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Frank N Furter
@killroy

Wenn man sich vor Augen führt, was gestern in Michigan passiert ist, kann Trump das nicht mehr gewinnen. Binnen Stunden drehte sich dort das Ergebnis durch die Briefwahlzählung. Von den ca. 530.000 Stimmen die noch kamen, gingen sagenhafte 390.000 an Biden und nur noch 140.000 an Trump. Am Ende war es nicht nur knapp gedreht, sondern jetzt ist Michigan recht deutlich an Biden gegangen.

Ich glaube, im Moment macht sich sogar Jo Jorgensen noch größere Hoffnungen als Trump. :D

Goofy
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Grasdaggl
Bei 269:269 entscheidet der Kongress, und jeder Staat erhält dort eine Stimme.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Frankfurter Rundschau hat geschrieben:US-Wahl: Was passiert, wenn Donald Trump und Joe Biden auf dieselbe Anzahl Wahlleute kommen?

Sollte das Electoral College ein Unentschieden zwischen den zwei Kandidaten, im aktuellen Fall zwischen Donald Trump und Joe Biden, ergeben, dann entscheidet das Repräsentantenhaus, wer der nächste US-Präsident wird. Das erfolgt aber nicht mit einer simplen Wahl unter den 435 Abgeordneten, praktischerweise ja eine ungerade Zahl. Nein, die Wahl erfolgt durch eine sogenannte „contingent election“. Dabei werden die Abgeordneten jedes Bundesstaates zu Blöcken zusammengeschlossen. Jeder Block hat eine Stimme. Ergibt bei 50 Bundesstaaten 50 Stimmen, und wer rechnen kann, findet schnell heraus: Auch hier kann es wieder zu einem Unentschieden kommen.

In dem Fall wählt das Repräsentantenhaus einfach so lange nach demselben Prinzip weiter, bis irgendwann ein Sieger feststeht. Bis spätestens zum 20. Januar des folgenden Jahres, das gibt der Zeitplan der US-Wahl vor. Dann muss - im aktuellen Fall - Donald Trump abtreten. Komme, was wolle. Das hat der „Congressional Research Service“, eine Agentur des Kongresses, vergleichbar mit dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages, in einer eigens publizierten Erklärung, eigentlich bezogen auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie, unlängst bekannt gegeben. „Es gibt keinerlei gesetzliche Bestimmungen, die es einem US-Präsidenten erlauben, nach diesem Datum im Amt zu bleiben, selbst im Falle eines nationalen Notstands“, steht dort geschrieben. Sollten die Republikaner also nicht noch versuchen, auf den letzten Drücker weitreichende Verfassungsänderungen durchzudrücken, gibt es für Donald Trump - außer selbstredend durch einen Wahlsieg - keine Möglichkeit, über dieses Datum hinaus im Amt zu bleiben.

Also spätestens 20. Januar ist Schluß.

"Spirituosengeschäft und Pommes in meiner Nähe"

Mago
Granadaseggl
AxelKruse_FG hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Naja, vor allem müsste halt Goofy nochmal jemand erklären, dass die 270 Wahlmännerstimmen keine zufällig gewählte Größe ist. Man gewinnt noch nicht, wenn man nur 269:269 Stimmen hat, oder gewinnt mit 270:268

Es gibt nicht tatsächlich eine gerade Anzahl von Wahlmännern?
Und falls doch, was wäre die zweite Frage? :shock:

Vermutlich hat man es nicht für wahrscheinlich genug gehalten, dass es mal zu einem Patt kommen könnte.


killroy
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Granadaseggl
Mago hat geschrieben:In Georgia fehlen Biden noch ca. 18.000 Stimmen. Ca. 100.000 sind laut Fox News noch auszuzählen. Machbar.

also 40.000 zu 60.000
wenn man sich anschaut, wie die verhältnisse bei den letzten stimmpaketen waren ... sehr viel eindeutiger.
oh mann ... champagner kaltstellen?
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

CoachingZone
Halbdaggl
In Georgia kippen gerade auch die 50% für den GOP Senatskandidaten, was laut NYT eine Nachwahl im Januar 2021 zur Folge hätte. Da Michigans Senatssitz schlussendlich doch an die Demokraten gefallen ist, wäre ein Pari im Senat noch möglich.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


Rufus
Granadaseggl
Frank N Furter hat geschrieben:Es ist ja bei Trump kaum auszumachen, wo bei ihm die Grenze verläuft zwischen dumm und skrupellos. Manches mag dumm wirken, was nur skrupellos ist (so wie seine Einlassungen gestern), bei sehr Vielem wird es jedoch wohl auf dumm & skrupellos hinauslaufen

Sehr gut zusammengefasst :nod:

CoachingZone
Halbdaggl
Cool wäre ja, wenn eine voraussichtliche Mehrheit für Biden in PA und GA auch ohne die verspätet eingetroffenen/eintreffenden Briefwahlstimmen feststünde :!:
Da diese Nachzügler in der Regel separat gelagert werden, ist eine solche Auszählung ja auch machbar.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
Mago hat geschrieben:
AxelKruse_FG hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Naja, vor allem müsste halt Goofy nochmal jemand erklären, dass die 270 Wahlmännerstimmen keine zufällig gewählte Größe ist. Man gewinnt noch nicht, wenn man nur 269:269 Stimmen hat, oder gewinnt mit 270:268

Es gibt nicht tatsächlich eine gerade Anzahl von Wahlmännern?
Und falls doch, was wäre die zweite Frage? :shock:

Vermutlich hat man es nicht für wahrscheinlich genug gehalten, dass es mal zu einem Patt kommen könnte.

