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muffinho
"dümmliches Gelaber" ist für Dich ein Kraftausdruck? Da fehlen mir echt die Worte, wenn ich gewusst hätte dass Du so zart besaitet bist, dann hätte ich meine Worte natürlich weiser gewählt, sagen wir

Aussagen mit intellektuell fragwürdigem Inhalt


Ist das nun besser? Noch schnell ein schönes Lied für Dich...


muffinho
Zum Thema Homeschooling generell: das mag in der Theorie eine tolle Sache sein, wenn folgende Faktoren erfüllt sind:

-ein neutraler Ort ohne generelle Ablenkung
-keine weitere Personen zu Hause, die den Schüler daheim ablenken können, etwa der kleine Bruder
-der Lehrer geht keiner anderen Tätigkeit nach, besonders zu benennen wäre hier eine Arbeit im Homeoffice
-der Lehrer hat Ahnung von den, was er unterrichten soll, was in der Grundschule oder manchen Fächern wie Englisch oder Geschichte noch geht, aber Mathe, Physik oder Chemie, dafür ist die eigene Schulzeit teilweise schon zu lange her

Kurzum, die besagten Voraussetzungen müssen gegeben sein, und da sind wir wieder beim Anfangspunkt, ich behaupte dass die wenigsten dies behaupten können.




thoreau
Granadaseggl
Frank N Furter hat geschrieben:Absolut! Ich argumentiere hier nur als (leidenschaftlicher) Laie. Ich habe nicht die geringste Ahnung, was gehen könnte und was nicht. Deshalb finde ich ja auch so spannend, wenn Lehrer mal was dazu sagen.

Also sehe ich das jetzt wenigstens von der Tendenz her richtig: Du siehst gar nicht so viele echt praktikable Alternativen zum klassischen Frontaluntericht? Der Lehrer steht vorne und sagt 20-30 Schülern was heute gelernt werden soll?


Ich weiß nicht ob die Frage noch aktuell oder interessant ist, aber mir ist gerade danach, etwas dazu zu schreiben :-)
Ich glaube es ist ziemlich wichtig zu sehen, dass die Alternative zum digitalen Fernunterricht kein klassischer Frontalunterricht wäre. Ich kann nur aus Gymnasialperspektive sprechen, in den anderen Schularten sind die Schwerpunkte teilweise nochmal anders gesetzt, bzw. die Klientelrealität (Euphemismus) gebietet das eben. Seit dem Bildungsplan von 2004 gab es einen ziemlichen Paradigmenwechsel (Schon die Bezeichnung). Man ist weg von der Formulierung "der Schüler weiß" hin zu "der Schüler kann". Das bedeutet natürlich nicht, dass man Fakten komplett ignoriert oder nicht mehr lernt, sondern dass der Kompetenzerwerb im Vordergrund steht, nicht der reine Wissenserwerb. Im neuesten Bildungsplan von 2016 wurde das beispielsweise durch die Leitperspektiven nochmal vertieft.
Um nicht zu sehr zu langweilen und zu versuchen schnell zum Thema zu kommen... Diese Kompetenzorientierung hat einen großen Einfluss auf den Ablauf des Unterrichts. Die Fremdsprachen beispielsweise stehen unter dem Primat der Kommunikationsfähigkeit. Es wird nach wie vor auf Grammatik und Rechtschreibung geachtet, insgesamt wird aber kriteriengestützt und ganzheitlich korrigiert und unterrichtet und das wichtigste ist, dass Kommunikation in der Zielsprache möglich ist. Dieser Kompetenzerwerb und damit der Unterricht ist äußert kommunikativ und basiert auf viel S-S-Interaktion. Viele Elemente dieses Unterrichts sind nur im Klassenzimmer möglich und fallen in digitalem Frontalunterricht weg - oder zumindest sehr spärlich aus.

