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muffinho
Balbriggan hat geschrieben:Ja das steht da. Kann nur sagen wie es bei unserer Grundschule gemacht wird.
Bestuhlung und Klassengrösse genau wie vor Corona.
Und übrigens nicht nur bei uns.


Dann scheint unsere Schule etwas regelkonformer zu sein :D

Ich kann mir gut vorstellen dass es Schulen gibt, die die Vorgaben aufgrund von Platz- oder Lehrermangel nicht so einfach durchsetzen können, aber ebenso wird es Schulen geben, die gewillt sind die Verordnung so umzusetzen, und wenn das - wie bei uns angedeutet - auch bedeutet dass Schüler dieses Schuljahr innerhalb der Klassen verschoben werden, was sowieso schon gemacht wird, denn wenn bisher eine Lehrkraft ausgefallen ist, wurden die Schüler auf die anderen Klassen aufgeteilt. Daher kann ich mir schon vorstellen, dass da eine gewisse Kreativität beim Umsetzen der Verordnung angewendet wird, ich kann mir auch vorstellen dass manche Schulen "Fuck off" sagen, weil es nicht geht, das ist halt eine Einzelfallentscheidung nach bestehenden Möglichkeiten.

Pauschal aber wie killroy zu sagen, dass ab nächste Woche alles wieder normal ist, ist Bullshit.

Tifferette
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Grasdaggl
Balbriggan hat geschrieben:Bei meiner Kleinen ab Nächster Woche „Feuer frei“. Mir ist himmelangst.


War mir bis vor kurzem auch. Aber hier in Bayern sind Schulen und Kitas ja jetzt schon seit über einem Monat wieder offen; zu Beginn nur für wenige und inzwischen für fast alle. Die Fallzahlen sind bislang trotzdem nicht hochgegangen, der einzige "Ausbruch" war mW bei diesen Spargelstechern bei Schrobenhausen.

Man darf es nicht überbewerten, aber die bisherige Entwicklung bestätigt zumindest die Horrorszenarien nicht.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

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Tamasi
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Allmachtsbachel
Ich vermute, aktuell sind die Schulöffnungen relativ unproblematisch. Sobald sich das Virus aber generell wieder ausbreitet, könnten die Schulen zu heiklen "Verteilzentren" werden.

killroy
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Granadaseggl
Tamasi hat geschrieben:Ich vermute, aktuell sind die Schulöffnungen relativ unproblematisch. Sobald sich das Virus aber generell wieder ausbreitet, könnten die Schulen zu heiklen "Verteilzentren" werden.

genau darum geht es - denn was ist am ende denn sinnvoller?

eine den umständen entsprechend angepasste beschulung aller kinder auch auf weitere sicht, mit eben so viel wie möglich abstandsregelung (was eben geht) und z.B. auch mundschutz-pflicht überall dort, wo es eng wird

die es aber möglich machen könnte, dass bei positiven fällen eben nicht ganz schulklassen oder gar ganze schulen samt familien für 14 tage in quarantäne müssen mit sämtlichen persönlichen und gesellschaftlichen begleiterscheinungen

oder eben eine beschulung, die möglichst schnell wieder den normalzustand erreicht, was defintiv nicht mit abstandsregelungen vereinbar ist, wenn man sich deutsche schulgebäude mal anschaut

die es dann aber notwendig macht, bei positiven fällen aufgrund der engen und vielfältigen kontakte umfangreiche quarantäne-maßnahmen bis hin zu kompletten schulschließungen vorzunehmen

es ist eben wenig kreativ und wenig der nunmal einmaligen und außergewöhnlichen situation geschuldet, wenn man alles wieder in richtung normalbetrieb lenkt. weltweit zeigt es sich doch, dass überallo dort, wo nicht nachhaltig konsequent agiert wird, das virus immer wieder hochkocht und seine verbreitung findet.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


muffinho
Es war notwendig dass sich das Leben normalisiert, und zwar aus vielen Gründen. Erstens kann man den Menschen nicht zu lange solche Belastungen zumuten, zweitens muss die Wirtschaft wieder in Gang kommen, denn es werden Mrd. in die Wirtschaft und die Bevölkerung gepumpt, irgendwann muss das Geld durch Steuern auch wieder reinkommen, und drittens muss man einen gewissen Grad an Durchseuchung erreichen, damit im Winter, wenn das Immunsystem nach unten geht und die normale Grippe dann auch noch vor der Tür steht, nicht der komplette Kollaps des Gesundheitssystems droht.

Ob es jetzt ratsam ist dermaßen zügig zurückzufahren, weiß ich nicht, aber man sieht es an der Bevölkerung, das Verständnis für die Einschnitte ist schon lange vorbei, und wenn man nicht will dass die Beschränkungen irgendwann in puren Frust umschlagen, sei es aktiv oder auf dem Wahlzettel, dann muss man eben ein wenig ins Risiko gehen.

publicenemy
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Halbdaggl
Die gesellschaftliche Bedeutung von Schulen ist sicher eine systemrelevante. Das kann durch Home Schooling was die Wissensvermittlung angeht je nach Klassenstufe und Möglichkeiten der Eltern teilweise übernommen werden. Man kann Kinder aber nicht dauerhaft gesellschaftlich isolieren, auch wenn man ein paar Infektions-Risiken in Kauf nehmen muss. Sonst werden andere Risiken eintreten.

Tifferette
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Grasdaggl
Pest oder Cholera. Es würde der Diskussion gut tun, wenn man anerkennen würde, dass sehr viele Leute hier sehr unterschiedliche Interessen haben - und immer jemand hinten runterfällt.

Ich habe seit dreieinhalb Monaten keinen einzigen Tag ohne Ganztagsbetreuung zweier Kleinkinder meinerseits gehabt. Null Entlastung, weil keine Familie in der Nähe. Meine Frau war Covid19 positiv und kein milder Fall. Wir haben riesige Einnahmeausfälle.

Aber das ist halt so. Wir haben uns das alles halt nicht ausgesucht. Lebbe geht weiter.
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killroy
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Granadaseggl
aber man sieht es an der Bevölkerung, das Verständnis für die Einschnitte ist schon lange vorbei, und wenn man nicht will dass die Beschränkungen irgendwann in puren Frust umschlagen, sei es aktiv oder auf dem Wahlzettel, dann muss man eben ein wenig ins Risiko gehen

das ist dann aber konsequent benannt eben auch populistisches agieren und eben keine maßvolle vorgehensweise im kontext einer weltweit tobenden virus-pandemie, die noch weit davon entfernt ist, im griff zu sein. und vieles, was die politik in meinen augen im frühjahr absolut richtig gemacht hat wirft sie damit wieder über den haufen. das ist nicht vernünftig und daher m.E. nicht sinnvoll.
wenn man sich ein wenig einliest ist die faktenlage, dass kinder angeblich weniger infektiös sind, nicht gerade stabil. auf der basis solche entscheidungen zu treffen ist in meinen augen dumm. nachfragen werden dann die eltern, deren schulen dann im herbst aufgrund von fällen zugehen und die dann deswegen in quarantäne müssen. wenns anders kommt bin ich froh, das ich nicht recht hatte.

p.s.: ja, ich bin auch dafür die schulen und kitas wieder zu öffnen, aber eben mit maß und auf eine möglichst stabil durchzuhaltende art und weise. im moment kann ich das leider nicht erkennen.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

muffinho
killroy hat geschrieben:das ist dann aber konsequent benannt eben auch populistisches agieren und eben keine maßvolle vorgehensweise im kontext einer weltweit tobenden virus-pandemie, die noch weit davon entfernt ist, im griff zu sein.


Nein, es ist nicht populistisch, weil die o. g. Sorge nur ein Aspekt ist, die anderen blendest Du aus, wie etwa den von publicenemy genannten sozialen Aspekt. Auch den wirtschaftlichen Aspekt darf man nicht vernachlässigen, hierbei aber nicht den trumpschen Hintergedanken, dass es ein Wahlaspekt ist, sondern schlicht und einfach dass im Endeffekt alles am Geld hängt, um nichts anderes dreht sich unsere Existenz. Ohne Geld und die schönen Dinge, die man sich damit leisten kann (und wenn es nur was existentielles wie ein Dach über dem Kopf und was zum Essen auf dem Tisch ist), ist das Leben halt nicht so schön, und das Geld kommt direkt und indirekt von der Wirtschaft, denn auch wenn der Staat gerade viele Mrd. zur Stabilisierung aufbringt, es sind Schulden die wir alle irgendwann zurückzahlen müssen, und das geht halt nur mit Steuern, und die kann man nur bezahlen wenn man eine Arbeit hat. Hört sich simpel an, und das ist es auch.

Und so geht es weiter, auch ich bin seit Monaten im Homeoffice, als ITler geht das relativ gut, aber mich kotzt es auch gewaltig an, die Belastungen sind enorm, und ich bin froh dass mein Kurzer in der 1. Klasse ist. Meine Kollegin hat mir erzählt was sie in der 9. Klasse ihrer Tochter vermitteln musste, da schüttelt es mich.

Eine Zeitlang waren diese Einschränkungen gut, aber irgendwann muss man mit dem Risiko ein Stückweit leben. Nochmal, ob es jetzt alles etwas zu schnell geht, kann ich nicht einschätzen, aber auf jeden Fall musste zeitnah was substanzielles passieren.

killroy
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Granadaseggl
ich bleibe dabei, momentan wird populistisch agiert. den menschen wird suggeriert: es ist schon fast vorbei. laschet war hier der schlimmste populist.
dabei stimmt das nicht und wenn man nicht komplett wissenschaftsfeindlich ist sollte das eigentlich auch deutlich sein. ich sehe durchaus auch all die anderen aspekte, die du aufzählst und ja, es ist wichtig und richtig hier zu einer abwägung der verschiedenen interessen und aspekte zu gelangen.
m.E. findet aber keine abwägung statt, sondern ein nachgeben dem erheblichen gesellschaftlichen druck. der eben u.a. auch durch so pappnasen wie laschet oder den FDPlern befeuert worden ist.

schauen wir doch an, was bereits jetzt - mitte juni - aktuell passiert: reisewarnungen für NRW, lokale schulschließungen quer durch die ganze republik, quarantäne-androhungen für touristen in Schleswig-Holstein, etc. das sind erstmal alles nur einzelbausteine, aber das deutet eben alles nicht darauf hin, dass man besonnen und abgewogen agiert hat. und ich nehme an, von diesen dingen und erneuten einschränkungen werden wir in nächster zeit noch viele erleben. und dann will ich die gesellschaft mal hören, wer daran dann wieder schuld sein soll.

israel sollte im moment für alle ein warnendes beispiel sein. erst alles gut im griff, dann mundschutz weg und "einen draufmachen". und jetzt kommt von demselben politiker: bitte alle wieder zuhause bleiben. DAS ist viel zerstörerischer, als zuzugeben, dass man alles etwas langsamer und vorsichtiger versuchen sollte.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


Monitor
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Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Schnell noch das Neuste aus Israel.
Zu Corona.
:?

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... obal-de-DE


Wir verfolgen die Corona-Nachrichten aus Israel und hatten etwas Hoffnung, dass man Ende dieser Woche einreisen kann, da man sich recht früh dort (fast) vorbildlich verhalten hat. Die Fluglinie hat die gebuchten Flüge mit einer Standard-Mail einfach fünf Tage nach hinten verlegt (anstatt zu canceln):

Sehr geehrte Frau M., die Fluglinie hat Ihren Flugplan geändert und erbittet Ihre Bestätigung. Den neuen Flugplan finden Sie weiter unten. Da es sich um eine wichtige Änderung handelt, möchte die Fluglinie, dass Sie diese durch Klicken auf die unten stehende Schaltfläche bestätigen. Wir empfehlen Ihnen, sich 24 Stunden vor dem Abflug online einzuchecken....

Parallel wurde man vom Auswärtige Amt aufgeklärt, dass man mit Zielflughafen Tel Aviv in Quarantäne müsste und somit nicht nach Israel einreisen könne.....

Das war uns schon Anfang Juni zu 90 % klar.

24. Juni 2020

Premierminister Benjamin Netanyahu fügte hinzu, dass die Strafen für Nichteinhaltung der Hygiene-Bestimmungen drastisch erhöht werden, sollten die Leute nicht wieder disziplinierter werden. So wurde die Strafe für Nichteinhalten der Maskenpflicht bereits von 200 auf 500 Schekel erhöht (ca. 130 Euro, 140 CHF)


Immerhin hat die Zahl der Schwererkrankten bisher nur wenig zugenommen, was wohl vor allem daran liegt, dass aktuell jüngere Menschen nach Öffnung der Schulen am Virus erkranken. Trotzdem wurden Krankenhäuser im ganzen Land angewiesen, wieder ihre Corona-Stationen zu eröffnen und sich für einen Anstieg an schweren Erkrankungen bereit zu halten. Vor allem aus wirtschaftlichen Gründen, hat die Regierung trotzdem weitere Öffnungen zugelassen: Züge fahren jetzt mit Einschränkungen (z.B. dürfen Soldaten die Züge nicht nutzen, insgesamt wurde die erlaubte Passagierzahl reduziert und Passagiere müssen 30 Minuten vor Abfahrt am Bahnhof eintreffen) wieder im ganzen Land und private Veranstaltungen wie Hochzeiten sind wieder für bis zu 250 Teilnehmer erlaubt.


Währenddessen warnte der Minister für Arbeit und Sozialhilfen Itzik Shmuli davor, dass Ende Juli etwa eine halbe Million der arbeitslosen Israelis keine Arbeitslosenhilfe mehr erhalten werden.
Das Finanzministerium hatte kürzlich bekannt gegeben, dass die Ausnahmeregelungen für einen längeren Erhalt von Arbeitslosenhilfe im Juni auslaufen würden. Auch spezielle Zahlungen für Arbeitslose, die älter als 67 Jahre sind, wurden eingestellt.


https://israelzwischenzeilen.com/2020/0 ... israel-zu/

Stand 3. Juni 2020

https://israelzwischenzeilen.com/2020/0 ... ite-welle/

18. Juni 2020

Israel announces it will reopen borders to international tourism from Greece beginning August 1, 2020

https://www.traveldailynews.com/post/is ... ust-1-2020

NEW YORK – Yesterday, Israel Prime Minister Benjamin Netanyahu met with Greek Prime Minister Kyriakos Mitsotakisis to discuss reopening tourism between the two countries, which is set to begin on August 1, 2020. Travelers coming to Israel from Greece will not need to partake in the 14-day quarantine.

Etwas Positives 17. Juni 2020:

Alle 13 Tel Aviver Strände sind nun behindertengerecht. Das bedeutet, dass es gepflasterte Wege bis zum Meer gibt, behindertengerechte Parkplätze, Duschen und Toiletten. Darüber hinaus stehen sogenannte Amphibienrollstühle zur Verfügung und sehbehinderte Menschen können sich über eine App orientieren.

I could write several novels about what I do not know.

killroy
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Ich will mal noch ein Beispiel geben:
Nehmen wir ein Kind und einen Vater, der natürlich auch das Interesse hat, das sein Kind wieder die Schule besuchen kann.
Nehmen wir noch an, es gibt eine Oma, die hochbetagt ist und gerade lange Zeit in der Reha war. Und somit lange Zeit den Enkel nicht gesehen hat, und das Kind nicht seine Oma.
Nehmen wir dazu noch an, dass der Vater und das Kind die Oma gerne immer wieder zu sich nach Hause einladen und die Oma dort auch für mehrere Tage übernachtet. Und da sie jetzt ein bißchen pflegebedürftig ist, wollte man das in nächster Zeit immmer wieder mal machen.

