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Goofy
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Grasdaggl
Ich glaub, für den Beitrag werd ich gesperrt :stumm:




@Plan B
In so einem Forum ist es ziemlich schwierig, den anderen Schreibern auf Dauer ihre Meinungen und Einstellungen zuordnen zu können. Kann ich auch kaum.

Wenn mich jemand bewusst verfolgen würde (tut wahrscheinlich niemand), dann würde derjenige mich, was rassistisches Denken angeht, für völlig unverdächtig halten.

Deshalb erlaube ich mir ab und zu, so ein Ding rauszuhauen.
Ist aber nicht ernst gemeint.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor


Iron
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Hasenrupfer hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:Die selben Amphetamine wie die damals beim Wunder von Bern. BIS JETZT FÜHLE ICH MICH RELATIV ENTSPANNT


V-I-T-A-M-I-N-E !

Now, repeat after me:


:shock:
Alter Beitrag ... aber es waren die tiefen Schraubstollen von Adi Dassler ... während der Gegner im tiefen Rasen mit niedrigen Nocken im tiefen Gelände...


Goofy
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Plan B hat immer noch seine exzellente Spürnase für Sarkasmus.

Naja, aber das so viele Leute mit anders klingenden Namen für europäische Länder kicken, ist das nicht eher ein Zeichen für Rassismus und Ausbeutung? Sklaverei will ich jetzt nicht sagen :arr:
Wir lassen die Leute hier kaum rein, aber die, die gut sind, schon. Aber die fehlen doch dann in Algerien. Wenn wir immer die Besten einbürgen, wie soll Kamerun jemals Weltmeister werden?

:arr:


Aber im Ernst, was ich früher, mit den “deutschen“ Namen tatsächlich etwas besser fand, ist, dass das eben eindeutig Deutsche waren, die sich mit Deutschland identifiziert haben.
Heute weiß man ja nicht mehr, warum die Leute für ein Land antreten.
Weil sie mit Deutschland, oder Frankreich ist ein gutes Beispiel, Weltmeister werden können, und mit dem anderen Land, das noch zur Auswahl stand, eben nicht?
Dass beim VfB nicht schwäbisch gesprochen wird und es in der Mannschaft keinerlei Bezug zu Stuttgart oder der Region gibt, das ist das eine. Bei Nationalmannschaften würde ich mir das aber schon wünschen.
Beim Fußball passt das aber zum Großteil schon, denke ich.

Das gibt es auch in weniger populären Sportarten, teils viel extremer. Auch andersrum, dass Sportler, die im eigenen Land keine Chance haben, sich kurzerhand in einem anderen Land einbürgern lassen, um für dieses Land anzutreten und für Wettkämpfe nominiert zu werden. Beliebt auch in Einzelsportarten.
Was soll das denn?

Beispiel Katar kann man jetzt bringen.

Aber, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Gesellschaft wandelt sich - und das ist auch gut so.

Grad zufällig entdeckt, über Shkodran Mustafi
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CoachingZone
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Deutsche Rodlerinnen sind auch ein beliebter "Exportartikel" ebenso wie russische Biathletinnen (die eher mehr denn weniger die südkoreanische Nationalmannschaft stellen) oder US-amerikanische Basketballer oder ukrainische Paarläuferinnen (okay, da war es nur eine, aber eine in dem speziellen Fall sehr erfolgreiche...).

Vielleicht sollte man dieses ganze Nationalgedöns einfach abschaffen. Aber wer weiß schon sicher, ob durch dieses sportliche Kräftemessen nicht sogar der Wunsch nach echten Kriegen etwas abgemildert wird, weil man dem patriotischen Überlegenheitsgefühl auf nichtkriegerische Weise Nahrung geben kann :?:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -



Frank N Furter
Was als Letztes, von der DDR übrig bleiben wird, nachdem das letzte Denkmal verschrottet wurde, ist der 400-Meter Weltrekord von Marita Koch (im Übrigen eine unglaublich angenehme Persönlichkeit!).

Bei dem wirklich sehr interessanten Interview mit Shkodran Mustafi, welches Goofy oben verlinkt hat, geht da mal bitte zu Minute 3:05. Da sagt er folgenden Satz:

"...für mich ist das halt einfach nur ein Stück Papier [der Ausweis eines Nationalstaates]... was zeigt wer Du bist, wo Du geboren bist..."

Ist das nicht krass kurios?

Goofy
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Grasdaggl
An dem Satz bin ich auch kurz hängen geblieben.

Aber wenn man so viel rum kommt, kann man sicherlich zu dieser Einstellung kommen.




