11189 Beiträge

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
darkred hat geschrieben:Bei uns wurden die Klassen in der ersten Welle schon geteilt.
Wechselweise Unterricht wöchentlich.

Aber killroy hat es ja gelesen... daher kann es nicht sein. Die Diskussion beenden bittschön!
Danke für ihre Kooperation.


:lol:

darkred hat geschrieben:Du musst dich da täuschen.
Bye bye.


:lol: :lol: :lol:
Don't criticize what you can't understand

Cantona
killroy hat geschrieben:@spielgerät
ach wo soll ich denn da anfangen. zunächst: du wirst dich wundern, denn so weit sind wir nicht voneinander entfernt. es geht aber um das wie.

Frau Allmendinger: Die steht ja auf der richtigen Seite, vlt ärgert es mich daher umso mehr, dass sie sich populistischer Formulierungen bemühen muss. Wieso macht sie das?
Wie ein Sturm hätten die Schulschließungen in der ersten Welle der Pandemie gewütet

oder bei ihrem anderen Thema:
Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung,... behauptete, dass Frauen in der Coronakrise »eine entsetzliche Retraditionalisierung« erleiden würden. Das Land verliere durch die Folgen der Virusbekämpfung »bestimmt drei Jahrzehnte« auf dem Weg zur Gleichberechtigung.

Nochmal: Was soll das? Wenn es ihr wirklich und ehrlich um die Sache geht muss sie versuchen die Menschen zu überzeugen und mitzunehmen. Das macht sie nicht, sie wiegelt auf mit derartigen Begrifflichkeiten. Was also ist ihre Agenda?

So, dass selbstverständlich Kinder und Jugendliche aus bereits belasteten Familien, bildungsschwachen und sozial abgehänbgten Familien am meisten unter dieser Pandemie leiden ist klar. Da brauchen wir uns nicht zu streiten. Die leiden schon in wirtschaftlich positiven Zeiten (dazu später noch mehr) und klar potenziert sich das bei denen. Nur, wo sind denn die Aussagen und Forderungen danach, dass Schule und Kita zuvorderst dieser Zielgruppe zur Verfügung gestellt werden soll? DA würde ich sofort unterschreiben, und sie sind dann im Laufe der zeit auch vereinzelt aufgetaucht. DAS wäre für mich eine Forderung, bei der Frau Allmendinger auch mal schärfere Worte verwenden dürfte: Wir brauchen Infektionsschutz ... ok, reduzieren wir die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in der Präsenzsituation. Wer darf dann bevorzugt kommen? Die, die es wirklich nötig haben. Wer entscheidet das? Die Lehrer_innen und Erzieher_innen in Abstimmung mit sozialen Diensten wie ASD, SPFH, dem Jugendamt, etc. Red Blues hat doch recht, für viele wäre ein Bummeljahr mit anschließendem Wiederholen überhaupt nicht schlimm. Das hatten wir Jungs früher alle .... und Bummeljahr war jetzt natürlich nicht ernstgemeint ... ein Jahr, in dem man außerhalb der schulischen Bildung massiv lernen kann, gesellschaftliches Leben, Zusammenhänge, Einsatz für Schwächere, etc. DA wäre ich dabei, Frau Allmendinger begründet einen Initiative zugunsten der armen, schwachen und vernachlässigten Kinder in diesem reichen Land. Das Schuljahr 2020/2021 steht zuvorderst im Zeichen, dass diese nicht weiter abgehängt werden dürfen und alle Systeme werden danach ausgerichtet. Dann müssten die jetzt auch nicht frieren, weil sie weiterhin ohne Frühstück und gescheite Jacke in auf 13 Grad heruntergelüftete Klassenzimmer kommen müssen. Weil nämlich die Schule für sie und die Notbetreuung reserviert bleibt und die, bei denen es zuhause gut geht, zuhause lernen können. Aber wir haben ja die heilige Präsenzpflicht für alle.

