nicht gestattet.
Vorteil e- auto liegt liegt derzeit hauptsächlich im abgasfreien betrieb,
was einer stadt gut tut.
Ansonsten JA JA JA- raus mit den monstern gleich welchen antriebs aus der stadt.
Öffis, rad oder e-taxi in den innenstädten SOFORT. Kleinkabinenfahrzeuge in stile eines twizzy dürfen auch rein, brauchen aber nur noch eine fahrspur auf dem doppelspurigen straßen.
Ich mein, wie kann man ernsthaft nicht der meinung sein, dass ein cayenne und konsorten in der stadt nichts zu suchen haben?
Meiner meinung nach, haben sie nirgendwo was zu suchen, aber das ist eine andere geschichte


Und so auch!

Aber waaa, "unnötige fahrten mit dem auto" verbieten. Bisch verrückt? Was mache die denn dann de ganze Tag?
Aber das macht doch nichts.