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Goofy
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:@darkred
...und wenn ich mir die völlig übertriebenen preise für boden und immobilien hier im daimler-kernland anschaue kommt auch noch massive verdrängung und gentrifizierung dazu.


...daran ist jetzt auch der Daimler schuld... :D

Für mich ist's halt eher die völlig missratene (sorry, nicht existente) Wohnungsbaupolitik des grünen stuttgarter OBs und Baubürgermeister... während die grün-schwarze Landesregierung auch in dem Bereich auf ganzer Ebene versagt.


:vfb:


Klar ist da der Daimler "schuld". Ist wohl überall so, wo es Industrie und Arbeitsplätze gibt, da kostet die Wohnung mehr. Ist halt so, eine Nebenwirkung, für die man dem Daimler kaum einen Vorwurf machen kann.



... daran sind jetzt auch die Grünen schuld ... :D

Die Grünen sind seit 2011 an der Landesregierung, Stuttgart hat seit 2013 einen grünen Oberbürgermeister.
Die Preise waren schon früher hoch ...
Und so geschwind ändert man auf dem Gebiet eben auch wenig Entscheidendes.


Aber, bald werden die Imobilienpreise sicherlich fallen - wenn das von der Vorgängerregierung geplante neue Stadtviertel am Bahnhof endlich fertig ist ... ... ... :D
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Tamasi
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Allmachtsbachel
Goofy hat geschrieben:Aber, bald werden die Imobilienpreise sicherlich fallen - wenn das von der Vorgängerregierung geplante neue Stadtviertel am Bahnhof endlich fertig ist ... ... ... :D

Genau, da entstehen viele Mietshäuser mit Mietpreisdeckelung. :lol:

Iron
Grasdaggl
darkred hat geschrieben:Du bist echt ein Meister, wenn es darum geht, Aussagen aus dem Zusammenhang zu reißen, um darauf hin nen schnippischen Kommentar in knappen Sätzen folgen zu lassen. :lol:


Inhaltlich, ich lasse jetzt mal deinen Text weg, unterscheiden wir uns doch gar nicht. Bei mir weiß der Leser eben sofort, dass er keine Infos bekommt. Bei dir muss er erst noch 20 Minuten den Text durchlesen...

Cantona
Goofy hat geschrieben:endlich


das waere ja eigentlich der job des grünen Baubürgermeisters Pätzold, den Planungsprozess voranzutreiben:
nur, das kriegt er nicht hin, weil er masslos überfordert ist.

Und lustigerweise war er, ne gewisse Zeit bevor er als Baubürgermeister ne finanziell einigermassen akzeptabel vergütete Position bekam, bei einem meiner Ex-Arbeitgeber als Freier Mitarbeiter beschäftigt; nur soviel: durch besonderen Arbeitseinsatz und brilliante Leistungen ist er nicht aufgefallen. War auch eher ein kurzes Intermezzo.

:D :D :D :D :D
Zuletzt geändert von Cantona am 4. September 2020 16:10, insgesamt 1-mal geändert.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Iron hat geschrieben:Bei mir weiß der Leser eben sofort, dass er keine Infos bekommt. Bei dir muss er erst noch 20 Minuten den Text durchlesen...


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Stirbt zuletzt, aber stirbt: Die Hoffnung
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Cantona
Goofy hat geschrieben:
Cantona hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:@darkred
...und wenn ich mir die völlig übertriebenen preise für boden und immobilien hier im daimler-kernland anschaue kommt auch noch massive verdrängung und gentrifizierung dazu.


...daran ist jetzt auch der Daimler schuld... :D

Für mich ist's halt eher die völlig missratene (sorry, nicht existente) Wohnungsbaupolitik des grünen stuttgarter OBs und Baubürgermeister... während die grün-schwarze Landesregierung auch in dem Bereich auf ganzer Ebene versagt.


:vfb:

Und so geschwind ändert man auf dem Gebiet eben auch wenig


ja sicher, aber dass man gar nichts erreicht, innerhalb von nem Jahrzehnt, ist schon ein starkes Stück.

Wieviel Zeit willst du Ihnen geben?

Ein Jahrhundert??

:vfb:

"Mietpreisdeckel"... wenn ich das schon höre.

:prost: :prost:

Cantona
Plan B hat geschrieben:Das weiss ich schon. Aber diese Kundschaft zahlt halt. Die anderen können sich das ja gar nicht leisten und sind daher jetzt schon keine Kunden der genannten Marken.


...und das ist genau der Punkt: bevor ich mein Produktportfolio, mit dem ich wirtschaftlich erfolgreich bin, über den Haufen schmeisse, muss einiges passieren; in dem Fall die EU-Regulierung CO2.

Tesla konnte es sich leisten, über 10 Jahre keinen Gewinn zu machen, weil sie mit Geld zugeschissen wurden. Mal sehen, wie lange das gut geht.

Goofy
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:ja sicher, aber dass man gar nichts erreicht, innerhalb von nem Jahrzehnt, ist schon ein starkes Stück.

Nun ja, Baubürgermeister ist der Herr Pätzold nun seit 5 Jahren.
Der sieht aus wie der Typ vom kicker :mrgreen:

Ich kenn mich auf dem Gebiet nicht so sehr aus. Aber bei einem bin ich mir sicher: Wenn die Vorgängerregierungen auf dem Gebiet "nichts" gemacht und "nichts" erreicht hätten, oder wenn wir sie eine Periode früher abgewählt hätten, dann wäre der Stadt und dem Land heute schon sehr geholfen. :!:


Tamasi hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Aber, bald werden die Imobilienpreise sicherlich fallen - wenn das von der Vorgängerregierung geplante neue Stadtviertel am Bahnhof endlich fertig ist ... ... ... :D

Genau, da entstehen viele Mietshäuser mit Mietpreisdeckelung. :lol:

Logo :D
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Tamasi
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Allmachtsbachel
Cantona hat geschrieben:
Plan B hat geschrieben:Das weiss ich schon. Aber diese Kundschaft zahlt halt. Die anderen können sich das ja gar nicht leisten und sind daher jetzt schon keine Kunden der genannten Marken.


...und das ist genau der Punkt: bevor ich mein Produktportfolio, mit dem ich wirtschaftlich erfolgreich bin, über den Haufen schmeisse, muss einiges passieren; in dem Fall die EU-Regulierung CO2.

Strategisch sinnvoll wäre gewesen, parallel - und mit dem Gewinn der herkömmlichen Modell - die alternativen Antriebe zu entwickeln. Natürlich ist da auch hier und mal da etwas passiert. Und dass der i3 von BMW gescheitert ist, liegt vielleicht weniger am Auto selbst als an den nach wie vor unzureichend ausgebauten Lademöglichkeiten. Besitzer eines Luxus-E-Autos haben vielleicht eher eine eigene Garage mit Steckdösle als die potenziellen Kunden eines kleinen i3.

Und davon abgesehen hätte es ja nicht nur "Elektro" gegeben. Wurde hier ja bereits gschrieben, dass die Wasserstoff-Option wieder eingeschlafen ist.

So oder so, bei aller Verteidigungshaltung: Es gibt nicht nur Tesla. Einige andere, "ganz normale" Hersteller haben es deutlich besser geschafft, alternative Antriebe zu entwickeln. Siehe oben.

Sonderlich ruhmreich waren die deutschen Helden da nicht.

de mappes
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Spamferkel
Iron hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:Du bist echt ein Meister, wenn es darum geht, Aussagen aus dem Zusammenhang zu reißen, um darauf hin nen schnippischen Kommentar in knappen Sätzen folgen zu lassen. :lol:


Inhaltlich, ich lasse jetzt mal deinen Text weg, unterscheiden wir uns doch gar nicht. Bei mir weiß der Leser eben sofort, dass er keine Infos bekommt. Bei dir muss er erst noch 20 Minuten den Text durchlesen...


:lol:
Don't criticize what you can't understand

publicenemy
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Halbdaggl
Auf Mercedes kann man ja rumhacken, was die Modellpalette angeht. Bei F&E stimmt das aber nicht. Die haben seit langem eine Einrichtung in Vancouver, die sich mit FC beschäftigt. Die haben Personal und Know-how von Ballard übernommen, die auch mal zu einem Höhenflug angesetzt haben und dann abgestürzt sind. Ich vermute, dass es nicht gelungen ist, einen preislich wettbewerbsfähigen FC-PKW zu entwickeln. Deshalb konzentrieren sie sich jetzt auf LKWs und machen dies zusammen mit Volvo. Mir scheint dies keine schlechte Strategie zu sein. Ich bin aber kein Automobilist und mag falsch liegen.










Das passt eher zu deinen Vorurteilen, aber da hast du mal ein Korn gefunden. Ich find’s interessant, und obwohl in den vergangenen Jahren viele “Progressive” endlich aufgewacht sind, was das angeht, wird das Thema religiöser Totalitarismus nicht so schnell verschwinden, im Gegenteil.




Unter Westfalen
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Grasdaggl
Fotografen über USA-Roadtrip "Das konservative Lager hat Angst vor dem Niedergang der USA"

Sie reisten 24.000 Kilometer durch die USA, um der Zerrissenheit des Landes auf die Spur zu kommen. Hier erzählen die Fotografen Mathias Braschler und Monika Fischer von Familien, die sich selbst an Thanksgiving aus dem Weg gehen.
Ein Interview von Carola Padtberg

Zu den Personen
Das Fotografenpaar Mathias Braschler, Jahrgang 1969, und Monika Fischer, Jahrgang 1971, lebt und arbeitet in der Schweiz und in New York. Sie haben sich auf die Dokumentation von Menschen aller Hintergründe und Kulturen spezialisiert. Wichtige Projekte waren "China", "The Human Face of Climate Change", "Act Now!", "Faces of Football". Braschler/Fischer gewannen zahlreiche Preise, darunter einen World Press Photo Award. Für den Bildband "Divided We Stand" (Hartmann Books) ist das Duo in einem zu einem kleinen Wohnmobil mit integriertem Pop-up-Fotostudio ausgebauten Lieferwagen monatelang durch die USA gereist.

SPIEGEL: Sie haben einen langen Roadtrip unternommen. Für Ihren neuen Bildband reisten Sie in einem zum Fotostudio umgebauten Lieferwagen 24.000 Kilometer durch die USA, fotografierten Menschen und fragten sie nach ihrer Meinung. Was wollten Sie herausfinden?

Mathias Braschler: Warum das Land und seine Leute so gespalten sind wie noch nie. Wir kennen die USA recht gut, haben lange dort gelebt - auch 2016, als Donald Trump Präsident wurde. Trotzdem war sein Triumph ein Schock, und uns wurde klar, dass wir die Zerrissenheit der Gesellschaft unterschätzt hatten. Auf dieser Reise haben wir nach den Menschen gesucht, die sonst nicht gehört werden.

SPIEGEL: Zum Beispiel Brenda, eine Pferdetrainerin aus Kentucky. Ihr Blick ist trotzig, die rechte Hand greift zum Revolverhalfter. Sie findet, Donald Trump sei von Gott geschickt worden, damit der Teufel nicht die Macht übernehme. Eine drastische Position, um damit ein Buch zu beginnen, oder?

Braschler: Brenda hat eine starke Meinung, jedoch keine außergewöhnliche. Hardcore-Trump-Fans, von denen es nicht wenige gibt, haben eben zum Teil extreme Positionen. Sie glauben wirklich: "Trump rettet unser Land".

Monika Fischer: Die Frau gehört zu einer interessanten Kategorie von Trump-Wählern, die nicht von ihm profitieren. Trump unterstützt nicht Brendas sozioökonomische Interessen - er macht ja vorrangig Politik für Unternehmen und reiche Individuen. Brenda wählt ihn gegen ihren eigenen Nutzen.

SPIEGEL: Man liest in Ihrem Buch aber auch, dass sich viele Frauen von ihrem Präsidenten übergangen fühlen: Eine Tänzerin glaubt, Trump würde ihr niemals zuhören, weil sie "ein Niemand sei", mehrere Frauen sind über die Abtreibungsgesetze empört. Ist die politische Spaltung auch eine Frage des Geschlechts?

Fischer: Frauen links der Mitte fühlen sich von Trump oft sehr abgestoßen. Als wir eine Visagistin in Las Vegas gefragt haben, was sie Trump sagen würde, wenn sie eine Minute Zeit hätte, ist sie richtig abgegangen: 'Reiß dich verdammt noch mal zusammen und fang an, Frauen richtig zu behandeln, da wir es sind, die dieses Land am Laufen halten, und du versuchst uns zu unterdrücken, als ob wir aussterben sollten.' Aber wir haben auch oft von Frauen gehört, dass sie niemals eine Frau ins Präsidentenamt wählen würden.

SPIEGEL: Fanden sie Trumps Frauenbild also in Ordnung?

