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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Etwas künstlerisch erhöht:

Donald Trump Jr.’s party with family & friends while watching riots in Capitol

Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai









higgi
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Wozu brauchen die eigentlich diese dreimonatige Übergangszeit ?Die müssen keine Koalitionsgespräche führen, da muss einer nur sein Büro räumen. Kann man das nicht einkürzen?
von daher


Southern Comfort
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:Wozu brauchen die eigentlich diese dreimonatige Übergangszeit ?Die müssen keine Koalitionsgespräche führen, da muss einer nur sein Büro räumen. Kann man das nicht einkürzen?


Ist vermutlich ein reiner Anachronismus, da man früher noch als Präsident wochenlang mit der Kutsche nach Washington reisen musste.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Wozu brauchen die eigentlich diese dreimonatige Übergangszeit ?Die müssen keine Koalitionsgespräche führen, da muss einer nur sein Büro räumen. Kann man das nicht einkürzen?


Ist vermutlich ein reiner Anachronismus, da man früher noch als Präsident wochenlang mit der Kutsche nach Washington reisen musste.


Ja, genauso wie diese Sache mit den Wahlmännern, da gabs früher ja noch die Postkutsche, und selbst mit Eisenbahn war man da von einem Ende des Landes zum anderen mehrere Tage unterwegs.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

muffinho
Southern Comfort hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Wozu brauchen die eigentlich diese dreimonatige Übergangszeit ?Die müssen keine Koalitionsgespräche führen, da muss einer nur sein Büro räumen. Kann man das nicht einkürzen?


Ist vermutlich ein reiner Anachronismus, da man früher noch als Präsident wochenlang mit der Kutsche nach Washington reisen musste.


Ja, gleicher Grund warum sie in den heutigen digitalen Zeiten noch an den Wahlmännern und in Zeiten von Schnellfeuerwaffen und anderen tödlichen Instrumenten noch an ihrem 2. amendment festhalten,der verfasst wurde als man noch mit dem Vorderlader den Eindringling verjagt hat :D



muffinho
Über den Kollegen haben sie sich vorhin bei CNN schon ausgelassen, weil der Bison Typ und die anderen Spacken von ihm ablenken, ob er und die anderen Vögel mit ihrem paramilitärischen Auftreten nicht etwas anderes vorhatten als nur die Füsse auf den Tisch von Pelosi zu strecken und ein paar Andenken mitzunehmen.

darkred
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Halbdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Über diesen Typen hab ich komischerweise noch kein Meme gesehen:


Bild


Der hat einfach nur ein paar Roland Emmerich Filme zu viel gesehen.

Hasenrupfer
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Grasdaggl
So, und das ist genau mein Punkt: da rennt einer paramilitärisch gekleidet, mit ner Knarre im Holster und verfickten Kabelbindern in der Hand im höchsten Regierungsgebäude der Vereinigten Staaten rum, unbehelligt...

Man braucht da nun wahrlich kaum Fantasie, um drauf zu kommen, was dessen Absichten waren.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/warum-die-sicherheitskr%C3%A4fte-beim-schutz-des-kapitols-versagten/ar-BB1cygJf?ocid=msedgntp

Warum die Sicherheitskräfte beim Schutz des Kapitols versagten

Der Capitol Police ist es nicht gelungen, den Sturm des Trump-Mobs auf die Herzkammer der amerikanischen Demokratie zu verhindern. Führende Abgeordnete fordern schon, dass nun Köpfe rollen müssen. Aber auch die Demokraten in DC trifft eine Mitschuld.


Ach schau an, both sides are to blame ist nun auch über den Atlantik gedrungen, Super. Vielleicht kannst du die Grünen auch noch irgendwie einbauen..?

:roll:


Hasenrupfer
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Grasdaggl
Ein Grund, warum ich diesbezüglich gerade nicht zu Scherzen aufgelegt bin, ist u.a. dieser Artikel von Gestern:

The supporters of President Donald Trump who stormed the Capitol on Wednesday to stop the ratification of President-elect Joe Biden's election victory were attempting a violent coup that multiple European security officials said appeared to have at least tacit support from aspects of the US federal agencies responsible for securing the Capitol complex.

Insider spoke with three officials on Thursday morning: a French police official responsible for public security in a key section of central Paris, and two intelligence officials from NATO countries who directly work in counterterrorism and counterintelligence operations involving the US, terrorism, and Russia.


https://www.businessinsider.com/trump-attempted-coup-federal-law-enforcement-capitol-police-2021-1?r=DE&IR=T

Joa, Business Insider könnte man nun sagen, wer weiß wie seriös die sind. Und dann kommt heute die Süddeutsche damit um's Eck:

Zu den Aufgaben der deutschen Botschaften in aller Welt gehört es, dem Außenministerium in Berlin mitzuteilen, wie die Lage im Gastland so ist. Und je nachdem, aus welchem Staat diese Berichte geschrieben werden, fallen sie mal erfreulicher, mal düsterer aus. Deutsche Botschafter, die zum Beispiel in Afrika Dienst tun, schreiben öfter über Putsche und Diktatoren als ihre Kollegen in Europa.

Insofern ist der Bericht, den die deutsche Botschaft in Washington am Donnerstagabend nach Berlin geschickt hat, bemerkenswert. In dem Dokument, das der Süddeutschen Zeitung in Auszügen vorliegt, zeichnen die deutschen Diplomaten von den USA das - durchaus realistische - Bild eines Landes, das politisch an einem "Tiefpunkt" angelangt ist. Der abgewählte Präsident Donald Trump wird darin als "demagogischer Verführer" bezeichnet, der versucht habe, seinen Machtverlust durch einen "in mehreren Etappen inszenierten Staatsstreich" zu verhindern.


https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-aktuell-washington-deutsche-botschaft-donald-trump-1.5168958

Sprich: europäische Staaten haben jegliche Hemmungen verloren, ihre internen Einschätzungen nach außen dringen zu lassen. Die Kacke ist am Dampfen...

Bundes-Jogi hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Wozu brauchen die eigentlich diese dreimonatige Übergangszeit ?Die müssen keine Koalitionsgespräche führen, da muss einer nur sein Büro räumen. Kann man das nicht einkürzen?


Ist vermutlich ein reiner Anachronismus, da man früher noch als Präsident wochenlang mit der Kutsche nach Washington reisen musste.


Ja, genauso wie diese Sache mit den Wahlmännern, da gabs früher ja noch die Postkutsche, und selbst mit Eisenbahn war man da von einem Ende des Landes zum anderen mehrere Tage unterwegs.


Das Electoral College war ein Zugeständnis an die Staaten im Süden. Dort gab es weniger wahlberechtigte Bürger, aber je mehr Sklaven man kaufte oder züchtete, desto mehr Electoral Votes gab’s.

https://time.com/4558510/electoral-coll ... y-slavery/