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darkred
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Halbdaggl
ja aber geht doch immernoch um den schutz der anderen?


Ja, klar.
Aber es ging ja um die Infektionsgefahr in einer kontaminierten Aerosolwolke. Und da bringt dir die schicke Stoff- oder Einmalmaske halt nix.

CoachingZone
Halbdaggl
darkred hat geschrieben:Aber es ging ja um die Infektionsgefahr in einer kontaminierten Aerosolwolke. Und da bringt dir die schicke Stoff- oder Einmalmaske halt nix.


Das ist einerseits richtig, andererseits:

Auswurf hat geschrieben:Wenn alle sich schützen, schützt das auch mich.


:!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
Das ist gut.
Dann brauche ich ja keine Maske :mrgreen:
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

CoachingZone
Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:Das ist gut.
Dann brauche ich ja keine Maske :mrgreen:


Seggl. :roll: :mrgreen:

Ist ja das Problem, dass die meisten denken, dass sie sich selbst mit einer Maske schützen, was so nicht oder nur zu einem geringen Teil richtig ist. Aber wenn jeder - insbesondere in geschlossenen Räumen oder bei nicht genügend einzuhaltendem Abstand - eine Maske trägt, verringert sich die Menge an (ggf. kontaminierten) Aerosolen in der Luft, und genau dadurch schützen wir uns, weil eben andere uns schützen :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
Draussen wirds kühler. Vielleicht liegts daran, ich weiß nicht - jedenfalls ist mir in letzter Zeit immer wieder aufgefallen, wie bei anderen plötzlich die Brille beschlägt, wenn sie Maske tragen.

Irgendwie logisch, die ausgeatmete Luft sucht ihren Weg, und kommt jetzt eben eher an der Brille vorbei.
Welchen Weg wohin nehmen die Viren? :?: :?
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

vivafernanda
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Granadaseggl
Persönlich nehm ich ja an auf'm rad null gefährdet zu sein und auch nicht zu gefährden.


Das denke ich auch immer. Aber weiß mans? In M ist immer ganz schönes Gedrängel an den Radhotspots und alle schnaufen althergebracht pur.

@goofy: Wenn die Masken nicht dicht sitzen, ist eben alles nix oder zumindest weniger. Die Brille muss über den oberen Rand der Maske, dann sind Brillenträger soar besser geschützt, weil die Brille die Make dichthält. Aber viele tragen das Ding halt nicht richtig, also die Maske. Es ist z. B. der Hammer, wieviele Menschen ich sehen, die die chirurgische Maske verkehrt herum tragen. :shock:
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

AxelKruse_FG
Granadaseggl
darkred hat geschrieben:BNT162b2
Der Heilsbringer?

https://www.n-tv.de/politik/politik_per ... 95146.html

Das klingt für mich gar nicht gut - eher danach, als würde der Geschäftsführer die Aktie pushen wollen, um nochmal Kasse zu machen ("milliardenreich"), bevor der Laden zuklappt? Vielleicht weiß er, daß sie hinten anstehen oder irgendwas nicht läuft? Denke darüber nach, mich von den Papieren zu trennen, obwohl ich das eigentlich für ein extrem sinnvolles Invest gehalten habe (so halb OT).

Flache9
Die Einwegmasken reduzieren die Virenlast in der Luft. Umso niedriger, umso unwahrscheinlicher einer Ansteckung. Falls doch, dann ein milderer Verlauf der Krankheit aufgrund der geringen Virenlast.

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Goofy hat geschrieben:Letzte Woche 29003 “Treffer“ - das entspricht 2,48% aller Getesteten :? :|

Und das ist keine statistische Schwankung. Es sind heute 602 Personen in intensivmedizinischer Behandlung.
Das sind zwar 16 weniger als gestern, aber eben mehr als die ca. 230, was wochenlang konstant war :?


Quelle: RKI von heute Abend (hauptsächlich deshalb wars gestern schwierig)

Auch im Nachhinein betrachtet spricht die Schwankungsbreite von 0,6 bis 1% bei der Positivenrate von Juni bis September für ein praktisch zum Erliegen gekommenes Infektionsgeschehen. Auch die medizinischen Zahlen (Intensivpatienten, Verstorbene) waren ja nahezu unverändert. Das hat sich nun leider massiv verändert, wobei mir persönlich die medizinischen Zahlen bedeutsamer erscheinen. Aber auch so ist die signifikante Änderung der Positivenrate sehr besorgniserregend, insbesondere weil ich glaube, daß die Gesellschaft anders als im März nicht mehr in der Lage ist (bzw. genauer: willens ist), die Ausbreitung so konsequent einzudämmen, wie es erforderlich wäre.

Drosten hat damals anhand von Bewegungsprofilen gezeigt, daß mit der massiv abnehmenden Mobilität der Bevölkerung die Ausbreitung verhindert werden konnte. Das wird jetzt mglw. nicht mehr gelingen, wenn die Leute wegen jedem Scheiß rummachen.

de mappes
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Spamferkel
vivafernanda hat geschrieben:
Persönlich nehm ich ja an auf'm rad null gefährdet zu sein und auch nicht zu gefährden.


Das denke ich auch immer. Aber weiß mans? In M ist immer ganz schönes Gedrängel an den Radhotspots und alle schnaufen althergebracht pur.

@goofy: Wenn die Masken nicht dicht sitzen, ist eben alles nix oder zumindest weniger. Die Brille muss über den oberen Rand der Maske, dann sind Brillenträger soar besser geschützt, weil die Brille die Make dichthält. Aber viele tragen das Ding halt nicht richtig, also die Maske. Es ist z. B. der Hammer, wieviele Menschen ich sehen, die die chirurgische Maske verkehrt herum tragen. :shock:


Ich glaube genaues Wissen findet man ohnehin kaum...und die guten Wissenschaftler kommunizieren das ja auch in der Form.

ich glaube aber, dass an der frischen Luft vielleicht bestimmt eine Wolke oder Teile davon vom Vorder-oder Nebenmann in deine Einzugsschneise wehen...aber um sich richtig zu infizieren muss man ja doch ein längeres Gespräch draussen oder längere Anwesenheit in nächster Nähe in geschlossenen Räumen vorliegen.
Zumindest funktioniert die App ja auch in Teilen so.

Vermutlich ist aber alles eine Frage der Wahrscheinlichkeiten und wenns blöd läuft steckt man sich vielleicht auch in einem 10 sekündigen Wortgefecht auf dem Fussballplatz an?!

Zur verkehrt getragenen chirurgischen Maske:
Denkst du, dass eine richtig über Mund-und Nase getragene Maske das Risiko für Aerosolverteilungen erhöht?
Also für die Umwelt des Tragenden?
Ernstgemeinte Frage; würde mich mal interessieren, ob es dazu klare Äußerungen gibt
Don't criticize what you can't understand

darkred
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Halbdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:Aber es ging ja um die Infektionsgefahr in einer kontaminierten Aerosolwolke. Und da bringt dir die schicke Stoff- oder Einmalmaske halt nix.


Das ist einerseits richtig, andererseits:

Auswurf hat geschrieben:Wenn alle sich schützen, schützt das auch mich.


:!:


Noch mal.
Meine Replik zielte einzig und allein auf die Aussage von vivafernanda

Das ist eh die Frage: die Maske muss eigentlich konstant oben bleiben, wenn man einen echten Infektionsschutz haben möchte, wegen der Aerosole, die verschwinden ja nicht einfach aus der Luft. Außer man lüftet viel, während man die Maske unten hat.


Wer einen "echten Infektionsschutz haben möchte", der brauch eine Maske mit bestimmter Güte.

Stoff- und Einmalmasken sind eher dazu tauglich die Abgabe eigener Aerosole in die Umgebung zu reduzieren. Und dann bin ich bei deinem letzten Satz voll dabei. ;)

CoachingZone
Halbdaggl
darkred hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:Aber es ging ja um die Infektionsgefahr in einer kontaminierten Aerosolwolke. Und da bringt dir die schicke Stoff- oder Einmalmaske halt nix.


Das ist einerseits richtig, andererseits:

Auswurf hat geschrieben:Wenn alle sich schützen, schützt das auch mich.


:!:


Noch mal.
Meine Replik zielte einzig und allein auf die Aussage von vivafernanda

Das ist eh die Frage: die Maske muss eigentlich konstant oben bleiben, wenn man einen echten Infektionsschutz haben möchte, wegen der Aerosole, die verschwinden ja nicht einfach aus der Luft. Außer man lüftet viel, während man die Maske unten hat.


Wer einen "echten Infektionsschutz haben möchte", der brauch eine Maske mit bestimmter Güte.

Stoff- und Einmalmasken sind eher dazu tauglich die Abgabe eigener Aerosole in die Umgebung zu reduzieren. Und dann bin ich bei deinem letzten Satz voll dabei. ;)


Sorry, habe zum einen Deine Aussage nicht im Kontext gesehen und war zum anderen zu müde, um sprachlich präzise zu formulieren.

Mein Satz sollte eigentlich heißen:

Wenn alle (einschließlich mir) alle anderen (durch das Tragen einer Maske) schützen, dann bin auch ich geschützt.

Und ja, selbst eine Verringerung der ausgestoßenen Aerosole (bei Alltagsmasken bis zu 90%, bei OP-Masken bis zu 99%, wenn ich die Studien noch recht im Kopf habe) reduziert ja die Gesamtkonzentration in der Raumluft deutlich und damit die Exposition mit dem Virus, ganz besonders bei einem direkten (Gesprächs-)Kontakt.


Und deswegen verstehe ich auch nicht die Politik, dass man sich weigert, bei einer ganzen Reihe von Situationen das Maskentragen dringend zu empfehlen, wenn nicht sogar verpflichtend einzuführen.

Denn: Was nützt es, wenn ich die Maske im Restaurant auf dem Weg zum Platz trage, am Platz selber mich dann aber stundenlang ohne Maske (und in der Regel ja auch nicht gerade leise, also massiv aerosollastig) unterhalte.

Denn: Was nützt es, wenn ich mich im privaten Kreis mit zig Leuten aus anderen Haushalten treffe, die Abstände dort nicht einhalte und mich eben stundenlang ohne Maske (und (s.o.) auch nicht gerade leise, also massiv aerosollastig) unterhalte.


Wir waren in den vergangenen Tagen in Stuttgart bei meinen Eltern zu Besuch - und meine ganze Familie hat konsequent Maske getragen und während des Essens (ohne Maske natürlich ;) ) halt mal eine Gesprächspause eingelegt.

Andererseits haben wir nun unsere Teilnahme an der Feier zum 18. Geburtstag meines Neffens und anlässlich der Erstkommunion der Cousine meiner Tochter abgesagt - auch, weil dort Unverständnis nach unserer Bitte des Maskentragens geäußert wurde.

Aber ich halte eben diese realen Treffen (ohne Maske in geschlossenen Räumen) für deutlich zu unsicher - und ich möchte niemandem von uns oder von Menschen, mit denen wir notwendigerweise in Kontakt stehen (Nachbarn, Lehrer), eine Infektion zumuten noch meine schulpflichtige Tochter in Zwangs-Quarantäne gehen sehen müssen. :!: :!: :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Ich meinte übrigens natürlich draußen, nicht drinnen. Draußen darf man ungefiltert atmen, wenn niemand in der Nähe ist – auch dort, wo draußen gerade Pflicht herrscht.

Frank N Furter
Nachfolgendes immer im Szenario gedacht: ab Mitte nächsten Jahres beginnt die Corona-Impfung:

@Maske
Keine Maske hält 100% dicht. Zudem hat jeder Mensche eine unterschiedliche Gesichtsphysiognomie. Würde man das wie beim Schuster machen, benötigte jeder einen Gesichts-Leisten zur Maskenfertigung...außerdem verrutscht jede Maske sobald wir reden oder grimassieren.

Die Studien die es gibt, haben so halbwegs gezeigt, dass je nach Maske und Träger, etwa 60-90% der Flüssigkeitströpfchen beim Ausatmen durch den Maskenstoff gebunden werden. Alleine das macht schon in geschlossenen Räumen einen großen Unterschied, entweder zwischen "sich-anstecken" und "sich-nicht-anstecken" oder zwischen "erkranken" und "schwer-erkranken".

Aber auch der Maskenträger selbst ist geschützt. Auch wenn immer wieder diese urban legend zitiert wird, wonach Asiaten solch sozialkonforme Ameisenstaaten bildeten, weil sie ausschließlich aus reiner Höflichkeit gegenüber ihren Mitmenschen Masken trügen. Nonsense. Die tragen die Masken auch zum aktiven Eigenschutz. Wer eine Maske trägt, bekommt auch nur 0-20% der Flüssigkeitströpfchen ab, die andere ausatmen. Das ist schon sehr effektiv und kann individuell einen bedeutenden Unterschied ausmachen.

Der Witz ist doch wieder unsere Politik. Statt die Polizei anzuweisen jeden Verstoß gegen die Maskenpflicht zu ahnden, wird jetzt, in den Zeiten nachlassender Disziplin, das "irgendwie" gehandhabt. Die Politiker haben mehr Angst davor Wählerstimmen zu verlieren, als die eine Sache, die in jedem Fall durchgezogen werden sollte, konsequent durchzusetzen. "Regieren" heißt eben nun mal "entscheiden, gestalten, Macht ausüben". Wenn ich das nicht will, also in einem konstrukltiven Sinne, brauch ich doch erst gar nicht Politiker werden? Nur damit irgendwelche Leute die sich Politiker nennen, irgendwelche Umfragewerte haben? Das rechtfertigt doch den ganzen Demokratieaufwand nicht.

Dem Virus ist das übrigens alles scheissegal - anknüpfend an meinen ersten Satz: Binnen 5 Jahre wird jeder Deutsche Sars-Cov-2 in seinem System bewirtet haben, fertig, aus - mit oder ohne Maske, mit oder ohne Impfung.

Die Mortalität wird nahezu zwangsläufig ziemlich genau da landen, wo auch eine Grippe landen würde, gegen die nicht hätte geimpft werden können, weils es keinen Impfstoff gab. Was also die korrekte Vergleichsituation zu Corona darstellte. Die Letalität wird man wegen des Dunkelfelds ohnehin nie sicher bewerten können.

In jedem Fall ist schon ziemlich krass, dass Länder wie Belgien (886), Spanien (715) oder Italien (600), die wirklich einen harten Lockdown hatten, pro eine Millionen Einwohner mehr Tote aufweisen als die Schweden (584), die jetzt den Wendepunkt zur Herdenimmunität durchlaufen haben.


de mappes
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Spamferkel
CoachingZone hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:

Das ist einerseits richtig, andererseits:



:!:


Noch mal.
Meine Replik zielte einzig und allein auf die Aussage von vivafernanda

Das ist eh die Frage: die Maske muss eigentlich konstant oben bleiben, wenn man einen echten Infektionsschutz haben möchte, wegen der Aerosole, die verschwinden ja nicht einfach aus der Luft. Außer man lüftet viel, während man die Maske unten hat.


Wer einen "echten Infektionsschutz haben möchte", der brauch eine Maske mit bestimmter Güte.

Stoff- und Einmalmasken sind eher dazu tauglich die Abgabe eigener Aerosole in die Umgebung zu reduzieren. Und dann bin ich bei deinem letzten Satz voll dabei. ;)


Sorry, habe zum einen Deine Aussage nicht im Kontext gesehen und war zum anderen zu müde, um sprachlich präzise zu formulieren.

Mein Satz sollte eigentlich heißen:

Wenn alle (einschließlich mir) alle anderen (durch das Tragen einer Maske) schützen, dann bin auch ich geschützt.

Und ja, selbst eine Verringerung der ausgestoßenen Aerosole (bei Alltagsmasken bis zu 90%, bei OP-Masken bis zu 99%, wenn ich die Studien noch recht im Kopf habe) reduziert ja die Gesamtkonzentration in der Raumluft deutlich und damit die Exposition mit dem Virus, ganz besonders bei einem direkten (Gesprächs-)Kontakt.


Und deswegen verstehe ich auch nicht die Politik, dass man sich weigert, bei einer ganzen Reihe von Situationen das Maskentragen dringend zu empfehlen, wenn nicht sogar verpflichtend einzuführen.

Denn: Was nützt es, wenn ich die Maske im Restaurant auf dem Weg zum Platz trage, am Platz selber mich dann aber stundenlang ohne Maske (und in der Regel ja auch nicht gerade leise, also massiv aerosollastig) unterhalte.

Denn: Was nützt es, wenn ich mich im privaten Kreis mit zig Leuten aus anderen Haushalten treffe, die Abstände dort nicht einhalte und mich eben stundenlang ohne Maske (und (s.o.) auch nicht gerade leise, also massiv aerosollastig) unterhalte.


Wir waren in den vergangenen Tagen in Stuttgart bei meinen Eltern zu Besuch - und meine ganze Familie hat konsequent Maske getragen und während des Essens (ohne Maske natürlich ;) ) halt mal eine Gesprächspause eingelegt.

Andererseits haben wir nun unsere Teilnahme an der Feier zum 18. Geburtstag meines Neffens und anlässlich der Erstkommunion der Cousine meiner Tochter abgesagt - auch, weil dort Unverständnis nach unserer Bitte des Maskentragens geäußert wurde.

Aber ich halte eben diese realen Treffen (ohne Maske in geschlossenen Räumen) für deutlich zu unsicher - und ich möchte niemandem von uns oder von Menschen, mit denen wir notwendigerweise in Kontakt stehen (Nachbarn, Lehrer), eine Infektion zumuten noch meine schulpflichtige Tochter in Zwangs-Quarantäne gehen sehen müssen. :!: :!: :!:


steht ja jedem frei und ich kritisiere das keineswegs.
Es hängt sicher auch davon ab, in welchem Zustand die anwesenden Familienmitglieder sind, aber:
Haltet ihr das jetzt schon seit 9 Monaten durch?
Ohne Kontakt und wenn dann mit Maske?
Würde ich mit all dem, was ich so wahrnehme in meinem Umfeld mit eiserner Disziplin noch verharmlosend umschreiben.
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de mappes
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Spamferkel
In jedem Fall ist schon ziemlich krass, dass Länder wie Belgien (886), Spanien (715) oder Italien (600), die wirklich einen harten Lockdown hatten, pro eine Millionen Einwohner mehr Tote aufweisen als die Schweden (584), die jetzt den Wendepunkt zur Herdenimmunität durchlaufen haben.


Hast du ne Quelle zu den Zahlen bzw. der Herdenimmunität?
Ich würde vermuten, dass Frankreich und England auch höher liegen mit den Zahlen.

Neulich ein sehr langer Artikel in der Times über den Schweden-Weg.
Ich denke wir können Ende des Jahres deutlich besser bewerten, wie der Weg der Schweden im Vergleich zu anderen Ländern zu bewerten ist.
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Auswurf
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Grasdaggl
Dem Virus ist das übrigens alles scheissegal - anknüpfend an meinen ersten Satz: Binnen 5 Jahre wird jeder Deutsche Sars-Cov-2 in seinem System bewirtet haben, fertig, aus - mit oder ohne Maske, mit oder ohne Impfung.


quelle ??
frei erfunden

und nein auch über die grippe lassen sich solche aussagen nicht treffen

immer bitte mit vorsicht genießen, diese einer agenda folgenden aussagen furtis
das ist doch keine Musik

jagdhuette
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Halbdaggl
Die Bevölkerungsdichte ist dem Virus übrigens auch nicht scheiss egal.
Da liegt Schweden in Europa auf dem zweitletzten Platz. Belgien mit einer 15x höheren Dichte und Italien mit einer 8x so hohen Dichte (in Norditalien vermutlich noch höher). Spanien immer noch 4x so dicht besiedelt wie Schweden.
Hinzu kommt, dass das Virus in Italien und Spanien deutlich früher unterwegs war und in diesen Ländern körperliche nahe Begrüßungen typisch sind, genau wie in Frankreich. In Spanien haben viele Menschen versucht den harten lockdown zu unterwandern und sind trotzdem rausgegangen. Und zu guter letzt haben Spanien und Italien eine deutlich höhere Abhängikeit vom Tourismus und importieren sich diesen Virus immer wieder aufs neue.
Das sind alles vollkommen banale naheliegende Kriterien, die man aber bei einer Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Corona-maßnahmen nicht ganz vergessen sollte.
Deutschland hätte ohne den lockdown vermutlich auch Zahlen wie Spanien oder vielleicht sogar noch extremer, weil hier im März nicht so viel draußen gemacht werden kann wie in Spanien.


de mappes
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Spamferkel
Am besten in dem Thema ist es, meiner Meinung nach, vieles hören zu wollen.
Dann kann man die Extreme in allen Richtungen kappen und man hat ein schönes Übersichtsbild

Aber das Thema interessiert auch viele Leute in unterschiedlicher Intensität
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Auswurf
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Grasdaggl
am vorsichtigsten bin ich bei denen, die von anfang und "in aller bescheidenheit" die weisheit mit löffeln gefressen zu haben glaubten
das ist doch keine Musik

Frank N Furter
jagdhuette hat geschrieben:Deutschland hätte ohne den lockdown vermutlich auch Zahlen wie Spanien oder vielleicht sogar noch extremer, weil hier im März nicht so viel draußen gemacht werden kann wie in Spanien.


Deutschland, ein "nordisches Land" mit ähnlichen Gepflogenheiten im persönlichen Umgang wie Schweden hätte ohne Lockdown, nach Deinen eigenen Ausführungen, Zahlen wie Schweden.

:idea:

Warum Länder - auch Belgien hatte ich genannt (nein, dort fallen sie auch nicht immer gleich übereinander her) :lol: - wie also Belgien, Spanien oder Italien trotz eines harten und langen Lockdowns nicht besser dastehen als Schweden oder aber auch die Niederlande, müsste erklärt werden.

Schweden hat übrigens wie auch Deutschland sehr große Fehler gemacht. Auch sie haben ihre Vulnerablen in den Heimen nicht geschützt. Das hat so gut wie gar kein Land gemacht von dem ich wüßte. Die meisten Toten sind aber unter den Vulnerablen, also in den Heimen. Da gibt es dann plötzlich nicht mal mehr einen Unterschied im Umgang mit Sars-Cov-2 zwischen den "Nordländern" und den angeblich so viel temperamentvolleren "Südländern" (von der These halte ich übrigens überhaupt nichts).

Wenn jemand argumentieren würde, dass die "Nordländer" gegenüber Sars-Cov-2 einfach grundsätzlich ein besseres Immunsystem aufweisen, wäre das ein Erklärungsansatz dem man wenigstens noch kompatibel zur Logik der Zahlen im Verhältnis zu den Maßnahmen folgen könnte.

Lenny
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Granadaseggl
Neuster Trend an Schulen:
Besorgte „Eltern“ befreien ihre Nachfahren von der Maskenpflicht durch aus dem Internet vorgefertigte Schriebe, die nebenbei noch Drohungen vorformuliert haben, nach denen die Kinder medizinisch keinesfalls versorgt werden dürfen, auch kein Fiebermessen oder Erstversorgung bei Verletzungen, ansonsten droht Strafanzeige. Dann muss man nämlich den Anwalt der Kinder anrufen, dessen Nummer ebenfalls auf dem Schrieb erscheint.