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flux
Ich bin ja auch gegen die Doppelrolle Vorstandsvorsitzender und Vereinspräsident. Insofern kann man über den Antrag durchaus nachdenken. Aber was mich irritiert: Jahrelang war es ein Anliegen vieler Mitglieder die Wahlmöglichkeiten zu vergrößern. Kaum ist der Lieblingspräsident im Amt, sollen diese in einer Art freiwilliger Selbstkastration wieder eingeschränkt werden....

Edit: Nachtrag: Ich möchte wetten, wenn in einigen Jahren ein unbeliebter Präside aus dem Amt gejagt werden soll, aber der einzig aussichtsreiche Gegenkandidat nun mal unverzichtbarer AG-Mitarbeiter ist, wird Zeter und Mordio gegen diese 'undemokratische' Einschränkung der Wahlmöglichkeiten gewettert.
Zuletzt geändert von flux am 8. Januar 2021 22:03, insgesamt 1-mal geändert.



Flache9
flux hat geschrieben:Ich bin ja auch gegen die Doppelrolle Vorstandsvorsitzender und Vereinspräsident. Insofern kann man über den Antrag durchaus nachdenken. Aber was mich irritiert: Jahrelang war es ein Anliegen vieler Mitglieder die Wahlmöglichkeiten zu vergrößern. Kaum ist der Lieblingspräsident im Amt, sollen diese in einer Art freiwilliger Selbstkastration wieder eingeschränkt werden....

Edit: Nachtrag: Ich möchte wetten, wenn in einigen Jahren ein unbeliebter Präside aus dem Amt gejagt werden soll, aber der einzig aussichtsreiche Gegenkandidat nun mal unverzichtbarer AG-Mitarbeiter ist, wird Zeter und Mordio gegen diese 'undemokratische' Einschränkung der Wahlmöglichkeiten gewettert.


Und im Übrigen würde mich brennend interessieren, ob dieser Antrag auch gestellt werden würde, wenn nicht Hitzlsperger Präsident, sondern Vogt :mrgreen:



Leider sind einige Fans des VfB nicht in der Lage mit der Zeit zu gehen was dieses Fußball Geschäft erfordert.
Aber ich mache mir da keine Sorgen. Die meisten „ tatsächlichen Mitglieder kommen nicht aus der Kurve. Sie sind in der Minderheit.

Und nein... wenn Vogt sein Unwesen und Seilschaften weiter ausüben dürfte, würde sich keiner beschweren. Auch wenn der VfB in der dritten Liga enden würde. Geopfert für eine überholte Ideologie.

Goofy
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Grasdaggl
Haber hat geschrieben:das catering wäre verbesserunsgwürdig und das Bier und die Stadionrote und wieder mehr vom Schlage eines Andi Hinkel aus Leu- Leu- Leu- Ten- BACH!


Wer rausfährt blinkt!
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Frank N Furter
Die Frage ist halt wirklich, ob ein Fussballverein heute noch gut beraten ist, seine Mitglieder mitbestimmen zu lassen.

Kommt wahrscheinlich drauf an, was man als Fan will. Will man nur den sportlichen Erfolg, vermute ich, braucht man sehr, sehr straffe Hierarchien. Der VfB ist ja im Moment eher die organisierte Verantwortungslücke. Jedenfalls habe ich zeitweilig diesen Eindruck.

Wer sich aber als Fan ein familiäres Vereinsleben wünscht, wo man sich häufig trifft, viele Andere kennt, sich alle lieb haben und die Kinder ne Knuddelecke kriegen, der sollte sich vielleicht wirklich nochmal mit seinem Dorfverein beschäftigen. Der VfB ist mit seinen 72.500 Mitgleidern zu groß dafür.

Wenn man sich diejenigen anschaut, die aktuell pro Mitgliedermitbestimmung unterwegs sind, empfinde ich manche doch schon als ziemlich verstrahlt. Keine Queerdenker, aber ebenfalls Fundamentalisten. Am Ende ist es auch und vielleicht sogar gerade in jeder Demokratie so, dass nicht nur zählt wie und von wem alles eine Entscheidung getroffen wurde, sondern am Ende zählt halt leider doch immer wieder vor allem, wie qualitativ gut die getroffenen Entscheidungen sind. Die beste Demokratie nützt nichts, wenn die getroffenen Entscheidungen minderwertig sind.

Das Problem bei diesen Fundamental-Mitgliedern ist für mich auch, dass sie gar nicht artikulieren können, was sie eigentlich wollen. Wie soll denn ihr VfB aussehen? Eigentlich waren doch bis eben alle happy, dass der VfB wieder Bundesliga spielt und das auch noch halbwegs ansehnlich. Und jetzt ist man plötzlich total am Boden zerstört, weil man hauptsächlich das Gefühl hat nicht mehr mitsprechen zu dürfen. Irgendwie verkommt da das Mitspracherecht zu einer modernen Beliebigkeit. Alle wollen auf jeden Fall immer und überall mitsprechen, aus Prinzip. Aber keiner weiß eigentlich so recht was er sagen soll oder hätte ne konkret qualitativ gute Entscheidung anzubieten.



Flache9
Frank N Furter hat geschrieben:Die Frage ist halt wirklich, ob ein Fussballverein heute noch gut beraten ist, seine Mitglieder mitbestimmen zu lassen.

Kommt wahrscheinlich drauf an, was man als Fan will. Will man nur den sportlichen Erfolg, vermute ich, braucht man sehr, sehr straffe Hierarchien. Der VfB ist ja im Moment eher die organisierte Verantwortungslücke. Jedenfalls habe ich zeitweilig diesen Eindruck.

Wer sich aber als Fan ein familiäres Vereinsleben wünscht, wo man sich häufig trifft, viele Andere kennt, sich alle lieb haben und die Kinder ne Knuddelecke kriegen, der sollte sich vielleicht wirklich nochmal mit seinem Dorfverein beschäftigen. Der VfB ist mit seinen 72.500 Mitgleidern zu groß dafür.

Wenn man sich diejenigen anschaut, die aktuell pro Mitgliedermitbestimmung unterwegs sind, empfinde ich manche doch schon als ziemlich verstrahlt. Keine Queerdenker, aber ebenfalls Fundamentalisten. Am Ende ist es auch und vielleicht sogar gerade in jeder Demokratie so, dass nicht nur zählt wie und von wem alles eine Entscheidung getroffen wurde, sondern am Ende zählt halt leider doch immer wieder vor allem, wie qualitativ gut die getroffenen Entscheidungen sind. Die beste Demokratie nützt nichts, wenn die getroffenen Entscheidungen minderwertig sind.

Das Problem bei diesen Fundamental-Mitgliedern ist für mich auch, dass sie gar nicht artikulieren können, was sie eigentlich wollen. Wie soll denn ihr VfB aussehen? Eigentlich waren doch bis eben alle happy, dass der VfB wieder Bundesliga spielt und das auch noch halbwegs ansehnlich. Und jetzt ist man plötzlich total am Boden zerstört, weil man hauptsächlich das Gefühl hat nicht mehr mitsprechen zu dürfen. Irgendwie verkommt da das Mitspracherecht zu einer modernen Beliebigkeit. Alle wollen auf jeden Fall immer und überall mitsprechen, aus Prinzip. Aber keiner weiß eigentlich so recht was er sagen soll oder hätte ne konkret qualitativ gute Entscheidung anzubieten.


Guter Beitrag.
Vor allem der letzte Absatz.
Diese Menschen verwandeln sich immer mehr zur Protestwählern und nutzen den VfB leider als Ventil oder sonstige Ideologische Interessen.
Sie jagen einen Wunsch hinterher, mal was sagen zu dürfen, mitentscheiden zu können. Es ist aber so wie du es sagst, wenn sie artikulieren sollen was sie wollen kommt nichts wichtiges.

Iron
Grasdaggl
Ich frage mich was passiert, wenn man sich für Vogt entscheidet und Hitz dann hinschmeißt. Die Gefahr, dass Mislintat schnell weg ist, leichte Differenzen, unterschiedliche Spielphilosophen, ein VV der sich mehr einmischt... :bleich: ... durchaus realistisch. Und würde uns wieder um Jahre zurückwerfen.

Gut auch mit dem derzeitigen Gespann wäre der Misserfolg möglich.

RedBlues
Halbdaggl
Iron hat geschrieben:Ich frage mich was passiert, wenn man sich für Vogt entscheidet und Hitz dann hinschmeißt. Die Gefahr, dass Mislintat schnell weg ist, leichte Differenzen, unterschiedliche Spielphilosophen, ein VV der sich mehr einmischt... :bleich: ... durchaus realistisch. Und würde uns wieder um Jahre zurückwerfen.

Gut auch mit dem derzeitigen Gespann wäre der Misserfolg möglich.


Wenn das so kommen würde, würde ich sagen ist das der Wille der Mitglieder.

Iron
Grasdaggl
darkred hat geschrieben:Zum Thema "es wollen zu viele mit entscheiden" schreibe ich es nun zum dritten Mal.
Es kann doch nicht angehen, dass man bei der allzu simplen Betrachtung verharrt, das alleine die sportlich Verantwortlichen TH/SM/TK plus Cheftrainer PM millionenschwere Entscheidungen treffen, die der VfB Stuttgart e.V. als nahezu 90%iger Anteilseigner (und somit Risikoträger) kritiklos abzunicken hat.


Möchtest du dass ein vom Verein legitimierter Vogt entscheidet?

darkred hat geschrieben:Wissen wir das es so ist?
Bislang gibt es dahingehende Vorwürfe, mehr nicht.
Wenn es so wäre, dann ja.


Hitz wird diese Vorwürfe nicht aus den Fingern saugen. Was hätte er denn davon?



darkred hat geschrieben:Was "nicht eingehalten", verstehe ich nicht?.

Ich beziehe mich auf deinen Text.

darkred hat geschrieben:wieso Hitz in dieser Schärfe an die Öffentlichkeit gegangen ist. Da muss das Tischtuch so zerrissen sein, das man sich eine weitere Zusammenarbeit seitens der AG nicht vorstellen kann. Im Gegensatz zu einigen anderen hier -eingeschlossen Dir- halte ich mich mit einer Diffamierung/Vorverurteilung (wie CZ im Übrigen auch) einer der beiden Protagonisten (oder "Parteien" wenn man so will) jedenfalls geflissentlich zurück.


Das geht nicht. Es stehen Wahlen an und du musst doch wissen was deine Stimme für Konsequenzen hat. Wenn Vogt gestärkt aus den Wahlen hervorgeht, was ist dann mit Hitz. Wer wird neuer VV. Wie funktioniert das mit Mislintat?

Vielleicht geht es doch, wenn Kompromisse gemacht werden, aber den Vorwürfen muss man nachgehen und sich nicht nur beschweren über die Schärfe. Es gibt große Probleme und das sollte man auch anerkennen und nicht schreiben das geht nicht, Kompetenzen überschritten, wir machen einfach weiter.

darkred hat geschrieben:Aber es wird immer jemanden geben, der ihn und seine Strategien kontrolliert, bzw. beaufsichtigt. Vor allem wenn er mit Werten umgeht, die er nicht selbst geschöpft hat. Das muss er als junger Funktionär vllt. noch lernen. Es geht nicht immer nur mit dem Kopf durch die Wand.

Kontrolle hat auch ihre Grenzen, sonst enstehen Konflikte und da muss man sich halt entscheiden wer für den Verein besser ist.

Flache9
RedBlues hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:Ich frage mich was passiert, wenn man sich für Vogt entscheidet und Hitz dann hinschmeißt. Die Gefahr, dass Mislintat schnell weg ist, leichte Differenzen, unterschiedliche Spielphilosophen, ein VV der sich mehr einmischt... :bleich: ... durchaus realistisch. Und würde uns wieder um Jahre zurückwerfen.

Gut auch mit dem derzeitigen Gespann wäre der Misserfolg möglich.


Wenn das so kommen würde, würde ich sagen ist das der Wille der Mitglieder.


Der einzige Wille der Mitglieder endet bei der Wahl des Präsidenten, den der Vereinsbeirat vorschlägt. Und Ende.
Selbst wenn Vogt aufgestellt würde, wird Vogt die Wahl verlieren.

flux
Wenn Vogt wieder gewählt wird, können wir uns von Hitzlsperger und Mislintat verabschieden. Nun ja, wäre ja nicht das erste Mal, dass ein überehrgeiziger, von Hybris geplagter Präsident verhindert, dass kompetente Leute was zu sagen haben.

Flache9
flux hat geschrieben:Wenn Vogt wieder gewählt wird, können wir uns von Hitzlsperger und Mislintat verabschieden. Nun ja, wäre ja nicht das erste Mal, dass ein überehrgeiziger, von Hybris geplagter Präsident verhindert, dass kompetente Leute was zu sagen haben.



Mach dir keine Sorgen. Vogt ist Geschichte.
Er wird bald seinen Rücktritt erklären und wird kommissarisch von Gaiser oder Co. ersetzt ,bis sich ein geeigneter Kandidat findet. Zudem wird Hitz seine Kandidatur zurückziehen. Alles wird sehr schön werden.




higgi
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Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Wenn Vogt wieder gewählt wird, können wir uns von Hitzlsperger und Mislintat verabschieden. Nun ja, wäre ja nicht das erste Mal, dass ein überehrgeiziger, von Hybris geplagter Präsident verhindert, dass kompetente Leute was zu sagen haben.



Mach dir keine Sorgen. Vogt ist Geschichte.
Er wird bald seinen Rücktritt erklären und wird kommissarisch von Gaiser oder Co. ersetzt ,bis sich ein geeigneter Kandidat findet. Zudem wird Hitz seine Kandidatur zurückziehen. Alles wird sehr schön werden.

Täusch dich da mal nicht
Man kann nur hoffen das Hitzl seine Fakten dem Vereinsbeirat mundgerecht und stichhaltig serviert, sonst sehe ich keinen Grund warum Vogt von sich aus zurück ziehen sollte.
von daher

RedBlues
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higgi hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Wenn Vogt wieder gewählt wird, können wir uns von Hitzlsperger und Mislintat verabschieden. Nun ja, wäre ja nicht das erste Mal, dass ein überehrgeiziger, von Hybris geplagter Präsident verhindert, dass kompetente Leute was zu sagen haben.



Mach dir keine Sorgen. Vogt ist Geschichte.
Er wird bald seinen Rücktritt erklären und wird kommissarisch von Gaiser oder Co. ersetzt ,bis sich ein geeigneter Kandidat findet. Zudem wird Hitz seine Kandidatur zurückziehen. Alles wird sehr schön werden.

Täusch dich da mal nicht
Man kann nur hoffen das Hitzl seine Fakten dem Vereinsbeirat mundgerecht und stichhaltig serviert, sonst sehe ich keinen Grund warum Vogt von sich aus zurück ziehen sollte.

Seh ich auch so, aktuell erscheint es mir, als dass Vogt die lauteren Unterstützer auf seiner Seite hat.
Wenn er zur Wahl gestellt wird, gewinnt er. So würde ich das aktuell einschätzen.



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