Oder man wollte verhindern, dass ein Präsident mit nur einer Stimme Mehrheit gewählt wird.
Die Wahlmänner sind, soweit ich weiß, rechtlich ja nicht an die Stimme gebunden.

So hat im Jahr 2000 eine Wahlfrau eine Enthaltung statt eine Stimme für El Gore abgegeben. Aus Protest gegen irgendwas.
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Wenn ich's recht in Erinnerung habe, haben die Demokraten 2016 vehement versucht, Wahlleute umzustimmen, damit sie doch gegen Trump (und für Hillary Clinton) stimmen. Am Ende haben acht oder neun "Clinton-Wahlleute" für Trump gestimmt.

Also mal sehen, 270 Wahlleute für Biden... das könnte noch wackelig werden. Wenngleich ich bei so einem Fall eher davon ausgehen würde, dass ein paar "Trump-Wahlleute" letztlich für Biden stimmen würden. Weil Trump in den Wochen bis zum Wahltag noch völlig hohldrehen wird.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Cool wäre ja, wenn eine voraussichtliche Mehrheit für Biden in PA und GA auch ohne die verspätet eingetroffenen/eintreffenden Briefwahlstimmen feststünde :!:
Da diese Nachzügler in der Regel separat gelagert werden, ist eine solche Auszählung ja auch machbar.


Definitv, das ist das, was mir noch Sorgen bereitet in Bezug auf eine gerichtliche Anfechtung. Teilweise wurde ja angeordnet, die verspätet eingetroffenen Ballots seperat zu zählen, dadurch könnten die schlussendlich eben doch noch "aus der Wertung" genommen werden...

CoachingZone
Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Wenn ich's recht in Erinnerung habe, haben die Demokraten 2016 vehement versucht, Wahlleute umzustimmen, damit sie doch gegen Trump (und für Hillary Clinton) stimmen. Am Ende haben acht oder neun "Clinton-Wahlleute" für Trump gestimmt.

Also mal sehen, 270 Wahlleute für Biden... das könnte noch wackelig werden. Wenngleich ich bei so einem Fall eher davon ausgehen würde, dass ein paar "Trump-Wahlleute" letztlich für Biden stimmen würden. Weil Trump in den Wochen bis zum Wahltag noch völlig hohldrehen wird.


Wenn Biden Pennsylvania bekommt und Arizona nicht verliert, dann ist's sicher durch. Wenn er zusätzlich noch Georgia dreht, dann ist Arizona schon egal. Nevada natürlich auch, wenn Pa. und Ga./Ariz. an Biden gehen.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

CoachingZone
Halbdaggl
In Pittsburgh/Pa. ist ausgezählt. 30000 Stimmen werden jetzt nochmals geprüft, bevor das Ergebnis bekannt gegeben wird.

Edith korrigiert: 35000
Zuletzt geändert von CoachingZone am 5. November 2020 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

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Tamasi
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Allmachtsbachel
Kellyanne Conway vorhin bei Fix, Foxy & Friends. Wieder mit einer Menge alternativer Fakten. Krass.

Nur eins muss noch flüssiger werden:
"We want all votes to be coun... all legal votes to be counted."

Übrigens ist es natürlich die bessere Strategie, weniger auf Neuauszählungen zu gehen, sondern stattdessen die Rechtmäßigkeit der Abläufe anzuzweifeln - und das natürlich vor Gericht. Neuauszählungen bringen kaum neue Stimmen, es reicht eh kaum zum "Rückgewinn" eines Staates. Bei den Abläufen hingegen gibt es so viele Grauzonen, irgendwas zum Zweifeln & Hinterfragen findet sich immer.


Goofy
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Grasdaggl
Aleksiander hat geschrieben:https://www.google.de/search?sxsrf=ALeKk01_J-_M2IcxlanT0_yn0fIrwYZocw%3A1604584744879&source=hp&ei=KAWkX9GXM7GGjLsPsNqtuAo&q=us+wahl+ausz%C3%A4hlung+aktuell&oq=US+Wahl+Ausz%C3%A4hlung&gs_lcp=CgZwc3ktYWIQARgDMgUIABDEAjIFCAAQxAIyBQgAEMQCMgQIABADMgQIABADMgQIABADMgQIABADMgQIABADMgQIABADMgQIABADOgcIIxDqAhAnOgQIIxAnOggIABCxAxCDAToKCAAQsQMQgwEQCjoHCAAQxAIQCjoECAAQDToGCAAQDRAKOgcIIRAKEKABUMgWWK6cAWD9uAFoAXAAeAGAAaAEiAG_GZIBDDE3LjQuMC4xLjAuMpgBAKABAaoBB2d3cy13aXqwAQo&sclient=psy-ab


Den Link kenn ich - da kommt man aber nicht auf 538 Wahlmänner :?
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jagdhuette
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Halbdaggl
Geil auch eben auf NBC, eine Amerikanerin aus London im Interview beschreibt ihr Leid, dass sie den Europäern ihr mittelalterliches Wahlsystem erklären muss.
Der Moderator dann recht lässig, was haben die Europäer schon besseres zu tun während eines lockdowns als das amerikanische Wahlsystem zu lernen.

Vielleicht kann es ja dann auch mal jemand, wenns hier einer verstanden hat den Amerikanern erklären, die grad mit Knarre vor den Wahlbüros stehen.



de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:
More than 150 supporters of President Trump (...) chanted “Count the vote”




Donald, einige dich.


nicht nur er, auch seine Anhänger bitte

In Arizona soll es weitergehen, in Pennsylvania sollen sie aufhören :lol:
Don't criticize what you can't understand