Mesut sieht das auch so :arr: :arr:
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Iron
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CoachingZone hat geschrieben:Deutsche Rodlerinnen sind auch ein beliebter "Exportartikel" ebenso wie russische Biathletinnen (die eher mehr denn weniger die südkoreanische Nationalmannschaft stellen) oder US-amerikanische Basketballer oder ukrainische Paarläuferinnen (okay, da war es nur eine, aber eine in dem speziellen Fall sehr erfolgreiche...).


Im Eishockey fand sich auch immer ein deutscher Vorfahre.

Prinzipiell ist dagegen nichts einzuwenden, wenn sie (Savchenko) für den deutschen Verband startet. Sie bekömmt Förderung vom deutschen Verband, dann sollte sie auch für den starten.

CoachingZone hat geschrieben:Vielleicht sollte man dieses ganze Nationalgedöns einfach abschaffen. Aber wer weiß schon sicher, ob durch dieses sportliche Kräftemessen nicht sogar der Wunsch nach echten Kriegen etwas abgemildert wird, weil man dem patriotischen Überlegenheitsgefühl auf nichtkriegerische Weise Nahrung geben kann :?:

:roll:

Goofy
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Iron hat geschrieben:Prinzipiell ist dagegen nichts einzuwenden, wenn sie (Savchenko) für den deutschen Verband startet. Sie bekömmt Förderung vom deutschen Verband, dann sollte sie auch für den starten.

Um das bisschen Geld gehts doch nicht.

Aus wikipedia:
Nach der sportlichen Trennung von Stanislaw Morosow 2002 suchte Savchenko weltweit einen neuen Partner und fand ihn in Robin Szolkowy. Sie siedelte 2003 nach Deutschland über und trainierte dann in Chemnitz bei Ingo Steuer. Das Paar gewann auf Anhieb die Deutsche Meisterschaft 2004.

Hmm.


Über ihren Partner Bruno Massot findet man dort auch etwas.
2012 wurde Massot mit seiner damaligen Partnerin Darja Popowa französischer Meister. Er begann im April 2014 mit Aljona Savchenko zu trainieren und zog nach Chemnitz um.[1]

Am 28. September 2014 besiegelte Massot seinen Wechsel zur Deutschen Eislauf-Union.[2] Ab dem folgenden Monat trainierte er mit Savchenko in Oberstdorf unter Alexander König.[3] Die Freigabe erfolgte erst im November 2015 gegen eine Zahlung von 30.000 Euro an den französischen Eissportverband.[4]


hmmm hmmm
Zuletzt geändert von Goofy am 12. November 2020 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Iron
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Goofy hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:Prinzipiell ist dagegen nichts einzuwenden, wenn sie (Savchenko) für den deutschen Verband startet. Sie bekömmt Förderung vom deutschen Verband, dann sollte sie auch für den starten.

Um das bisschen Geld gehts doch nicht.

Aus wikipedia:
Nach der sportlichen Trennung von Stanislaw Morosow 2002 suchte Savchenko weltweit einen neuen Partner und fand ihn in Robin Szolkowy. Sie siedelte 2003 nach Deutschland über und trainierte dann in Chemnitz bei Ingo Steuer. Das Paar gewann auf Anhieb die Deutsche Meisterschaft 2004.

Hmm.


Wo genau trainierte sie denn? Um Trainingszeiten, optimale Trainingsbedingungen zu bekommen, Eishalle ist man eben auf eine Förderung des Verbandes angewiesen :!:

Goofy
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Grasdaggl
Und um diese optimalen Bedingungen zu bekommen, wurde sie dann Deutsche?

Habe oben noch was über ihren Partner ergänzt.
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Iron
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Willst du jetzt wissen warum sie die deutsche Staatsbürgerschaft "brauchte" oder ob man die braucht um Förderung von der deu zu bekommen?

Man kann das mit Massot sicher kritisch sehen, aber die Hintergründe warum das so war, kann man ja nachlesen.

de mappes
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Spamferkel
Hasenrupfer hat geschrieben:Ah stimmt, der Urukhai.

Versteh's trotzdem net, warum er den offensiv besten Linksverteidiger jahrelang auf ignore hatte...


Er musste erst aus Augsburg weg
Find ich gut :mrgreen:
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CoachingZone
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Goofy hat geschrieben:Und um diese optimalen Bedingungen zu bekommen, wurde sie dann Deutsche?

Habe oben noch was über ihren Partner ergänzt.


Nein, Savchenko wurde Deutsche, weil sie die beste Paarläuferin der Welt war und immer noch ist und deswegen auch unbedingt große Titel (Olympia, Weltmeisterschaft) gewinnen wollte, aber diese Titel halt nicht alleine gewinnen konnte.

Leider fand sich in der Ukraine kein Partner, der auch nur annähernd ihr Niveau hatte. Kann mich noch gut an ihre ersten Wettkämpfe mit ihrem ukrainischen Partner erinnern. Der lief so hölzern, da waren Plazierungen nach oben hin einfach begrenzt.

Seine zweite Partnerin (Tatiana Volosozhar, die optisch fast wie ein Double von Savchenko aussieht) hat übrigens auch die Seiten gewechselt. (Richtig: Sie wurde dann für Russland mit freundlicher Unterstützung von wem auch immer 2014 in Sotchi Olympiasiegerin mit Maxim Trankov, obwohl Savchenko/Szolkowy die Jahre zuvor die diversen Meisterschaften dominiert hatten...)

Also hatte Savchenko damals weltweit nach einem geeigneten Partner gescoutet und fand ihn in Robin Szolkowy und wurde deswegen Deutsche, weil sie auch in Deutschland (Chemnitz) unter einem deutschen Trainer (Ingo Steuer) trainierte. Und weil man bei den olympischen Wettkämpfen eben nur unter einer gemeinsamen Nationalität antreten darf.

Nach Szolkowys Karriereende gab es erneutes Casting, und dann einen ziemlich hässlichen Streit zwischen dem französischen und dem deutschen Verband, unter welcher Flagge das neu zusammengestellte, jetzt ukrainisch-deutsch-französische Paar starten dürfe. Deutschland hat sich mit dem Hinweis durchgesetzt, dass die höher dekorierte Eisläuferin mittlerweile schließlich Deutsche sei - und eine Abstandszahlung gezahlt. Trainiert wurde dann erneut wieder in Deutschland (diesmal Oberstdorf) unter Alexander König.

Beim ersten Wechsel kann man übrigens davon ausgehen, dass die Trainingsbedingungen in Deutschland wirklich deutlich besser als in der Ukraine waren :!: Ich habe mal vor langer Zeit einen Film über ukrainische Eisläufer nach der Unabhängigkeit der Ukraine gesehen. Das war wirklich bitter, wie armselig dort alles aussah - und das für damals sehr erfolgreiche Hochleistungssportler auf dem Eis (z.B. Petrenko, Bajul). Und man kann über Steuer sagen, was man will (Persönlichkeit, Stasi-Mitarbeit), aber er gilt nach wie vor als einer der besten, wenn nicht sogar der beste Paarlauf-Trainer weltweit.

Die Franzosen hätten hingegen ausgezeichnete Bedingungen bieten können, da Eislaufen dort deutlich renommierter und mittlerweile erfolgreicher als in Deutschland ist...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


de mappes
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Spamferkel
darkred hat geschrieben:Waren früher auch hoch im Kurs.
Die Turner und Leichtathleten von drüben.
So viel Power, alleine durch das bedingungslose Vertrauen in die Kraft des Sozialismus. :arr:

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Sind das alles Frauen? :shock:
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Goofy
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Savchenko wurde Deutsche, weil...
jaja, schon recht. Absolut verständlich, von ihr aus. Vielleicht hätte ich das in der Situation auch so gemacht.

Gut finden muss man es trotzdem nicht, dass die Situation so ist, dass Leute aus sportlichen Gründen eine Nationalität annehmen.
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Iron
Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:Die Franzosen hätten hingegen ausgezeichnete Bedingungen bieten können, da Eislaufen dort deutlich renommierter und mittlerweile erfolgreicher als in Deutschland ist...

Wobei Massot mit seiner alten Partnerin schon zuvor auch in Chemnitz mit Steuer trainierten.

Iron
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Goofy hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Savchenko wurde Deutsche, weil...
jaja, schon recht. Absolut verständlich, von ihr aus. Vielleicht hätte ich das in der Situation auch so gemacht.

Gut finden muss man es trotzdem nicht, dass die Situation so ist, dass Leute aus sportlichen Gründen eine Nationalität annehmen.


Regel 41 der Olympische Charta:

41 Nationality of competitors

1. Any competitor in the Olympic Games must be a national of the country of the NOC which is entering such competitor.

Kannst ja mal bei Bach nachfragen ob es nicht besser ist für den Verband zu starten, der am meisten bezahlt. Im Fußball wechselt man ja auch ständig die Trikots ... Hauptsache die Kohle stimmt.

Goofy
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Grasdaggl
@Iron
Manchmal fragt man sich bei dir schon: Willst du nicht an einer Diskussion teilnehmen?
Oder hast du in dem Moment, in dem du auf eine Aussage antwortest, den ganzen sonst noch geschriebenen Zusammenhang schon wieder vergessen?
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

darkred
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Halbdaggl
Iron hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Die Franzosen hätten hingegen ausgezeichnete Bedingungen bieten können, da Eislaufen dort deutlich renommierter und mittlerweile erfolgreicher als in Deutschland ist...

Wobei Massot mit seiner alten Partnerin schon zuvor auch in Chemnitz mit Steuer trainierten.


Deine Expertise im Paarlauf ist beeindruckend.

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