19163 Beiträge



muffinho
higgi hat geschrieben:Sehe ich etwas anders. Vogt hat sich in meiner Wahrnehmung was das Herausgeben von Internas, bis zu Hitzls Brief, größtenteils an die Spielregeln gehalten.
Danach hatte er keine andere Wahl mehr. Jetzt strampelt er um sein „Leben“ und lanciert Dinge an die Presse, um irgendwie aus der Nummer raus zu kommen.

Aber was soll’s, Katz isch jetzt den Bom nuff


Wenn ich es richtig in Erinnerung habe bzw. die Presse sauber gearbeitet hat, dann war der "intern bleibt intern" Kommentar eine Reaktion auf die Veröffentlichungen des Briefs, daher hatte er zum Zeitpunkt schon lange Kenntnis von dem Brief, damit nichts mehr mit Wahlmöglichkeit.

Für mich haben beide ein Stück weit verschissen, Hitzlsperger wegen seinem Abrissbirnenbrief (wir sind hier nicht im segglforum) und Vogt wegen seinem Opportunismus und weil ich denke, dass an den Vorwürfen bzgl. Einscheidungsfreudigkeit und Einmischung in Sachen, die ihn eigentlich nichts angehen, doch etwas dran sein wird, alleine wegen dem Datenskandal treibt man den Klub nicht derart ins Chaos

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Für das Wesentliche reichts, nämlich: Wir müssen die Geschäftsordnung des AR besorgen...

Danke fürs Reinstellen.

Das mit der Geschäftsordnung halte ich für halb so wild. Dort können jedenfalls keine Sonderrechte gegenüber einem anderen Organ geregelt werdend, das gehört in die Satzung. Dort können nur organinterne Regeln (insb. Verfahrensregeln) aufgeführt werden. Das mit den zustimmungspflichtigen Geschäften (was nach Aktienrecht geregelt werden MUSS) geht über rein interne Regeln hinaus und wurde daher extra aufgeführt. Edit: Und das beim Vorstand.

Ich hatte es dann richtig in Erinnerung: Die Satzung sieht einen Vorstandsvorsitzenden gar nicht zwingend vor. Das ist eine reine Kann-Bestimmung.
Zuletzt geändert von Tifferette am 2. Januar 2021 14:10, insgesamt 1-mal geändert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Southern Comfort
Benutzeravatar
Grasdaggl
flux hat geschrieben:Ja, mach mal... :D :prost:

Besser wäre die Geschäftsordung des Vorstandes... die ihm der Aufsichtrat verpasst hat ($5.6)


Bild
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

RedBlues
Halbdaggl
Gibts des hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Ja, mach mal... :D :prost:

Besser wäre die Geschäftsordung des Vorstandes... die ihm der Aufsichtrat verpasst hat ($5.6)


Bild

Der investigative Segglpforumsheld bei der Arbeit :idea:
:prost:


hätte ich ihm gar nicht zugetraut, hatte mir da eher einen nassen Sack am Seil vorgestellt :mrgreen:

Southern Comfort
Benutzeravatar
Grasdaggl
Photoshop. Nichts ist unmöglich...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
publicenemy hat geschrieben:@CZ: Danke für das Reinstellen der tm-Beiträge. Eine interessante Analyse und aus meiner Sicht eines Nicht-Juristen auch eine kompetente.

Ja, das hat Hand und Fuß, das kann ich bestätigen. Es ist wohltuend, wenn sich jemand dafür die Zeit nimmt.

@Coaching Zone: sehr vielen Dank fürs Reinstellen.

In der Sache möchte ich zum Verhältnis AR/Vorstand noch etwas ergänzen. Natürlich ist es im Grundsatz so, dass der AR beaufsichtigt. Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht. Erstens muss der AR bei bestimmten GEschäften seine Zustimmung geben (welche das sind, muss die AG bestimmen - bei den Bauern sind es die bekannten "Transfers über 30 Mio"). Das AktG sieht da gewissermaßen eine Ja/Nein-Funktion vor. In der Praxis erfolgt bei diesen Dingen aber natürlich eine Abstimmung und der AR wird im Voraus mit einbezogen. Eine Pflicht zur Konsultation besteht aber selbst in diesem Bereich nicht.

Für unseren Fall wesentlich wichtiger sind aber die Kontrollrechte. Darauf stellt Vogt ja primär ab. Das AktG geht gedanklich davon aus, dass der AR regelmäßig tagt, vom Vorstand vorbereitete Dokumente und Bericht durchsieht und bespricht. Ggf. können auch Vorstände oder Mitarbeiter hinzugebeten werden. Es können Bücher eingesehen werden und so weiter, das steht alles in § 111 AktG. Und jetzt kommt's - diese Rechte stehen dem Aufsichtsrat als ganzem zu, nicht Einzelnen und auch nicht dem Vorsitzenden. Bereits das regelmäßige Nachfragen durch Vogt ist also eine Kompetenzüberschreitung. Und ich gehe davon aus, dass so was auch nicht durch GEschäftsordnung auf den Vorsitzenden übertragen werden kann.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tamasi
Benutzeravatar
Allmachtsbachel
Nicht Hitz greift nach der Macht – sondern Claus Vogt. So sehe ich das:

Der Datenskandal:
Das kann man NICHT mit „ich kauf‘ auch bei Amazon & Google weiß eh alles über mich“ vergleichen. Oder mit der Berliner Stadtverwaltung, die Bürgerdaten verkauft hat, um Geld einzunehmen. „Geld einnehmen“ kann man eher verzeihen – aber beim VfB ging es darum, die Mitglieder zu manipulieren. Übel.
Aber:
Lohnt es sich, deshalb den VfB zu zerstören? Denn darauf könnte es hinauslaufen, wenn Vogt unbedingt Köpfe rollen sehen will. Und wenn in dieser Folge - worst case - Sponsoren abspringen und vor allem Hitzlsperger und Mislintat. All das, was sich in letzter Zeit so gut entwickelt hat, wäre mehr als in Gefahr.

Warum macht Vogt das?
Um sein Versprechen an „die Kurve“ einzulösen? (Übrigens, da steht nur ein Bruchteil der von Vogt ständig zitierten 72.000 Mitglieder. Ich vermute, die Mehrheit der Mitglieder will NICHT, dass der VfB zerdeppert wird. Wäre ich noch Mitglied, für MICH würde Vogt nicht sprechen!) Weil er es aus idealistischen Gründen will?
Beides möglich – die spannende Frage ist aber:
Wer besetzt dann die Stellen, wenn die Köpfe gerollt sind? Wer füllt das Machtvakuum?
Leute aus „der alten Seilschaft“ wären verbrannt. Viel wahrscheinlicher wäre, dass der neue Saubermann seine Leute unterbringen würde.

Kommen wir also zu dem Vorwurf aus Hitzlspergers Brief:
„In den vergangenen Monaten hat sich ein Kreis um den Präsidenten gebildet, der seine Ziele in einer Art und Weise verfolgt, die unserem Club massiv schadet.“


Wer sind diese Leute um Vogt?
Im April 2020 ging durch die Presse, dass Vogt einen „Expertenrat“ installieren will.
Zum sechs- bis achtköpfigen Team sollen neben Ehrenpräsidenten Erwin Staudt auch die beiden Bundestagsabgeordneten Cem Özdemir (Grüne) und Christian von Stetten (CDU) sowie den Fußballmanager Edin Rahic (früher Bradford City FC) und Manfred Boschatzke, den Direktor Marke, Sponsoring und Marktmanagement der Allianz AG gehören. Weitere Experten stehen bereit.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... f286f.html

Laut Vogt soll dieses Gremium nur „eine Zweitmeinung“ sein, die man „mit einbeziehen“ kann. Die Gefahr für ein Kompetenzgerangel sehe er nicht.

