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Southern Comfort
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Grasdaggl
:lol:

Schön, dass Du uns Deiner geistigen Gesundheit versicherst! :)
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.




witzfeld
Lombaseggl
Ich würde definitiv noch zuwarten. Die Aktien gibt es in 2 Wochen bei irgendeinem großen Discounter als Angebot der Woche mit einem Tönnies Schinken obendrauf.

muffinho
Da wird der Schlaf in machen Haushalten wohl heute noch schlechter sein als schon die letzten Tage, aber so ist es nun mal, jeder der sich mit Aktien einlässt kennt wohl das Risiko. Erst Schalke, dann Wirecard, wer folgt als nächstes?

Plan B
Grasdaggl
witzfeld hat geschrieben:Ich würde definitiv noch zuwarten. Die Aktien gibt es in 2 Wochen bei irgendeinem großen Discounter als Angebot der Woche mit einem Tönnies Schinken obendrauf.

Und ohne Rabatt gibt es sie als Covidfrei-DeLuxe-Edition.
Carpe diem.

Tifferette
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Grasdaggl
Spannende Rechtsfrage - Wie wendet man den (relativ neuen) 39 Abs. 2 BörsG (Pflichtangebot an Aktionäre) bei einem insolvenzbedingten Delisting an?
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Flache9
Der Staat kauft Lufthansa Aktien für 300 Millionen € zum Stückpreis für 2,56€ . Guter Deal für den Staat.
Zuletzt geändert von Flache9 am 25. Juni 2020 22:04, insgesamt 1-mal geändert.

George Best
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Lombaseggl
Tifferette hat geschrieben:Spannende Rechtsfrage - Wie wendet man den (relativ neuen) 39 Abs. 2 BörsG (Pflichtangebot an Aktionäre) bei einem insolvenzbedingten Delisting an?


Ganz einfach: Man zieht den (relativ alten) 18 Abs. 93 SegglG durch die Lasche, damit der rechte Nippel von Laschet gemäß dem (neueren) 23 Abs. 2 SegglG nach oben steht. So erfüllt man den (relativ ewigen) 42 Abs. 1 SegglG - damit ist der (relativ neue) 39 Abs. 2 BörsG hinfällig.


AxelKruse_FG
Granadaseggl
muffinho hat geschrieben:Da wird der Schlaf in machen Haushalten wohl heute noch schlechter sein als schon die letzten Tage, aber so ist es nun mal, jeder der sich mit Aktien einlässt kennt wohl das Risiko.

Einem Unternehmen, das es einmal in den Dax geschafft hat, konnte man auch als Kleinanlager ohne riesigen Erfahrungs- und Wissenshintergrund einen gewissen Vertrauensvorschuß zubilligen und man mußte nicht mit einer Pleite rechnen. Schließlich gibt es vielköpfige Aufsichtsräte, es gibt die Börsenvorschriften für DAX-Unternehmen, es gibt Wirtschaftsprüfer, es gibt die Bafin - und die Medien. Alle haben sie versagt.

Fast noch am schlimmsten finde ich, daß die einzigen, die ständig gebohrt haben, die Leute von der Financial Times in London waren, während die deutschen Medien allesamt gekonnt den Kopf in den Sand gesteckt haben. Korpsgeist schlägt Aufklärungswillen.

muffinho
AxelKruse_FG hat geschrieben:Einem Unternehmen, das es einmal in den Dax geschafft hat, konnte man auch als Kleinanlager ohne riesigen Erfahrungs- und Wissenshintergrund einen gewissen Vertrauensvorschuß zubilligen und man mußte nicht mit einer Pleite rechnen.


Zum Thema Vertrauen, das ist allerspätestens seit VW und dem Dieselproblemchen, das es bis in die CEO Etage geschafft hat, vorbei.

Daher werde ich auch weiterhin einen großen Bogen um Aktien machen und spießertechnisch beim Geld mit gnadenlosen 1,X% bei meinem Tagesgeldkonto anlegen, da weiß ich dass mein Geld morgen noch da ist, denn sollte das Geld verschwinden und durch die Einlagensicherung nicht mehr gedeckt werden können, haben wir hier ganz andere Probleme.

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Ich weiß nicht, wann Du Dich zum letzten Mal mit Tagesgeld befasst hast, aber die Zeiten von 1,x% sind lange rum. Bei den einigermaßen seriösen Geschäftsbanken liegt der Zinssatz bei maximal 0,1%. Wenn Du hohe Anlagesummen hast, gibt es sogar negativen Zins. Da wäre es sinnvoller, sich das Bargeld unters Kopfkissen zu legen.
Wenn man dann noch in Betracht zieht, wie die Lebenhaltungskosten sich entwickeln, die Mieten und die Immobilienpreise durch die Decke schießen, dann ist das die sicherste Art zu verarmen. Das Geld ist dann zwar vielleicht noch da, aber eben nichts mehr wert.

muffinho
Vor kurzem war noch die 1 vor dem Komma, aber selbst wenn, ich habe finanziell meine Schäfchen im Trockenen, daher geht es mir primär um eine sichere Anlage des Geldes, und da ist die Bank mit der Einlagensicherung halt der erste Weg.
Generell mag aber Deine Sichtweise passen. Ich habe allerdings wegen den Kindern eine gewisse Verantwortung und will ihnen auch später einen sorgenreduzierten Start ins Erwachenenleben ermöglichen, da will ich mich nicht fragen warum ich mein Geld mit Aktien verbrannt habe. Natürlich kann es auch anders laufen und ich schwimme später wie Avdijaj mit meinen Pferden in eimem Schwimmbad voller Geld, aber das Risiko ist mir halt zu groß.

