fkAS hat geschrieben:Tifferette hat geschrieben:Ein ganz wichtiger Satz zur US-Politik kommt von Bill Maher: "we have nowhere else to go." Will sagen: ein waschechter Republikaner wählt nicht Demokraten, und anders herum.
Scheint so zu sein. Find ich aber nicht überzeugend. Aktuell hätten sie Biden, der politisch mit Mitt Romney mehr Gemeinsamkeiten haben könnte als mit Sanders. Stimmte schon unter Obama nicht, weil er auf die Republikaner zugegangen ist und bspw. in der Gesundheitspolitik (da kenn ich mich halbwegs aus) weitreichende Kompromisse gemacht hat. Die Republikaner haben sich aber radikalisiert und sich nicht gegen die rassistischen Arschlöcher in ihrer Partei gestellt. Man hätt schon woanders hin gehe können: die wollten nur nicht. Aktuell stellen sie sich hin und verteidigen teilweise noch den größten Dünnpfiff von Trump... das ist erbärmlich, nicht alternativlos.
Nicht, dass wir aneinander vorbeireden - mir geht es um den stinknormalen Wähler. Dass die Führung der GOP ein Haufen rückgratloser Idioten ist, das werden wir wohl gemeinsam unterschreiben können. Aber der normale Wähler hat in diesem System halt nur die Wahl zwischen X und Y (und Nichtwählen, also auch noch Z). Natürlich ist diese Verbohrtheit bekloppt. Aber sie ist nun mal da.
Mir geht es nur darum, die Leute in den USA zu verstehen - und dabei insbesondere die "Normalos", die das orangene Meerschweinchen weiterhin wählen. Nicht um die Bewertung ihres Tuns.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."
(Batman)
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