Keine Ahnung, was aus dieser Idee konkret wurde – dass Özdemir den VfB tatsächlich berät, wäre mir neu. Ist halt ein großer Name, den man gern ins Spiel bringt, ähnlich bei Staudt. Das wären wohl auch Leute, die im Bedarfsfall ihre Meinung dazugeben, die sich aber nicht wirklich EINMISCHEN würden. Özdemir bspw. hätte sicher Besseres zu tun.

Aber:
Bei Edin Rahic dürfte das anders sein. Laut Twitter & Co. ist das ein langjähriger Freund von Vogt (seit kurzem womöglich auch bei Vogt angestellt?), der übrigens auch schon auf der Wahlkampftour 2019 an Vogts Seite war.

Wer ist Edin Rahic?
Ein ehrgeiziger Stuttgarter mit großen Ambitionen.

Auch fußballerisch. In den 2000er-Jahren hat Rahic bei den Kickers mitgemischt, die StZ lässt ihn 2016 darauf zurückblicken:
„In jener Zeit habe ich gemerkt, dass es mein Traum wäre, einen Fußballclub zu führen.“ Doch spürt er auch: „Du musst einer der Hauptverantwortlichen sein, um etwas bewegen zu können.“ Nach einem Jahr verlässt er die Kickers wieder und weiß: „Irgendwann kommt der Tag, an dem ich richtig ins Fußballbusiness einsteigen möchte.“

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... d5832.html

Dieser Tag kam. 2018 hat Rahic mit einem Partner den englischen Drittligisten Bradford City übernommen.
Im Dokumentarfilm "A Matter of Heart", der seinen Klub begleitete, erklärte Rahic seine Idee hinter dem Einstieg bei Bradford City. "Mir war klar, dass ich da operativ aktiv sein will, und die Geschäftsführung übernehmen."

"Mich hat es immer interessiert, was hinter dem Klub passiert und nicht auf dem Platz. Es muss ja Gründe geben, warum Spieler aufgestellt werden und andere nicht, warum Spieler gekauft werden."

https://www.sport1.de/internationaler-f ... -one-droht
Vielleicht auch interessant, dass er teilweise sehr auf die Fans setzte, wie es ja auch Vogts Strategie beim VfB war:
Rahic baut den Klub dennoch weiter um, versucht nun unter anderem mit einem neuen Mitgliedermodell die Fans stärker ins Boot zu bekommen.

Allerdings:
Letztlich ist er gescheitert und musste den Verein 2018 verlassen.
Sport1 hat geschrieben:Neben dem ausbleibenden sportlichen Erfolg sorgte Rahic' Einmischung in sportliche Belange für Aufregung.

Auch, dass viele um den Club nur anonym sprechen wollen, sagt viel über die giftige Stimmung an der Valley Parade.

Während der Bayer Rupp den Großteil des Gelds zur Verfügung stellte, ging es für den Stuttgarter Rahic um die Erfüllung seines Traums. Der 45-Jährige, der früher im Vorstand der Stuttgarter Kickers saß und als Scout unter Ralf Rangnick beim VfB Stuttgart arbeitete, wollte sich seit Längerem seinen eigenen Fußballclub holen. Er wollte diesen Verein dann auch selber gestalten, und zwar auf die deutsche Art.

"Rahic redet von einem sogenannten deutschen Modell, aber der Zyniker in mir sagt, dass das nur eine Nebelkerze ist," sagt John Dewhirst, der Autor mehrerer Bücher über die Bradforder Vereinsgeschichte ist. "Ich glaube, dass es eher schiefgelaufen ist, weil Rahic alles besser wissen will und seine persönliche Kontrolle über alles möchte."

https://www.zeit.de/sport/2018-10/bradf ... land-chaos

Weitere Details zum Scheitern kann man hier nachlesen:

The Road To Nowhere: How Edin Rahic Destroyed Bradford City

https://www.otbfootball.net/the-road-to ... ford-city/

In diesem Artikel wird Rahic – wie auch ähnlich an anderen Stellen – als „the overbearing dictator“ bei Bradford City bezeichnet. Und vielleicht noch treffender als:
Edin “I Know Football” Rahic


Wenn das wirklich ein enger Vertrauter & Berater von Claus Vogt ist, dann ist klar, warum es absolut nicht funktionieren kann.

Und mal ganz vom sportlichen Einmischen abgesehen:
Ich erinnere an die 700.000 Euro, die dieser PR-Schlitten angeblich für die Mitglieder-„Bearbeitung“ bekommen hat. Gutes Geld für ein bissle Facebook-Krawall & Co. Der VfB ist ein Traditionsverein, da kann man traditionell was abgreifen – lokalen Ruhm & Glanz oder auch hübsch-lukrative Aufträge. Je nach Bedarf, gerne auch beides zusammen.

Ich unterstelle Vogt gar nicht, dass er mit langer Hand eine „Übernahme“ des VfB geplant hat. Aber die Kugeln, die er ins Spiel gebracht hat, rollen in diese Richtung.
Zuletzt geändert von Tamasi am 2. Januar 2021 14:20, insgesamt 1-mal geändert.


muffinho
Für mich ist und bleibt die Schärfe unangebracht. Bis zur Wahl gibt es noch so viele Interviews oder direkte Duelle, da hätte man das ohne Probleme einschieben können, dazu noch lancierte Andeutungen über die Presse, eben wie beim Wahlkampf in den USA, wo jede Woche eine neue Insiderinfo über Trump bekannt wurde. Hier nun hat Hitzlsperger alles auf ein Mal verschossen, und die Geschichte um die angebliche Zahlungsunfähigkeit könnte sich, wenn es sich so darstellt wie aktuell bekannt, als Rohrkrepierer herausstellen, das hätte man geschickter (subtiler) anstellen können.

Verloren haben alle, außer Nice, solche Dinge sorgen für entsprechende Aktivität im Forum

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Das muss überhaupt kein Rohrkrepierer sein. Wenn da Absprachen gebrochen und/oder ins Blaue hinein entschieden wurde,dann ist das ein Pfund. Nur ist das den Kurvenschreihälsen nicht so eingängig.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

flux
§5.6 Der Aufsichtsrat hat dem Vorstand eine Geschäftsordung zu geben. Darin kann auch bestimmt werden, dass der Vorstand zu bestimmten Geschäften der Einwilligung oder Zustimmung des Aufsichtrats bedarf.


Also mich würde schon interessieren, was in dieser Geschäftsordung steht. Und was der Unterschied zwischen "Einwilligung" und "Zustimmung" ist.

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Was ganz anderes - hat eigentlich jemand einen Jahresabschluss des e.V. zur Hand? Mich würde interessieren, wie sich das mit den EUR 200.000 überhaupt in die Zahlen einfügt. Denn der Großteil des Umsatzes ist ja in die AG rübergewandert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

muffinho
Tifferette hat geschrieben:Das muss überhaupt kein Rohrkrepierer sein. Wenn da Absprachen gebrochen und/oder ins Blaue hinein entschieden wurde,dann ist das ein Pfund.


Dem gemeinen Fan ist das doch egal. Wenn Hitzlsperger behaupten kann, dass der Verein wegen Vogt fast insolvent gewesen wäre und die AG hätte ihn retten müssen, dann ist das für den Fan ein Skandal.

Wenn Vogt allerdings sagen kann, dass die Versicherung schon sicher den Großteil der Kosten zugesagt hat und die Überweisung sich halt ein paar Tage hingezogen hat, während man die erste Rechnung aber bezahlen musste und die AG hat die Summe halt kurz vorgestreckt in dem Wissen, dass sie das Geld zurückbekommt, dann ist das imho für den normalen Fan nicht mal ein Aufregerchen.

Aleksiander
Grasdaggl
Gibts des hat geschrieben::shock: :bleich:
ziemlich interessant und erklärt vielleicht :!: auch die Schärfe, die Hitzlsperger in die Sache gebracht hat.


Alleine bei der Vorstellung, ein Herr Rahic will Mislintat in seinen Job reinreden bringt mich zum :puke:
und leider keine Konfetti.

Für mich unvorstellbar, dass Vogt diesen Druck bis März aushalten will oder kann. Ich rechne eher mit
einer baldigen Beendigung der Posse. Materazzo hat sich in der PK sehr klug und geschickt aus dieser Ebene rausgehalten, aber es dürfte sicher sein, dass die Achse Hitz-Sven-Rino in einer Linie denkt und handelt.
Nichts muss, aber alles kann.

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
flux hat geschrieben:
§5.6 Der Aufsichtsrat hat dem Vorstand eine Geschäftsordung zu geben. Darin kann auch bestimmt werden, dass der Vorstand zu bestimmten Geschäften der Einwilligung oder Zustimmung des Aufsichtrats bedarf.


Also mich würde schon interessieren, was in dieser Geschäftsordung steht. Und was der Unterschied zwischen "Einwilligung" und "Zustimmung" ist.

Ist unsauber formuliert, da hat die Kanzlei nicht gut gearbeitet. Was die meinen, dass dass sowohl die vorherige (Einverständnis) oder die nachträgliche Zustimmung (Genehmigung) geregelt werden kann. Wobei mir nicht klar ist, wo nachträglich sinnvoll sein könnte.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tamasi
Benutzeravatar
Allmachtsbachel
muffinho & Gibt's des:
Ja, ich habe mich auch über die Schärfe in Hitz' Brief gewundert. Er hat Vogt ja über den VfB hinaus "vernichtet". Einem Unternehmer Führungslosigkeit u.ä. vorzuwerfen... Grenzwertig. Sehe ich wirklich auch kritisch.

Umso mehr die Frage: Warum greift er plötzlich zu solchen Mitteln?

Wie auch immer, in den verlinkten Artikeln wird auch geschrieben, dass Rahic seit seiner kurzen VfB-Zeit eine enge Verbindung zu Rangnick hat(te). In Bradford gab es Gerüchte, dass er eine Kooparation mit Red Bull anstrebt.

Vielleicht sollte "die Kurve" sich das mal anschauen. :lol:

Letztlich, das haben auch schon andere geschrieben:
Wer in Führungspositionen ist, hat oft das ein oder andere Dreckle am Stecken und eine häufig gewaschene Hand. Aber im Zweifelsfall sitzen lieber Porth & Co. am Ruder als... Jedenfalls graut es mir vor einem Sportdirektor Edin Rahic... - und einem Kommunikationschef Prechtl. :lol: :shock: :stumm:

megges
Schoofseggl
@Tamasi
Vielen Dank für Deine Recherche!

Ich kann mir nicht vorstellen, daß Hitz sich einzig wegen der Aufarbeitung des Datenskandals so aus dem Fenster lehnt. Der von Dir beschriebene Zusammenhang mit diesem dubiosen Typen in Vogts Dunstkreis taugt dazu viel eher. Insofern erscheint die Retourkutsche von Vogt, mit dem "einzigen Grund Verhinderung der Aufarbeitung", wie ein billiges Ablenkungsmanöver. Von der Presse ja dankbar angenommen. Ich kann nur hoffen, daß Hitz das noch klarstellt.
Wir sind hier nicht bei "Wünsch Dir was" sondern bei "So isses".

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
muffinho hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Das muss überhaupt kein Rohrkrepierer sein. Wenn da Absprachen gebrochen und/oder ins Blaue hinein entschieden wurde,dann ist das ein Pfund.


Dem gemeinen Fan ist das doch egal. Wenn Hitzlsperger behaupten kann, dass der Verein wegen Vogt fast insolvent gewesen wäre und die AG hätte ihn retten müssen, dann ist das für den Fan ein Skandal.

Wenn Vogt allerdings sagen kann, dass die Versicherung schon sicher den Großteil der Kosten zugesagt hat und die Überweisung sich halt ein paar Tage hingezogen hat, während man die erste Rechnung aber bezahlen musste und die AG hat die Summe halt kurz vorgestreckt in dem Wissen, dass sie das Geld zurückbekommt, dann ist das imho für den normalen Fan nicht mal ein Aufregerchen.

Ja mei, für einen Juristen ist es ein echter Skandal - denn der eV kann der AG nicht vorschreiben, das Geld vorzustrecken. Das hätte halt durch den AG-Vorstand entschieden werden müssen. Und das scheint (!) nicht der Fall gewesen zu sein. Das sind diese ominösen "gemeinsamen Entscheidungen", auf die rekurriert wird.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


flux
Tifferette hat geschrieben:Was ganz anderes - hat eigentlich jemand einen Jahresabschluss des e.V. zur Hand? Mich würde interessieren, wie sich das mit den EUR 200.000 überhaupt in die Zahlen einfügt. Denn der Großteil des Umsatzes ist ja in die AG rübergewandert.


Nope, aber es gibt Mitgliedsbeiträge von Pi mal Daumen 50,- x 70.000 Mitglieder = 3,5 Mio Euro...


flux
Tifferette hat geschrieben:Ist unsauber formuliert, da hat die Kanzlei nicht gut gearbeitet. Was die meinen, dass dass sowohl die vorherige (Einverständnis) oder die nachträgliche Zustimmung (Genehmigung) geregelt werden kann.


Danke, wieder was gelernt.

muffinho
Tamasi hat geschrieben:muffinho & Gibt's des:
Ja, ich habe mich auch über die Schärfe in Hitz' Brief gewundert. Er hat Vogt ja über den VfB hinaus "vernichtet". Einem Unternehmer Führungslosigkeit u.ä. vorzuwerfen... Grenzwertig. Sehe ich wirklich auch kritisch.

Umso mehr die Frage: Warum greift er plötzlich zu solchen Mitteln?

Wie auch immer, in den verlinkten Artikeln wird auch geschrieben, dass Rahic seit seiner kurzen VfB-Zeit eine enge Verbindung zu Rangnick hat(te). In Bradford gab es Gerüchte, dass er eine Kooparation mit Red Bull anstrebt.

Vielleicht sollte "die Kurve" sich das mal anschauen. :lol:

Letztlich, das haben auch schon andere geschrieben:
Wer in Führungspositionen ist, hat oft das ein oder andere Dreckle am Stecken und eine häufig gewaschene Hand. Aber im Zweifelsfall sitzen lieber Porth & Co. am Ruder als... Jedenfalls graut es mir vor einem Sportdirektor Edin Rahic... - und einem Kommunikationschef Prechtl. :lol: :shock: :stumm:


Dann ist Hitzlsperger ein schlechter Netzwerker, das konnte sogar Dietrich besser. Als Verantwortlicher hätte ich z. B. in alle wichtigen Foren einen Social Media Experten eingeschleust, der auch dort gezielt die Stimmung lenken und angebliche Enthüllungen posten kann. Vielleicht bist sogar Du selbst diese Person, die Geschichte mit Rahic hört sich in der Tat sehr beunruhigend an.

Was ich damit sagen will: Hitzlsperger hätte sich die Finger nicht schmutzig machen müssen, dafür haben gute Netzwerker ihr Netzwerk, sei es Leute mit Einfluss (Porth oder Jenner) oder Arbeiter, die Informationen lancieren und Stimmungen in sozialen Netzwerken versuchen zu lenken.