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Monitor
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Granadaseggl
Kein Feelgood-Film, sehenswert, authentisch, bedrückend.

The Dark Horse - Das Talent des Genesis Potini (2014)

war am 3. 12. 2020 beim WDR zu sehen.

Die Geschichte des neuseeländischen Schnellschachspielers Genesis Potini, psychisch labil und genial.



Der Maori Genesis Potini, ein in die Jahre gekommener ehemaliger Schach-Champion, kämpft mit einer psychischen Krankheit. Nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie sucht er nach einem Neueinstieg in die Gesellschaft, einem neuen Lebensinhalt. Bald fasst er den Plan, benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Neuseeland das Schachspielen beizubringen. Sein ehrgeiziges Ziel ist es, eine Gruppe Jugendlicher in nur sechs Wochen auf die nationalen Schachmeisterschaften in Auckland vorzubereiten. google


https://www.zeit.de/kultur/film/2016-06 ... gle.com%2F

Schach mache Menschen nicht verrückt, vielmehr halte das Spiel Verrückte bei Verstand, hat der englische Schach-Champion William Hartston einmal gesagt. Der Satz würde eine gute Tagline zum Film Das Talent des Genesis Potini abgeben. Regisseur James Napier Robertson hat das Leben dieses neuseeländischen Speedschachstars verfilmt, der 2011 im Alter von 46 Jahren an einem Herzinfarkt starb.


Bild

https://de.chessbase.com/post/das-talen ... sis-potini

Potini, gespielt von Cliff Curtis, der für den Film 30 Kilo zunahm, lebt bei seinem Bruder Arikiri, und unterrichtet auch seinen Neffen, Arikiris Sohn Mana (James Rollesston) im Schach. Arikiri, Mitglied einer kriminellen Biker-Gang, hält allerdings nicht viel von dem Spiel und möchte seinen Sohn lieber zum "richtigen Mann" erziehen. Über diese Frage kommt es zum Konflikt zwischen den beiden Brüdern. Gegen den Widerstand seines Vaters versucht der sensible Mana, zusammen mit seinem Onkel seinen Traum von der Schachkarriere zu verwirklichen.

Der Film orientiert sich weitgehend, mit gewissen künstlerischen Freiheiten, am tatsächlichen Lebenslauf des früh verstorbenen Genesis Potini. Potini hatte keinerlei akademische Ausbildung, war aber auffallend intelligent und sprach drei Sprachen: Maori, Englisch und Chinesisch. Zusammen Noble Keelan gründete er im Jahr 2000 den "Gisborne Eastern Knights Chess Club". Die beiden kannten sich flüchtig aus der Jugend und waren im gleichen Viertel aufgewachsen, ohne aber viel miteinander zu tun zu haben. Keelan, so berichtet Desmond Rooplal in seinem Artikel, wollte mit dem groben und "irren" Potini auch nichts zu tun haben. 15 Jahre später tauchte Potini bei Keelan auf und fragte nach einem Schachpartner. Keelan und Potini spielten dann oft tagelang miteinander Schach, teilweise wirklich fast 24 Stunden am Stück, bevor sie dann ihren gemeinsamen Club gründeten. Besonders im Blitzschach und 1-Minuten-Schach entwickelte Potini besondere Fähigkeiten.
I could write several novels about what I do not know.

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Granadaseggl
Diese vierteilige Mini-Serie The Comey Rule (SKY) über James B. Comey interessiert mich, obwohl die beiden Darsteller von Trump und James Comey im Trailer auf mich (beim ersten Blick) komisch rüberkommen.

Comey, ein ehemaliger stellvertretender US-Justizminister und FBI-Direktor, Anwalt in New York u.w.
Er schloss ein postgraduales Studium der Rechtswissenschaft an der Law School der University of Chicago schloss mit dem Juris Doctor ab.

The Comey Rule - Trailer



Der frühere FBI Chef Comey über Trump - 2018



„The Comey Rule“ von Regisseur Billy Ray setzt 210 Minuten lang die wichtigsten Passagen aus Comeys Rechtfertigungsbuch „Größer als das Amt“ um. Comey erscheint als Mann, der das FBI völlig neutral halten will, aber ausmanövriert wird. Die Dialoge polemisieren nicht, sie legen die schwierigen Abwägungsprozesse von Ermittlern offen, die sich eigentlich jeden Gedanken daran verbieten müssen, welche publizistischen und politischen Folgen ihre Ermittlungen haben könnten.



https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 5567f.html

https://www.tagesspiegel.de/kultur/fbi- ... 93654.html
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Granadaseggl
halensee hat geschrieben:In dem Zusammenhang sehr zu empfehlen das Buch "Schachpsychologie" von Reinhard Munzert. Er geht dabei allerdings weniger auf Speedschach ein, behandelt aber das Thema Simultanschach sehr spannend.

Kann man auch lesen, wenn man nur rudimentäre Schachkenntnisse hat und einen die Denkstrukturen des Hirns ein wenig interessieren.


