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muffinho
Tifferette hat geschrieben:Das Weiße Haus tobt. Das ist für den Irren im Oval Office gar nicht so unproblematisch, weil die Evangelikalen ihn (nur?) deshalb stützen, weil er ihnen die Erfüllung ihrer Kernforderung verspricht - ein auf Jahre konservativer SCOTUS, der in puncto Waffenbesitz und Abtreibung in ihrem Sinne agiert. Wenn er das dauerhaft nicht liefern kann, dann könnte eine von Trumps wichtigsten Säulen bröckeln.


Trump erhält gerade Feuer von vielen Seiten. Am besten gefällt mir aktuell The Lincoln Project, deren Videos nehmen von Woche zu Woche an Schärfe zu. Sind alles Republikaner, was Trump dann nicht so einfach als ANTIFA abbügeln kann. Corona, Russland, China, die eigene Bevölkerung, wird alles aufs Korn genommen.

Das neuste Werk:



Das war auch nett


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wenn man seine Tweets und die Reaktionen darauf verfolgt, muss man annehmen, dass sich mehr und mehr Amerikaner von ihm abwenden.
Seine Tweets werden immer bizarrer und hasserfüllter, die Antworten verachtender.
Die Absatzbewegungen der Reps von ihm werden stärker.
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai




Hasenrupfer
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:"Tifferette hat geschrieben:Weil es für uns halt um den Faktor 40 relevanter ist"

In der Tat hoechst unangebracht, dass Deutschland als groesste und staerkste Volkswirtschaft Europas nicht in der Lage ist, in Kooperation mit den anderen europaeischen Nationen fuer die eigene und Europas Sicherheit zu sorgen. Ein Versagen der europaeischen politischen Eliten, was umso peinlicher ist, als das Deppen-Trump in dieser Frage voellig recht hat.



Als ob diese freiwillige(!) 2-Prozent-Grenze strukturelle Probleme der BW lösen würde. Und nee, ich rede hier nicht von Medien-getriebenen Debatten über vermeintlich schräg schießende Gewehre oder 4 verfügbare Eurofighter.

Darüber hinaus weißt du hoffentlich selbst, dass die US-Militärpräsenz in Deutschland einzig und allein deren globaler power projection zugute kommt. Stichwort Ramstein AFB.

Übrigens hast du vergessen, die Grünen zu erwähnen...


Cantona
Hasenrupfer hat geschrieben:
Cantona hat geschrieben:"Tifferette hat geschrieben:Weil es für uns halt um den Faktor 40 relevanter ist"

In der Tat hoechst unangebracht, dass Deutschland als groesste und staerkste Volkswirtschaft Europas nicht in der Lage ist, in Kooperation mit den anderen europaeischen Nationen fuer die eigene und Europas Sicherheit zu sorgen. Ein Versagen der europaeischen politischen Eliten, was umso peinlicher ist, als das Deppen-Trump in dieser Frage voellig recht hat.



Als ob diese freiwillige(!) 2-Prozent-Grenze strukturelle Probleme der BW lösen würde. Und nee, ich rede hier nicht von Medien-getriebenen Debatten über vermeintlich schräg schießende Gewehre oder 4 verfügbare Eurofighter.

Darüber hinaus weißt du hoffentlich selbst, dass die US-Militärpräsenz in Deutschland einzig und allein deren globaler power projection zugute kommt. Stichwort Ramstein AFB.

Übrigens hast du vergessen, die Grünen zu erwähnen...


Ich weiss zwar nicht genau, was du mir inhaltlich mitteilen wolltest, aber um Dich gluecklich zu machen, erwaehne ich jetzt die "Gruenen":

An welcher sicherheitspolitischen Doktrin orientieren sich derzeit eigentlich die Gruenen?


Tifferette
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Über die "Qualität" von Kavanaughs Entscheidungen kann ich nichts sagen, das habe ich nicht verfolgt. Seine fachliche Eignung stand jedenfalls nie in Zweifel. Bei der Beurteilung der Qualität muss man aber genau die Quelle anschauen (wobei ich die Aussage gar nicht anzweifeln will, habe das schlichtweg so noch nicht gehört).


Diese neulich:

“Justice Brett Kavanaugh’s dissent, by contrast, falsely accused the state of religious discrimination in an extremely misleading opinion that omits the most important facts of the case. [Chief Justice] Roberts went out of his way to scold Kavanaugh’s dishonest vilification of the state.”

https://slate.com/news-and-politics/202 ... rches.html


Das war noch offen. Habe es mir jetzt mal angeschaut. Vorab - ich kenne das Verfahren nicht und habe weder Zeit noch Lust, mich da einzulesen. Und natürlich spitzt man die Ohren, wenn ein sehr, sehr bekennender Christ als Richter zu Entscheidungen über Religion berufen ist. Das geht häufig schief.

Was mir aber sehr übel aufstößt ist die Wortwahl. Und das ist jetzt keine reine Formalie, das geht tiefer. Begriffe wie "misleading" und "dishonest" sind unter Juristen sehr große Worte. Das wirft man jemanden nicht einfach so vor. Dass ein Vorsitzender Richter jemanden zurechtweist bzw. ausschimpft, das ist eine ähnliche Kragenweite. Nichts davon sehe ich hier. Was ich sehen kann ist eine Rechtsansicht, die vielleicht falsch ist, aber nichts mit Täuschung oder Unehrlichkeit zu tun hat. Der Typ hat ein bestimmtes Argument für nicht wichtig erachtet bzw. ein Tatbestandsmerkmal für unproblematisch gegeben gesehen. Dem haben sich mehrere andere Richter angeschlossen. Nichts davon rechtfertig solch eine Tirade und derartig gewagte Interpretationen.

Die Ansicht mag falsch oder vielleicht sogar grob falsch sein. Aber der Autor sollte lieber mal die Kirche im Dorf lassen. Das ist nicht der richtige Ort für nen Kreuzzug.

Oder noch kürzer: Die Quelle ist mal echt scheiße.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tifferette
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Grasdaggl
Ansonsten: ich sehe bei uns Supermärkte, die sich mit dem direkten Weitergeben der Mehrwertsteuersenkung gegenseitig überbieten. Das summiert sich schon.

Die Handwerker vertrösten mich übrigens bislang. Ich werde noch nicht misstrauisch, bin aber kurz davor.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

George Best
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Lombaseggl
Beim Edeka hier um's Eck haben sie sämtliche Preisschilder ausgetauscht. Wahnsinniger Aufwand für den ganzen Markt. Mein Lieblingsdeo Vanille-Rosenkohl kostet jetzt 4 Zents weniger.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
Das Trumpsche Filmle könnte auch genauso einer mittelmäßigen Politsatire der '90er entstammen. Reine Optik, Krawall und Remmidemmi.
Sowas verfängt natürlich bei einem nicht unerheblichen Teil der Amis, dummerweise eher bei denen, die sowieso niemals nicht einen Demokraten wählen würden.

Andererseits hat er gerade sonst nicht viel am Laufen, da macht man dann halt einen auf Kulturkampf, hält eine nahezu unverblümte Blut&Boden-Rede, und geht zu den Klängen von Neil Young von der Bühne.

Tin men and Nixon's coming...


fkAS
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Halbdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:...Andererseits hat er gerade sonst nicht viel am Laufen, da macht man dann halt einen auf Kulturkampf, hält eine nahezu unverblümte Blut&Boden-Rede, und geht zu den Klängen von Neil Young von der Bühne.

Tin men and Nixon's coming...

Nutzt er den Song wirklich? Wäre ja absurd, aber schließlich lässt er ja auch You can't always get what you want von den Stones spielen. Das passt ja auch so überhaupt gar nicht zu ihm.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Bei vielen seiner Wähler reicht’s halt nur für den Refrain. Deswegen spielt man ja auch so gerne das schmissige „Born in the USA“.

(gilt analog auch für die demokratischen Wähler...)

Und der Bezug von „Angie“ jenseits des Vornamens blieb mir bislang auch verborgen.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
fkAS hat geschrieben:
Hasenrupfer hat geschrieben:...Andererseits hat er gerade sonst nicht viel am Laufen, da macht man dann halt einen auf Kulturkampf, hält eine nahezu unverblümte Blut&Boden-Rede, und geht zu den Klängen von Neil Young von der Bühne.

Tin men and Nixon's coming...

Nutzt er den Song wirklich? Wäre ja absurd, aber schließlich lässt er ja auch You can't always get what you want von den Stones spielen. Das passt ja auch so überhaupt gar nicht zu ihm.


Nee, war Rockin in the Free World.

Die Lyrics waren wohl zu kompliziert, um zu verstehen was der Alt-Hippie und ewige Anti-Establishment-Barde damit ausdrücken wollte...

:lol:

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Interessanter Artikel über die Ursachen der "Amerikanischen Krankheit":

https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 8ffbec5b15

Aus dem Inhalt:

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der kontinuierliche Anstieg der Lebenserwartung - eigentlich in allen Industriestaaten seit einem Jahrhundert ein stabiler Trend - in den Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahren praktisch zum Stillstand gekommen ist. Die USA fallen weit hinter Länder wie Kanada oder Schweden zurück.
Diese allgemeine Lebenserwartung ist ein Durchschnittswert über alle Bevölkerungsgruppen. Case und Deaton haben Sterblichkeitsdaten der Gesundheitsbehörden durchforstet und sind auf den Herd dieser stillen Krise gestoßen. Die höhere Mortalität lässt sich fast vollständig zurückführen auf drei Ursachen:

die stark wachsende Zahl der Suizide,

Alkoholismus und seine Folgeerkrankungen

sowie Drogen-Überdosen.

Am stärksten davon betroffen ist eine Bevölkerungsgruppe, Case und Deaton nennen sie white working class: weiße Beschäftigte ohne akademischen Abschluss.

Während die Sterblichkeit in dieser Bevölkerungsgruppe im Alter zwischen 45 und 54 Jahren in praktisch allen anderen Industrieländern rückläufig ist, steigt sie in den USA seit Ende der Neunzigerjahre sogar noch an. Verglichen mit Schweden liegt für weiße Amerikaner mittleren Alters die Wahrscheinlichkeit zu sterben mehr als doppelt so hoch. Seit 1999 summieren sich diese zusätzlichen und vermeidbaren Todesopfer auf insgesamt 600.000 Amerikaner, die meisten mittleren Alters.

Der Ursprung dieses Elends sind laut Deaton und Case die tektonischen Verschiebungen am US-Arbeitsmarkt. Beschäftigte, die früher auch ohne Hochschulabschluss ein auskömmliches Leben führen könnten, geraten dort immer stärker in Schwierigkeiten. Korrigiert um die Inflation seien die Löhne der ärmeren Hälfte der US-Bevölkerung ein halbes Jahrhundert lang nicht mehr gestiegen - weiße Männer ohne Hochschulabschluss hätten zwischen 1979 und 2017 sogar 13 Prozent ihrer Kaufkraft verloren.

[i]Das hat nicht nur materielle Folgen: Case und Deaton zeichnen nach, wie sich der Gesundheitszustand der 45- bis 54-jährigen Nichtakademiker zusehends verschlechtert. Inzwischen berichtet in dieser Altersgruppe ein höherer Anteil von chronischen Schmerzen, als das bei US-Rentnern der Fall ist. Dabei geht es um viel mehr als nur die Erfassung von Zipperlein: Auf Ebene der Counties, der Landkreise, korreliert Donald Trumps Stimmenanteil 2016 stark mit dem Anteil der Personen, denen Schmerzen das Leben erschweren.
[/i]

Die Tragik besteht darin, dass weder die Betroffenen eine Ahnung von den wahren Ursachen ihrer Misere haben, noch Trump eine Lösung für die Probleme seiner Wähler. Ihn zum Präsidenten zu machen, war in den Worten von Case und Deaton eine ziellose "Geste der Frustration und Wut, die alles schlimmer macht, nicht besser".
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

higgi
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Grasdaggl
Interessant in der Tat ...

Und wenn man sich das mal genauer anschaut, sind die USA in weiten Teilen einfach ein dritte Welt Land. Das meine ich nicht sarkastisch oder böswillig.

Ja sie haben geniale Wissenschaftler, sie haben die Technologie Zentren an den Küsten, die NASA usw usf, aber wenn man mal aufs Land fährt, ist das von der Infrastruktur über das Gesundheitswesen bis zum Schulsystem einfach Dritte Welt.
von daher

Cantona
https://m.faz.net/aktuell/karriere-hoch ... 43246.html

BERUFSWUNSCH
Die Polizei steht unter Schülern hoch im Kurs

VON BENJAMIN FISCHER

AKTUALISIERT AM 03.07.2020

 - 14:40

Die Autobranche büßt an Attraktivität ein, während der Staat als Arbeitgeber Jugendliche weiterhin besonders reizt. Nicht nur mit Blick auf den Job fallen aber einige Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen ins Auge.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Interessant in der Tat ...

Und wenn man sich das mal genauer anschaut, sind die USA in weiten Teilen einfach ein dritte Welt Land. Das meine ich nicht sarkastisch oder böswillig.

Ja sie haben geniale Wissenschaftler, sie haben die Technologie Zentren an den Küsten, die NASA usw usf, aber wenn man mal aufs Land fährt, ist das von der Infrastruktur über das Gesundheitswesen bis zum Schulsystem einfach Dritte Welt.


Die Tragik ist,
dass es völlig egal ist, ob die Elefanten oder die Esel regieren.
Biden ist ebenso Teil des Systems, wie Trump, die Clintons und die Bushs.

Aber mit ihm als Präsident könnte wenigstens wieder Vertrauen zurückkehren.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai