Auswurf hat geschrieben:tja, nur was ist mit der staatlichen fürsorgepflicht für zb. deren kinder ?
Immer diese Feinheiten.
Okay, die dürfen. Wenn's ihre Eltern nicht zu verhindern wissen.
Auswurf hat geschrieben:tja, nur was ist mit der staatlichen fürsorgepflicht für zb. deren kinder ?
Southern Comfort hat geschrieben:Hey, der war ein Geschenk!




Bundes-Jogi hat geschrieben:Die Organisatoren der idiotischen Anti-Corono-Demonstartion in Berlin sind eine Gruppe aus Stuttgart. Ich frage mich da
1. ob sie so etwas wie ein Gehirn im Kopf haben, oder vielleicht eher einen nassen Wecken.
2. wenn sie etwas wie ein Gehirn im Kopf haben, von welcher mangelhaften Qualität dieses sein muss.
3. warum sie solche egoistischen und, sorry, idiotischen Arschlöcher sind (wenn sich da jemand beleidigt fühlt, dar er/sie das gerne sein).
Und ganz wichtig:
Wenn es mal einen Impfstoff gibt, dann dürfen diese Arschlöcher keinen bekommen. Denn für sie ist ja Corona eine Lüge und eine Erfindung von Bill Gates, Angela Merkel, usw., und etwas, was nicht existiert, kann ja nicht medizinisch behandelt werden. Außerdem würden dies Granatenarschlöcher ja den Impfstoff denjenigen wegnehmen, die ihn wirklich benötigen.
Haben die Stuttgarter Wutbürger die Lust verloren, weiter gegen S21 zu demonstrieren? Nach 10 Jahren wäre das ja verständlich, und vor allem haben sie da ja wohl einsehen müssen, dass ds Ding (egal wie man dazu steht) doch gebaut wird und haben sich jetzt ein anderes Betätigungsfeld gesucht?
Herr, schmeiß Hirn ra!
Nachlese: Am Samstag demonstrierten in Berlin zehn- bis zwanzigtausend Menschen gegen die Corona-Politik, gegen Beschränkungen ihrer Freiheit. Ich war den ganzen Tag zu Hause, bekam nicht viel mit von den Ereignissen. Die Fenster standen alle offen, es war ein heißer Tag. Am Abend fiel mir irgendwann die ungewohnte Geräuschkulisse auf. Ständig Polizeisirenen, ständig Hubschrauber in der Luft. Es klang ein wenig nach Bürgerkrieg, über Stunden.
Ich checkte häufig Nachrichtenportale und erwartete, Berichte über Straßenschlachten zu lesen. Aber sie blieben aus. Auch die Berichte in den Zeitungen von heute decken sich nicht mit dem Eindruck, den ich von der Geräuschkulisse hatte.
Möglichkeit eins: Ich bin ein wenig paranoid und sehe ständig die Demokratie in Gefahr. Ist wohl nicht von der Hand zu weisen.
Möglichkeit zwei: Paranoid sind derzeit der Staat und manche Politiker. Sie reagieren zu heftig auf alles, was die Corona-Politik grundsätzlich infrage stellt. Ich stelle sie nicht infrage, aber ich würde die Demonstranten auch nicht pauschal "Covidioten" nennen, wie die SPD-Vorsitzende Saskia Esken. Es ist noch weniger als sonst die Zeit, in der man etwas genau wissen kann. Und deshalb ist derjenige, der eine andere Meinung hat, nicht ein Idiot, sondern einer, der einer anderen Erzählung folgt.
Goofy hat geschrieben:Bundes-Jogi hat geschrieben:Die Organisatoren der idiotischen Anti-Corono-Demonstartion in Berlin sind eine Gruppe aus Stuttgart. Ich frage mich da
1. ob sie so etwas wie ein Gehirn im Kopf haben, oder vielleicht eher einen nassen Wecken.
2. wenn sie etwas wie ein Gehirn im Kopf haben, von welcher mangelhaften Qualität dieses sein muss.
3. warum sie solche egoistischen und, sorry, idiotischen Arschlöcher sind (wenn sich da jemand beleidigt fühlt, dar er/sie das gerne sein).
Und ganz wichtig:
Wenn es mal einen Impfstoff gibt, dann dürfen diese Arschlöcher keinen bekommen. Denn für sie ist ja Corona eine Lüge und eine Erfindung von Bill Gates, Angela Merkel, usw., und etwas, was nicht existiert, kann ja nicht medizinisch behandelt werden. Außerdem würden dies Granatenarschlöcher ja den Impfstoff denjenigen wegnehmen, die ihn wirklich benötigen.
Haben die Stuttgarter Wutbürger die Lust verloren, weiter gegen S21 zu demonstrieren? Nach 10 Jahren wäre das ja verständlich, und vor allem haben sie da ja wohl einsehen müssen, dass ds Ding (egal wie man dazu steht) doch gebaut wird und haben sich jetzt ein anderes Betätigungsfeld gesucht?
Herr, schmeiß Hirn ra!
In einem Kommentar des Spiegel wird darauf geantwortet:Nachlese: Am Samstag demonstrierten in Berlin zehn- bis zwanzigtausend Menschen gegen die Corona-Politik, gegen Beschränkungen ihrer Freiheit. Ich war den ganzen Tag zu Hause, bekam nicht viel mit von den Ereignissen. Die Fenster standen alle offen, es war ein heißer Tag. Am Abend fiel mir irgendwann die ungewohnte Geräuschkulisse auf. Ständig Polizeisirenen, ständig Hubschrauber in der Luft. Es klang ein wenig nach Bürgerkrieg, über Stunden.
Ich checkte häufig Nachrichtenportale und erwartete, Berichte über Straßenschlachten zu lesen. Aber sie blieben aus. Auch die Berichte in den Zeitungen von heute decken sich nicht mit dem Eindruck, den ich von der Geräuschkulisse hatte.
Möglichkeit eins: Ich bin ein wenig paranoid und sehe ständig die Demokratie in Gefahr. Ist wohl nicht von der Hand zu weisen.
Möglichkeit zwei: Paranoid sind derzeit der Staat und manche Politiker. Sie reagieren zu heftig auf alles, was die Corona-Politik grundsätzlich infrage stellt. Ich stelle sie nicht infrage, aber ich würde die Demonstranten auch nicht pauschal "Covidioten" nennen, wie die SPD-Vorsitzende Saskia Esken. Es ist noch weniger als sonst die Zeit, in der man etwas genau wissen kann. Und deshalb ist derjenige, der eine andere Meinung hat, nicht ein Idiot, sondern einer, der einer anderen Erzählung folgt.
Demonstrieren finde ich richtig, wenn man der Meinung ist, dass das alles so nicht ganz richtig ist.
Nur schade, dass das Bild der Demonstranten von Rechten und von Aluhelmträgern geprägt wird.
Tamasi hat geschrieben:Über knifflige Folgen auch bei leichten Verläufen:
https://sz.de/1.4988067
Werner Bartens fasst hier ja überwiegend nur zusammen, dennoch: Wer Fragen zu seiner Kompetenz hat, schaue sich seine Vita an.
Nicht seine eigene natürlich.
Wobei...
Goofy hat geschrieben:Wo bleibt denn jetzt die Zweite Welle? Wann kommt die denn?
Achso, die ist schon da? Ja, wo ist sie denn?
Infektionsraten bei Kindern und deren Rolle in der Pandemie sind bisher nur unvollständig durch wissenschaftliche Studien erfasst. Neuere wissenschaftliche Veröffentlichungen und konkrete Beobachtungen in einigen Ländern deuten darauf hin, dass die initial teilweise angenommene, minimale Rolle von Kindern in Frage gestellt werden muss. Die Mehrheit der frühen Studien wurden unter den (Ausnahme-)Bedingungen weitgreifender kontaktreduzierender Regelungen (sogenannter „Lockdown“) mit Schulschließungen oder in der Zeit der niedrigen Grundinzidenz unmittelbar nach dem Lockdown in Deutschland durchgeführt. Sie haben somit als Entscheidungsgrundlage nur einen eingeschränkten Aussagewert für die in naher Zukunft zu erwartende Situation in Deutschland. Unter bestimmten Umständen kann es sein, dass Kinder einen nicht zu vernachlässigenden Teil der Infektionen mit SARS-CoV-2 ausmachen. Inzwischen liegt der prozentuale Anteil von Kindern an der Gesamtzahl der Neuinfektionen in Deutschland in einer Größenordnung, die dem Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung entspricht.
[...]Eine der wichtigen neuen Erkenntnisse zu SARS-CoV-2, die bei der Schulöffnung bedacht werden müssen, betrifft die inzwischen anerkannte Möglichkeit der Aerosolübertragung, also die Übertragung durch die Luft, insbesondere in Innenräumen bei unzureichender Luftzirkulation. Je mehr Personen sich in einem geschlossenen Raum befinden und je länger die dort verbrachte Zeitspanne ist, desto grösser ist das Risiko einer Übertragung.
[...]Die Evidenz zur Schutzwirkung bei konsequentem und korrektem Einsatz von Alltagsmasken hat in der Zwischenzeit zugenommen. Im Hinblick auf die reale Gefahr der Übertragung zwischen Schülern, die zum Zeitpunkt der Infektiosität (noch) keine Krankheitssymptome haben, sprechen wir uns aus alleiniger virologischer Sicht daher für das konsequente Tragen von Alltagsmasken in allen Schuljahrgängen auch während des Unterrichts aus. Dies sollte begleitet werden durch eine altersgerechte Einführung der Kinder in die Notwendigkeit und den Umfang von Präventionsmaßnahmen. Selbstverständlich sollte eine konsequente Händehygiene beibehalten werden, auch wenn die Übertragung durch Oberflächen wahrscheinlich initial überschätzt und die aerogene Übertragung unterschätzt wurde. Hier sollten die Empfehlungen der ersten Jahreshälfte nachgearbeitet werden. Maßnahmen in den Bereichen Tröpfchen-, Aerosol- und Kontaktübertragung sind nicht gegeneinander austauschbar.
Oder eben in der Schule. Oder im Theater.