Danke für den Tipp.
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higgi
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Grasdaggl
Hab jetzt den dritten Anlauf genommen die neue Discovery Staffel anzuschauen. Es geht nicht
Diese Michael Pipi-in-den-Augen Burnham hätte in der Sternenflottenakademie niemals irgend einen Abschluss geschafft.

Gene Roddenberry würde sich im Grab umdrehen
von daher

Tifferette
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Grasdaggl
Im Gegenteil. Discovery ist von seinem humanistischen Ansatz und Menschenbild wohl am dichtesten dran an Star Trek, wie es Roddenberry ursprünglich skizziert hat. Muss man nicht mögen, und ich kann die Kritik (die ich so nicht teile) nachvollziehen. Es sollte aber schon richtig eingeordnet werden.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

higgi
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Grasdaggl
Star Trek war für mich immer ein Team von Wissenschaftler, welches sich vordergründig mit der Lösung von Problemen beschäftigt hat und dabei immer rational und logisch vorgegangen ist.
Das man sich nebenbei auch mit zwischenmenschlichem und zwischenaußerirdischem beschäftigen musste, liegt in der Natur der Sache und ließ sich nicht vermeiden.
Die Burnham hingegen ist ausschließlich damit beschäftigt, keinen Nervenzusammenbruch zu erleiden
von daher



Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=g6EuzGhIyRQ

The song from an abandoned 1950s musical which later became the basis for Monty Norman's James Bond Theme


Sure, but it was John Barry's arrangement and orchestration, which made the Bond Theme that succesful.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

de mappes
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Spamferkel
Geheimnisse des Totenwalds nun auch durch
Hat mir sehr gut gefallen; viele gute Schauspieler und schockierend nah an der Realität, welche ebenfalls schockierend ist.
Ich glaube man hatte es da mit einem der größten Serienmörder Deutschlands zu tun; nebst Schlamperei (ggfs. absichtlich, da V-Mann?!) der Behörden
ich glaube auch und hoffe, dass man mittlerweile dank modernster Forensik solche Serienmörder nicht mehr erleben werden
Don't criticize what you can't understand

jagdhuette
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Halbdaggl
Habe seit sicher knapp 4 Jahren mal wieder Tatort auf Empfehlung eines Freundes geschaut. Doppelfolge Doppelteam München und Dortmund. War wirklich richtig gut. Hat zwar keinen anhaltenden Appetit auf Tatort geweckt. Aber als Spielfilm in zwei Teilen sehr zu empfehlen.
Spannendes Thema, richtig gut erzählt. Nicht zu sehr von den Zipperlein der Kommissare dominiert. Hat Spaß gemacht. Findet man in der Mediathek.

https://www.daserste.de/unterhaltung/kr ... 1-100.html

Tamasi
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Allmachtsbachel
jagdhuette,
wie war die dritte Staffel von "Suburra"? Ich hab noch keine Zeit dafür gehabt... Die zweite fand ich schwächelnd, für die dritte erwarte ich also einen weiteren Abstieg... oder ein großartiges Comeback.

factotum
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Granadaseggl
higgi hat geschrieben:
Die Burnham hingegen ist ausschließlich damit beschäftigt, keinen Nervenzusammenbruch zu erleiden


Die Dame hat sich viele Jahre lang mit fiesen Untoten herumgeschlagen, das bleibt einem nicht einfach in den Klamotten hängen. Da könntest Du ruhig auch mal etwas konziliant sein.
The shit that used to work, won`t work now.

jagdhuette
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Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:jagdhuette,
wie war die dritte Staffel von "Suburra"? Ich hab noch keine Zeit dafür gehabt... Die zweite fand ich schwächelnd, für die dritte erwarte ich also einen weiteren Abstieg... oder ein großartiges Comeback.


Habe nach der zweiten Folge eine Pause eingelegt - mein erster Eindruck war - nur gucken, wenn nix besseres zu haben ist.


jagdhuette
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Halbdaggl
Kamst du durch den Tatort drauf? Thematisch nicht so weit weg davon.
Suburra profitiert nicht mal von der akuten Auslands (speziell Italien) Reise Sehnsucht, die man ja 2020 heftiger denn je verspürt. Das kann eigentlich nicht wirklich was taugen. Aber irgendwie wars auch das Gefühl, "Leute ihr ward doch eigentlich durch mit dem Thema oder?"


Auswurf
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:ich glaube auch und hoffe, dass man mittlerweile dank modernster Forensik solche Serienmörder nicht mehr erleben werden


des glaubsch au blos Du - glaub i

wenn Du von jemanden die dna nicht in der kartei hast, kannst Du auch nichts abgleichen
und wenn einer in hh wohnt aber stuttgart, thailand, oder dillingen mordet,
oder innerhalb von 10 tagen jeden tag jemanden abmurkst
und 1001 andere denkbare umstände PLUS für alle zeit der faktor menschlichen versagens, faulheit, dummheit, eitelkeiten etc

vielleicht schleicht er schon ums haus :P (oder sie sind zu weit)
das ist doch keine Musik


de mappes
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Spamferkel
Auswurf hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:ich glaube auch und hoffe, dass man mittlerweile dank modernster Forensik solche Serienmörder nicht mehr erleben werden


des glaubsch au blos Du - glaub i

wenn Du von jemanden die dna nicht in der kartei hast, kannst Du auch nichts abgleichen
und wenn einer in hh wohnt aber stuttgart, thailand, oder dillingen mordet,
oder innerhalb von 10 tagen jeden tag jemanden abmurkst
und 1001 andere denkbare umstände PLUS für alle zeit der faktor menschlichen versagens, faulheit, dummheit, eitelkeiten etc

vielleicht schleicht er schon ums haus :P (oder sie sind zu weit)


:mrgreen:
dann wird er aber alsbald geschnappt
Serien (mehr als 2) sind denke ich schon schwer hinzulegen
Gott sei dank...schreckt manchen vielleicht auch ab, ansonsten gut, wenn sie schnell aus dem Verkehr gezogen werden.
Sehe das nicht so negativ wie du
Don't criticize what you can't understand

Auswurf
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Grasdaggl
gans ohne mord wär ja langweilig.
- also ist meine haltung auch positiv
Drehbuchschreibende dürsten nach inspiration oder liefern selbst vorlagen :cyclops:
das ist doch keine Musik


darkred
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Halbdaggl
Tifferette hat geschrieben:Im Gegenteil. Discovery ist von seinem humanistischen Ansatz und Menschenbild wohl am dichtesten dran an Star Trek, wie es Roddenberry ursprünglich skizziert hat. Muss man nicht mögen, und ich kann die Kritik (die ich so nicht teile) nachvollziehen. Es sollte aber schon richtig eingeordnet werden.


Bin gerade inmitten von Staffel 2 und bin irgendwie hin- und her gerissen.
Von Staffel 1 habe ich mich gut unterhalten gefühlt, nun stelle ich Ermüdungserscheinungen fest.
Manche Charakter fangen dezent an zu nerven und die Plots menscheln mir bisweilen etwas zu sehr.

Bin gerade mit der Episode durch, wo der attraktive Saru, durch die Initialisierung eines übelst darwinistischen, von außen rein getragenen Zwang zur Selbstaufgabe, zu sterben droht. Ellenlange, tränenreiche und überaus pathetische Abschiedsszenen inklusive. Bis sich raus stellt, dass das ein Fehlalarm war und er nun gegen diesen Zwang ankämpfen muss. Im Namen seiner Spezie. Puh. Das war so der Punkt, wo ich - trotz der eigentlichen fetten CGI- angefangen habe daran zu zweifeln, die Staffel unbedingt zu Ende schauen zu müssen.

Auch diese Tilly, als Figur wohl ein Zugeständnis an den Zeitgeist ... hip, wirr, aber hoch taleniert ... geht mir zunehmend mehr auf die Nüsse. Michael Burnham geht bislang noch, obgleich ich @higgi insofern Recht geben möchte, als dass sie mir in Staffel 1, in der sie einfach tougher unterwegs war, besser gefallen hat.

Ich werde der Staffel noch eine Chance geben, aber wenn sich das Genervtsein von gewisssen Charakteren verfestigt, dann lass ich's besser.

Tiffi.
Lohnt sich's dran bleiben?

Auswurf
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Grasdaggl
dark
mir gings ähnlich wie Dir.. hab schon fast alles vergessen aus staffel 2.
Jetzt aktuell find ich's wieder ziemlich ok - als hintergrundrauschen für den feierabend.
Die rothaarige hat ne sehr nervige deutsche synchronstimme :cyclops:
Aber wenn zeitgleich mando online ist,
kackt es vergleichsweise voll dagegen ab (nix treck vs star wars, einfach wegen zeitgleich)

fazit
vielleicht besser als nix
das ist doch keine Musik

darkred
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Halbdaggl
Vom Mandalorianer fühle ich mich vergleichsweise auch besser unterhalten.
Kann man ja auch gut gegenüber stellen. Beides SciFi-Actionserien, die je Episode eine kleine Geschichte in der großen haben.

Scheint bei den Trekkies echt so zu sein, dass man da jetzt die Einzelcharaktere tiefer zeichnen will ... und dabei beim "Menschelfaktor" etwas überzeichnet.

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Noch was anderers.
Ich bin ja bekennender Verehrer des schwarzhumorigen und bisweilen skurrilen, skandinavischen Kinos. Und von Regisseur Anders Thomas Jensen im Speziellen. Wer den Film "Adams Äpfel" kennt, der weiß was ich meine. Oder vllt. noch ein Stück populärer "Dänische Delikatessen".

Wenn er und der dänische Top-Actor Mads Mikkelsen zusammenarbeiten, dann kommt meist Sehenswertes dabei rum. So nun auch bei "Riders of Justice" der in Bälde starten soll. Im Film geht es um den Soldaten Markus, der zu seiner jugendlichen Tochter Mathilde nach Hause zurückkehrt, weil seine Frau bei einem tragischen Zugunglück stirbt. Es scheint einfach Pech zu sein - aber es stellt sich heraus, dass es sich möglicherweise um ein sorgfältig orchestriertes Attentat handelte, dessen zufälliges Opfer seine Frau war....



Kanns kaum erwarten. :bounce: :D