Und ich bin eben auch deswegen so angepisst, weil ich mich Zeit meines Berufslebens mit ein paar Jahren Ausnahme mit diesen Kindern und Jugendlichen beschäftige. Ich habe so viel über soziale Ungleichheit gelesen, dazu gearbeitet, argumentiert, diskutiert. Und ja, in Fachkreisen (und deswegen bin ich ja dem Grundsatz nach auch bei Frau Allmendinger) ist das Thema bekannt und wird besprochen ... aber gesellschaftlich hat das doch null Relevanz. Ich rede nicht von dir oder anderen hier aus diesem Forum, sondern allgemein. Wie werden denn die alljährlich wiederkehrenden Studien zur Kinderarmut in Deutschland aufgenommen und diskutiert? Ich sag es dir: Gar nicht. Das ist meistens einen SPON-Artikel wert, der nach einem halben Tag nach unten durchgereicht wird. Und da finde ich es eben verlogen, wenn auf einmal das so ein großes und wichtiges Thema wird. Das es ja ist, aber es wird eben überhaupt nicht in die Richtung diskutiert, wie können wir dieser Gruppe besonders helfen .... sondern diese Kinder und Jugendlichen sind (das jetzt eine zugespitzte Meinung) Argumentationsfutter. Und das macht mich besonders ärgerlich.

Noch was zur Resilienz: Hast du schon Texte zur Resilienzforschung gelesen? Es ist ja alles richtig, was in den vielen kurzen Texten, die du da verlinkt hast, steht. Es ist aber auch richtig, was man insbesondere auch in zusammenfassenden Artikeln zu lesen bekommen hat, dass Kinder und Jugendliche dem Grunde nach in der Summe ganz gut durch diese Pandemie kommen. Das die nicht Juchhu schreien, klar, aber wer macht das schon? Das die ihre Freunde vermissen, klar. Mach ich auch. Das die in Teilen denken, es wird nicht mehr wie vor der Pandemie sein, richtig. Wird vielleicht so sein. Für die meisten wird diese Zeit eine wahrnehmbare und auch langfristig wahrnehmbare Zeit in ihrem Leben sein und Spuren hinterlassen. Das werden wir nicht ändern können. Ich verweher mich gegen überdramatisierende Beschreibungen in jegliche Richtungen. Die ganze Gesellschaft leidet. Die Dinge gegeneinander auszuspielen halte ich für falsch ... wir sollten vielmehr schauen, wie wir für alle da draußen möglichst intelligent durch diese Krise kommen. Holzhammerargumente sind da fehl am Platz:

Jutta Allmendinger zum Schluss:
Ein Modell wie in Belgien, Frankreich oder Irland, das Erwachsene stärker zur Senkung von Inzidenzzahlen in die Pflicht nimmt, um Kindern nicht noch einmal über Wochen den Zugang zu Bildung zu verweigern , kommt hierzulande offenbar nicht infrage.

Hab ich was verpasst? Wurde Kinder aktiv über Wochen der Zugang zu Bildung verweigert? Gab es gar keinen Unterricht mehr? Der war vielleicht schlchter, an manchen Stellen vielleicht sogar besser, manche Lehrer kannst du im Klassenzimmer wie im Beschulen zuhause auf den Mond schießen ....

Ah, doch noch was. Häusliche Gewalt, beschissenes Thema. Wichtiges Thema. An der Stelle frage ich mich grundsätzlich immer eins (und das jetzt bitte nicht als Gegenargumentation zum Kümmern um dieses Thema verstehen): Wenn uns wichtig ist, dass das weniger wird und am Besten nicht mehr stattfindet, das Typen zuhause Frauen und Kinder prügeln, wieso dann lassen wir es zu, dass unsere Gesellschaft, unser kapitalistisches Ellenbogensystem, andauernd neue solcher Typen produziert? Ändern wir das, sorgen wir für mehr Chancengleichheit, sorgen wir für mehr Gerechtigkeit, gehen wir endlich die überfällige Umverteilung des Kapitals an ...


Also nochmal zusammengefasst: die Gesellschaft ist scheisse weil egoistisch und kapitalistisch und ganz viel Ellenbogen. Und deswegen sollen die Schulen jetzt verdammt nochmal schliessen.

Und zum Glück gibt's solche tollen Jungs wie den asexuellen Sprachpolizisten und Post-Ökonomen Killroy. Ansonsten waere die Menschheit schon längst am Abgrund.


Flache9
higgi hat geschrieben:Über 31.800 Neue Fälle
Entweder ist die Lockdown Politik krachend gescheitert, oder gestern war Feiertag


Gescheitert ist er nicht, sonst wäre er wahrscheinlich bei 100.000 am Tag.



muffinho
higgi hat geschrieben:Über 31.800 Neue Fälle
Entweder ist die Lockdown Politik krachend gescheitert, oder gestern war Feiertag


Vielleicht ist auch einfach das eingetreten, wovor manche Leute schon endlos warnen, nämlich dass sich viele Menschen einfach nicht damit abfinden, mal schnell 6 Wochen dumm daheim rumzusitzen und maximal zu zweit draußen etwas spazieren zu gehen, sondern dass sie sich dann eben anders beschäftigen, nämlich sich mit anderen Leuten/Familien/Gruppen treffen, weil alleine ist auf Dauer einfach langweilig. Und wenn man den Menschen die relativ sichere Kontaktaufnahme nimmt, drängt man sie in die unsichere ohne Maske und Abstand, daheim bei Kaffee, Kuchen oder Sekt. Dann schaut man abends zusammen Netflix, spielt zusammen Playstation, lässt die Kinder zusammen spielen während die Eltern unten auf dem Sofa bei Kaffee und Kuchen sitzen. Alles ohne Maske und Abstand, alles drin weil draußen ja nicht möglich, da gibt es genug Denunzianten die gleich die Polizei rufen, wenn mal 4 Erwachsene zu nah zusammenstehen.

Wer das alles nicht tut, muss wie killroy der solidarischste und idealistischste Mensch seit Erfindung der Cordhose sein oder wie die Flache kein Leben haben, denn wenn man schon über einer 25er Inzidenz einen Lockdown fordert, dann kann man kein Leben haben und somit auch keins vermissen.

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
darkred hat geschrieben:Ich denke nicht, dass die Zahlen nochmals steil nach oben gehen. Durch die Verlängerung des Lockdown wird eher das Gegenteil eintreten.

Der Virus macht keine Politik. Der Virus tötet, kalt und effizient


Das ist bestimmt so, mir aber ne Spur zu pathetisch, wenn du erlaubst.
Vor allem vor dem Hintergrund, dass die besonders Gefährdeten seit dem Frühjahr DEUTLICH besser hätten geschützt werden können. Das sollte mal bei allem Rufen nach noch härteren Maßnahmen nicht vergessen.
Und auch die Kollateralschäden durch den Lockdown nicht. Ohne das jetzt auch nur annähernd gegen Menschenleben aufwiegen zu wollen.


blöderweise steigen die zahlen (Neuinfektionen)derzeit bundesweit wieder enorm an.
vier Fragen, die dabei die Regierung mW. noch offen lässt:
Zahlreiche Nachmeldungen nach den ganzen Feiertagen?
Maßnahmen relativ wirkungslos?
Disziplin unter den Leuten lückenhaft?
Ohne Maßnahmen Zahlen doppelt so hoch oder noch höher?
Oder ne Kombination aus allem :?

zum zweiten absatz deinerseits: gut formuliert
Zuletzt geändert von de mappes am 8. Januar 2021 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
Don't criticize what you can't understand

fkAS
Benutzeravatar
Halbdaggl
higgi hat geschrieben:Ziel war es eine Welle zu brechen, wir erinnern uns? Oktober-November rum?

Ist da was gebrochen?

Die durchschnitllichen Neuinfektionen über 7 Tage sind von 25.000 auf ca. 17.000 gefallen. Wenn jetzt noch weitere Nachmeldungen wegen der Feiertage kommen, wird der Rückgang weniger stark ausfallen. Was die neuen Maßnahmen gebracht haben, sieht man erst, wenn der Effekt geringerer Tests über die Feiertage weg ist.

Und der Einwand der flachen9 ist auch berechtigt. Die Frage wäre ja, wie hoch die Zahlen, ohne Maßnahmen wären. Daher muss man die aktuellen Zahlen nicht nur mit den Zahlen vor den Maßnahmen, sondern auch mit den hypothetischen Zahlen ohne Maßnahmen vergleichen. Sind leider alles nur Abschätzungen mit ziemlich Streuung.

darkred
Benutzeravatar
Halbdaggl
Ein valides Lagebild werden wir wohl erst Ende der kommenden Woche haben. Gehe auch davon aus, dass nun einige Nachmeldungen das Bild verfälschen. Bleibe dabei. Ich gehe davon aus, dass wir in KW 2 eine Trendumkehr erkennen können.

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Spielgerät hat geschrieben:Klingt zynisch, ist aber nicht so gemeint:

Wieviel Kinderleid darf denn die Rettung eines über 70jährigen Menschen "kosten"?
Mit Kinderleid meine ich häusliche Gewalt (auch sexuelle), zerstörte Lebenschancen, psychische Langzeitschäden, etc

Blöd für die Kids ist ja, dass man die Toten Alten so einfach zählen kann, während die Auswirkungen auf die Kinderschicksale oft erst in einigen Jahren voll zu Tage treten werden.

Oder sollten wir zum Schutz unserer Kinder nicht vielleicht in Kauf nehmen, dass mit Öffnung der Schulen das Infektionsgeschehen eben nicht ganz so schnell eingedämmt wird? Ist ja nicht so, als dass eine Eindämmung wegen Öffnung der Schulen zum Scheitern verurteilt wäre, auch wenn uns das einige Politiker Glauben machen wollen.

Andere Länder scheinen einen anderen Bezug zum Schicksal ihrer Kinder zu haben https://www.zeit.de/gesellschaft/schule ... gle.com%2F


was erlaube Zeit!?
Und druckt der Spiegel ähnliches? :mrgreen:
Don't criticize what you can't understand

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Killroy

Für die meisten wird diese Zeit eine wahrnehmbare und auch langfristig wahrnehmbare Zeit in ihrem Leben sein und Spuren hinterlassen. Das werden wir nicht ändern können. Ich verweher mich gegen überdramatisierende Beschreibungen in jegliche Richtungen. Die ganze Gesellschaft leidet. Die Dinge gegeneinander auszuspielen halte ich für falsch ... wir sollten vielmehr schauen, wie wir für alle da draußen möglichst intelligent durch diese Krise kommen. Holzhammerargumente sind da fehl am Platz:


klar kann man Dinge ändern...deswegen wird ja drüber diskutiert
Die Pandemie ist da, die kann man nicht ändern...aber beeinflussen...und eben die Maßnahmen anpassen

Bei dem restlichen zitierten Teil bin ich absolut bei dir...aber man merkt es dir sehr selten an, dass du so denkst.
bei vielen Beiträgen vermutet man ziemlich genau das Gegenteil

ich werde versuchen, das bei der Wertung künftig zu berücksichtigen :prost:

Hab ich was verpasst? Wurde Kinder aktiv über Wochen der Zugang zu Bildung verweigert? Gab es gar keinen Unterricht mehr? Der war vielleicht schlchter, an manchen Stellen vielleicht sogar besser, manche Lehrer kannst du im Klassenzimmer wie im Beschulen zuhause auf den Mond schießen ....


ja, da Online-Angebote nicht funktionierten oder nicht ausgearbeitet wurden.
Keine Geräte, kein Internet, Bugs, Eltern, die das nicht interessiert. Schüler, die das nicht interessiert...die man zu ihrem "Glück" zwingen muss

daneben: Eltern, die kein Homeschooling betreiben können (warum auch immer; Können; Zeit; Lust)

wie kannst du vor sowas die Augen verschließen?
Don't criticize what you can't understand

jagdhuette
Benutzeravatar
Halbdaggl
Man sollte auch einfach die Lage regional beurteilen, so wie das die Politik auch macht.

Da wo die Zahlen vor dem lockdown schon viel zu hoch waren, werden sie durch Weihnachten und Silvester erstmal mindestens konstant bleiben, dort wo sie nicht so hoch waren werden sie auch schneller wieder zurück gehen.
Alles in allem werden die Feiertage und die damit verbundenen erhöhten Aktivitäten (in den Tagen vor dem lockdown wahnhaftes Einkaufen im Einzelhandel, Lebensmitteleinkäufe für mehrere Feiertage und Familientreffen in kleinem Kreise, dafür mit Verlassen des eigenen Wohnumfeldes) das Brechen der Welle erschweren.
Daher auch die Verlängerung. Vermutlich gibt es nochmals neue Höchstwerte in den nächsten Tagen geben und dann hoffentlich ein stetes abflachen.

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
muffinho hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Über 31.800 Neue Fälle
Entweder ist die Lockdown Politik krachend gescheitert, oder gestern war Feiertag


Vielleicht ist auch einfach das eingetreten, wovor manche Leute schon endlos warnen, nämlich dass sich viele Menschen einfach nicht damit abfinden, mal schnell 6 Wochen dumm daheim rumzusitzen und maximal zu zweit draußen etwas spazieren zu gehen, sondern dass sie sich dann eben anders beschäftigen, nämlich sich mit anderen Leuten/Familien/Gruppen treffen, weil alleine ist auf Dauer einfach langweilig. Und wenn man den Menschen die relativ sichere Kontaktaufnahme nimmt, drängt man sie in die unsichere ohne Maske und Abstand, daheim bei Kaffee, Kuchen oder Sekt. Dann schaut man abends zusammen Netflix, spielt zusammen Playstation, lässt die Kinder zusammen spielen während die Eltern unten auf dem Sofa bei Kaffee und Kuchen sitzen. Alles ohne Maske und Abstand, alles drin weil draußen ja nicht möglich, da gibt es genug Denunzianten die gleich die Polizei rufen, wenn mal 4 Erwachsene zu nah zusammenstehen.

Wer das alles nicht tut, muss wie killroy der solidarischste und idealistischste Mensch seit Erfindung der Cordhose sein oder wie die Flache kein Leben haben, denn wenn man schon über einer 25er Inzidenz einen Lockdown fordert, dann kann man kein Leben haben und somit auch keins vermissen.


die 25er Inzidenz, wie sie neben der flachen auch lauterbach fordert, ist Träumerei.
Die kann man im Sommer anstreben...wenn man das mit Lockdown versucht, muss man chinaesk alle einmauern.
25 pro 100.000 und 7 tage ist sau wenig.
Und ich bin der meinung, dass nach einem knappen Jahr Pandemie die Ämter durch Aufstockung, Unterstützung der Bundeswehr und Digitalisierungsversuche auch mittlerweile mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 und 7 tagen nachverfolgen können muss...sonst wurde da schlicht gepennt bei den Verantwortlichen (fast seit Beginn ist 50 der magische Nachverfolgungs-Wert)
Don't criticize what you can't understand

publicenemy
Benutzeravatar
Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:Ich denke nicht, dass die Zahlen nochmals steil nach oben gehen. Durch die Verlängerung des Lockdown wird eher das Gegenteil eintreten.

Der Virus macht keine Politik. Der Virus tötet, kalt und effizient


Das ist bestimmt so, mir aber ne Spur zu pathetisch, wenn du erlaubst.
Vor allem vor dem Hintergrund, dass die besonders Gefährdeten seit dem Frühjahr DEUTLICH besser hätten geschützt werden können. Das sollte mal bei allem Rufen nach noch härteren Maßnahmen nicht vergessen.
Und auch die Kollateralschäden durch den Lockdown nicht. Ohne das jetzt auch nur annähernd gegen Menschenleben aufwiegen zu wollen.


blöderweise steigen die zahlen (Neuinfektionen)derzeit bundesweit wieder enorm an.
vier Fragen, die dabei die Regierung mW. noch offen lässt:
Zahlreiche Nachmeldungen nach den ganzen Feiertagen?
Maßnahmen relativ wirkungslos?
Disziplin unter den Leuten lückenhaft?
Ohne Maßnahmen Zahlen doppelt so hoch oder noch höher?
Oder ne Kombination aus allem :?

zum zweiten absatz deinerseits: gut formuliert


Wenigstens in der B-Note hast du gut angeschnitten. :prost:

higgi
Benutzeravatar
Grasdaggl
fkAS hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Ziel war es eine Welle zu brechen, wir erinnern uns? Oktober-November rum?

Ist da was gebrochen?

Die durchschnitllichen Neuinfektionen über 7 Tage sind von 25.000 auf ca. 17.000 gefallen. Wenn jetzt noch weitere Nachmeldungen wegen der Feiertage kommen, wird der Rückgang weniger stark ausfallen. Was die neuen Maßnahmen gebracht haben, sieht man erst, wenn der Effekt geringerer Tests über die Feiertage weg ist.

Und der Einwand der flachen9 ist auch berechtigt. Die Frage wäre ja, wie hoch die Zahlen, ohne Maßnahmen wären. Daher muss man die aktuellen Zahlen nicht nur mit den Zahlen vor den Maßnahmen, sondern auch mit den hypothetischen Zahlen ohne Maßnahmen vergleichen. Sind leider alles nur Abschätzungen mit ziemlich Streuung.

Da ist nichts gefallen, das ist eine Meldedelle.
wir sind jetzt über 2 Monate in diesem Lockdown light und heute lese ich 31.800 Neuinfektionen.
Also taugt der Lockdown light nicht die Zahlen zu reduzieren.
Was ganz ohne Lockdown wäre, ist eine völlig andere Frage, die keiner stichhaltig beantworten kann. Gefühlsmäßig glaube ich nicht dass die Zahlen sehr viel höher wären, ein ticken höher vielleicht.
von daher

Frank N Furter
Leute, es macht doch gar keinen Sinn sich über das Meldeverhalten und Weihnachten den Kopf zu zerbrechen. Auf der Ebene auf die es ankommt, haben wir jetzt jeden Tag fast oder sogar über 1000 Tote! Wie könnte man auch nur auf die Idee kommen, der Lockdown habe da irgendetwas sinnvolles bewirkt?

muffinho
Ich glaube zum 25er Wert brauchen wir nicht weiter verfolgen, das ist in Winterzeiten die größte Träumerei seit der Aussage von Dietrich, sich mittelfristig als Nummer 3 in Deutschland zu etablieren. Zudem bin ich, wenn ich hier mal abschweifen darf, inzwischen 100% tiffis Meinung, dass die Flache ein Troll ist, mir fallen 3 größere Diskussionen und ihre Kernaussage ein, an der sie teilgenommen hat...

Erstens "alle AfD Wähler sind ausnahmslos Nazis und wer auch nur dies anzweifelt, dass sich unter den Wählern auch "nur" fremdenfeindliche besorgte Bürger befinden, wird von ihr sofort als AfD Sympathisant beschimpft.
Zweitens die aktuelle Geschichte um Hitzlsperger und Vogt, null differenzierte Zwischentöne, nur eine extreme Ausrichtung pro Hitzlsperger die keine andere Meinung zulässt
Drittens Corona, brauche ich wohl nichts mehr dazu schreiben.

3 Mal eine Extremmeinung, die wohl nur dazu dient Stimmung zu machen und Reaktionen zu provozieren.

Davon abgesehen @mappes, wenn Du in Sachen Schiri und dem anderen Ungerechtigkeits-Gejammer nur einen kleinen Teil Deiner realistischen und durchaus überlegten Ansichten von hier übernehmen könntest, wäre ich schon zufrieden.

Zum Thema, ich würde gerne mal eine Aufsplittung bzgl Inzidenzwert sehen, also nach Standort und Alter, d. h. dass man alle stationären Fälle wie Altersheime ausgrenzt. Mich würde mal interessieren wie viele Fälle auf einzelne Hotspots zurückzuführen sind, etwa Altersheime, Fleischereien oder sonstige Ansammlungen, wo viele Menschen auf engem Raum ohne Schutz miteinander verbringen, bestes Beispiel war das DHL Verteilzentrum in Köngen. Die Menschen stecken sich doch nicht während der Arbeit an, sondern weil sie danach in ihren Containerwohnungen mangels Alternativen abends zusammen sitzen und sozialisieren. Gleiches gilt in den Flüchtlingsunterkünften. Das sind alles Fälle, die den Inzidenzwert nach oben treiben, aber nach Außen keine Auswirkungen haben, denn wenn die Hälfte der Bewohner eines Seniorenheims infiziert ist, gibt es einen hohen Wert, aber keine Auswirkung nach Außen, denn die Gefahr bzgl. Ansteckung nach Außen ist gleich Null, die Pflegekräfte werden ständig getestet, die Alten dürfen nicht raus und Angehörige nicht rein. Trotzdem heißt es dann, dass Landkreis XY einen hohen Wert hat. Wie dieser Wert aber zustande kommt, liest man dann oft nur in den Medien, weil irgendein Reporter hier die Zusammenhänge auf Papier bringt.

Daher bin ich nicht sonderlich begeistert, wenn man sagt, dass ab Wert YX diese Maßnahmen greifen sollten, ohne zu schauen wie dieser Wert überhaupt entstanden ist und ob es unmittelbare Auswirkungen auf die Gesamtsituation hat.

Flache9
muffinho hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Über 31.800 Neue Fälle
Entweder ist die Lockdown Politik krachend gescheitert, oder gestern war Feiertag


Vielleicht ist auch einfach das eingetreten, wovor manche Leute schon endlos warnen, nämlich dass sich viele Menschen einfach nicht damit abfinden, mal schnell 6 Wochen dumm daheim rumzusitzen und maximal zu zweit draußen etwas spazieren zu gehen, sondern dass sie sich dann eben anders beschäftigen, nämlich sich mit anderen Leuten/Familien/Gruppen treffen, weil alleine ist auf Dauer einfach langweilig. Und wenn man den Menschen die relativ sichere Kontaktaufnahme nimmt, drängt man sie in die unsichere ohne Maske und Abstand, daheim bei Kaffee, Kuchen oder Sekt. Dann schaut man abends zusammen Netflix, spielt zusammen Playstation, lässt die Kinder zusammen spielen während die Eltern unten auf dem Sofa bei Kaffee und Kuchen sitzen. Alles ohne Maske und Abstand, alles drin weil draußen ja nicht möglich, da gibt es genug Denunzianten die gleich die Polizei rufen, wenn mal 4 Erwachsene zu nah zusammenstehen.

Wer das alles nicht tut, muss wie killroy der solidarischste und idealistischste Mensch seit Erfindung der Cordhose sein oder wie die Flache kein Leben haben, denn wenn man schon über einer 25er Inzidenz einen Lockdown fordert, dann kann man kein Leben haben und somit auch keins vermissen.


Du laberst einfach nur Müll.
Nur weil ein Mensch bereit ist für andere Menschen temporär etwas aufzugeben und sich solidarisch zeigt, der soll kein Leben haben ?

Denk lieber über dein Narzisstischen und egoistisches Verhalten nach.
Jetzt geht mir echt die Hutschnur langsam durch.

Flache9
Frank N Furter hat geschrieben:Leute, es macht doch gar keinen Sinn sich über das Meldeverhalten und Weihnachten den Kopf zu zerbrechen. Auf der Ebene auf die es ankommt, haben wir jetzt jeden Tag fast oder sogar über 1000 Tote! Wie könnte man auch nur auf die Idee kommen, der Lockdown habe da irgendetwas sinnvolles bewirkt?


Weisst du wieviel Tote es wären ohne Lockdown ?
Nein...weisst du nicht ! Dann ist deine Behauptung einfach daneben.

muffinho
Flache9 hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Leute, es macht doch gar keinen Sinn sich über das Meldeverhalten und Weihnachten den Kopf zu zerbrechen. Auf der Ebene auf die es ankommt, haben wir jetzt jeden Tag fast oder sogar über 1000 Tote! Wie könnte man auch nur auf die Idee kommen, der Lockdown habe da irgendetwas sinnvolles bewirkt?


Weisst du wieviel Tote es wären ohne Lockdown ?
Nein...weisst du nicht ! Dann ist deine Behauptung einfach daneben.


Du weißt auch nicht wie viele Neuinfizierten es ohne einen Lockdown gegeben hättest, schreibst aber einfach mal von
wahrscheinlich bei 100.000 am Tag

Frank N Furter
Flache9 hat geschrieben:
Weisst du wieviel Tote es wären ohne Lockdown ?
Nein...weisst du nicht ! Dann ist deine Behauptung einfach daneben.


Wenn, wie nun mehrfach aus verschiedenen Bundesländern gemeldet, 2/3 der Toten aus Alten- und Pflegeheimen stammt, spielt es gar keine Rolle mehr ob Kinder in die Schule gehen oder nicht oder ob man in Gaststätten gehen darf oder nicht.

muffinho
Flache9 hat geschrieben:
muffinho hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Über 31.800 Neue Fälle
Entweder ist die Lockdown Politik krachend gescheitert, oder gestern war Feiertag


Vielleicht ist auch einfach das eingetreten, wovor manche Leute schon endlos warnen, nämlich dass sich viele Menschen einfach nicht damit abfinden, mal schnell 6 Wochen dumm daheim rumzusitzen und maximal zu zweit draußen etwas spazieren zu gehen, sondern dass sie sich dann eben anders beschäftigen, nämlich sich mit anderen Leuten/Familien/Gruppen treffen, weil alleine ist auf Dauer einfach langweilig. Und wenn man den Menschen die relativ sichere Kontaktaufnahme nimmt, drängt man sie in die unsichere ohne Maske und Abstand, daheim bei Kaffee, Kuchen oder Sekt. Dann schaut man abends zusammen Netflix, spielt zusammen Playstation, lässt die Kinder zusammen spielen während die Eltern unten auf dem Sofa bei Kaffee und Kuchen sitzen. Alles ohne Maske und Abstand, alles drin weil draußen ja nicht möglich, da gibt es genug Denunzianten die gleich die Polizei rufen, wenn mal 4 Erwachsene zu nah zusammenstehen.

Wer das alles nicht tut, muss wie killroy der solidarischste und idealistischste Mensch seit Erfindung der Cordhose sein oder wie die Flache kein Leben haben, denn wenn man schon über einer 25er Inzidenz einen Lockdown fordert, dann kann man kein Leben haben und somit auch keins vermissen.


Du laberst einfach nur Müll.
Nur weil ein Mensch bereit ist für andere Menschen temporär etwas aufzugeben und sich solidarisch zeigt, der soll kein Leben haben ?

Denk lieber über dein Narzisstischen und egoistisches Verhalten nach.
Jetzt geht mir echt die Hutschnur langsam durch.


Bild

muffinho
Ich sollte dringend einen Coronatest machen, ich bin gerade mit Toni einer Meinung und habe eben mappes gelobt :shock:

higgi
Benutzeravatar
Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Leute, es macht doch gar keinen Sinn sich über das Meldeverhalten und Weihnachten den Kopf zu zerbrechen. Auf der Ebene auf die es ankommt, haben wir jetzt jeden Tag fast oder sogar über 1000 Tote! Wie könnte man auch nur auf die Idee kommen, der Lockdown habe da irgendetwas sinnvolles bewirkt?


Weisst du wieviel Tote es wären ohne Lockdown ?
Nein...weisst du nicht ! Dann ist deine Behauptung einfach daneben.

Irgend ne Zahl zwischen "1000" und "dann wäre wir alle tot"
von daher