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Nilkheimer
Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Keine Ahnung. Die zuenen Clubs spielen sicher (auch) eine Rolle.

Es liegt jedenfalls NICHT an den Leuten, die da in der Nähe wohnen. :-)


Auf kee'n. Ich habe deutlich und überwiegend Friedrichshainer, Pankower und Tempelhofer Zungenschläge ausgemacht.
Aber das macht doch nichts.


Nilkheimer
Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:
Nilkheimer hat geschrieben:Wer sind jetze die?

Na die (eventuelle) „Generation Arschloch“, von der ihr berichtet.


Nilkheimer hat geschrieben:Und wo? Und wann genau? Und was ham's gmacht?

Ja, keine Ahnung. Zu allem.
Aber ob es was mit geschlossenen Clubs zu tun hat, oder halt auch nicht, das müsste doch daran erkennbar sein, wann das so losging.


Aber was meinst Du denn jetzt mit letztem Jahr und zu Beginn dieses Jahres? Die Schließungen waren ja erst im März, meinst Du das mit "Beginn des Jahres"?

Und es ist natürlich nicht so leicht zu sagen, wann sowas "losging". Oft sind es anschwellende Bewegungen, die von außen als solche gear nicht wahrgenommen werden, irgendwann passiert dann mal was (Stuggatt), und dann ist das Spotlight drauf und man kann sich Gedanken machen über Entwicklung, Ursachen, Behandlung.

Ich wollte nur sagen, dass ich überrascht war, dass es dergleichen offenbar auch andernorts und vermutlich bundesweit gibt, und dass da irgendwas los ist, was wir noch nicht so greifen können.
Aber das macht doch nichts.


Goofy
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Grasdaggl
publicenemy hat geschrieben:Liegt wohl doch nicht am piefigen Stuttgart oder an der trendigen Hauptstadt. Randale jetzt auch in Frankfurt:

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... CQgO1dEMph


Einen ganz kurzen Moment fand ich das gut.
(Weil es nicht an Stuttgart liegt).

Aber nein, ich finde es überhaupt nicht gut, wenn immer öfter etwas in der Richtung passiert.


Für uns im Forum fragt sich nur, in wieviele Threads wir dieses Thema noch reintragen wollen?




Impressionen, aus dem Artikel:
Die Stadt hatte bereits Anfang Juli wegen eines deutlich erhöhten Müllaufkommens Alarm geschlagen. Bars und Klubs sind zu, immer mehr Leute versammeln sich auf öffentlichen Plätzen wie dem Opernplatz. Erst am Freitag waren in einer Aktion rund 400 zusätzliche Mülltonnen unter anderem am Opernplatz aufgestellt worden, um auf das Problem aufmerksam zu machen

Mülleimer werden aufgestellt, um auf etwas aufmerksam zu machen? Als symbolische Aktion quasi?
Geleert werden die dann nicht?
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich wollte nur sagen, dass ich überrascht war, dass es dergleichen offenbar auch andernorts und vermutlich bundesweit gibt, und dass da irgendwas los ist, was wir noch nicht so greifen können.


Das sind die Enkel
der Halbstarken aus den 50er Jahren.
Ich schwör's.
:mrgreen:

In 40 Jahren sind das auch alle Spießer.
Ist aber dann nicht mehr mein Problem. :twisted:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

darkred
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Halbdaggl
Klar sind es vor allem die fehlendem Nightlife Alternativen. Wo sollen sie denn hin, all die Heißsporne ?
Weiland auf der Love Parade wurden tausende Tonnen Müll auf die Straße geworfen, da wurde das Problem vom Prädikat einer "tollen Jugendbewegung"überdeckt, die zudem viel Geld in die klammen Kassen von Capital B gespült hat.
Heute sind solche Zusammenrottungen dann eher "a pain in the ass" ordnungsliebender Bürger.
Viel von der da mitschwingendem Aggression folgert aus dem Umstand, dass jede Art des "Zusammen feiern Wollens" gerade gesellschaftlich geächtet wird. Der (bisweilen rebellische) Freiheitsdrang der jungen Leute wird dabei weitestgehend außer acht gelassen. Man hat sich halt an die Regeln zu halten, das wird ohne Widerspruch erwartet. Und das funzt halt leider nicht.
Nicht dass ich die krassen Auswüchse darin unkritisch billige, aber man sollte sich vllt die Mühe machen, die Situation mal aus deren Perspektive zu sehen. Wenn man denn altershalber dieser Abstraktion noch fähig ist.

Von dieser Betrachtung nehme ich im Übrigen randalierende, prügelnde und wie auch immer extremistisch motivierte Dumbheads bewusst aus.

de mappes
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Spamferkel
Ich lese gerade in Saarbrücken gestern Nacht ebenfalls eine Party, die eskaliert ist
Zieht sich also durch alle Städte und sehe das so ähnlich wie darkred
Gewissermaßen auch Nachahmung dabei
Don't criticize what you can't understand

Tamasi
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Allmachtsbachel
Back on topic:

Ich hab ja die Corona-App, aber ich schaue da eigentlich nie rein. Die wird sich schon melden, wenn was ist. Grad eben hab ich aber versehentlich draufgetippt. Und äh... ich hatte eine Risikobegegnung. :shock:

Ist aber alles noch "grün", ich bin also entspannt.

So halb.

Weil Risikobegegnung bedeutet, dass ich einer positiv getesteten Person begegnet bin - und zwar "über einen längeren Zeitraum und in geringer Distanz". :o Ich weiß, das ist relativ. Wäre die Begegnung richtig nah & lang gewesen, wäre ich jetzt „rot“ und gewarnt worden.

Trotzdem ist das jetzt der Scheiß, warum ich diese App - unter anderem - als zu soft kritisiere. Ich tät' nämlich schon gerne wissen, wann & wo diese kleine Begegnung war. :?

Down Under
Lombaseggl
Tamasi hat geschrieben:Back on topic:

Ich hab ja die Corona-App, aber ich schaue da eigentlich nie rein. Die wird sich schon melden, wenn was ist. Grad eben hab ich aber versehentlich draufgetippt. Und äh... ich hatte eine Risikobegegnung. :shock:

Ist aber alles noch "grün", ich bin also entspannt.

So halb.

Weil Risikobegegnung bedeutet, dass ich einer positiv getesteten Person begegnet bin - und zwar "über einen längeren Zeitraum und in geringer Distanz". :o Ich weiß, das ist relativ. Wäre die Begegnung richtig nah & lang gewesen, wäre ich jetzt „rot“ und gewarnt worden.

Trotzdem ist das jetzt der Scheiß, warum ich diese App - unter anderem - als zu soft kritisiere. Ich tät' nämlich schon gerne wissen, wann & wo diese kleine Begegnung war. :?


Dasselbe bei mir: nach dem Lesen deines Posts mal in die App reingeschaut und Zack - eine Risikobegegnung. Auch bei mir noch alles „grün“. Ein ungutes Gefühl bleibt trotzdem.

Balbriggan
Granadaseggl
Ganz interessant wie Verdachtsfälle gehandhabt werden. Im Nachbarort wurde vor 2 Wochen 1 Kind positiv getestet. Kindergarten zu, alle in Quarantäne.
Ein Landkreis weiter ebenfalls infiziertes Kind im Kindergarten, da wurde nur die betroffene Gruppe in Isolation geschickt samt Erzieher.
Komischerweise durften die Geschwister der isolierten Kinder in die Schule. Bei uns an der Grundschule auch ein Fall, nur Kind mit Familie und Kontaktpersonen der Familie in Isolation. Wir bekamen einen Anruf vom Gesundheitsamt, dass wir auf Symptome achten sollen. Das ist jetzt völlig ohne Wertung, aber ein einheitliches Konzept ist für mich nicht ersichtlich.

darkred
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Halbdaggl
Absolut korrekte Beobachtung.
Es gibt da keine einheitliche Handhabe. Teilweise sogar erschreckende Versäumnisse bei der Eingrenzung.
Bei uns im Flecken musste auch eine Schulklasse einer weiterführenden Schule (samt Lehrer) in Quarantäne weil ein Kind positiv getestet wurde. Der jüngere Bruder durfte jedoch weiter in die Grundschule gehen. Oder aus dem Bekanntenkreis musste ein älterer Mann mit Corona ins Krankenhaus. Die Frau musste in Quarantäne, die Kinder hingegen nicht. Alle negativ getestet.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Schon vor 4 Wochen hätte man das Thema Testung für Rückkehrer mit dem Flugzeug aus Risikogebieten klären können.
Testung Pflicht und Selbstfinanzierung.
Statt dessen hampeln sie jetzt wieder rum.
Und dem Söder Markus ist ein Zacken aus seiner Corona ausgebrochen.
Kostenlose Testung für alle Bajuwaren, aber hotspotgefährdete Bereiche außerhalb des Blickfeldes. :evil:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

darkred
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Schon vor 4 Wochen hätte man das Thema Testung für Rückkehrer mit dem Flugzeug aus Risikogebieten klären können.
Testung Pflicht und Selbstfinanzierung.
Statt dessen hampeln sie jetzt wieder rum.
Und dem Söder Markus ist ein Zacken aus seiner Corona ausgebrochen.
Kostenlose Testung für alle Bajuwaren, aber hotspotgefährdete Bereiche außerhalb des Blickfeldes. :evil:


Unsägliches Rumgeeiere, in der Tat.
Als ob man die mit der Öffnung des internationalen Tourismus einhergehenden Risiken nicht im Vorfeld hätte abstecken können. Aber da ist es dasselbe wie mit der Maskenpflicht. Hätte man bereits die Möglichkeit flächendeckend und vor allem schnell im Ergebnis zu testen, dann wäre ein Test bei Rückkehr aus dem Ausland sicher längst Usus. Unabhängig von der Frage der Finanzierung.

