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CoachingZone
Halbdaggl
Ha - gibt ja sogar schon einen Thread dafür:

Es ist ja schon länger bekannt, dass Hunde die so ziemlich privilegierteste Lebensform auf diesem Planeten darstellen. Rindern, Schweinen und Hühnern kostet die Nähe zum Menschen über kurz oder lang fast immer das Leben. Rehe und Wildschweine werden sogar in ihren Wohngebieten aufgesucht und dort hinterrücks erschossen. Hunde halten die Pfoten auf.

Okay, es mag sie einige Zehntausend Jahre Evolution gekostet haben, bis sie diesen unterwürfigen Blick hinbekommen haben, der so viele Menschen dahinschmelzen lässt. Sie versorgen die Schmarotzer hingebungsvoll mit Kost und Logis, selbst ihren Kot entsorgen sie in kleinen Plastiksäckchen. Rund 1,4 Milliarden Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Hundefutter aus. Die wenigsten Hunde arbeiten dafür, etwa als Jagdbegleiter oder Wache. Von Hunden lernen, heißt in aller Regel: liegen lernen.

Doch es kommt noch schlimmer, wie jetzt ein Forscherteam um den Verhaltensbiologen Jim McGetrick vom Konrad-Lorenz-Institut für Ethologie in Wien herausgefunden hat. In der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins Plos One berichten sie auf 33 Seiten detailliert über bahnbrechende Experimente, statistisch solide ausgewertet, deren Ergebnisse sich in nur einem Satz zusammenfassen lassen: Hunde sind undankbar.

Das ergaben Versuche, bei denen zuerst die menschlichen Studienteilnehmer per Tastendruck einen Futterspender bedienten, mit dem sie Leckerli an die Hunde verteilten. Danach bekamen die Tiere die Gelegenheit, sich auf die gleiche Weise bei ihren Menschen zu bedanken. Doch was passierte? Kaum einer der mehr als 20 Border Collies, Berner Sennenhunde oder Golden Retriever im Labor rührte auch nur eine Pfote. Nehmen, ja. Geben, nein. Das änderte sich auch dann nicht, als Tiere und Menschen zwischen beiden Versuchen die Gelegenheit zur Interaktion bekamen: Die Streicheleinheiten nahmen die Hunde einfach auch noch mit.

Nein, der Hund ist nicht der beste Freund des Menschen, er tut nur so. Lieb gucken und Männchen machen kostet ihn nichts. Aber wenn es um eine härtere Währung geht, also um Futter, ist es vorbei mit der Freundlichkeit.

Die Frage bleibt, wie man mit dieser bitteren Einsicht umgeht. Man muss ja nicht gleich zur kulinarischen Lösung greifen, die immer noch in einigen Gegenden Chinas, Vietnams und Koreas sowie bis in die Nachkriegszeit in Deutschland gepflegt wurde. Und schmecken Hunde überhaupt? Und außerdem muss man anerkennen, dass die Tiere zumindest einen großen Nutzen haben: Sie verjagen die anderen skrupellosen Trittbrettfahrer der Menschheit, die Katzen.


https://www.sueddeutsche.de/wissen/hund ... -1.5354205
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Tamasi
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Allmachtsbachel
Klingt natürlich schöner, wenn Beisenherz es vorliest. Aber dennoch:

Franz Josef Wagner hat geschrieben:
Liebe Affen,
seid froh, dass ihr keine Menschen seid. Ihr habt nichts erfunden, aber auch nichts vernichtet. Ihr habt keinen
Mozart hervorgebracht, aber auch nicht die Atombombe.

Ihr Affen gehört keiner Partei an, keiner Kirche, keiner Gewerkschaft, keinem börsennotierten Konzern.

An elf von euch Affen wurde vier Stunden lang getestet, wie hoch die Diesel-Schadstoffbelastung ist.

Ihr Affen habt keinen Sprecher. Kein Affe kann vor der Uno reden. Ein Affe kann keinen Artikel im Feuilleton der FAZ schreiben. Bild-Reporter können ihn nicht interviewen.

Im Zoo sehen wir Affen. Bis auf den Daumen haben sie Hände wie wir. Affenmütter wiegen ihre Babys in den Armen. Ihre Sprache ist ein Schnattern.

Der Affe ist älter als der Mensch. Der Affe verschmutzt nicht die Welt. Er fährt kein Diesel-Auto. Der Affe braucht keinen Kühlschrank. Der Affe fliegt nicht nach Mallorca. Der Affe wohnt nicht in Wolkenkratzern. Der Affe ist ein vorbildliches Wesen im Universum. Wir Menschen sind es nicht.

Herzlichst
Ihr Franz Josef Wagner

Frank N Furter
Jaaahaaa. Und Affen schauen auch kein Fussball!
:lol: :lol: :lol:




Wo Herr Wagner allerdings irrt: natürlich können Affen sprechen. Die Schimpansendame Washoe gilt bis heute als eine der herrausragendsten Poetinnen der Biosphärengeschichte.

Hier ein Bild:
Bild

Es ist sogar nicht mal vollkommen auzuschließen, dass es letztlich Affen waren, die Schüttelpeters Werk geschrieben haben (auch als Inifinite-Monkey-Theorem bekannt).

Ein Affe ist heute sogar der Vorstandsvorsitzende eines Fussballvereins nahe der österreichischen Grenze.

Also ganz so harmlos sind die Affen dann doch nicht.

Tifferette
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Grasdaggl
So nah ist Bad Cannstatt nun auch nicht an der österreichischen Grenze.

#istderRuferstruiniert #tolleDoppelbedeutung
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)




konfettikotz
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Granadaseggl
konfettikotz hat geschrieben:Die ganze Woche lag der Kater aufm Sofa rum.
Jetzt hatte ich heut einen exklusiven Termin am Samstag, wer liegt nicht aufm Sofa?

:mrgreen:

Hatten den Termin zwischen 15:00 und 16:00.
Pünktlich um 17:00 trudelt er ein.

Ich liebe ihn!
Saufe und furz', das Leben ist kurz.

konfettikotz
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Granadaseggl
konfettikotz hat geschrieben:
konfettikotz hat geschrieben:Die ganze Woche lag der Kater aufm Sofa rum.
Jetzt hatte ich heut einen exklusiven Termin am Samstag, wer liegt nicht aufm Sofa?

:mrgreen:

Hatten den Termin zwischen 15:00 und 16:00.
Pünktlich um 17:00 trudelt er ein.

Ich liebe ihn!

haha

War natürlich sein Tierarzttermin, hatte es gar nicht erwähnt.
Saufe und furz', das Leben ist kurz.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Es sind Raubtiere!!

Zum Glück sind wir so groß und die so klein. Sonst würde sich die Milch im Schälchen plötzlich rot färben. :twisted:

Aber schönes Foto. Ist das der milde Kater oder der vom Wasen?


Local Zero
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Grasdaggl
Dem kann ich mich nur anschließen. Gerade weil wir selbst zwei tolle sehr liebenswerte Katzen haben. Echte Charaktere, wenn man mal angefangen hat, sich mit ihnen zu beschäftigen. Wir hätten normalerweise keine (wenn dann einen Hund), aber sie gehörten damals einfach schon zum Haus dazu und sie ins Tierheim zu geben war absolut keine Option. Unkontrollierte Ausbreitung ist zwar keine Gefahr mehr (wegen ritsch-ratsch), aber die beiden sind es seit frühester Kindheit an gewohnt, die meiste Zeit draußen zu verbringen. Was ganz natürlich einen Einfluss auf die Vogelpopulation hat. Wenn sie sie wenigstens fressen würden, ist aber nicht so. Killing just for fun.

Und ins Haus einsperren würde auch nicht funktionieren. Deswegen: Wenn die beiden mal gegangen sein werden (sie sind jetzt etwa 13 oder 14 Jahre alt), wird es vielleicht einen Hund als Ersatz geben, aber keine Katze mehr.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
-------
"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Auswurf
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Grasdaggl
Du hättest aber über einen fetten alten kater als nachdenken können - der gibt sich den jagdscheiss nicht mehr.
Meine kater haben nie was gefangen (zu dumm, zu ungeschickt) - nur die katze war erfolgreich unterwegs.

in die wohnung sperren?? ist ne traurige sache
das ist doch keine Musik

Local Zero
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Du hättest aber über einen fetten alten kater als nachdenken können - der gibt sich den jagdscheiss nicht mehr.
Meine kater haben nie was gefangen (zu dumm, zu ungeschickt) - nur die katze war erfolgreich unterwegs.

in die wohnung sperren?? ist ne traurige sache


Es ist ein Geschwisterpaar. Und ja, der Kater ist wesentlich voluminöser als seine Schwester. Aber was das Killerwesen angeht, nehmen sie sich beide kaum etwas. Vielleicht werden sie ja demnächst ruhiger. Nur sein Biss ist eine ganz andere Hausnummer. Wenn der - ganz selten mal - zulangt, blutet es sofort. Bei ihr ist es mehr ein heftiges Zwicken.

Und die Kaderposition "fetter alter Kater" hier im Haus ist ohnehin bereits vergeben. :mrgreen:
Zuletzt geändert von Local Zero am 19. Februar 2023 14:52, insgesamt 1-mal geändert.
"Ein Wort, Herr! Sag mir nur ein einziges Wort in diesem Elend!" - "Ich sage dir sogar zwei: Guten Appetit!"
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

Aleksiander
Grasdaggl
konfettikotz hat geschrieben:
konfettikotz hat geschrieben:
konfettikotz hat geschrieben:Die ganze Woche lag der Kater aufm Sofa rum.
Jetzt hatte ich heut einen exklusiven Termin am Samstag, wer liegt nicht aufm Sofa?

