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Nilkheimer
Halbdaggl
@ Muffi, Redblues und Handhygiene/Desinfizieren:

Also DAS ist doch nun wirklich schon seit April durch: Schmierinfektionen spielen überhaupt keine Rolle, das ist alles Symbolpolitik und bei uns zum Glück nicht so ausgeprägt. Auf Gomera z.B. haben's teilweise täglich mit Hundertschaften den öffentlichen Raum komplett durchdesinfiziert

@ Lüftung/Filter: Doch, das wäre die Killerapplikation (gewesen :roll: ). Die Dinger sind seit Jahrzehnten (in OP-Sälen etc.) erprobt und können Viren zu 100% rausholen. Supersache. Aber.

Stattdessen: Maskenpflicht, wo doch jeder weiß, dass die gegen das eigentliche Problem in geschlossenen Räumen mit vielen Menschen, (kleine) Aerosole, ÜBERHAUPT nichts helfen. Dazu müssten es mind. FFP2 sein. Macht man nicht, zu wenig, zu teuer, zu unangenehm. Aber dafür, ehem: Maskenpflicht auf Parkplätzen, yeah. Besser war nur das EInzelparkbanksitzverbot einst im Mai März.

Und nochmal @Schulen dicht für 2-3 Wochen: Wo ist das verdammte Problem? Im Frühjahr waren es 4 Monate, das ließe sich doch hinkriegen.
Zuletzt geändert von Nilkheimer am 26. November 2020 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
Aber das macht doch nichts.

de mappes
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de mappes
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@nikl

Also DAS ist doch nun wirklich schon seit April durch: Schmierinfektionen spielen überhaupt keine Rolle, das ist alles Symbolpolitik und bei uns zum Glück nicht so ausgeprägt. Auf Gomera z.B. haben's teilweise täglich mit Hundertschaften den öffentlichen Raum komplett durchdesinfiziert


in Frankreich sogar ebenfalls in Straßbourg ect... :roll: :bleich:

Stattdessen: Maskenpflicht, wo doch jeder weiß, dass die gegen das eigentliche Problem in geschlossenen Räumen mit vielen Menschen, (kleine) Aerosole, ÜBERHAUPT nichts helfen. Dazu müssten es mind. FFP2 sein. Macht man nicht, zu wenig, zu teuer, zu unangenehm. Aber dafür, ehem: Maskenpflicht auf Parkplätzen, yeah. Besser war nur das EInzelparkbanksitzverbot einst im Mai März.


absolut richtig...die Kosten (glaube am Ende zahlt man damit aber drauf

Und nochmal @Schulen dicht für 2-3 Wochen: Wo ist das verdammte Problem? Im Frühjahr waren es 4 Monate, das ließe sich doch hinkriegen.


das ist Stuss...hast du ein schulpflichtiges Kind oder mehrere?
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Tamasi
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Allmachtsbachel
RedBlues hat geschrieben:Neuinfektionen am 25.11.

Deutschland, 18.600
Frankreich, 16.200
Italien 25.800
Spanien 15.100

Da muss man sich noch nicht mal die Mühe machen das auf die Einwohnerzahl umzurechnen um zu sehen, dass das in Deutschland wohl gar nicht so schlecht funktioniert.

Ja und nein.

Vorletzte Woche - bei rund 20.000 täglichen Neuinfektionen - hat das RKI betomt, dass unser Gesundheitssystem bei solchen Infektionszahlen auf Dauer überlastet ist. Gerade angesichts der oben genannten Vergleichsländer - die ja schon viel länger Neuinfektionen in diesen Dimensionen hatten -, habe ich mich gefragt, ob das RKI das nur sagt, um die Diszplin hochzuhalten - oder ob unser Gesundheitssystem wirklich an einigen (entscheidenden) Stellen so derart schwächelt.

Keine Ahnung.

Allerdings wird ja immer wieder betont, dass unsere Gesundheitsämter nur einen Inzidenzwert von max. 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner nachverfolgen können (7-Tages-Mittel).

Jetzt kann man über diesen Inzidenzwert streiten. Andere Länder wie Japan setzen den deutlich niedriger an und haben damit Erfolg. Aber oft auch unter komplett anderen Bedingungen. Auch mit einer ganz anderen Nachverfolgungsstrategie (Superspreader-Suche statt mühevoller Einzelverfolgung.) Aber das ist bei uns alles unrealistisch.