Jetzt geht das Kind aber in BW in die Grundschule und hat ab kommender Woche dort weder Abstandsregeln noch Mundschutzpflicht und unterliegt somit einem erhöhten Risiko, sich zu infizieren.

Das eine Interesse ist nun voll bedient: Beschulung läuft wieder.
Das andere Interesse, dass die Oma den Enkel und der Enkel die Oma sieht muss aber auf Eis gelegt werden. Schlimmer noch sogar, durch das erhöhte Infektionsrisiko des Kindes hat nun auch der Vater wieder eines und muss nun eigentlich ab sofort beim Besuch seiner Mutter Mundschutz tragen.

Anders würde es aussehen, wenn die Schule z.B. im Wechsel ablaufen würde, immer nur die Hälfte aller Schüler im Schulhaus sind, bei engen Kontakten Mundschutz getragen würde, etc. Dann wäre das Risiko beim Kind wesentlich geringer (da Abstand, Mundschutz, etc.)

Dann wäre zwar das erste Bedürfnis nur zu 50% erfüllt, aber der Weg für das andere Bedürfnis wäre zumindest nicht komplett zugemacht.

Und ja, der Vater könnte selbstverständlich momentan auf den Schulbesuch seines Kindes verzichten, aber dann ist es eben einfach genau andersrum. Es findet auch in dem Fall kein wirklicher Ausgleich der beiden Bedürfnisse statt.

es gibt halt neben schule, kita und schaffen auch noch viel restleben darüber hinaus, und das muss eben auch in die verlosung mit reingenommen werden.

P.S.: selbstverständlich alles frei erfunden und konstruiert :lol:
seit/seid

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Tifferette
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"Das eine Interesse ist nun voll bedient: Beschulung läuft wieder."

Nachdem dieses Interesse dreieinhalb Monate hintenangestellt wurde. Das sollte man schon nicht unter den Tisch fallen lassen.
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killroy
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Tifferette hat geschrieben:"Das eine Interesse ist nun voll bedient: Beschulung läuft wieder."

Nachdem dieses Interesse dreieinhalb Monate hintenangestellt wurde. Das sollte man schon nicht unter den Tisch fallen lassen.

ja aber das Oma-Enkel-Bedürfnis doch auch :roll:
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Tifferette
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Grasdaggl
Ja. Und die Politik gewichtet die Schulpflicht höher. Würde ich auch tun. Du kannst es gerne anders sehen, aber dann kann man halt auch anerkennen, dass die Entscheidung rational nachvollziehbar ist.
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(Batman)

killroy
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Granadaseggl
Schulpflicht

na die ist ja momentan ausgesetzt. darf ja jeder zuhause bleiben. das wird IMO auch im neuen SJ so sein.
ich unterstelle (bösartig selbstverständlich), dass die politik hier nicht faktisch gewichtet sondern eben dem schreien der Lauten nachgegeben hat. diejenigen, denen das alles gerade mulmige gefühle macht, müssen nun mit oder aber ihr kind bewußt exkludieren. und das will ja auch keiner. man kann den eindruck gewinnen, dass nun unbedingt ein 100%iger ausgleich hermuß für diejenigen eltern, denen mit ihren kindern zuhause alles über den kopf gewachsen ist.
aber genug jetzt ... wir werden im herbst sehen, wohin uns das führt. ich mache alles mit, hilft ja eh nix, hat man sich nicht ausgesucht wurde schon genannt. und jammern is nicht, bringt ja auch nix.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Iron
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Bei uns durfte man entscheiden ob das Kind in die Schule gehen darf z.B. wenn man selbst oder Familienangehörige zu einer Risikogruppe gehören...

