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de mappes
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killroy hat geschrieben:mappus, du bist süß
auffällig aber schon, dass gerade vom Spiegel viel Kritik und Aufmerksamkeit gegenüber dem "falschen" Schwedenweg erzeugt wird.

merkst du schon, oder?


ich mag dich ja auch, killi

wenn du dir die anderen Links, die du bereit gestellt hast, insbesondere jenen der Welt reinziehst, wirst du merken, dass a) leicht veränderte Themenkomplexe der schwedischen Corona-Politik erörtert werden und dass b) der Spiegel schon eher ins Gericht damit geht, also tendenziell verurteilend...und dies ziemlich seit Beginn.
Ist ja irgendwo auch OK, jedes Presseorgan hat seine (politischen) Tendenzen, Leserschaft und so weiter...aber wenn ich diesen Eindruck habe (der ja um Gottes Willen keinen Anspruch auf "Allwissenheit" hat), dann äußere ich das eben.
Springer zb schreibt deutlich wohlwollender über den Schwedenweg...gut dann ist halt, je nachdem, was man lieber möchte, dort alles falsch und bei Spon alles sauber... :roll:
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de mappes
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Goofy hat geschrieben:Jedenfalls steht nirgends, dass die Schweden ihre Schulen schließen.

Dann braucht man den Eindruck hier auch nicht erwecken. Wer so genau auf Beiträge anderer achtet und sie kritisiert, der sollte bei den eigenen schon sehr drauf achten, dass man da keine falschen Informationen rauslesen kann.



Zum Thema:
Mir würde es gefallen, wenn am Ende der schwedische Weg nicht viel schlechter wäre als andere Länder.
Sieht nicht so gut aus grade.


:prost:
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Frank N Furter hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:schweden - schulschließungen :shock:
frank: was ist da los? die schweden sind doch durch dachte ich?


killroy hat geschrieben:der sucht verzweifelt nach argumenten, weswegen die schweden trotz eventuell anstehender schulschließungen mit corona doch schon "durch" sind


Gut, sage ich eben nochmal was dazu.
Nee, ich suche nicht verzweifelt. Ich schaue mir die Zahlen an und sehe, dass in Schweden die Herdenimmunität erreicht ist.
Da wir das Dunkelfeld nicht kennen, ist die einzige Größe der wir a) halbwegs vertrauen können und welche b) auch halbwegs zwischen den Staaten vergleichbar ist, die Zahl der Toten, bzw. die Vergleichs-Kennzahl Tote pro 1 Millionen Einwohner. Wenn man diese Kennziffer zwischen Schweden und Deutschland miteinander vergleicht, erkennt man, wie krass der Unterschied ist. In Deutschland sind wir mit der Zahl der Toten fast wieder bei den Aprilwerten. In Schweden erreichte dieser Wert Anfang November am Hochpunkt gerade mal noch 1/4 des Wertes vom April. Und dass, obwohl Schweden seinen Einwohnern wesentlich mehr Selbstveranwortung zutraute und wesentlich weniger allgemeingültige Regeln aufbrummte. Herdenimmunität bedeutet nicht, dass niemand mehr erkrankt oder stirbt. Herdenimmunität bedeutet, dass es keine exponentielle Ausbreitung mehr gibt.

Trotzdem haben die Schweden den gleichen Fehler gemacht wie wir und nahezu alle anderen Länder auch: sie haben ihre Pflegeheime nicht wirklich sicher gemacht. In Deutschland wie in Schweden entfallen ca. 1/3 der Toten auf Pflegeeinrichtungen.

Bitte tritt jetzt nochmal gedanklich einen Schritt zurück. Hast Du Dich nie gefragt, warum die deutsche Presse überhaupt mit solcher Leidenschaft über Schweden berichtet? Hier mal die aktuellen Zahlen, nach Toten pro 1 Millionen Einwohner, Stand heute:

1. Belgien: 1294 ppM
5. Spanien: 899 ppM
8. UK : 783 ppM
9. Italien: 781 ppM
15. Frankreich 715 ppM
22. Tschechien 629 ppM
23. Schweden 626 ppM

Auf 100 Artikel über Schweden, kommt etwa ein Artikel über Belgien. Dabei ist Belgien doppelt so stark betroffen wie Schweden und dazu noch unser unmittelbarer Nachbar von dem Gefahr ausgeht. Eigentlich müssten unsere Medien darüber berichten, was nur in Belgien, Spanien oder Frankreich los ist. Die hatten alle einen sehr strikten Shutdown und trotzdem grassiert da Covid viel stärker als in Schweden mit seinen milden Einschränkungen.

Nein, unsere Medien haben sich mehrheitlich daran gemacht nun schon über 8 Monate lang vor allem vergleichend auf Schweden zu schauen und Schweden zu diskreditieren. Warum? Es ist so offensichtlich warum: gerade wegen der hier rumstreunenden Corona-Leugner sehen unsere Medien offensichtlich ihre staatstragende Aufgabe darin, andauernd und eindringlich vor dem schwedischen Irrweg zu warnen. Man befürchtet offensichtlich, dass wenn Schwedens Weg auch nur als plausible alternative beschrieben würde, man den Corona-Leugner in die Hände spielte, die alle Arten von Regeln und staatlichen Eingriffen ablehnen.

Das ist natürlich dumm von den Medien. Ihre Aufgabe liegt nicht darin staatstragend zu sein, sondern im besten Fall Hintergründe und Zusammenhänge aufzuklären. Für uns spielt es nahezu keine Rolle was Schweden macht. Für uns spielt es aber eine große Rolle zu verstehen und davon zu lernen, warum die Maßnahmen in Spanien, Italien, UK oder Frankreich einfach nicht greifen. Also die Frage zu stellen: was können wir besser machen.

Die Covid-Leugner erreicht ohnehin keine Zeitung dieser Welt mehr. In Schweden jedoch, wird es keine dritte Welle mehr geben, in diesem Sinne sind sie durch.


sehr guter Beitrag.
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Auswurf hat geschrieben:aha
warum?


warum du ihn scheisse findest...gehe ich mal darauf ein:
Es war nicht die Absicht, im Frühjahr mehr Leute sterben zu lassen. Die verantwortlichen in Schweden haben mehrmals erwähnt, dass sie Fehler beim Schutz der Alten und Vorerkrankten gemacht haben. (gabs das bei uns eigentlich mit Eingeständnissen? Spahn einmal erfrischend aber sonst eher nicht in Mode)
Allein die aus meinen Augen skandalöse Behauptung, Schutzmasken hätten keinen Effekt, weil man nicht genug im Land hatte...so schafft man Misstrauen im Nachgang.
Man hätte auch damals wie heute kreative Bedeckungen gefunden. Hat sich dafür schon jemand entschuldigt?

Ich finde jedenfalls, dass du dich zu sehr auf die Todeszahlen dort im Frühjahr stürzt...die sind natürlich sehr bedauerlich. Da wurden Fehler gemacht. Aber deswegen alles andere ablehnen?
Vielleicht nochmal dick hervor gehoben, was ich an Fränks Beitrag herausragend fand:

Das ist natürlich dumm von den Medien. Ihre Aufgabe liegt nicht darin staatstragend zu sein, sondern im besten Fall Hintergründe und Zusammenhänge aufzuklären. Für uns spielt es nahezu keine Rolle was Schweden macht. Für uns spielt es aber eine große Rolle zu verstehen und davon zu lernen, warum die Maßnahmen in Spanien, Italien, UK oder Frankreich einfach nicht greifen. Also die Frage zu stellen: was können wir besser machen.
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halensee hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:Zum anderen... tja... die App, die App, die App. Wenn man die nur ein bisschen differenzierter & verpflichtender machen würde, würde die einen Großteil der Nachverfolgung automatisch erledigen. Und noch dazu schneller und mithin viel "Infektionsverhindernder". Warum zur Hölle... ach so, ja, Datenschutz. Was uns sonst bei all unseren Internetdaddeleien völlig wurscht ist.

Die App soll ja ein paar Milliönchen gekostet haben. Ich habe sie 3-mal auf meinem Galaxy Note 4 installiert und nach jeweils ca. 14 Tagen wieder deinstalliert, da sie dann jedesmal ihren Dienst verweigerte und einen Konflikt mit einer Google-App reklamierte. Das stellt für mich technisch einen Offenbarungseid dar. Jetzt bin ich wieder ohne App unterwegs.

Wurde per Mail informiert, dass ich mit einem Covid-19-Positiven in Kontakt war und habe mich daraufhin beim Hausarzt testen lassen. Das Abrufen des positiven Testergebnisses beim Labor war perfekt und lag noch am selben Tag vor.

Was dann aber ablief war recht absurd. Meine Frau, ebenfalls am selben Termin positiv getestet, wurde vom Gesundheitsamt telefonisch kontaktiert und informiert. Danach erhielt sie 2 Mails, ihre Quarantäne wurde mit dem 10. des Monats festgelegt. In der Mail an sie, welche mich betraf wurde meine Quarantäne bis zum 13. festgelegt. Danach erhielt ich vom Gesundheitsamt per Mail die Info, dass meine Quarantäne bis zum 10. dauere. Ich wurde nicht telefonisch kontaktiert. Wir wurden zudem informiert, dass wir bzgl. der Quarantäne letztendlich von der Ortspolizeibehörder Bescheid bekommen würden.

Die Infos der Ortspolizeibehörde lagen per Zustellungsurkunde am 12. im Briefkasten. Zudem wurde vermerkt, dass wir explizit über das Ende der Quarantäne informiert würden. Da ich der Sache nicht getraut habe und eine Geld- oder Gefängnisstrafe vermeiden wollte, habe ich am 13. selbst angerufen und die Quarantäne wurde dann mündlich aufgehoben.

Aufgrund dieser Erfahrung kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Gesundheitsämter die Nachverfolgung nicht mehr im Griff haben und die Zahl 50 durchaus ihre Berechtigung hat.


und wie verlief die krankheit bei dir?
Wieder alles gut?
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Auswurf
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Grasdaggl
mappes
warum vergleichst Du nicht schweden mit norwegen oder
finnland?
Dann würdest Du nicht den von furter absichtlich begangenen fehler machen, sondern stattdessen äpfel mit äpfel vergleichen
das ist doch keine Musik

Plan B
Grasdaggl
Nachdem Halensee ein Update geliefert hat, liefere ich auch mal eins zur unserer Coronasitution:
Jüngere Tochter war zwei Wochen zuhause und war vielleicht einen Tag wirklich nicht fit.
Meine Frau zeigte zwei Tage später auch Symptome. Aber erst der zweite Tests war positiv, wahrscheinlich war der erste zu früh. Sie ist jetzt in der dritten Woche und immer noch nicht ganz fit, vor allem Schlappsein und Kopfweh.
Grosse Tochter hatte sicher auch Covid, hat sich aber nicht testen lassen, nachdem sie dieses Jahr schon zweimal beim Hausarzt war und sie sich testen lassen musste und es klar war, dass es sicher was anderes ist, da sie eh mit Ohrenschmerzen chronisch zu tun hat. Ist aber nach zwei Wochen auch och nicht ganz fit. Tägliche Schlafzeit 12 Stunden plus.
Ich selbst. Keine Ahnung, ob ich inzwischen immun bin. Ich hatte mal trockenen Husten, verstopfte Nase, aber ohne Inhalt.
Und wenn alle krank sind, dann wirds mit Isolation schwierig, auch wenn jeder eine eigenes Zimmer hat.

Sagte ich schon, dass ich die Schweizer App bei mir nicht installieren konnte, weil die App zunächst für Android programmiert wurde und für Iphones nur für das neueste OS? Bissle blöd, oder?
Sagte ich schon, dass meine Tochter erst 10 Tage nach dem Ausbruch vom Konti (Kontakttracingcenter) den Code erhalten hatte, um ihn in ihr Smartphone einzugeben. Bissle spät, gell?
Sagte ich schon, dass man die möglichen Kontaktpersonen zwar elektronisch in einem Formular melden kann, man dann aber eine Mail bekommt und die Kontaktpersonen dann noch in ein Excel eintragen muss und das dann wieder zurückschicken?
Bissle umständlich, nicht wahr?
Sagte ich schon, dass man ja eigentlich vom Konti krank geschrieben wird, dass aber die erste Bescheinigung für meine Frau sage und schreibe fast zwei Wochen gedauert hat, bis sie bei uns war?
Bissle langsam, klaro?
Sagte ich schon, dass man nicht direkt das Konti anufen kann, sondern nur umgekehrt und jedesmal jemand anders anruft, sie haben aber keine Fallzuordnungen zu Mitarbeitern?
Bissle unorganisiert, isn´t it?

Sagte ich schon, dass Frau und grosser Tochter langsam die Decke auf den Kopf fällt?
Ich kann ja von zuhause aus arbeiten.
Carpe diem.


muffinho
Wir schweifen langsam gewaltig vom Thema ab... was ist nun mit Lenny und seiner Corona MILF? Und was sagt Stifler dazu, der bald zu Lenny in die Klasse kommt? Darf er zu Lenny dann "Motherfucker" sagen?

Wo ist das Update?


Lenny
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Granadaseggl
Eher uninteressant im Moment. Ist mir heute aufgelauert, aber ich hab sie von weitem entdeckt und dann ist mir eingefallen, dass ich vergessen hatte, was zu kopieren.

muffinho
Aaaahhh, was für eine verpasste Chance.... 2 junge willige Menschen, ein Kopierer, am Ende finden Schüler Ausdrucke von allen möglichen Körperteilen auf dem Boden... vielleicht solltest Du mal was anderes anschauen als die Rosamunde Pilcher Filme im ZDF, damit Deine Fantasie etwas animiert wird :arr:

Cantona
...die sogenannten "Grünen" in Regierungsverantwortung:

https://m.tagesspiegel.de/berlin/ich-ha ... Y8o6FlJK2Y

 „Ich habe es satt“ Staatssekretär attackiert Senator Behrendt wegen Tierversuchskommission16.11.2020, 16:18 UhrHannes Heine

Berlins Koalition streitet über Tierversuche. Wissenschaftspolitiker Krach wirft Behrendt „ideologisches Wunschdenken“ zu Lasten der Forschung vor. Der Grüne kontert.


Auswurf
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Grasdaggl
nur ne mini gegenfrage Haber

Würdest Du ne wesentliche höhere infiziertenrate für akzeptabel halten, gäb's viel mehr intensivbetten?
das ist doch keine Musik

Goofy
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:...die sogenannten "Grünen" in Regierungsverantwortung:

https://m.tagesspiegel.de/berlin/ich-ha ... Y8o6FlJK2Y

 „Ich habe es satt“ Staatssekretär attackiert Senator Behrendt wegen Tierversuchskommission16.11.2020, 16:18 UhrHannes Heine

Berlins Koalition streitet über Tierversuche. Wissenschaftspolitiker Krach wirft Behrendt „ideologisches Wunschdenken“ zu Lasten der Forschung vor. Der Grüne kontert.


Hm. Beim Lesen des Artikels glaubt man echt, die Grünen hätten da gewaltig was blockiert und verbockt.

Nach der zweiten Hälfte weiß man nicht mehr, wer da wen blockiert.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Iron
Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:nur ne mini gegenfrage Haber

Würdest Du ne wesentliche höhere infiziertenrate für akzeptabel halten, gäb's viel mehr intensivbetten?


Je nach Zeitspanne könnte die mit mit der bisherigen Vorgehensweise sogar höher werden. Aktuell ist ja kein Ende absehbar, nur dass wir die Probleme weiter in die Zukunft verlagern und eventuell dann dennoch in die Aufstockung des Gesundheitssystem investieren müssen. Gut, aktuell hofft man auf die Impflösung.


Frank N Furter
Plan B hat geschrieben:Sagte ich schon, dass man nicht direkt das Konti anufen kann, sondern nur umgekehrt und jedesmal jemand anders anruft, sie haben aber keine Fallzuordnungen zu Mitarbeitern?
Bissle unorganisiert, isn´t it?


Das was für das Ansehen Deutschlands der Berliner Flughafen war, scheint nun für die Schweiz das Corona-Desaster zu werden. Dabei ist das eines der best finanzierten Gesundheitssystem der Welt. Aber die Schweizer sollen ja, nach allem was man hört und liest, auch ziemlich starke Disziplinprobleme beim Maskentragen haben...

Goofy
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Söder [...] hat nochmal daran erinnert, wieso die Zahl 50 so entscheidend ist. Also maximal 50 Neuinfektionen pro 100.000. Weil die Gesundheitsämter sonst mit der Nachverfolgung nicht hinterherkommen.

Wenn das wirklich der ausschlaggebende Punkt ist, dann... :roll:

Zum einen gibt es längst andere bewährte Nachverfolgungsstrategien: Statt Einzelnachverfolgung die gezielte Suche nach Superspreadern. Erfolgreich z.B. in Japan, auch empfohlen von Drosten - und deutlich weniger aufwändig.

Zum anderen... tja... die App, die App, die App. Wenn man die nur ein bisschen differenzierter & verpflichtender machen würde, würde die einen Großteil der Nachverfolgung automatisch erledigen. Und noch dazu schneller und mithin viel "Infektionsverhindernder". Warum zur Hölle... ach so, ja, Datenschutz. Was uns sonst bei all unseren Internetdaddeleien völlig wurscht ist.

Wir werden in den nächsten Monaten nie unter diese 50 kommen. Wie denn?!


Diesen Grund mit den Gesundheitsämtern hat man öfter gehört.

Warum können bei den Gesundheitsämtern nicht Leute eingestellt werden, die das machen?
Es machen ja eh die örtlichen Ordnungsämter (oder wer auch immer wo zuständig ist).
In einem Städtchen mit 50 000 Einwohnern ist es also maximal möglich, die Kontaktpersonen von 25 Infizierten zu informieren? Das sind fünf pro Arbeitstag!
Dafür braucht man doch keine lange Ausbildung. Stellen ausschreiben, da hätten sich schon geeignete Leute gefunden.
Die Tätigkeit ist auch geeignet aus dem Heimbüro.
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Frank N Furter
@Haber

Ich gebe Dir recht, dass die Politik halt leider mal wieder viel zu sehr mit Meinungsumfragen beschäftigt war, als die 8 Monate die sie hatten zu nutzen, um starke Pflöcke einzuhauen. Und dass die Maßnahmen kaum evidenzbasiert sind und die demokratische Legitimation der Maßnahmen auch ansonsten hätte besser sein können...

...aber eine Verfassungskrise hatten und haben wir nicht, das sehe ich dann offenbar tatsächlich wie Tiffi. Im Gegenteil, unsere Gerichte haben doch einen super Job gemacht. Muss man doch auch mal sagen. Sie haben viel von dem aktionistischen Marketinggehabe der Landesregierungen wieder eingefangen und ins Verhältnis zwischen "Kosten" und "Nutzen" gesetzt und korrigiert. Im Prinzip hätte man vermutlich die Krise gleich von unseren Gerichten managen lassen können.

Was mich wirklich ärgert ist, dass wir viele alte Menschen im Stich gelassen haben. Also die Menschen in den Heimen, die so schwach, krank, alt, dement waren, dass sie in unserer Obhut waren und sich darauf verlassen mussten, dass wir sie auch effektiv schützen, weil sie sich defintiv nicht mehr selbst schützen konnten. Darunter waren viele Menschen, die unserem Leben heute den Boden bereitet haben, die ein Land bewirtschaftet und an uns übergeben haben, in dem man hervorragend leben kann. Und wir lassen sie dann einfach im Stich. Das ist beschämend.