Braschler: Absolut. Viele Frauen im republikanischen Lager lassen nichts auf ihren Präsidenten kommen. Sie verzeihen ihm sehr viel, auch seine offensichtlichen Lügen, seinen Sexismus, sogar dann, wenn sie ihn als Charakter eigentlich gar nicht mögen. Sie glauben, er rettet das alte Amerika.

SPIEGEL: Das alte Amerika?

Braschler: Das konservative Lager hat Angst vor dem Niedergang der USA als "the best country ever". Immer wieder hört man, die USA sei "the greatest nation". Das beschwören auch Leute, die die USA noch nie verlassen haben. Es wird nicht hinterfragt. Und Trump schürt bewusst die diffuse Angst, dass das bald für immer vorbei sein könnte.

SPIEGEL: Gibt es denn tatsächlich Dinge, die sich für immer verschlechtert haben?

Fischer: Drastisch ist die Masse der Menschen, die auf der Verliererseite stehen, die aus der Armut nicht herauskommen. Die meisten gehen nicht wählen, weil sie glauben, ihre Stimme zähle sowieso nicht. Die Meinung, dass "die da oben" sowieso machen, was sie wollen, ist leider sehr verbreitet. Die Menschen sind verdrossen, weil ihre eigene Meinung keinen Wert zu haben scheint.

SPIEGEL: Weil beide Lager so ignorant sind, wie ein Hollywood-Produzent in ihrem Buch sagt? Weil die Menschen so unversöhnlich sind?

Braschler: Ja. Ein Grundproblem ist auch das Zwei-Parteien-System, das die Lagerbildung befördert. Das Leben ist aber komplizierter als Republikaner versus Demokraten. Auch das Bildungssystem der USA trägt daran Schuld. Es bringt zwar brillante Köpfe hervor, regt die Allgemeinheit aber nicht zum kritischen Denken an.

Fischer: Dass Diskurse so unerwünscht sind, führt dann dazu, dass sich die Leute in ihre Bubble zurückziehen. Sie informieren sich in Medien, die ihre Meinung propagieren. Unsere Protagonisten haben erzählt, dass sie Familienmitgliedern, die eine andere politische Meinung haben, ausweichen, damit es beim Thanksgiving keinen Streit gibt. Drei Feuerwehrleute berichteten uns, dass sich das Team bei der Arbeit eine politische Schweigepflicht auferlegt hätte - ansonsten wäre wohl der Ablauf gefährdet, so viel Konfliktpotenzial liegt in der Politik.

SPIEGEL: Durch Schweigen werden Differenzen nicht gelöst.

Braschler: Und noch viel weniger massive Probleme wie der Drogenkonsum. Der hat ein viel größeres Ausmaß, als wir angenommen hatten. Wir hatten natürlich davon gehört. Aber wenn man unterwegs in den USA überall Drogen sieht, wenn jeder jemanden kennt, der abhängig ist von Opioiden oder Crystal Meth, ist das krass. Für mich ist das ein Synonym der Hoffnungslosigkeit.

SPIEGEL: Woher kommt denn diese Resignation?

Braschler: Viele schienen frustriert, dass das Versprechen des American Dream gebrochen wurde. Wer sich genug anstrengt, kann alles erreichen? Daran glauben die Leute nicht mehr. Die Realität ist viel hoffnungsloser, und einige dröhnen sich dann eben zu.

SPIEGEL: Oder sie kaufen Waffen. Viele Menschen posierten für Sie mit Schusswaffen.

Braschler: Leider. Eine Waffenladenbesitzerin hat uns erzählt, dass ihre Verkäufe immer dann hochgehen, wenn ein demokratischer Präsident im Amt sei, das sei "ihr bester Verkäufer". Auch nach Amokläufen deckten sich die Leute ein - es sind Hamsterkäufe, weil sie befürchten, bald würden die Waffengesetze verschärft. Auch diese Angst instrumentalisiert Donald Trump ja.

SPIEGEL: Glauben Sie, seine Taktik der Spaltung geht ein zweites Mal auf?

Braschler: Nein. Seine Regierung hat in der Coronakrise so massiv versagt, dass ich glaube, dass die Mehrheit der Wechselwähler in diesem Jahr ganz genau hinschauen wird, wie es dem Land geht. Und sich dann für die Demokraten entscheidet.


https://www.spiegel.de/kultur/usa-roadt ... bal-de-DE#
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai