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Tifferette hat geschrieben:Es dürfte dem POTUS gar nicht passen, was der Supreme Court gerade so entscheidet. Erst fallen LGBT unter ein uraltes Gesetz gegen Diskriminierung und dann kann er das DACA-Programm nicht einfach so abschaffen. Dabei hat er das Gericht doch so schön linientreu besetzen lassen. Und jetzt machen! DIE! EINFACH! NICHT! MIT!!!


Moment, bitte. Nicht so schnell. Als seinerzeit Brett Kavanaugh durchgedrückt wurde, meintest du man solle die Kirche nicht gleich mit dem Bade ausschütten, weil das ja immerhin Richter seien, die zualleroberst dem Gesetz verpflichtet und so. Seither liest man aber immer wieder, dass das, was Kavanaugh dort abliefert, handwerklich unter aller Sau und argumentativ eine einzige Frechheit sei. Im Grunde ist das eingetreten, was man befürchtet hat – nur scheint es momentan noch ein paar andere zu geben, die ihren Arsch in der Hose haben.

Tifferette
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Grasdaggl
Nach meiner Wahrnehmung ist gerade nicht eingetreten, was viele befürchtet haben. Natürlich ist der SCOTUS insgesamt nach rechts gerückt. Aber Gorsuch und Kavanaugh waren in mehreren Verfahren ( Wie auch Roberts) mehrfach Swing Votes.

https://thehill.com/regulation/court-ba ... wing-votes

Über die "Qualität" von Kavanaughs Entscheidungen kann ich nichts sagen, das habe ich nicht verfolgt. Seine fachliche Eignung stand jedenfalls nie in Zweifel. Bei der Beurteilung der Qualität muss man aber genau die Quelle anschauen (wobei ich die Aussage gar nicht anzweifeln will, habe das schlichtweg so noch nicht gehört).
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tifferette
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Grasdaggl
Attilla Hildmann wird von den Verschwörungsheinis jetzt übrigens verdächtigt, ein U-Boot de Geheimddienste zu sein. Ziel: die Bewegung durch peinliche Sprüche schwächen.

Kann man sich eigentlich auch gar nicht ausdenken.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)



Spielgerät
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Halbdaggl
Hier der Beitrag der taz zum Thema Polizei

https://taz.de/Abschaffung-der-Polizei/!5689584/

Die taz meint, Satire dürfe das. Wer im Artikel von Frau Yaghoobifarah Satire findet, soll sich bitte melden.

Das ist übrigens nicht der erste Beitrag der Autorin auf diesem Niveau. Extrem unappetitlich.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Der Artikel ist vermutlich nur deshalb schwer als Satire zu erkennen, weil er so nah an der Realität ist. Das schließe ich jedenfalls aus der Reaktion der Polizeigewerkschaft.

Auswurf
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Grasdaggl
der Wendt ist ja auch ein vollspakko,
aber die satire ist weder lustig, noch find ich das mit der müllhalde gelungen.
Für mich ist die kolumne unangenehm primitiv

mich ärgert schlechtes besonders, wenn's von der "richtigen seite " kommt.
Chance vertan..
das ist doch keine Musik


Tifferette hat geschrieben:Über die "Qualität" von Kavanaughs Entscheidungen kann ich nichts sagen, das habe ich nicht verfolgt. Seine fachliche Eignung stand jedenfalls nie in Zweifel. Bei der Beurteilung der Qualität muss man aber genau die Quelle anschauen (wobei ich die Aussage gar nicht anzweifeln will, habe das schlichtweg so noch nicht gehört).


Diese neulich:

“Justice Brett Kavanaugh’s dissent, by contrast, falsely accused the state of religious discrimination in an extremely misleading opinion that omits the most important facts of the case. [Chief Justice] Roberts went out of his way to scold Kavanaugh’s dishonest vilification of the state.”

https://slate.com/news-and-politics/202 ... rches.html





Unter Westfalen
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Grasdaggl
Amthor,
der lebende Beweis,
dass Intelligenz und Klugheit zwei Stiefschwestern sind.

Ich habe ihn vor kurzem ja noch hier gelobt.
Die AFD wird es freuen.
Bei Gelegenheit bekommt er seine Juravorlesung von denen um die Ohren gehauen.
Sehe schon die Alice mit zuckenden Mundwinkeln auf das Redepult zusteuern.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Auswurf
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Grasdaggl
jetzt ein shooting star im ewigen schattenkabinett des dr dr dr guttenberg

mit rezo wär er eh auf dauer nicht fertig geworden
das ist doch keine Musik


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Er ist schon im 1:1 dem Kevin unterlegen.
Inhaltlich.
Sprachlich ist er wahrscheinlich nicht zu toppen.
ADHS als Junge?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Cantona
Tifferette hat geschrieben:Aus dem CAPITAL-Interview:

Q: Woran liegt es denn, dass die Branche sich nicht zur Wehr setzt?
A: Natürlich haben einige Hersteller bei der Abgasbehandlung Fehler gemacht. Man hätte diese offen einräumen und bedauern müssen. Die Industrie bzw. einzelne Unternehmen, hätten sich intensiver und glaubwürdig darum bemühen müssen, das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen. Das hätte die Voraussetzung dafür geschaffen, dass man anschließend selbstbewusster an die Öffentlichkeit hätte gehen können. Es kann doch nicht sein, dass sich unsere Industrie in Deutschland seitdem pauschal vorwerfen lässt, sie produziere Dreckschleudern. Das ist sachlich nicht haltbar.

Es geht nicht um Fehler. Es geht um das jahrelange, gezielte Bescheißen. Wenn ich was von "Fehlern" lese, dann geht mir das Messer in der Tasche auf. Die sind beim Betrügen erwischt worden. Und dann haben sie sich auch noch mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, ihre Kunden zu entschädigen. Bäh.

Was genau meinen Sie mit einer autofeindlichen Haltung in Deutschland?
Seit Jahren ist das Automobil die Zielscheibe meist unberechtigter Kritik. Individuelle Fortbewegung passt nicht zu den gesellschaftlichen Vorstellungen eines Teils unserer Gesellschaft.

Auch hier - völlig an der Sache vorbei. Autofeindliche Vorstellungen? Okay, die Straßen sind an vielen Stellen überlastet, das stellt nun niemand in Abrede. Dass der Trend eher zu weniger Autos oder zu sinnvollerer Nutzung derselben gehen muss, das ist doch seit Jahrzehnten unstrittig.

Ansonsten sind die Leute nicht autofeindlich. Eine größer werdende Anzahl Kunden will keine bzw. weniger herkömmliche Antriebstechniken mehr. Und auch da ist doch unbestritten, dass die deutsche Industrie da entweder gepennt hat oder es gezielt hinausgeschoben hat. Es sei mal dahingestellt, ob Elektroautos Stand jetzt das Allheilmittel sind. Wahrscheinlich nicht. Aber irgendwann muss man halt mal anfangen, andere Dinge zu entwickeln. Das haben sogar die US-Hersteller (und ich meine jetzt nicht Tesla, sondern die "normalen") schon lange erkannt. Und bei denen hat das fei nix mit Autofeindlichkeit etc. zu tun. Sondern damit, dass die nicht mit Scheuklappen durch die Welt rennen.


Geziehltes Bescheissen sicher, das gehoert entsprechend aufgeklaert und es gehoeren entsprechende Konsequenzen gezogen; dafuer gibt es doch bekanntlich die Judikative und deinen Berufsstand.

Hat aber nichts mit der Antwort auf die Frage zu tun, was die richtige industriepolitische Strategie ist, wo Wertschoepfung entstehen soll, wie ein Transformationsprozess im besten Fall zu einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft gestaltet werden kann, etc... Von heute auf morgen die deutsche Leitindustrie zu versenken, ohne wirtschaftliche, soziale, gesellschaftspolitische Folgen mit in Betracht zu ziehen, kann's nicht sein. Der Strukturwandel zu Hartz4 wie in vielen Teilen NRWs ist in jedem Fall keine beglueckende Perspektive. Und wie gesagt, ich wundere mich einfach, wie das alles achselzuckend hingenommen wird.
Zuletzt geändert von Cantona am 19. Juni 2020 21:51, insgesamt 2-mal geändert.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:In zwei Jahren interessiert das keine Sau mehr. Der kommt wieder.


Gereift,
wie Franz Josef
oder Cem.

Nur 's Cleverle hat es nicht mehr in die Politik geschafft.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Tifferette hat geschrieben:In zwei Jahren interessiert das keine Sau mehr. Der kommt wieder.


Ich hoffe das ändert sich und die Leute legen sich längere Gedächtnisse zu. Da ist das Internet übrigens ein Segen. Gleichzeitig hoffe ich, dass mehr Leute einen Sinn entwickeln für den Unterschied zwischen einem Fehltritt und einem miesen Charakter.

P.S. Wobei ich Ralphie einfach für einen Tölpel halte. Den stelle ich mir als Bürgermeister einer 6000-Seelen-Gemeinde vor oder sowas. Was hatte der in der Bundespolitik zu suchen? Ulkig.

Cantona
Unter Westfalen hat geschrieben:Vielleicht war das damals die für immer unbekannt bleiben sollende Spende für Kohls Partei.


Das koennte ich mir sogar gut vorstellen.... :lol:

Cantona
Keffin und Amthor, die passen in der Tat gut zusammen.
Das Beste, was Deutschland an politischem Nachwuchs zu bieten hat. Und schon in so jungen Jahren so erfolgreich.