Bleiben wir also bei uns. Alles richtet sich auf diesen Wert... max. 50...!! Weil die Gesundheitsämter sonst nicht hinterher kommen. Wird der Wert überschritten, gibt's Haue - also Einschränkungen.

Und dann kommt sowas raus:

Erstmal vorab und zur Erinnerung: Viele Gesundheitsämter arbeiten noch mit Faxgeräten (bitte selbst googeln, wer nicht mehr weiß, was das ist). Jetzt soll sich das ändern:

Neben dem digitalen Meldesystem "Demis" des Robert-Koch-Instituts (RKI) solle auch "Sormas" bis Ende des Jahres flächendeckend von mindestens 90 Prozent der Gesundheitsämter eingesetzt werden. Denn mit dem vom Helmholtz-Institut für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig entwickelten "Surveillance Outbreak Response Management and Analysis System" - kurz: Sormas - lassen sich Kontaktpersonen und Kontaktketten digital nachverfolgen. Auch können sich Gesundheitsämter damit vernetzen und so gemeinsam Infektionsketten nachspüren.

Klasse, könnte man sagen, die finale Digitalisierung der Gesundheitsämter steht endlich bevor. Doch Gesundheitspolitiker und -manager reiben sich eher verwundert die Augen. Sie fragen: Wieso hat das so lange gedauert - und wieso kommt es ausgerechnet jetzt?

Denn Sormas steht schon seit Beginn der Pandemie zur Verfügung. Nach Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR hätte die flächendeckende Einführung bereits im März beginnen können.

Die Einführung wurde leuder verschleppt. Kurz gesagt: Keiner fühlte sich zuständig und ich vermute, keiner wollte Verantwortung übernehmen.

Spontaner Einschub: Ja, Gesundheits-Software. Aber was zur Hölle macht eigentlich das Ressort der Digitalisierungsbeauftragten Doro Bär? Die ist Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung. Wäre das mal nicht ein Spielfeld für ihr Team gewesen? Den anderen ein bisschen helfen? - Naja, ich vermute: Leider nicht zuständig. :lol:

Weiter mit der Realität:
Bis heute nutzen nur 76 der rund 400 deutschen Gesundheitsämter die Software, während das mit Geldern des Bundes geförderte Projekt in anderen Ländern begeistert aufgegriffen wurde.

So wird Sormas in Nigeria und Ghana schon seit 2017 eingesetzt und hat seither dabei geholfen, mehrere große Epidemien von Lassafieber über Meningitis bis Affenpocken zu bewältigen. Mit dem Beginn der Pandemie haben die dortigen Behörden auch die Corona-Infektionsketten gemanagt. Nepal und Fidschi setzten die Software ebenfalls schnell ein. Und auch in Frankreich und der Schweiz wird Sormas inzwischen in der überwiegenden Mehrheit der Regionen und Kantone genutzt.

"Sormas würde als Kontaktpersonenmanagementsystem die Arbeit der Gesundheitsämter ausgesprochen erleichtern", sagt Maria Klein-Schmeink, die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen.

Bei uns hingegen ist den ganzen Sommer über nichts in diese Richtung passiert.
Da es keine staatliche Koordinierung gab, suchten die Gesundheitsämter eben eigene digitale Lösungen. So sind viele lokale Anwendungen entstanden. Das erschwert nicht nur die Kommunikation mit dem RKI, sondern auch die zwischen verschiedenen Gesundheitsämtern. Dabei machen Kontakte nun einmal nicht an der Kreisgrenze halt. Wer in Bochum wohnt, hat womöglich gestern noch Freunde aus Dortmund und Essen getroffen.

Jetzt, immerhin, soll sich das ändern. Nur - wie bitte?! - ausgerechnet jetzt?!!!
Maria Klein-Schmeink sagt: "Jetzt sind die Gesundheitsämter alle vollkommen überlastet. Nun auch noch neue Systeme zu implementieren, ist ihnen kaum möglich.

Dazu passend:
Auch die Björn-Steiger-Stiftung hat dem Gesundheitsministerium im März/April eine Software-Lösung angeboten:
Das Tool der gemeinnützigen Stiftung, die sich in Gesundheitsfragen engagiert, erlaubt die Interaktion von Sormas mit potenziell Infizierten.

Die Stiftung hatte die Plattform eigens zum Management der Corona-Pandemie entwickeln lassen und wollte sie kostenlos zur Verfügung stellen. Sie scheiterte jedoch damit, einen Partner für einen Testlauf zu finden. Dabei hatte der Präsident des RKI, Lothar Wieler, laut einer NDR, WDR und SZ vorliegenden Mail am 23. März geschrieben: Er danke herzlich für die "eindrucksvolle Präsentation". "Nichts hätten wir lieber als dieses Tool."

Auch hier: Monatelang nix passiert.
Nun, acht Monate später, wird das Tool der Steiger-Stiftung doch in Sormas integriert - und damit womöglich bald sogar flächendeckend eingesetzt. Ein Sprecher der Steiger-Stiftung sagt: "Der Sommer wurde verschlafen, weil die Komponenten da waren, die Anbieter da waren, die Lösung vorgezeichnet war, aber keiner damals den Mut hatte, zu sagen: Okay, den Weg gehen wir. Schön, dass es jetzt anders ist."

Na, warten wir mal ab, ob es auch wirklich "anders" WIRD. Da wird sicher noch die ein oder andere Hürde auftauchen - und dann bleibt wieder alles stehen.

Nochmal kurze Zusammenfassung:
Nigeria, Ghana, Nepal, die Fidschi-Inseln - und andere - nutzen unsere Software für eine einfachere Nachverfolgung. Wir leider nicht.

Bei uns werden stattdessen Kinos und Restaurants in die Pleite geschickt, weil ab einem Inzidenzwert von 50 leider Schluss ist.

Schon klar, auch wenn die G-Ämter dank Digitalisierung bspw. einen Inzidenzwert von 100 schaffen würden, gäbe es Einschränkungen. Aber vielleicht in anderen Maßen. Darum geht's. Zumindest, so lange wir weiter diesen Schwurbelweg zwischen China ("alles dicht") und Trump ("alles laufen lassen") als Strategie ausgegeben haben.

(Sorry für die Polemik. Ach, was - :puke: )

Zitate aus:
https://www.sueddeutsche.de/politik/cor ... -1.5128139

killroy
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Und nochmal @Schulen dicht für 2-3 Wochen: Wo ist das verdammte Problem? Im Frühjahr waren es 4 Monate, das ließe sich doch hinkriegen.

das problem ist eine kleine schar zerfender eltern, die sich im frühjahr ausgiebig gehör verschafft hat ... wie schlimm das alles wäre mit den kindern zu hause .... und das waren nicht unbedingt diejenigen eltern, die wirklich keine ressourcen mehr zur verfügung haben .... und vor diesem erneuten aufschrei haben mittlerweile alle politiker*innen angst wie sau.
naja, jetzt hau ich schnell ab .... gleich werden sie über mich herfallen :mrgreen:
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

de mappes
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Vorletzte Woche - bei rund 20.000 täglichen Neuinfektionen - hat das RKI betomt, dass unser Gesundheitssystem bei solchen Infektionszahlen auf Dauer überlastet ist. Gerade angesichts der oben genannten Vergleichsländer - die ja schon viel länger Neuinfektionen in diesen Dimensionen hatten -, habe ich mich gefragt, ob das RKI das nur sagt, um die Diszplin hochzuhalten - oder ob unser Gesundheitssystem wirklich an einigen (entscheidenden) Stellen so derart schwächelt.

Keine Ahnung.


gute Frage
Die haben ewig schon hohe Zahlen; Frankreich und Italien, aber Szenen wie im Frühjahr, wo die sterbenden in den Fluren lagen, gab es nicht
wir mit dem angeblich (denke schon, dass es so ist) besseren Gesundheitssystem und weniger Zahlen mahnen und mahnen.
Ok wir haben auch Patienten aus Frankreich aufgenommen...also doch eher Mahnung?!

Nochmal kurze Zusammenfassung:
Nigeria, Ghana, Nepal, die Fidschi-Inseln - und andere - nutzen unsere Software für eine einfachere Nachverfolgung. Wir leider nicht.

Bei uns werden stattdessen Kinos und Restaurants in die Pleite geschickt, weil ab einem Inzidenzwert von 50 leider Schluss ist.

Schon klar, auch wenn die G-Ämter dank Digitalisierung bspw. einen Inzidenzwert von 100 schaffen würden, gäbe es Einschränkungen. Aber vielleicht in anderen Maßen. Darum geht's. Zumindest, so lange wir weiter diesen Schwurbelweg zwischen Chin


ich las allerdings davon, dass einige Länderchefs auf den Wert 200 pro 100.000 und 7 Tage wollen als Grenze.
Davon hab ich heute aber nichts mehr lesen können.
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de mappes
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killroy hat geschrieben:
Und nochmal @Schulen dicht für 2-3 Wochen: Wo ist das verdammte Problem? Im Frühjahr waren es 4 Monate, das ließe sich doch hinkriegen.

das problem ist eine kleine schar zerfender eltern, die sich im frühjahr ausgiebig gehör verschafft hat ... wie schlimm das alles wäre mit den kindern zu hause .... und das waren nicht unbedingt diejenigen eltern, die wirklich keine ressourcen mehr zur verfügung haben .... und vor diesem erneuten aufschrei haben mittlerweile alle politiker*innen angst wie sau.
naja, jetzt hau ich schnell ab .... gleich werden sie über mich herfallen :mrgreen:


ich finde diese Ansicht sehr arrogant und überheblich.
Mich betrifft es (noch) nicht, wenn Schulen geschlossen werden.
Aber es gibt halt auch Eltern, die in der Produktion oder sonstwo arbeiten und nicht zu hause aufm Sessel vorm laptop.
Denk bitte auch an die
Und halt an die Schüler, denen viel genommen wird (ich weiß das siehst du anders)
Und berücksichtige bitte die aktuellen Studien zum Thema Schulen/Kitas als Infektionstreiber

Danke :prost:
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Frank N Furter
de mappes hat geschrieben:ja eine richtig schwachsinnige Idee...wie kommt man darauf frage ich mich?
Die Kanzlerin, die das ja extrem voran trieb und ihre Unterstützer müssen doch Vorteile sprich wissenschaftliche Argumente dafür vorliegen haben...kennt die jemand?


Aus dem was man unterschiedlichen Medien entnehmen konnte, hatte ich zuletzt nicht mehr den Eindruck, dass sich die Politik in der Entscheidungsfindung noch wissenschaftlich beraten läßt. Drosten und Co scheinen jedenfalls nicht mehr anwesend, wenn die 16 Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin über Maßnahmen feilschen.

Tamasi
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Allmachtsbachel
RedBlues hat geschrieben:Aber was mich wundert ist, dass man zum Beispiel an Schulen nicht ganz ohne Bundes- und Landesregierung begonnen hat sich mit der Materie Luftfilterung ohne Öffnung von Fenstern zu schäftigen. Da gibt es zum Beispiel einen Filterhersteller aus Ludwigsburg der solche Geräte verkauft. Nicht dass das jetzt die Lösung ist, aber ich als Schüler wäre schon glücklich im Winter nicht neben einem offenen Fenster sitzen zu müssen.

Absolut. Es gibt ja inzwischen auch erste Studien - aber die belegen halt, dass Luftfilter "nicht so effizient wie Lüften" ist und schon passiert nix. Weil ja die große Gefahr besteht, dass man sich dann zu sehr auf die nicht-ganz-so-guten Filter verlässt und nicht mehr lüftet.

Solche "Wir machen das deshalb lieber nicht"-Ansagen gibt es m.W. auch von einigen Schulbehörden; zumindest von der Berliner Bildungssenatorin glaube ich, das mal gehört zu haben (kann ich aber auch verwechseln). Stattdessen haben wir dann bald lauter "normal" erkältete Kinder und alle sind in Panik, dass das nun Corona-Infektionen sind, die Ärzte und Labore werden überrannt und testen nicht mehr etc.pp.

Obwohl das ein Scheitern mit Ansage ist, ist es für die einzelnen Schulen nicht so einfach, sich über die Anweisungen hinwegzusetzen. Und ja, da läuft man im Zweifelsfall auch Gefahr, dass man am Ende von jemandem verklagt wird - nach dem Motto, "mein Kind hatte einen schweren Corona-Verlauf und womöglich hat es sich in der Schule angesteckt, weil die Schule Luftfilter eingesetzt hat anstatt zu lüften".