Auch beispielsweise der Gemeinschaftskunde-/Politikunterricht ist absolut abhängig von Diskussionen/Kontroversen/Diskursen. Man lernt nicht auswendig wie der Gesetzgebungsprozess abläuft und betet das dann runter, sondern man schaut sich bestimmte Details an, überlegt an welchen Stellen Lobbyismus ansetzen kann, fragt sich wieso man sich für diesen Ablauf entschieden hat, usw. Genau das gleiche bei Wahlsystemen, etc. Über allem in diesem Fach steht das Kontroversitätsgebot. Diese Diskussionen und Interaktionen in der Klasse/im Kurs lassen sich digital kaum abbilden.

Reiner Frontalunterricht, wie er auch digital möglich ist, hat definitiv seine Daseinsberechtigung und seine Stärken. Insgesamt reicht er aber auf Dauer nicht aus, um den geforderten Kompetenzerwerb sicherzustellen.

Vieles davon müssen wir uns aber natürlich auch einreden, sonst könnte man uns auch durch eine youtube-Playlist ersetzen. Und da bezahlt sogar jemand für Werbung.


Frank N Furter
thoreau hat geschrieben:Ach. Es ging um Homeschooling. Nicht um Fernunterricht. Hüstel. LeseKOMPETENZ Dann einfach ignorieren. :oops:


Nee, nee, Du hast jetzt schon zwei starke Argumente gegen das Homeschooling gebracht, die absolut nachvollziehbar sind:
- der bessere, weil kommunikativere Spracherwerb in der Gruppe
- Allgemein Diskussionen in der Gruppe

Beides kann das Homeschooling wohl eher nicht in derselben Weise leisten.
Haber hatte noch berichtet, dass er Projektarbeit als gute Alternative zum Frontalunterricht sieht.

Das mit den you-tube-Tutorials hatte ich auch schon erwähnt. Ich hatte mir interessehalber auch schon ein paar angeschaut. Überwiegend für Mathematik. Da sind schon didaktisch wirklich herausragende Stücke dabei, an die ein Frontalunterichter im Mittelwert wohl kaum rankommen wird.

Beim Homeschooling - also außerhalb von Corona - darf man auch nicht vergessen, dass die Eltern dieser Kinder sicherlich nicht repräsentativ sind (Billie Elish ist ja auch so ein prominentes Beispiel, das immer für den Erfolg von Homeschooling zitiert wird).

Lenny
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Granadaseggl
Man kann unter Umständen auch Gruppenarbeit in gewisser Form per Homeschooling gestalten. Ich hab während des ersten Lockdowns immer in Dreiergruppen unterrichtet, in denen bestimmte Themen/Inhalte eher Gruppenarbeit als FU entsprachen. War aber sehr zeitaufwendig und keine Dauerlösung. .

killroy
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Granadaseggl
@lenny und thoreau
da hier ja zwei vom fach sind, und ich zwar auch mit kindern und jugendlichen ... aber eben unter anderen beruflichen vorzeichen:
jetzt mal angenommen, die politik hätte das entsprechend vorbereitet, moderiert, unterstützt ...
wäre es nicht möglich gewesen, ein "corona-schuljahr" einzuführen, um der ja offensichtlich - und das war doch abzusehen - auch im herbst und winter grassierenden pandemie von schulseite etwas entgegenzusetzen. mit ein paar parametern als möglichkeiten zur diskussion:

1. präsenzunterricht grundsätzlich für alle möglich
2. gleichzeitig dort wo es familiär geht eine teilverlagerung zum homeschooling
3. bei wissensvermittlung hybride formen nutzen
4. vorrang für den präsenzunterricht für bildungsschwache SuS, gewichtung im zweifel durch lehrpersonen
5. flexible klasseneinteilungen, individuelle stunden-/wochenpläne
6. gezielte elternansprache, dort wo elterliche lernunterstützung mehr notwendig ist (also klasse 1 bis ca. 7)
7. weniger prüfungsstress, leistungsmäßige anpassung an die sondersituation, insbesondere gute lösungen etablieren für wiederholungsjahre ohne den makel des sitzenbleibens
8. und am wichtigsten: mit der endgültigen hoheit bei der schule, also individuelle lösungen und angepasste systematiken ermöglichen

etc.

jajaja, ich weis schon, schule kaputtgespart, lehrer*innenmangel, gerade im grundschulbereich, etc.
also wie soll das alles gehen?

ich bin maßlos enttäuscht, dass es für die schule hier zu keinerlei kreativen und weiterführenden ansätzen gekommen ist und immer noch sehr verärgert über die situation im märz, april und mai, als durch massiven druck von außen den kultusverwaltungen und -ministerien gar nichts anderes übrig geblieben ist als "schule in präsenz um jeden preis".

ich
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Lenny
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Granadaseggl
@killroy

Alles sehr kreativ, Hut ab. Allerdings lieferst du die Gegenargumente gleich mit, die genau so auch stimmen. Personal- und Finanzmangel. Dazu kommt das von der Elternschaft anzunehmende, sehr laute Veto derjenigen, die ohnehin privilegiert sind. Denke aber, dass ein flächendeckendes Konzept nicht eben schnell ausgearbeitet werden kann. Dazu bedarf es kompetente Entscheidungsträger, die schon bei der Frage Gesamtschule/dreigliedriges Schulsystemjämmerlich versagen undan ihre Grenzen stoßen.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Vorhin bei Illner im ZDF:
Rangar Yogeshwar wie immer super. Der schaut über den (nationalen) Tellerrand und ich verdrehe wieder die Augen, dass bei uns so viel scheinbar nicht machbar ist.

Aber das ist ja bekannt. Neu und höchst amüsant war das Duell „Berliner Hausärztin gegen Helge Braun“. Hervorragend. 10-0 für die Hausärztin. Und schon wieder frage ich mich, warum so viel bei uns einfach... scheinbar nicht machbar ist.

Helge Braun ist eh mein persönlicher Steigbügel zur Politikverdrossenheit.

Jetzt noch bissle Lanz. U.a. mit Stephan Weil. Über den weiß ich im Detail wenig - was war nochmal Niedersachsen? -, aber der kommt im Großen und Ganzen recht gut rüber.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Jetzt wäre es natürlich klasse wenn junge Lehrer Projektarbeit und homeschooling miteinander verbinden. Was die Coronaregeln zulassen. Das Optimale wäre, dass sich die kids treffen und sich alles an Infos selbst zusammentragen, in Bibliotheken (falls sie offen haben), in öffentlichen Institutionen usw.

Nur kurz, weil‘s grad Spaß macht:

Sowas in Klein hatte mein damaliger 4.-Klässler-Sohn beim Frühjahrs-Homeschooling auch als Aufgabe bekommen: Treffen mit EINEM Mitschüler, zusammen rausgehen und eine Verkehrsstatistik erstellen. Das Ergebnis sollte man mindestens zwei anderen Mitschülern bei einer Videokonferenz präsentieren. Und all das nicht zum Spaß, sondern weil man die Ergebnisse der gesamten Klasse später Grundlage für eine Mathe-Thematik wurden.

War eine schöne Idee. Allerdings auch nur eine Ausnahme.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Weiter bei Lanz:
Kekulé sagt, dass es in den Schulen ganz klar kaum Infektionen gibt. Hygienemaßnahmen und dauerhaftes Maskentragen vorausgesetzt.

Geteilter Unterricht für ältere Schüler oder gar Schulschließungen soll / muss es nur geben, weil sich die Schüler nach Schulschluss treffen und da eben keine Masken etc. mehr tragen. Nur deshalb. Subbr!

Und auch Kekulé legt den Finger in die Wunde, in der bei Illner schon die Hausärztin gebohrt hat: Die Schnelltests... Die hätte es eigentlich ab März geben können... Es gibt sie bis heute nicht bzw. nur in viel, viel, viel zu geringem Ausmaß und zu wenig Zugang.

Zum Schluss war noch Ingmar Hoerr da. Der Gründer von CureVac. Er hat über den Impfstoff und das - von ihm entdeckte - RNA-Prinzip gesprochen. Spannend. Aber das ist auch ein ansteckender Typ. :-)

de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:Vorhin bei Illner im ZDF:
Rangar Yogeshwar wie immer super. Der schaut über den (nationalen) Tellerrand und ich verdrehe wieder die Augen, dass bei uns so viel scheinbar nicht machbar ist.

Aber das ist ja bekannt. Neu und höchst amüsant war das Duell „Berliner Hausärztin gegen Helge Braun“. Hervorragend. 10-0 für die Hausärztin. Und schon wieder frage ich mich, warum so viel bei uns einfach... scheinbar nicht machbar ist.

Helge Braun ist eh mein persönlicher Steigbügel zur Politikverdrossenheit.

Jetzt noch bissle Lanz. U.a. mit Stephan Weil. Über den weiß ich im Detail wenig - was war nochmal Niedersachsen? -, aber der kommt im Großen und Ganzen recht gut rüber.


und das schlimme ist: Dieser Helge Braun (passt optisch und vom Namen her stereotyp in die CDU) ist auch noch vom Fach :oops:
Die Verdrossenheit kann man, finde ich, noch eher nachvollziehen, wenn halt ein Bankkaufmann Gesundheitsminister ist oder eine von der leyen als Ärztin Verteidigungsministerin
Don't criticize what you can't understand

Iron
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Weiter bei Lanz:
Kekulé sagt, dass es in den Schulen ganz klar kaum Infektionen gibt. Hygienemaßnahmen und dauerhaftes Maskentragen vorausgesetzt.

Geteilter Unterricht für ältere Schüler oder gar Schulschließungen soll / muss es nur geben, weil sich die Schüler nach Schulschluss treffen und da eben keine Masken etc. mehr tragen. Nur deshalb. Subbr!


Klingt irgendwie nicht so logisch. Erstens können sich auch "kleinere" treffen, un zweitens kann man sich auch noch mit Maske infizieren. Es gibt nicht den 100% Schutz beim Maskentragen und es kann auch keiner erzählen, dass man die Maske mehre Stunden anhat, ohne sich mal im Gesicht irgendwo zu kratzen, fummeln etc. Essen und trinken müssen sie ja auch.

Tamasi hat geschrieben:Und auch Kekulé legt den Finger in die Wunde, in der bei Illner schon die Hausärztin gebohrt hat: Die Schnelltests... Die hätte es eigentlich ab März geben können... Es gibt sie bis heute nicht bzw. nur in viel, viel, viel zu geringem Ausmaß und zu wenig Zugang.


Man hätte schon längst großflächig das Infektionsgeschehen an Schulen testen können, dann wäre das auch keine Glaubensfrage mehr, sondern man hätte Fakten.

Frank N Furter
Haber hat geschrieben:
Frank, nimm Piaget, vergiss den Hüther! ;)


Ja, mach ich, versprochen. Word!
Aber meine eigentlichen Favoriten heißen eigentlich James Bowlby und Mary Ainsworth. ;)

RedBlues
Halbdaggl
Vielleicht könnte man ja mal die aktuelle Zeit dazu nutzen am gängigen Zeitgeist zu arbeiten und diesen wieder in einen anderen Zustand bringen?

Was ich von Schulen lesen, Thoreau und Lenny, ist jetzt nichts dass man so nicht auch auf andere Bereiche des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft übertragen könnte.

Knappe Ressourcen, seien es nun Arbeitskräfte oder Kapital, zieht sich doch in so gut wie in jedem Bereich unserer Arbeitens durch. Egal ob wir nun Lehrer sind, Beamte oder Angestellte in der freien Wirtschaft.

Das Beispiel wie man denn nun einen geordneten Unterricht in Pandemie-Zeiten abhalten kann, lässt sich auch ohne weiteres auf das Arbeitsleben übertragen. Wie ich erwähnt hatte, mein Arbeitgeber hätte freien Zugriff auf Filtrationsgeräte, trotzdem nutzt man diese in der aktuellen Situation nicht in den eigenen 4 Wänden. Weil das kostet ja Geld und bringt keine hundertprozentige Sicherheit. Wenn man denn dann wirklich was machen muss, dann doch lieber die Mitarbeiter ins Home Office schicken. Kostet weniger. Und wenn das gut läuft machen wir mit den eingeschlagenen Trend doch gleich weiter und reduzieren die Arbeitsplätze vor Ort, jetzt kann man das ja endlich als modern und besonders nachhaltig und umweltfreundlich verkaufen.

Entwicklung neuer Produkte? Ja bitte, möglichst revolutionär, aber bitte ohne Risiko. Wie hoch wird die Marge sein? Wie viel Umsatz generiert das neue Produkt? Bitte präzise! Hat noch keiner auf dem Markt? ok, dann lieber weniger revolutionär, dann doch besser nur ein neues Feature und ne neue Farbe. Es muss ja planbar sein. ...

Digitalisierung ist die Zukunft? Oh ja natürlich, damit lässt sich ungemein Kosten einsparen. Apropos Kosten, geht das auch günstiger, wir gehen ja ein Risiko ein, da muss die Digitalisierung nicht auch noch viel Geld kosten und am Ende funktioniert es evtl. gar nicht. Muss man da schulen, ok lasst uns eine günstige Online Schulung machen, am besten digitalisieren wir eine Powerpoint Präsentation und stellen am Ende 10 Fragen, dann kann keiner sagen er würde nicht wissen wie das geht und für was das ist. ...

Scheint mir nichts anderes an Schulen zu sein. Seit ich denken kann, soll unser Schulsystem besser werden, moderner. In den letzten 15 Jahren ist das Thema digitale Bildung immer mehr auf den Tisch gekommen. Dann diskutieren wird über Notebooks an Schulen, oder über iPads. Dann kommt eine Pandemie und man sagt, oje unsere Schulen sind noch ganz am Anfang der Digitalisierung, wie konnte das passieren?
Entweder hat die mediale Öffentlichkeit kein Interesse daran das Thema ernsthaft zu diskutieren, oder die Diskutanten haben keine Ahnung von der Materie.
Selbst wenn wir unsere Schulen vor 10 Jahren schon mit dem neuesten Scheiss aus dem Hause Apple ausgestattet hätten, wir wären bei einer Pandemie nicht sonderlich viel weiter gewesen, weil keiner je darüber nachgedacht hat, den Unterricht von der Schule in die Kinderzimmer zu verlagern. Warum auch? Geld wurde zwar irgendwo bereitgestellt, konnte aber nicht abgerufen werden, warum auch immer.
Dann wird die Schule darüberhinaus natürlich noch Spielball von Lobbyisten und Politikern. Hilft auch nicht.

Sodele, das ist jetzt irgendwie ein Rant am morgen geworden :mrgreen:

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Dem ist nichts hinzufügen bis auf dieses:

Das geringste Interesse, die Entwicklung zu diskutieren haben ihre Verursacher, ihre Lobbyisten und die Parteien, die ihnen nahe stehen.
Insofern bilden die Medien den Status nur ab, bis auf wenige.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Haber hat geschrieben:ein weiterer Punkt ist dass sich Schule wieder löst von ihrem Hang der BESPASSUNG und Konsumfreudigkeit. Es geht nicht nur darum was die kids gerne wollen. Und dass sie Lösungen abspickeln. Es geht schon auch um Reibung am Lehrer, am sich Aufrappeln, an Energie oder Widerstand. Schule ist zur sehr Bespassung geworden, Schüler "konsumieren" Arbeitsblätter. Die kids müssen sich an Lehrerpersönlichkeiten messen und reiben, nicht an der Maus.


Dein Statement hat meine volle Unterstützung. :prost:
Die Helikoptereltern machen sich die falschen Sorgen um ihre Kinder, sehr traurig.
Ich sehe bei meiner Tochter als Lehrerin und meinen Enkeln als Schüler, was im Unterricht möglich ist.
Aber es ist halt nicht die große Schulpolitik, sondern die Eigenmotivation von Lehrerpersönlichkeiten.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Monitor
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Granadaseggl
Tamasi hat geschrieben:Weiter bei Lanz:
.....
Zum Schluss war noch Ingmar Hoerr da. Der Gründer von CureVac. Er hat über den Impfstoff und das - von ihm entdeckte - RNA-Prinzip gesprochen. Spannend. Aber das ist auch ein ansteckender Typ. :-)


Den Beitrag von Ingmar Hoerr fand ich auch sehenswert.