In Hessen kenne ich es auch, dass die Kinder weit weg sind vom normalen Schulbetrieb.



de mappes
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Spamferkel
killroy hat geschrieben:Aber Hauptsache bei uns geht jetzt alles wieder seinen normalen Gang
Schulen und Kitas im Vollbetrieb. Keinerlei Abstandsregeln mehr bei Kinder und Jugendlichen.
Sehenden Auges ... das ist alles so dermaßen dumm :evil:


Zahlen sind aber weiterhin gut oder? :stumm:
Don't criticize what you can't understand

Tamasi
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Allmachtsbachel
Tifferette hat geschrieben:Ich habe seit dreieinhalb Monaten keinen einzigen Tag ohne Ganztagsbetreuung zweier Kleinkinder meinerseits gehabt. Null Entlastung, weil keine Familie in der Nähe. Meine Frau war Covid19 positiv und kein milder Fall. Wir haben riesige Einnahmeausfälle.

Oh, shit. Toitoitoi, dass das alles wieder gut wird. Auch wegen Spätfolgen und so...

Aber das ist halt so. Wir haben uns das alles halt nicht ausgesucht. Lebbe geht weiter.

Respekt.


muffinho
killroy hat geschrieben:Das andere Interesse, dass die Oma den Enkel und der Enkel die Oma sieht muss aber auf Eis gelegt werden. Schlimmer noch sogar, durch das erhöhte Infektionsrisiko des Kindes hat nun auch der Vater wieder eines und muss nun eigentlich ab sofort beim Besuch seiner Mutter Mundschutz tragen.


Ganz ehrlich, ich verstehe das und sehe es auch so, aber das ist halt dann wie damals, als alles eingeschränkt wurde vor etlichen Wochen, da gab es auch Gruppen die Interessen hatten und diese nach hinten stellen mussten, etwa Singles die jemand kennenlernen wollten, oder Senioren die bei einem Kaffee den neusten Tratsch austauschen wollten, oder oder oder. Dies wurde aber im Rahmen einer Güterabwägung so festgelegt, denn egal um was es geht, man kann nie alle zufrieden stellen, es wird immer Verlierer geben.
Und jetzt ist halt die Auffassung, dass nach Wochen des Stillstandes das öffentliche Leben wieder hochgefahren werden muss, denn auch wenn es manchen Leuten nicht gefallen mag, aber es kommt wieder das zum Tragen, was ich im vorherigen Post gesagt habe, es reduziert sich am Ende immer aufs Geld, so auch hier. Die Regierung pumpt nicht aus Nächstenliebe Mrd. in die Wirtschaft, sondern um nach der Krise keine verbrannte Erde vorzufinden, letztendlich bleibt es ein Wettkampf der Länder im Bezug auf eine starke Wirtschaft, und je länger den AN diverse Belastungen wie Homeoffice mit parallelem Homeschooling auferlegt werden, desto stärker werden die Schäden für die Wirtschaft, desto länger dauert es die jetzt gemachten Schulden zurückzuzahlen und desto stärker werden die Einschnitte für kommende Generationen. Das ist jetzt kein Plädoyer für eine "Die Wirtschaft steht über allem", sondern ein "Die Wirtschaft ist letztendlich der Fixpunkt unserer Existenz und muss daher in der Gesamtbetrachtung eine entsprechende Rolle einnehmen."

Anders formuliert: aus medizinischer Sicht wäre manches ratsam, was jedoch völlig konträr zur wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Sicht steht. Hierzu gilt es eine ausgewogene Rolle zu finden, und das stelle ich mir als unglaublich schwierig vor, außer man sieht es wie Trump, der maximale Macht bei minimaler Verantwortung will. So läuft das Leben jedoch nicht und so wie kein Politiker hier will, dass er Millionen Tote erklären muss, so will auch kein Politiker dass man durch zu viel Beschränkungen die Wirtschaft irreparabel schädigt.