RedBlues, du hast natürlich absolut Recht - Meckern ist einfach, Ausreden finden auch. Machen ist schwer. Ich hatte Lüfter für den Klassenraum auch mal in meinem Umfeld thematisiert und hab beim ersten Gegenwind ("Ja, aber die Aerosole werden nicht gefiltert, sondern im Raum verteilt, oder?") und auch aufgrund eigener Resignation ("Das Ding wird eh gleich geklaut.") sofort aufgegeben.

Ein freies Chaos bringt auch keinem was, aber vielleicht wäre es sinnvoll, wenn die Schulbehörden die einzelnen Schulen ermuntern würden - oder ihnen zumindest offiziell grünes Licht geben würden -, selbst Lösung zu suchen. Das würde vielleicht nochmal ein paar Knoten lösen. (Nächste Ausrede meinerseits. :oops: )

killroy
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Aber es gibt halt auch Eltern, die in der Produktion oder sonstwo arbeiten und nicht zu hause aufm Sessel vorm laptop.

tja, jetzt hast du leider vergessen, dass "schulen zu" am ende bedeutet hat, dass eltern auf selbstantrag hin die kinder trotzdem in die schule bringen konnten. es war also keine komplette schließung, sondern die, bei denen es irgendwie möglich war, sollten zuhause bleiben. aber gegen dieses prinzip haben offensichtlich einige eltern aus prinzip etwas.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten



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Grasdaggl
Mein Arbeitszimmer ist zu klein.
Da darf ab sofort nur noch der Hund rein.
In der Küche bin ich eh der Chef,
wenn nicht gerade meine Frau kocht.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

muffinho
Mit killroy braucht man über dieses Thema nicht diskutieren, gleicher Scheiß wie im Frühling, aber

Nilkheimer hat geschrieben:Und nochmal @Schulen dicht für 2-3 Wochen: Wo ist das verdammte Problem? Im Frühjahr waren es 4 Monate, das ließe sich doch hinkriegen.


Kann ich Dir gerne erklären, jedenfalls von meiner Sicht:

Erstens ist es ein Betreuungsproblem. Wie jeder andere hier auch finde ich immer wieder mal während der Arbeit ein paar Minuten, um kurz hier was zu posten, im Büro hält man ja auch hier und da ein Schwätzchen. Allerdings habe ich wenig Zeit, meinem Großen nebenbei im Homeschooling auch noch Dinge zu erklären, weil der Unterricht, anders als in den Ferien, ja weitergeht, bedeutet Du bekommst am Abend per Mail neue Aufgaben und darfst dies am nächsten Tag mit Deinem Kurzen neben der Arbeit auch noch erledigen, und das sind eben keine 2 Blätter Lesen und Schreiben, sondern der Stoff, den die Kinder normalerweise in der Schule machen, also Stoff für Stunden. Daneben hast Du noch ein Kindergartenkind, dem langweilig ist und Dich irgendwann stresst weil er entweder den großen Bruder vom Lernen abhält oder bespasst werden will, denn, und jetzt kommt zweitens, ja alles andere auch zu hat, was Du machen kannst wenn Du in Ferien bist. Mal ins Hallenbad, zum Indoor Spielplatz, irgendwo hin um die Zwerge zu beschäftigen, alles zu, und andere Eltern reagieren auf einmal sehr sensibel und kommen nicht mehr zu Besuch, Corona hier und Corona da. Also hast Du 2-3 Wochen 2 Kinder daheim, den ersten darfst Du unterrichten, den zweiten beschäftigen, und das alles parallel zu Deiner Arbeit.
Und drittens ist dann der Punkt, an dem es um Verständnis geht. Ich habe Verständnis dass Bars und Sportclubs geschlossen werden, Konzerte, Sportveranstaltungen usw., eben Dinge die zu entsprechender Verbreitung nicht unerheblich beitragen, aber nochmal, Schulen und Kindergärten haben ein übles Hygieneprogramm, und man hört ja auch nicht von einer Ausbreitung in einer solchen Einrichtung, wenn es zu einer Schließung kommt dann hat sich ein Elternteil angesteckt, wo auch immer, aber es gab bisher keine Meldungen von massenhaft erkrankten Schülern einer Klasse, oder Lehrer. Daher sehe ich das Risiko als überschaubar an, und verbunden mit den o. g. Einschränkungen sehe ich hier kein Verständnis meinerseits, wenn man die Schulen dann auch schließt, wenn der prozentuelle Anteil gefahrenbezogen sehr gering ist.

Und wenn ich dann die arroganten Ausführungen von killroy noch lese, der die beschriebenen Einschränkungen und Probleme der Eltern als Realitätsschock bezeichnet, weil man auf einmal den ganzen Tag die Kinder daheim hat, dann... essen --> kotzen

killroy
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arrogant

hör gut zu süßer ... im gegensatz zu dir KENNE ICH genau solche typen, hab die leider (noch) in meinem freundeskreis. väter, die vermutlich das erste mal in ihrem leben damit konfrontiert worden sind, dass kinder anstrengend sind und man kreativ sein muss, wenn man gemeinsam mit seinen kindern eine gute zeit haben will.

und noch was: du IGNORIERST vermutlich ABSICHTLICH, dass die schulschließung am ende des lock-down so ausgesehen hat, dass quasi jede und jeder sein kind in die notbetreuung geben konnte. jetzt wird es von oben herab für alle diktiert, dass ALLE KINDER in die schule gehen müssen. was für ein elendiger schwachsinn, statt das man GEMEINSAM mit den eltern für eine entlastung dieser situation suchen würde

aber DU denkst vermutlich nur innerhalb deiner EIGENE vier wände
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Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


killroy
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Granadaseggl
https://www.zeit.de/gesellschaft/schule ... ionsschutz
LESEN
sehr interessant - zwei moderne schulen, die die situation aktiv angehen und sich gedanken machen, wie sie zu einer entlastung beitragen können - wen man sie den läßt bzw. ließe
und ein dinosaurier-schulleiter, der sich gar nicht vorstellen kann, dass individuelle lösungen möglich sien könnten.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Frank N Furter
Man müsste sich in den Schulen gar nichts einfallen lassen, wenn man sich darauf konzentriert hätte die Vulnerablen zu schützen. Wenn ich meinen Kollegen glauben darf, hatten wir in der Charité bis heute kein einziges Kind auf der Intensivstation.

RedBlues
Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Aber was mich wundert ist, dass man zum Beispiel an Schulen nicht ganz ohne Bundes- und Landesregierung begonnen hat sich mit der Materie Luftfilterung ohne Öffnung von Fenstern zu schäftigen. Da gibt es zum Beispiel einen Filterhersteller aus Ludwigsburg der solche Geräte verkauft. Nicht dass das jetzt die Lösung ist, aber ich als Schüler wäre schon glücklich im Winter nicht neben einem offenen Fenster sitzen zu müssen.

Absolut. Es gibt ja inzwischen auch erste Studien - aber die belegen halt, dass Luftfilter "nicht so effizient wie Lüften" ist und schon passiert nix. Weil ja die große Gefahr besteht, dass man sich dann zu sehr auf die nicht-ganz-so-guten Filter verlässt und nicht mehr lüftet.

RedBlues, du hast natürlich absolut Recht - Meckern ist einfach, Ausreden finden auch. Machen ist schwer. Ich hatte Lüfter für den Klassenraum auch mal in meinem Umfeld thematisiert und hab beim ersten Gegenwind ("Ja, aber die Aerosole werden nicht gefiltert, sondern im Raum verteilt, oder?") und auch aufgrund eigener Resignation ("Das Ding wird eh gleich geklaut.") sofort aufgegeben.



Ich arbeite bei einem Unternehmen das auch Luftfiltersysteme anbietet, wenn auch für einen anderen Zweck, aber die verwendeten Filter sind überall ungefähr die gleichen. Hepa H13 Filter, sind schon ziemlich gut wenn es um das herausfiltern von Viren geht.

ABER

und da ist der wache Verstand gefragt, wenn man Aerosole in der Luft hat und der Filter rechts in der Ecke steht, dann kann es schon sein, dass ein anderer Mensch das Aerosol einatmet bevor es beim Filter vorbeigekommen ist. 99% sicher lösen würde sich das Problem nur lassen, wenn man jeden Mensch in einen Luftschlauch setzen würde, aber das bekommt man so noch nicht mal in einem Flugzeug hin. Wobei da der Aufbau meines Wissens in die Richtung geht.

Du hast vollkommen Recht, wir haben leider die Mentalität, dass wenn es nicht 100% sicher ist, dann lassen wir es lieber ganz sein und bleiben bei der schlechteren Lösung.

Das ist aber auch kein Politik und Schulproblem, das zieht sich durch einen erheblichen Teil der Wirtschaft. So ticken wir eben. Leider.

Was mich am Ende so unheimlich nervt ist, dass wir im Jahr 2020 bis auf die Corona App die durch Datenschutz soweit kastriert worden ist, dass sie nicht mehr viel hilft, und FFP2 Masken, nichts anders machen als vor 100 Jahren bei der spanischen Grippe.

Wir haben uns häufig über die Amis lustig gemacht, aber im Prinzip warten wir auch nur darauf, dass der Impfstoff da ist, bis dahin versuchen wir halt weniger Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Innovativ ist das leider nicht gewesen.

Wobei ich auch sagen möchte, dass ich die Kontaktbeschränkungen gerne an Weihnachten gehabt hätte, allein schon um mir die Ausrede zu sparen bei der buckeligen Verwandtschaft nicht vorbeischauen zu müssen. :mrgreen:

Frank N Furter
RedBlues hat geschrieben:Was mich am Ende so unheimlich nervt ist, dass wir im Jahr 2020 bis auf die Corona App die durch Datenschutz soweit kastriert worden ist, dass sie nicht mehr viel hilft, und FFP2 Masken, nichts anders machen als vor 100 Jahren bei der spanischen Grippe.


Nee, das kann man so nicht stehen lassen, gerade im Hinblick auf die Lehren für kommende Pandemien.

1. Früher (vor 1953) wußten wir gar nicht, was ein Virus ist. Heute können wir seinen genetischen Code feststellen und Diagnostik entwickeln: RIESEN Unterschied! Der "Feind" ist sichtbar geworden.

2. Wir haben ein hochorganisiertes Gesundheitssystem, welches potentiell in der Lage ist jeden Ausbruch zu erkennen und einzudämmen (wenn die Politik den Gesundheitsämtern entsprechende Befugnisse gibt).

3. Wir haben eine hochmoderne Gerichtsmedizin, die für jede neue Pandemie innerhalb weniger Wochen bereits klare Aussagen über Todesursachen machen kann. Zu diesem Zweck verfügen sie über High-End-Molekularbiologie.

4. Wir haben extrem leistungsfähige Intensivstationen, welche selbst dann noch Menschen am Leben halten kann, wenn nahezu alle natürlichen Systeme versagen.

5. Wir haben weltweit eine Pharmaindustrie welche innerhalb von wenigen Monaten neue Therapeutika und Impfstoffe entwickeln kann.

Im Prinzip sind wir in der Auseinandersetzung mit Viren haushoch überlegen. Wir dürfen uns halt nicht deppert anstellen und unsere technische Überlegenheit zugunsten politischer Partial-Interessen opfern.

de mappes
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killroy hat geschrieben:
Aber es gibt halt auch Eltern, die in der Produktion oder sonstwo arbeiten und nicht zu hause aufm Sessel vorm laptop.

tja, jetzt hast du leider vergessen, dass "schulen zu" am ende bedeutet hat, dass eltern auf selbstantrag hin die kinder trotzdem in die schule bringen konnten. es war also keine komplette schließung, sondern die, bei denen es irgendwie möglich war, sollten zuhause bleiben. aber gegen dieses prinzip haben offensichtlich einige eltern aus prinzip etwas.


wenn es dieses System gab/gibt war es mir nicht bekannt
ich hörte damals nur was von Notbetreuung bei "systemrelevanten" Berufen.
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killroy hat geschrieben:
arrogant

hör gut zu süßer ... im gegensatz zu dir KENNE ICH genau solche typen, hab die leider (noch) in meinem freundeskreis. väter, die vermutlich das erste mal in ihrem leben damit konfrontiert worden sind, dass kinder anstrengend sind und man kreativ sein muss, wenn man gemeinsam mit seinen kindern eine gute zeit haben will.

und noch was: du IGNORIERST vermutlich ABSICHTLICH, dass die schulschließung am ende des lock-down so ausgesehen hat, dass quasi jede und jeder sein kind in die notbetreuung geben konnte. jetzt wird es von oben herab für alle diktiert, dass ALLE KINDER in die schule gehen müssen. was für ein elendiger schwachsinn, statt das man GEMEINSAM mit den eltern für eine entlastung dieser situation suchen würde

aber DU denkst vermutlich nur innerhalb deiner EIGENE vier wände


du musst die ruhe bewahren, sonst macht Diskutieren mit dir (wie muffi schrieb) wenig Sinn.

Möglicherweise lokal unterschiedlich gehandhabt; dass aber quasi jeder seine Kinder in eine Notbetreuung geben konnte habe ich so nicht erlebt.

Nochmals die Bitte: Nicht so viel Schaum vorm Mund/Gesicht, dann können wir vernünftig weiterreden
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de mappes
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muffinho hat geschrieben:Mit killroy braucht man über dieses Thema nicht diskutieren, gleicher Scheiß wie im Frühling, aber

Nilkheimer hat geschrieben:Und nochmal @Schulen dicht für 2-3 Wochen: Wo ist das verdammte Problem? Im Frühjahr waren es 4 Monate, das ließe sich doch hinkriegen.


Kann ich Dir gerne erklären, jedenfalls von meiner Sicht:

Erstens ist es ein Betreuungsproblem. Wie jeder andere hier auch finde ich immer wieder mal während der Arbeit ein paar Minuten, um kurz hier was zu posten, im Büro hält man ja auch hier und da ein Schwätzchen. Allerdings habe ich wenig Zeit, meinem Großen nebenbei im Homeschooling auch noch Dinge zu erklären, weil der Unterricht, anders als in den Ferien, ja weitergeht, bedeutet Du bekommst am Abend per Mail neue Aufgaben und darfst dies am nächsten Tag mit Deinem Kurzen neben der Arbeit auch noch erledigen, und das sind eben keine 2 Blätter Lesen und Schreiben, sondern der Stoff, den die Kinder normalerweise in der Schule machen, also Stoff für Stunden. Daneben hast Du noch ein Kindergartenkind, dem langweilig ist und Dich irgendwann stresst weil er entweder den großen Bruder vom Lernen abhält oder bespasst werden will, denn, und jetzt kommt zweitens, ja alles andere auch zu hat, was Du machen kannst wenn Du in Ferien bist. Mal ins Hallenbad, zum Indoor Spielplatz, irgendwo hin um die Zwerge zu beschäftigen, alles zu, und andere Eltern reagieren auf einmal sehr sensibel und kommen nicht mehr zu Besuch, Corona hier und Corona da. Also hast Du 2-3 Wochen 2 Kinder daheim, den ersten darfst Du unterrichten, den zweiten beschäftigen, und das alles parallel zu Deiner Arbeit.
Und drittens ist dann der Punkt, an dem es um Verständnis geht. Ich habe Verständnis dass Bars und Sportclubs geschlossen werden, Konzerte, Sportveranstaltungen usw., eben Dinge die zu entsprechender Verbreitung nicht unerheblich beitragen, aber nochmal, Schulen und Kindergärten haben ein übles Hygieneprogramm, und man hört ja auch nicht von einer Ausbreitung in einer solchen Einrichtung, wenn es zu einer Schließung kommt dann hat sich ein Elternteil angesteckt, wo auch immer, aber es gab bisher keine Meldungen von massenhaft erkrankten Schülern einer Klasse, oder Lehrer. Daher sehe ich das Risiko als überschaubar an, und verbunden mit den o. g. Einschränkungen sehe ich hier kein Verständnis meinerseits, wenn man die Schulen dann auch schließt, wenn der prozentuelle Anteil gefahrenbezogen sehr gering ist.

Und wenn ich dann die arroganten Ausführungen von killroy noch lese, der die beschriebenen Einschränkungen und Probleme der Eltern als Realitätsschock bezeichnet, weil man auf einmal den ganzen Tag die Kinder daheim hat, dann... essen --> kotzen


:prost: :prost:
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und da ist der wache Verstand gefragt, wenn man Aerosole in der Luft hat und der Filter rechts in der Ecke steht, dann kann es schon sein, dass ein anderer Mensch das Aerosol einatmet bevor es beim Filter vorbeigekommen ist. 99% sicher lösen würde sich das Problem nur lassen, wenn man jeden Mensch in einen Luftschlauch setzen würde, aber das bekommt man so noch nicht mal in einem Flugzeug hin. Wobei da der Aufbau meines Wissens in die Richtung geht.


Lösung:
H14 Filterdecke und turbulenzarme Strömung von oben nach unten; Abführung am Boden zu den Seiten weg und Rückführung.
Bisschen Teurer aber effizient :arr:
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