Der Biologe und Gründer des biopharmazeutischen Unternehmen CureVac, Dr. Ingmar Hoerr, berichtet über seine zufällige Entdeckung einer neuen Methode Impfstoffe zu entwickeln und er-klärt, warum gerade dieser Weg revolutionär im Kampf gegen das Corona-Virus ‚SARS-CoV-2‘ sei.
Seine Entdeckung begann schon im Jahre 1999, als er zufällig auf die ‚RNA‘ als Impfboten gestoßen ist. Er spricht über seine langjährige Forschungsarbeit in diesem Gebiet, über die Hürden auf diesem Pfad und über seine finanziellen Partner, die ihm geholfen haben das Unternehmen CureVac zu gründen. Hier sagt er ganz klar: „Wenn Sie finanzielle Hilfe brauchen, dann gehen Sie einfach zu Leuten, die selber aus der Gründung von Unternehmen kommen.“ Viele bekannte Namen, wie die ‚Bill & Melinda Gates Foundation‘, haben ihm schon bei der Verwirklichung dieser neuen Impftechnik unterstützt, weshalb viele Unternehmen auf der Welt anhand dieser Technik an einem Impfstoff gegen das Corona-Virus arbeiten.




Schwäbisches Tagblatt - 4. August 2020

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Cur ... 66961.html

SÜDWESTPRESSE - 23. November 2020

https://www.swp.de/suedwesten/corona-im ... 22180.html

SZ - 16. Mär 2020

https://www.sueddeutsche.de/politik/pro ... -1.4846793


....Dabei liegt Hoerr selbst Personenkult fern. Er nutzt lieber Wörter wie "tolles Team", "wir" oder "gemeinsam".

....

Sein Interesse für medizinische Biologie entwickelte er in Indien. Mit Mitte zwanzig war Hoerr dorthin gereist, um Krankheitsbilder wie Lepra zu studieren. Er sammelte Blutproben im Süden des Landes, die er binnen 24 Stunden an ein Institut in Frankfurt schicken musste. Aber die staatlichen Fluggesellschaften durften kein Blut transportieren. "Ich habe mich richtig in die Aufgabe verbissen", erzählte Hoerr. Er fand eine Fluggesellschaft, marschierte einfach hinein ins Büro des Chefs. Hoerr sagt, in Indien habe er gelernt: "Wenn man etwas wirklich will, neue Wege geht, gründlich nachdenkt, dann schafft man alles. Das fühlte sich verdammt gut an. Ich bin süchtig nach diesem Gefühl."
I could write several novels about what I do not know.


Lenny
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Granadaseggl
In Greece auch. Da wird noch vielmehr als hier hinter der Regierung der Teufel in Person vermutet und auch Verschwörer scheinen es dort leichter zu haben. Die hat heute morgen angekündigt, dass es einen Gesundheitspass geben wird, in dem die Impfung nachgewiesen werden muss. Ohne diesen Nachweis kein Zutritt in Flugzeuge, Konzerte, Restaurants etcetc.

Flache9
Lenny hat geschrieben:In Greece auch. Da wird noch vielmehr als hier hinter der Regierung der Teufel in Person vermutet und auch Verschwörer scheinen es dort leichter zu haben. Die hat heute morgen angekündigt, dass es einen Gesundheitspass geben wird, in dem die Impfung nachgewiesen werden muss. Ohne diesen Nachweis kein Zutritt in Flugzeuge, Konzerte, Restaurants etcetc.


Seit wann darf die griechische Regierung alleine über etwas entscheiden ? Wahrscheinlich ein europäisches Pilotprojekt und die Griechen geben die Probanden ab.