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Keine Frage, jeder individuelle Anlagehintergrund ist anders und auch die Risikobereitschaft ist individuell. Was man aber ziemlich sicher sagen kann, ist, daß Aktien auf lange Sicht, und das bedeutet eher viele Jahre als viele Monate, eine sichere Anlage sind. Dafür gibt es trotz dieses Negativbeispiels wirecard zu viele Belege, auch aus eigener Erfahrung. Insofern wäre das gerade bspw. als generationenübergreifende Anlage eine Überlegung wert.

Das was hingegen in diesem Thread an Zockerei vorgeführt wurde, ist natürlich keine
"Anlage", das ist wirklich nur Geld verbrennen und das darf man nicht als Maßstab für Aktienanlage betrachten.

RedBlues
Halbdaggl
Meine Pfennige zu diesem thema

Solange die globale Wirtschaft wächst, werden Aktien langfristig steigen. Das Problem ist das Risiko die falschen Unternehmen auszuwählen. Dieses Risiko kann man durch sehr breite Streuung oder den Kauf von Indexfonds reduzieren.

Wer heute sein Geld anlegen möchte und mehr als die Inflation ausgleichen möchte, kommt meiner Meinung an Aktien nicht vorbei.

witzfeld
Lombaseggl
Isch hab mal ne Frasche: Isch will massiv in Wirecard Aktien investieren, ich dachte so an 1 Stück Aktie. Meine Frasche nun: Kann die Aktie auch mit Minus an der Börse notieren, so dass ich eventuell noch nachschießen muss?

RedBlues
Halbdaggl
witzfeld hat geschrieben:Isch hab mal ne Frasche: Isch will massiv in Wirecard Aktien investieren, ich dachte so an 1 Stück Aktie. Meine Frasche nun: Kann die Aktie auch mit Minus an der Börse notieren, so dass ich eventuell noch nachschießen muss?


Der der als letztes die Aktien hält muss für die Kosten gerade stehen die durch die Insolvenz aufkommen, deswegen hat ja Braun angefangen seine Aktien zu verkaufen. :mrgreen:

Balbriggan
Granadaseggl
RedBlues hat geschrieben:Meine Pfennige zu diesem thema

Solange die globale Wirtschaft wächst, werden Aktien langfristig steigen. Das Problem ist das Risiko die falschen Unternehmen auszuwählen. Dieses Risiko kann man durch sehr breite Streuung oder den Kauf von Indexfonds reduzieren.

Wer heute sein Geld anlegen möchte und mehr als die Inflation ausgleichen möchte, kommt meiner Meinung an Aktien nicht vorbei.

Na ja, diverse Fondmanager hatten bis zu 10% Wirecard in den Fonds liegen.

RedBlues
Halbdaggl
Balbriggan hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Meine Pfennige zu diesem thema

Solange die globale Wirtschaft wächst, werden Aktien langfristig steigen. Das Problem ist das Risiko die falschen Unternehmen auszuwählen. Dieses Risiko kann man durch sehr breite Streuung oder den Kauf von Indexfonds reduzieren.

Wer heute sein Geld anlegen möchte und mehr als die Inflation ausgleichen möchte, kommt meiner Meinung an Aktien nicht vorbei.

Na ja, diverse Fondmanager hatten bis zu 10% Wirecard in den Fonds liegen.


Was meiner Meinung grundsätzlich blöd ist, weil das nix mit Risikostreuung zu tun hat.

Tifferette
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Grasdaggl
muffinho hat geschrieben:
AxelKruse_FG hat geschrieben:Einem Unternehmen, das es einmal in den Dax geschafft hat, konnte man auch als Kleinanlager ohne riesigen Erfahrungs- und Wissenshintergrund einen gewissen Vertrauensvorschuß zubilligen und man mußte nicht mit einer Pleite rechnen.


Zum Thema Vertrauen, das ist allerspätestens seit VW und dem Dieselproblemchen, das es bis in die CEO Etage geschafft hat, vorbei.


Jein. Man muss schauen, worauf sich das Vertrauen denn bezieht.

Dass das Unternehmen gesetzestreu ist und keine Compliance"probleme" hat? Da hat Muffi recht, diese Vermutung kann man inzwischen getrost das Klo runterspülen. Leider insbesondere in Deutschland.

Dass das Unternehmen insgesamt gut geführt wird, mit ordentlichem Business Case und so weiter? Naja, es ist halt DAX30. Da kommt man nicht hin, wenn man fortlaufend Scheiße baut. Aber eine Garantie ist es freilich auch nicht, denn GEschäftsfelder können sich ändern.

Dass die Zahlen stimmen? Darauf dürfte man eigentlich vertrauen, denn darauf ist das gesamte System der Kapitalmarktregulierung ausgelegt. Darauf dürfen Anleger vertrauen. Was sie aus den Zahlen machen, das ist dann ihre Sache. Und bei Wirecard hätten die Anleger - trotz der Gerüchte - durchaus vertrauen dürfen. Systemversagen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

de mappes
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Spamferkel
Als Laie in dem Bereich: wie können denn die teuren Prüfer und Berater von beispielsweise E&Y und KPMG dort arbeiten ohne solche Missstände aufzudecken?
Oder sagen sie diese Missstände und sprechen sie intern an; was die dort damit machen ist dann deren Sache!?
Don't criticize what you can't understand

Tifferette
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Grasdaggl
Ja, bei EY haben die Leute gerade keinen Spaß, denn die werden sich genau diese Fragen stellen lassen müssen.

Diese komische von der Industrie selbst organisierte Aufsicht für Wirtschaftsprüfung (Name vergessen) übrigens auch. Denn die sind/waren näher dran als die BaFin, auf die reflexhaft geschimpft wird.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Southern Comfort
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Grasdaggl
EY... haben die nicht die Leute von Arthur Andersen aufgenommen?
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.