:mrgreen:

Hatten den Termin zwischen 15:00 und 16:00.
Pünktlich um 17:00 trudelt er ein.

Ich liebe ihn!

haha

War natürlich sein Tierarzttermin, hatte es gar nicht erwähnt.


Unsere Lieblinge haben einen siebten Sinn, kann man nicht erklären warum, ist aber so.
Nichts muss, aber alles kann.

konfettikotz
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Granadaseggl
Aleksiander hat geschrieben:
konfettikotz hat geschrieben:
konfettikotz hat geschrieben:Hatten den Termin zwischen 15:00 und 16:00.
Pünktlich um 17:00 trudelt er ein.

Ich liebe ihn!

haha

War natürlich sein Tierarzttermin, hatte es gar nicht erwähnt.


Unsere Lieblinge haben einen siebten Sinn, kann man nicht erklären warum, ist aber so.

7. Sinn, oder die verstehen auch unsere Telefonate, oder es lag an den sprunghaft angestiegenen Temperaturen,

egal, ich liebe die Viehers.
Saufe und furz', das Leben ist kurz.

Local Zero
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Grasdaggl
Unsere reden mit uns, ohne Scheiß. Das haben sie bei den früheren Besitzern nicht gemacht. Wenn ich unserem Kater morgens die Haustür zur Fütterung öffne, mault und meckert ("wurde ja auch langsam mal Zeit, ich hab Hunger", so in dem Tonfall) er manchmal beim reintrotten rum wie ein nöliger Pubertierender.

Seine Schwester ist sehr clever. Letztens habe ich sie bspw. unbemerkt beobachten können, wie sie im Haus von Tür zu Tür gegangen ist, den Kopf an die Tür gehalten hat, ein paar Sekunden lauschte, ob jemand drin ist. Dann hätte es sich gelohnt, um Einlass "zu kratzen". Damit man sie kraulen kann darf.

Habe vor einiger Zeit von einem Sozialwissenschaftler gelesen, der hat an Hauskatzen forscht. Der meinte, dass sie extra für uns Töne und Laute erfinden, damit sie mit uns kommunizieren können. Diese Geräusche würden sie untereinander nie verwenden. Und das stimmt zumindest bei unseren beiden. Untereinander benutzen sie eigentlich nur ein Fauchen.
Zuletzt geändert von Local Zero am 19. Februar 2023 20:37, insgesamt 1-mal geändert.
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"Es gibt keine Lösung. Weil es kein Problem gibt."

konfettikotz
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Granadaseggl
Meine Mutti in Griechenland konnte es nicht glauben, dass mein letzter Kater 16 Jahre alt wurde, Sie meinte, dass in ihrem Dorf die Katzen nicht mal ein Jahr alt werden.
Schrecklich.
Saufe und furz', das Leben ist kurz.

de mappes
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Spamferkel
ich reihe mich mal ein in die Riege der zweifachen Katzen-Eltern.

Ob unsere beiden Geschwister oder Mama und Sohn sind wissen wir nicht; wir haben sie aus dem Tierheim adoptiert.
Zunächst 3 Jahre in 100qm mit Balkon (@auswurf: Ja Katzen in Wohnung ist, zumindest für die meisten Rassen und die nicht ururalten unschön, aber a) waren die beiden wohl vorher auch Wohnungskatzen (wurden wohl den vorherigen Besitzern vom Amt entzogen, da nicht artgerecht) und b) ging es ihnen zu zweit auf der Fläche deutlich besser wie mit vielen Katzen zusammen in einem Raum im überfüllten Tierheim)
...aber nun jedenfalls mit Freigang, was natürlich viel schöner ist.
Beide kastriert, der Kater geht auch mal was weiter und länger weg, die ältere Dame verlässt das Grundstück eigentlich nie und im Winter sind sie fast nur drinnen und nerven ein wenig :arr:

Wenn ich im Urlaub, worüber ihr gerade redet, die Verhältnisse der Tiere (Katzen und Hunde) beobachte macht mich das auch vielerlei traurig. In den Anlagen gibt es ja oft Katzenprogramme, dann sieht man das Leid ausserhalb der Anlage weniger und kann sich erfreuen an den gut versorgten auf der Anlage, aber geht man mal raus sieht man das Unheil ja recht schnell. Glaube die Leute haben in Urlaubsgebieten oft andere Sorgen als die Katzen oder die Kultur ist eine andere.

Aus meinen Urlaubserlebnissen zu schließen ging es den Katzen am allerbesten in Thailand, auch wenn die Menschen dort ebenfalls arm waren. Dort werden sie teilweise wie Heilige behandelt. Ein paar "Meter" weiter in Asien allerdings kann man leider auch das Gegenteil erleben :cry:
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