Keiner der MPs, auch nicht der Söder, wird mit seinem Aktionismus die schnelle, lokale Ausbreitung aufhalten können. Das ist illusorisch. Diese Suprspreader wird es in gewissen örtlichen Szenarien immer wieder geben und da gilt es sich besser so aufzustellen, dass mgl. schnell und effizient eingedämmt werden kann. Dieses öffentlichkeitswirksame "Ich sorge mich" Getue ist da doch bloß ein weitere Zeichen unseres gegenwärtigen Politikstils. Mehr Schein als Sein, mehr plakatives Chichi als zügiges, sachorientiertes Vorgehen.

Und um auf die gegenwärtige Diskussion von wegen "zweite Welle" in Deutschland einzuschwenken. Der Spiegel hat das mal in Relation gesetzt, während sich die Apologeten der Sorge erneut eher darauf beschränken, die Porzellankiste neu zu polstern. Nein, ich bin sicher kein Leugner der Gefahr, nur ärgert mich bisweilen die thematisch verkürzte Darstellung. Da lässt man gerne mal Relationen hinten runter fallen, um die Angst in Konjunktiven aufrecht erhalten zu können. Das mag an die eher bildungsfernen Teile der Bevölkerung adressiert sein, damit man ja nicht zu schnell zu fahrlässig wird, aber der Kredibilität mancher wissenschaftlicher Instanz ist das vllt. nicht gerade zuträglich.

Um besser nachvollziehen zu können, wie sich die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland über die Zeit entwickelt hat, bereitet das RKI die Daten statistisch auf. Denn neu eingegangene Meldungen betreffen nicht nur den jüngsten Tag, sondern enthalten auch immer wieder Nachmeldungen von Altfällen, in denen sich Personen zum Teil vor mehreren Wochen angesteckt haben. Um solche Meldeverzüge und Tagesschwankungen auszugleichen, berechnet das RKI die Zahl neuer Fälle nach tatsächlichem Krankheitsbeginn.

Demnach liegt die Zahl der bundesweiten Neuinfektionen seit Mitte Juli bei rund 500 und mehr pro Tag, zuletzt stieg sie auf 600. Die Berechnung endet aktuell am 23. Juli, weil dem RKI für die jüngeren Tage noch nicht genug Meldungen für eine Berechnung vorliegen.

Mehr Tests liefern auch mehr positive Ergebnisse
Allerdings kann auch die Teststrategie beeinflussen, wie viele Corona-Fälle überhaupt erkannt werden und dadurch in die offizielle Statistik einfließen. Tatsächlich wurde in Deutschland zuletzt mehr getestet. So führten Labors bundesweit in der vergangenen Woche mindestens 530.000 Tests durch, in den zwei Wochen zuvor waren es noch jeweils etwa 500.000. Der Anteil der positiven Ergebnisse hat sich dagegen nicht verändert. Nur etwa 0,6 Prozent der durchgeführten Tests fallen positiv aus.

Das spricht dafür, dass ein Teil der gestiegenen Neuinfektionen auf die höhere Testzahl zurückzuführen ist. Wenn sich in den kommenden Wochen Tausende Urlaubsrückkehrer auf das Coronavirus testen lassen - ob nun freiwillig oder nicht - wird die Zahl der bekannten Infektionen wahrscheinlich weiter steigen.


https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-in-deutschland-bedeuten-die-steigenden-fallzahlen-eine-zweite-welle-a-a84241c1-7406-4986-80bf-42cae4d99e9f


fkAS
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Steht bei mir recht dekorativ im Bücherregal. 200-300 Seiten hab ich geschafft. Laaaaangweilig. Aber den link merk ich mir, wenn ich nicht einschlafen kann...
Zuletzt geändert von fkAS am 28. Juli 2020 14:48, insgesamt 1-mal geändert.

higgi
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Grasdaggl
Ich verstehe bis heute nicht warum man aus Risikogebiete ankommende Personen nicht konsequent und umfassend getestet hat. Noch im März und April landeten hier Maschinen aus China und dem Iran, ohne das da eine einzige Person getestet wurde.
Daran hat sich bis heute im Grunde nicht geändert.
MMn dürfte keiner aus nem Risikogebiet das Terminal ohne negativen Test verlassen
von daher

jagdhuette
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Halbdaggl
fkAS hat geschrieben:Steht bei mir recht dekorativ im Bücherregal. 200-300 Seiten hab ich geschafft. Laaaaangweilig. Aber den link merk ich mir, wenn ich nicht einschlafen kann...


Ich habs vor 20 Jahren mal gelesen und fand es eigentlich recht unterhaltsam. Aber ich verstehe schon was du meinst. Meine zwei Bücher, die ich nie geschafft habe und das nicht wegen der Länge sondern wegen der Art und Weise waren: Das Glasperlenspiel und Ulysses - und die wollte ich eigentlich immer gerne lesen.
Thomas Pynchon war zunächst auch ein ziemlich zähes Lesematerial. Aber da kommt man mit der Zeit rein.
Gäbs kein Internet, dann wären all diese Bücher vermutlich aktuell ausverkauft.







Unter Westfalen
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Ich denke es ginge Zeus an den jragen

Tamasi will uns zum Kauf animieren.
I han koi Geld iebrich


Mor gäbbad nix,
mor henn scho gäbba.

Habe heute für Libanon gespendet.
Da ist das Geld - hoffentlich - besser aufgehoben.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai