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muffinho
Wenn schon Emanzipation, dann gleich richtig, etwa so

https://www.sueddeutsche.de/panorama/ge ... -1.4953655

Aber es soll ja immer Leute geben, die scheinbar keine anderen Probleme auf der Welt oder in ihrem Leben sehen.

Mein Favorit (weniger bezüglich Emanzipation sondern mehr über was sich Leute alles aufregen können) ist jedoch das:

https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 33860.html

Ich habe damals an einen Aprilscherz geglaubt, eigentlich immer noch. Wenn man sich über so was aufregt, dann kann man keine anderen Probleme im Leben haben.

Und ob das jetzt Kontoinhaber oder Kontoinhaberin heißt, meine Fresse, als wenn es keine größeren Probleme gibt. Wobei, das Studentenwerk war ja auch ein Problem und musste für viel Geld in Studierendenwerk umbenannt werden.

Einfachste Lösung: Zwei Artikel streichen, der verbleibende wird geschlechtsneutral (wie im englischen), daneben schaffen wir eine geschlechtsneutrale Form, dann kann sich keiner beschweren, wobei, irgendwer findet sich immer... Das Kontoinhaberle :D

RedBlues
Halbdaggl
Ich bin ja durchaus der Meinung, dass Gleichberechtigung sehr wichtig ist, beim Thema Sprache find ich es aber etwas schräg.

Weil im Regelfall ist es in der deutschen Sprache doch so, dass die Mehrzahl immer den weiblichen Artikel nutzt und die Mehrzahl des männlichen Substantiv.

Also als Beispiel

Der Student
Die Studentin
Die Studenten (das sind sowohl männliche als auch weibliche)
Die Studentinnen ( Mehrzahl weiblich)

Ich sehe da keine ungerechte Behandlung in der Sprache für das weibliche Geschlecht. Im Gegenteil, wir können können sogar in der Mehrzahl von einer Ungleichheit der männlichen Form sehen, denn man kann in der deutschen Sprache in der kürze nicht erkennen, ob es nur männliche Studenten in der Mehrzahl sind.

Plan B
Grasdaggl
Achja, deswegen heisst es in der Schweiz Studierende. Diese Diskussionen führe ich mindestens zweimal die Woche mit meiner Tochter.
Irgendwann ziehe ich mich auf den Standpunkt zurück, das ich das als alter, weisser Mann nicht mehr alles verstehen muss. Das gefällt ihr immer gar nicht.
Carpe diem.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:Ich bin ja durchaus der Meinung, dass Gleichberechtigung sehr wichtig ist, beim Thema Sprache find ich es aber etwas schräg.

Weil im Regelfall ist es in der deutschen Sprache doch so, dass die Mehrzahl immer den weiblichen Artikel nutzt und die Mehrzahl des männlichen Substantiv.

Also als Beispiel

Der Student
Die Studentin
Die Studenten (das sind sowohl männliche als auch weibliche)
Die Studentinnen ( Mehrzahl weiblich)

Ich sehe da keine ungerechte Behandlung in der Sprache für das weibliche Geschlecht. Im Gegenteil, wir können können sogar in der Mehrzahl von einer Ungleichheit der männlichen Form sehen, denn man kann in der deutschen Sprache in der kürze nicht erkennen, ob es nur männliche Studenten in der Mehrzahl sind.


Ich schlage vor, Studentennen zu sagen, wenn wir Männer in der Mehrzahl sind.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

RedBlues
Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Ich bin ja durchaus der Meinung, dass Gleichberechtigung sehr wichtig ist, beim Thema Sprache find ich es aber etwas schräg.

Weil im Regelfall ist es in der deutschen Sprache doch so, dass die Mehrzahl immer den weiblichen Artikel nutzt und die Mehrzahl des männlichen Substantiv.

Also als Beispiel

Der Student
Die Studentin
Die Studenten (das sind sowohl männliche als auch weibliche)
Die Studentinnen ( Mehrzahl weiblich)

Ich sehe da keine ungerechte Behandlung in der Sprache für das weibliche Geschlecht. Im Gegenteil, wir können können sogar in der Mehrzahl von einer Ungleichheit der männlichen Form sehen, denn man kann in der deutschen Sprache in der kürze nicht erkennen, ob es nur männliche Studenten in der Mehrzahl sind.


Ich schlage vor, Studentennen zu sagen, wenn wir Männer in der Mehrzahl sind.


Ich stimme unter der Bedingung zu, dass wir bei Fan dann auch folgendes einführen

der Fan
die Fanin
die Fans
die Faninnen

:mrgreen:

Balbriggan
Granadaseggl
Das über Gleichberechtigung überhaupt noch diskutiert werden muss ist eigentlich eine Schande.
Aber ob es besser wird nur weil auf Formularen alles geschlechtsneutral aufgeführt wird glaub ich nicht. Genauso das Thema „Rassismus“ verschwindet er oder wird weniger, weil das Aussehen von Reispackungen geändert wird ?
Stadtwappens geändert, und Statuen ins Meer geschmissen werden :? Garantiert nicht.
Schade das diese Energie, die Menschen für sowas aufwenden nicht an den richtigen Stellen eingesetzt wird.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Ist denn in den Ländern, in denen englisch gesprochen wird, der gender pay gap wenigstens ein bisschen kleiner? Oder denken da die Arbeitgeber auch nur ans Ficken, wenn sie Titten sehen?
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

RedBlues
Halbdaggl
Balbriggan hat geschrieben:Das über Gleichberechtigung überhaupt noch diskutiert werden muss ist eigentlich eine Schande.
Aber ob es besser wird nur weil auf Formularen alles geschlechtsneutral aufgeführt wird glaub ich nicht. Genauso das Thema „Rassismus“ verschwindet er oder wird weniger, weil das Aussehen von Reispackungen geändert wird ?
Stadtwappens geändert, und Statuen ins Meer geschmissen werden :? Garantiert nicht.
Schade das diese Energie, die Menschen für sowas aufwenden nicht an den richtigen Stellen eingesetzt wird.


Richtig, Gleichberechtigung lässt sich nicht mit dem verbiegen von Sprache erreichen.

In meinem Arbeitsleben waren die Chefinnen in der Mehrzahl. Mittleres Management.

Da ich in einem US Konzern arbeite muss ich aber auch sagen, dass das amerikanische Topmanagement ausschließlich aus alten weißen Männern besteht, die sich Frauen mehr als schmückendes Beiwerk halten. (so mein Eindruck)

Aber in meiner Generation (40 und jünger) habe ich nicht den Eindruck, dass noch aufgrund des Geschlechts bevorteilt wird.

Was man aber auch sagen muss, das habe ich von Freundinnen gehört, Frauen sind als einstellende Managerin da häufig ihrem Geschlecht einen riesigen Dienst erweisen, in dem sie selbst sehr ungern Frauen im gebärfähigen Alter einstellen und mit kleinen Kindern.

Was willst machen, wenn die Diskriminierung im eigenen Geschlecht verwurzelt ist?

(das war jetzt bewusst etwas überspitzt)

RedBlues
Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Ist denn in den Ländern, in denen englisch gesprochen wird, der gender pay gap wenigstens ein bisschen kleiner? Oder denken da die Arbeitgeber auch nur ans Ficken, wenn sie Titten sehen?


Also ich arbeite in einer sehr Frauenlastigen Abteilung, und kann dir versichern, dass die Gespräche verblüffend ähnlich sind wie die unter Männern. :mrgreen:

Und zum Thema pay gap, verdient eine Frau in Deutschland bei einem Unternehmen tatsächlich weniger wenn sie identische Kriterien erfüllt?
Also Ausbildung, Job Beschreibung, Jahre in der Firma ... ?
Zuletzt geändert von RedBlues am 3. Juli 2020 09:44, insgesamt 1-mal geändert.

muffinho
Southern Comfort hat geschrieben:Ist denn in den Ländern, in denen englisch gesprochen wird, der gender pay gap wenigstens ein bisschen kleiner? Oder denken da die Arbeitgeber auch nur ans Ficken, wenn sie Titten sehen?


Es könnten auch Arbeitgeberinnen sein :evil:
Zuletzt geändert von muffinho am 3. Juli 2020 09:53, insgesamt 1-mal geändert.

de mappes
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Spamferkel
Nice Weather hat geschrieben:Emanzipation gern, aber doch nicht so. Und nicht hier. Und nicht jetzt. Und nicht von der.


:mrgreen:
Don't criticize what you can't understand

muffinho
Nice Weather hat geschrieben:Emanzipation gern, aber doch nicht so. Und nicht hier. Und nicht jetzt. Und nicht von der.


Mir ist immer noch nicht klar, was Nice gegen Hasis Mutter hat :arr:

de mappes
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Spamferkel
muffinho hat geschrieben:Wenn schon Emanzipation, dann gleich richtig, etwa so

https://www.sueddeutsche.de/panorama/ge ... -1.4953655

Aber es soll ja immer Leute geben, die scheinbar keine anderen Probleme auf der Welt oder in ihrem Leben sehen.

Mein Favorit (weniger bezüglich Emanzipation sondern mehr über was sich Leute alles aufregen können) ist jedoch das:

https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 33860.html

Ich habe damals an einen Aprilscherz geglaubt, eigentlich immer noch. Wenn man sich über so was aufregt, dann kann man keine anderen Probleme im Leben haben.

Und ob das jetzt Kontoinhaber oder Kontoinhaberin heißt, meine Fresse, als wenn es keine größeren Probleme gibt. Wobei, das Studentenwerk war ja auch ein Problem und musste für viel Geld in Studierendenwerk umbenannt werden.

Einfachste Lösung: Zwei Artikel streichen, der verbleibende wird geschlechtsneutral (wie im englischen), daneben schaffen wir eine geschlechtsneutrale Form, dann kann sich keiner beschweren, wobei, irgendwer findet sich immer... Das Kontoinhaberle :D


die betagte Dame ist ja aus dem Saarland und fällt immer wieder mit obskuren Geschichten auf.
ich glaube ihr geht es mehr um Selbstinszenierung oder sie ist mittlerweile schlicht auch etwas "alt" geworden :stumm:

ich frag mich, ob sie gesponsort wird oder ihr eigenes Geld in diese dauernden Prozesse investiert
Don't criticize what you can't understand

killroy
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Granadaseggl
Tja, wenn Sprache eurer Meinung nach so dermaßen unwichtig ist im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen, dann kann ich ja weiterhin den Helmut als "Neger" bezeichnen, oder?

Ich bin voll antirassistisch unterwegs, gleichberechtigt und überhaupt, aber es ist eben so, dass

Richtig, Gleichberechtigung lässt sich nicht mit dem verbiegen von Sprache erreichen.


Genauso das Thema „Rassismus“ verschwindet er oder wird weniger, weil das Aussehen von Reispackungen geändert wird ?


Irgendwann ziehe ich mich auf den Standpunkt zurück, das ich das als alter, weisser Mann nicht mehr alles verstehen muss.


Und ob das jetzt Kontoinhaber oder Kontoinhaberin heißt, meine Fresse, als wenn es keine größeren Probleme gibt. Wobei, das Studentenwerk war ja auch ein Problem und musste für viel Geld in Studierendenwerk umbenannt werden.


Also her mit dem Sarotti-Mohr und nieder mit dem/der Sarotti-PoC*
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

de mappes
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Spamferkel
Balbriggan hat geschrieben:Das über Gleichberechtigung überhaupt noch diskutiert werden muss ist eigentlich eine Schande.
Aber ob es besser wird nur weil auf Formularen alles geschlechtsneutral aufgeführt wird glaub ich nicht. Genauso das Thema „Rassismus“ verschwindet er oder wird weniger, weil das Aussehen von Reispackungen geändert wird ?
Stadtwappens geändert, und Statuen ins Meer geschmissen werden :? Garantiert nicht.
Schade das diese Energie, die Menschen für sowas aufwenden nicht an den richtigen Stellen eingesetzt wird.


ich fürchte sogar, dass Aktionen wie die von dir genannten oder ähnliche das Problem noch verstärken, weil sie Unverständnis auslösen
Don't criticize what you can't understand

RedBlues
Halbdaggl
killroy hat geschrieben:Tja, wenn Sprache eurer Meinung nach so dermaßen unwichtig ist im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen, dann kann ich ja weiterhin den Helmut als "Neger" bezeichnen, oder?

Ich bin voll antirassistisch unterwegs, gleichberechtigt und überhaupt, aber es ist eben so, dass

Richtig, Gleichberechtigung lässt sich nicht mit dem verbiegen von Sprache erreichen.


Genauso das Thema „Rassismus“ verschwindet er oder wird weniger, weil das Aussehen von Reispackungen geändert wird ?


Irgendwann ziehe ich mich auf den Standpunkt zurück, das ich das als alter, weisser Mann nicht mehr alles verstehen muss.


Und ob das jetzt Kontoinhaber oder Kontoinhaberin heißt, meine Fresse, als wenn es keine größeren Probleme gibt. Wobei, das Studentenwerk war ja auch ein Problem und musste für viel Geld in Studierendenwerk umbenannt werden.


Also her mit dem Sarotti-Mohr und nieder mit dem/der Sarotti-PoC*


Halt mal, es gibt jetzt schon einen Unterschied zwischen Rassismus und Gleichberechtigung.

Eine Frau wird nicht mehr gleichberechtigt behandelt nur weil es jetzt in der Ansprache einer Gruppe nur noch das Neutrum gibt.

Wir können ja auch komplett damit aufhören und uns nur noch mit "Hey du", "Hey ihr" anreden und wenn es etwas förmlicher sein muss mit dem Nachnamen, also Schulz, Gomez, Müller

wird dadurch irgendwer mehr gleichbehandelt wie vorher?



Und ja es ist richtig nicht Neger zu jemandem zu sagen, aber wird er / sie deshalb weniger diskriminiert?

muffinho
killroy hat geschrieben:Also her mit dem Sarotti-Mohr und nieder mit dem/der Sarotti-PoC*


Das wäre jedenfalls ein dringliches Problem als Kontoinhaberin oder Studierendenwerk. Bei Mohr handelt es sich um eine historisch gesehene Bezeichnung, die zur Klassifizierung von Menschen anderer Hautfarbe benutzt wurde. Bei Kontoinhaber stört sich eine Omi lediglich daran, dass sie auf dem Papier nicht als Frau wahrgenommen wird. Und ob man beim Plural Studenten jetzt auf einen femininen oder maskulinen Hintergrund schließen kann, ja wenn es sonst nichts anderes gibt...

Für mich der Gipfel der Idiotie:

https://www.heise.de/news/Nichtrassisti ... 84291.html

Neben dem unverfänglicheren Begriff main stehen dabei auch default, primary oder root zur Diskussion.


Ich glaube es hackt, was denn noch alles? Haben diese Menschen keine anderen Probleme? main, default, root, was soll der Scheiß?

killroy
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Granadaseggl
Sprache formt unser Denken, unser Handeln und unsere Kultur.
Also werde ich weniger diskriminiert, wenn ich sprachlich bei einem Begriff mitgenannt werde

Studenten
Studentinnen und Studenten
Student_innen
Student*innen

Es ist doch mehr als offensichtlich, dass bei der ersten Varainte eben nur ein Teil (ca. 50%) der gemeinten Personen auch sprachlich genannt wird. Macht was mit uns, unbewußt (ich unterstelle bei vielen Diskriminierungen im Alltag keinerlei bewußte Haltung).

Und ja, Cacau wird weniger diskriminiert, wenn er nicht "Neger" und auch nicht "Farbiger" genannt wird (beides Begriffe, hinter denen sich eindeutige Diskriminierungszusammenhänge verbergen) sondern z.B. PoC (People of Colour, eine selbstgewählte Bezechnung). Zumindest solange ich ihn nicht persönlich kenne und fragen kann, ob ihm der "Neger" vielleicht doch nichts ausmacht.

Sprache macht Diskriminierung - früher gabs die Itaker, die Kanaken, die Schlitzaugen, etc. Ich unterstelle den wenigsten Menschen aus der Generation meiner Eltern, dass sie eine vollbewußte Diskriminierung dieser Personengruppen mit diesen Begriffen erreichen wollten - aber was gesellschaftlich los war wissen wir alle.

Sprache formt Gesellschaft!
Zuletzt geändert von killroy am 3. Juli 2020 10:12, insgesamt 1-mal geändert.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

killroy
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Granadaseggl
Einen schönen Anstaz finde ich übrigens, die männliche und weibliche (evt. auch zusätzlich noch eine divers-neutrale) Form abwechselnd zu verwenden.

Also auf einem Formular:

1. Der Kontoinhaber erklärt, dass ...

2. Die Kontoinhaberin erklärt weiterhin, dass ...

3. Das Kontoinhaber*in unterschreibt hiermit ...

4. Der Kontoinhaber gibt bereitwillig Auskunft über ...


Kann keiner meckern
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

muffinho
Und als nächstes will die SPD, dass Ampeln andere Farben bekommen, weil grün ja freie Fahrt bedeutet, und rot anhalten. Oder Rot ist die Farbe für Gefahr, darf nicht sein. Oder warum sehe ich rot und nicht grün? Sollte sich die SPD da mal nicht aufregen, dass ihre Farbe solch negativen Assoziationen behaftet sind? Und die CDU, schwarz ist die Farbe des Todes, außerdem sieht man schwarz, auch nicht gerade positiv in Sachen Farbenlehre. Sollen wir jetzt alles Redewendungen bzgl. Farben abschaffen, damit sich auch ja keiner beschweren kann?

Man sollte die Kirche echt im Dorf lassen... oh, könnte sich jetzt ein Atheist angepisst fühlen? Oder gar ein Religiöser, sorry, Religiöse? Oder ein Stadtmensch/menschine/menschette/menschina?

Ehrlich, irgendwann ist auch mal Schluss.

killroy
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Granadaseggl
Ehrlich, irgendwann ist auch mal Schluss.

Ja, und in den 60ern war eben viel früher Schluss als heute, 60 Jahre später. Und 2052 wird erst Recht wann anders Schluss ein. So ist das eben mit diesen doofen Veränderungen.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

RedBlues
Halbdaggl
ok, ich hab etwas zu viel verkürzt

bei Hautfarbe gibt es meiner Meinung folgendes Problem, egal wie wir jemanden Nennen, es bleibt eine Unterscheidung die je nach Hautfarbe der Mehrheit für die Minderheit als Diskriminierung verstanden werden kann.

Neger, Schwarzer, Farbiger, Mohr, Afro-Amerikaner, Afrikaner, Dunkelhäutiger, stark-pigmentierter, ... nenn mir einen Begriff der die Hautfarbe beschreibt der nicht diskriminierend ausgelegt werden kann.

Und zu Student*innen
wenn man das versucht einzuführen und zu bewerben bekommt man sehr viel Widerstand von Menschen die einem eigentlich positiv gesonnen sind. Denn das ist schon allein vom Schreib und Lesefluss eine einzige Katastrophe, dass es nicht zielführend sein wird. Das erreicht das Gegenteil. Und mit Sicherheit gibt das in 20 Jahren spätestens die Diskussion, dass es nicht sein kann, dass Diverse mit einem Zeichen markiert werden.

Und hat meiner Meinung NICHTS mit der Diskussion um "Neger" "Schwarzer" etc zu tun.