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Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Ähem, Hüstel...



Ja, das ist heftig. Und dass es Zeiten gab, in denen man nichts dabei fand, Frauen zu schlagen, macht es nicht besser. Aber diese Zeiten gab es. Und in FROM RUSSIA WITH LOVE schlägt Bond Taytyana Romanova mehrmals. Und in GOLDFINGER wird er gegenüber Pussy Galore (Ian Fleming würde da heute einen Shit-Tornado ernten, allein für den Namen) übergriffig, als er sie quasi mit "sanfter Gewalt" umdreht", wird zwar nicht so drastisch gezeigt, kann man aber auch als Vergewaltigung sehen. Flemings Frauenbild war auch, nun ja, ein bisschen sehr konservativ. Und die Bond Girls waren am Anfang auch eher Betthäschen, mal mehr, mal weniger. Die erste selbstbewusste Frau ist da die von Diana Rigg Tracy di Vicenzo, später kurzzeitig Bonds Ehefrau. Aber da war dann ja auch ein anderer Bond-Darsteller.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).



Hasenrupfer
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Grasdaggl
Rudi, das mag ja alles stimmen, auch gerade bezüglich des Zeitgeists, aber hier schwadroniert eben nicht die Kunstfigur "James Bond" davon, dass man den Weibern ruhig mal ne Schelle geben kann, damit die ihr nerviges Maul halten - sondern Sean Connery himself!
Und das Ganze auch noch vollkommen ungeniert im Fernsä, während er von einer Frau interviewt wird...

Geil, echt.

:stumm:

Ich weiß scho, warum ich Roger Moore immer weitaus lässiger fand...

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Rudi, das mag ja alles stimmen, auch gerade bezüglich des Zeitgeists, aber hier schwadroniert eben nicht die Kunstfigur "James Bond" davon, dass man den Weibern ruhig mal ne Schelle geben kann, damit die ihr nerviges Maul halten - sondern Sean Connery himself!
Und das Ganze auch noch vollkommen ungeniert im Fernsä, während er von einer Frau interviewt wird...

Geil, echt.

:stumm:

Ich weiß scho, warum ich Roger Moore immer weitaus lässiger fand...


Ja, gut ist das nicht, sage ich auch nicht. War es damals nicht, und ist es heute nicht. Das Interview ist so ja schon eine Weile her, aber irgendwie hat man das wohl im nicht-englischsprachigen Kreisen bis jetzt nicht gekannt. Wurde aber auch m.W. nie groß thematisiert. Gut, damals gab es keine sozialen Medien, sonst hätte das hohe Wellen geschlagen.

Und Moore war lässiger, ja, aber MOONRAKER ist bspw. ein Riesen-Unfug. Und ich bin auch mit Moore als Bond aufgewachsen. Er galt auch als unkomplizierter im Umgang als Connery. Connery hat ja die Bond-Filme schon beinahe gehasst, darum hat er auch SAG NIEMALS NIE gemacht, da wollte er Cubby Broccoli eins auswischen. Über Cubby Broccoli sagte er mal: "Wenn Cubbys Hirn brennen würde, würde ich ihm nicht ins Ohr pinkeln, um das Feuer zu löschen." Als Broccoli ihn damit konfrontierte, sagte er: "Irrtum, Cubby, ich pisse Dir jederzeit gern in beide Ohren." Und als der andere Produzent Harry Saltzman eine nervlich bedingte halbseitige Gesichtslähmung hatte, sagte Connery: "Ich hoffe, er kriegt es auch auf der anderen Seite."
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Hasenrupfer
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Yep, das Interview ist ja wohl aus den späten 80er/ frühen 90ern, und bereits seit Äonen auf youtube... Hat scheinbar keine Sau interessiert.

Aber ich werd garantiert nicht mit dir über den besten Bond diskutieren, da hab ich eh keine Chance... :P

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Interview mit Sean Connery 2003 bei Michael Parkinson. Wer erkennt den aufstrebenden jungen Politiker, der auch dabei ist?

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Hasenrupfer hat geschrieben:Yep, das Interview ist ja wohl aus den späten 80er/ frühen 90ern, und bereits seit Äonen auf youtube... Hat scheinbar keine Sau interessiert.

Aber ich werd garantiert nicht mit dir über den besten Bond diskutieren, da hab ich eh keine Chance... :P


Schaun mer mal. Ich mag Daniel Craig als Bond sehr. Connery ist natürlich der legendäre erste Kino.Bond, ob die Serie mit einem anderen Darsteller auch so refolgreich gewesen wäre, und wir jetzt den 25. Bond-Film erwarten, kann man nicht sagen. Aber wie gesagt, er hat den Film-Bond quasi kreiert. Die ersten beiden Filme waren noch sehr stark an den Fleming-Romanen orientiert, weil da auch Fleming eifersüchtig darüber wachte, dass man "seinen" Bond auf der Leinwand sah. Viele Jahre war auch GOLDFINGER mein Lieblings-Bond, erst CASINO ROYALE hat den für mich getopt und ihn auf Platz 2 verwiesen. Also Connery und Craig knapp gleichauf. Als Nummer 3 rangiert bei mir Roger Moore, obwohl doch einige Moore-Bonds sehr albern sind, am schlimmsten hier MOONRAKER. Und in OCTOPUSSY und erst recht A VIEW TO A KILL war Sir Roger definitiv zu alt für die Rolle, und dass man das kompensieren wollte, indem man ihn mit Frauen in die Kiste steigen ließ die locker mindestens seine Töchter hätten sein können, machte das nicht besser. Dann kommt bei nmir eigentlich Timothy Dalton, der hatte die undankbare Aufgabe, nach den Klamauk-Bonds wieder etwas seriöser rüberzukommen, allerdings war das Timing schlecht, denn LICENCE TO KILL war halt der falsche Film zur falschen Zeit. In der Craig-Ära hätte das gepasst, wobei man wirklich sagen muss, dass der Film extrem brutal und hart ist. Pierce Brosnan wäre dann meine Nummer 5, ich mag Brosnan, aber er hatte nach GOLDENEYE etwas Pech mit den Drehbüchern, gerade DIE ANOTHER DAY war furchtbar. Ja, Bond muss nicht realistisch sein, das darf auch mal ein bisschen übertrieben sein, aber das unsichtbare Auto, die DNA-Threapie, die aus einem schmächtigen Nordkoreaner einen muskulösen, deutlich größeren Briten macht, ist auch over the top. Plus der schlimmste Bond-Song aller Zeiten, die Produzenten haben das wohl durchgewinkt, weil es Madonna war. Bleibt auf Platz 6 George Lazenby, wobei der Film an sich das Potenzial hatte, einer der besten Bond-Filme zu werden, wenn, ja wenn Lazenby ein gelernter Schauspieler gewesen wäre, der war Dressman und Autoverkäufer. Wobei da auch Diana Rigg ein bisschen was rausreißt als Tracy.
Und jetzt Du. ;) :bounce: :prost:
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Hömma, spräsch isch schinesisch, oda wat?!?


Ich dachte, das sei Kinyarwanda.

Hasenrupfer hat geschrieben:Also gut, weil's du bisch, but you ain't gonna like it... Dauert aber noch bissle.


Ja, im Alter braucht man da etwas länger, schon klar. :mrgreen: :bounce:
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de mappes
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Spamferkel
Ich fand Lazenby überhaupt nicht so schlecht; würde mir aber nie anmaßen, mit Rudi über James Bond zu streiten, da er deutlich mehr Wissen besitzt.
Ich hab lediglich viele der Filme gesehen.

aber zumindest gibt mir Wikipedia ein bisschen Recht :mrgreen:

Nach dem Weggang von Sean Connery aus der James-Bond-Serie suchte Produzent Albert R. Broccoli dringend einen neuen Darsteller für die Bond-Figur; er testete zahlreiche Schauspieler. Lazenby kaufte sich eine Rolex, ging zum selben Schneider wie Sean Connery und kaufte sich einen Anzug, in dem er sich für die Rolle bewerben wollte. Angeblich erstand er ein Modell, das für Connery angefertigt, von diesem aber nicht abgeholt wurde. Nachdem er sich auch noch die Haare im Stil von Connery hatte schneiden lassen, stellte er sich bei Harry Saltzman vor, worauf er in die engere Auswahl der Kandidaten kam. Bei Probeaufnahmen brach Lazenby versehentlich einem Stuntman die Nase. Dies beeindruckte Broccoli und gab den Ausschlag dafür, dass er Lazenby als neuen James Bond verpflichtete.[4]

Schon während der Dreharbeiten kam es zu leichten Spannungen, da sich Lazenby als Star des Films fühlte und dementsprechend behandelt werden wollte. Der Regisseur nahm sich jedoch wenig Zeit für ihn. Produzent Broccoli gab ihm schließlich deutlich zu verstehen, dass er erst ein Star wäre, wenn das Publikum ihn als solchen akzeptiert hätte.[5] Angeblich gab es einen Konflikt zwischen den Hauptdarstellern Diana Rigg und George Lazenby, was von den beiden abgestritten wurde.[3]

1969 erschien Im Geheimdienst Ihrer Majestät, der einzige Bond-Film mit Lazenby in der Rolle des Geheimagenten. Für seine Leistung erhielt er eine Golden-Globe-Nominierung als bester Nachwuchsdarsteller.[6]

Lazenby hielt die Figur des James Bond für nicht mehr zeitgemäß und sprach dies in Interviews offen aus. Er hatte sich längere Haare wachsen lassen und trug einen Vollbart. United Artists verlangte dagegen, dass er bei öffentlichen Auftritten wie James Bond aussah, und verweigerte ihm die Teilnahme an einer Reise durch die USA, um Werbung für den Film zu machen. Lazenby reiste daraufhin auf eigene Kosten in die Staaten, wurde allerdings von der Presse kaum beachtet.[5]

Während die Werbung für Man lebt nur zweimal noch ganz auf Sean Connery zugeschnitten war, konzentrierte man sich für Im Geheimdienst Ihrer Majestät auf die Figur des James Bond und vernachlässigte den Hauptdarsteller. Auf dem Filmplakat wurde sein Name nicht prominent herausgestellt; er schien hier quasi den Status eines Nebendarstellers zu haben. Im Nachhinein machten einige an der Produktion Beteiligte diesen Umstand mit dafür verantwortlich, dass George Lazenby vom Publikum weniger gut als Sean Connery angenommen wurde.[4]

Die Produktionsfirma Eon Productions Ltd. bot Lazenby einen Vertrag für fünf[7] (nach anderen Quellen sechs)[3] Filme an, den er aber nicht unterschrieb, da er Probleme bei der Klärung der Vertragsklauseln hatte.[7]

Ich mochte Dalton und Moore weniger, wenngleich Moore natürlich auch ein typisches Bond-Gesicht ist.
Letztlich ja auch ein wenig Geschmackssache gell.

Meine Lieblingsdarsteller sind Connery und Craig, wenngleich Brosnan jener Bond meiner Jugend/Kindheit war und ich diese Optik stets mit ihm gedanklich verband



Obwohl Im Geheimdienst Ihrer Majestät ein kommerzieller Erfolg war, so blieb er doch hinter den Einspielergebnissen der Vorgänger zurück.[8] Man entschied sich, den nächsten James-Bond-Film, James Bond 007 – Diamantenfieber mit einem neuen Hauptdarsteller, John Gavin, zu produzieren.[9] Schließlich wurde Sean Connery überredet, noch einmal die Rolle von James Bond zu spielen.
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Grasdaggl
Ja, das sich Lazenby die Rolle erblufft hat, ist bekannt. Er sagte wohl vor dem ersten Drehtag zu Regisseur Peter Hunnt: "Peter, wir haben ein Problem. Ich bin kein Schauspieler!" Hunt schaute ihn verblüfft an und meinte dann wohl: "Wie, Du bist kein Schauspieler? Du hast die beiden geizigsten, geldgierigsten und skrupellosesten Drecksäcken in der Filmindustrie erfolgreich vorgegaukelt, Du seist ein Schauspieler. Also BIST Du ein Schauspieler!"
Und Lazenby macht seine Sache ja wirklich nicht schlecht, nur in den Szenen, wo Bond Gefühle und Emotionen zeigen muss (das gab es in den Filmen davor nicht), schwächelt er etwas. Der Film an sich ist eigentlich ganz gut, und besser als der nächste Film "Diamantenfieber". Und von allen Bond-Darstellern kommt er von der Physiognomie her dem Fleming-Bond am nächsten. Weder Connery, noch Moore, Dalton oder Craig entspricht Flemings Beschreibung. Brosnan etwas.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Auswurf
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Grasdaggl
kaffee, butterbrezel und gemütlich die neuen folgen von dem mandalorianer und discovery reinziehen

achso, die sonne scheint und wird noch angemessen gewürdigt werden

VfB gwennd :vfb:
das ist doch keine Musik



Auswurf
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Grasdaggl
und dann noch vortäuschen, man könne die spoilerfunktion nicht richtig nutzen (falls das überhaupt geht ohne kurs)
- geniale finte

edit
oh, da war sie weg, die vorlage

mein erster sinnloser beitrag also :D
das ist doch keine Musik

Plan B
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Dein erster sinnloser Beitrag? Also ich weiss nicht wirklich. ;)

Ich hätte das Gespoilerte gerne stehen gelassen, aber nur mit funktionierender Spoilerfunktion.
Auswurf, lass mich nicht dumm sterben und erklär sie mir. 8)
Carpe diem.

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Grasdaggl
kann ich leider nicht
- ich glaub, irgendwelche sonderzeichen lassen die funktion abschmieren

es werden andere helfer Dir zur seite springen :cyclops:

was Du gerne in geheimtinte geschrieben hättest, fand ich aber eh nicht sonderlich spoilerisch
das ist doch keine Musik



Tamasi
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Allmachtsbachel
Nee, der Dreh war im Berliner Zoo und dann noch etwas in einer Kindergruppe in einem geschlossenen Raum, Streit um ein Spielzeug??? Ich muss wirklich selbst mal schauen. Aber man nimmt die Komparsen ja eh nie wahr, irgendwelche Gesichter im Hintergrund.

Aber es macht Spaß, gibt ja auch ein bisschen Geld und die ganze Ausstaffierung ist interessant, man kriegt manchmal einen winzigen Einblick in andere Zeiten...