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de mappes
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Spamferkel
► Eine Einigung gab es auch bei Punkt 12. Die Kernaussage lautet: „Grundlage der Öffnungsstrategie ist die Wiedererlangung und Aufrechterhaltung der Kontrolle über das Infektionsgeschehen durch eine vollständige Kontaktnachverfolgung.“ Dazu sei es erforderlich, „die Gesundheitsämter organisatorisch und personell in die Lage zu versetzen, dies leisten zu können.“

► Auch Punkte 13 ist durch: die Digitalisierung der Gesundheitsämter. Demnach sollen bis Ende Februar alle Gesundheitsämter eine Software für die „bessere“ Nachverfolgung der Corona-Kontakte installieren und sukzessive implementieren.


Aus der blöd

@muffi
Sie wollen also was unternehmen oder sind dran bezüglich besserer Aufstellung der Gesundheitsämter, um Kontaktverfolgungen wieder Leisten zu können
Mal sehen was sie schaffen

Ausgangssperren sind wenn dann nur Thema bei hohen inzidenzen und über Profi Fußball haben sie Gott sei dank überhaupt nicht gesprochen
Weiß nicht was unser Hans da für seltsame Gedanken hegte aber ich hoffe die Wähler erinnern sich dran :mrgreen:
Don't criticize what you can't understand


de mappes
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Spamferkel
So alt würde ich nicht annehmen aber schon teils sehr verzögert
Schaue das nur detailliert für meinen Regionalverband
Dort kommen manchmal 3-4 Wochen alte nachmeldungen
Fragt man sich immer, wo die dann plötzlich herkommen und wo die Meldungen oder Nachweise 4 Wochen rumlagen
Don't criticize what you can't understand


Flache9
Also Leute, nochmal die Arschbacken zusammenkneifen und unter die 50 bis Mitte Februar kommen.
Dann können wir auch ab dem 1. Mai wieder raus :mrgreen:

Frank N Furter
CoachingZone hat geschrieben:So - und was macht nun die mRNA-Impfstoffe so wirksam und ihre Entwicklung so rasch? (Warum also habe ich vorhin von einer Revolution gesprochen?)

Ganz einfach und genial: Mittels eines mRNA-Impfstoffes wird eine tatsächliche Erkrankung so nahe imitiert wie seit der Impfung mit Lebendviren (Kuhpockeninokulation - daher übrigens der Fachbegriff "Vakzination" - gegen "echte" Pocken) nicht mehr, allerdings ohne das Risiko, dass diese (wieder) virulent werden und die Krankheit erzeugen können.


Ich wäre da noch nicht so euphorisch. Der aktuelle mRNA-Impfstoff codiert ja "nur" das Spike-Protein. Dieses ist zwar unzweifelhaft wichtig, aber dennoch nur ein kleiner Teil des Virus. Deshalb ist auch die Immunantwort limitiert (also von einer besseren Imitation der Lebendviren im Vergleich zu anderen Impfstoffen würde ich hier keinesfalls sprechen).

Mir gefällt eigentlich ein anderer technischen Ansatz viel besser. Es gibt ein paar Leute, die haben es geschafft, dass bestimmte Hefen die komplette Hülle des Virus exprimieren, richtig aufbauen und freisetzen. Allerdings ohne Zellkern. Gegen dieses Konstrukt ist die Immunantwort wesentlich breiter und umfassender.

Sollte Sars-Cov-2 in verschiedenen Formen wiederkommen - woran ja kein ernsthafter Zweifel bestehen kann - dann dürften Menschen, die gegen die vollständige Hülle des Virus sehr viele verschiedene Antikörper und B-Zellen entwickelt haben, wesentlich besser geschützt sein, als diejenigen, die "nur" einen mRNA-Impfstoff erhielten.


Frank N Furter
...die die infiziert waren, haben noch einen wesentlich besseren Schutz, weil sie z.B. auch gegen die hinterlistige Camouflage-Funktion von Sars-Cov-2 Antikörper entwickelt haben. Das Virus "versteckt" ja seine Spike-Proteine bis ganz kurz vor dem Moment, wo es sie braucht, um am ACE2-Rezeptor der Zelle anzudocken und einzudringen.

Wenn der Original-Virus von unserem Imunsystem als Target markiert wurde, kommen die Makrophagen des Immunsystems und fressen ihn auf. Den Inhalt dieses Fraßes präsentieren die Makrophagen später nochmal besonderen T-Zellen, die gegen alle Epitope im Fraß Antikörper herstellen. Etwas Vergleichbares kann eine mRNA-basierte Impfung nicht leisten.

Deshalb schrieb ich ja neulich auch hier: allen unter 30jährigen würde ich in der Abwägung von Chancen zu Risiken eher eine Infektion mit dem Original anraten. In 2-5 Jahren, wenn eine entsprechend aggressive Sars-Cov-2-Variante mal kommen könnte, könnte das dann evtl. mal den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen, ähnlich wie ehemals bei der Spanischen Grippe.

publicenemy
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Halbdaggl
Dann wären Corona-Parties für diese Altersgruppe Teil einer Lösung. Die gibt´s natürlich, aber aus anderen Motiven.

Die extrem jungen Gesellschaften z.B. in Afrika sind mittelfristig dann im Vorteil gegenüber den alten Gesellschaften in der alten Welt. Selten, dass die irgendwann mal im Vorteil sind.

killroy
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Granadaseggl
Gemeinsame Beschlüsse - Sonderwege
ja wasn jetzt?
diese wahlkampf-spielchen im kontext einer grassierenden pandemie finde ich einfach nur noch ekelhaft - egal ob eisenmann oder kretsche. kretsche denkt jetzt an die stimmen der aufgebrachten und entnervten eltern und macht jetzt auch einen auf sonderweg.
dann sollen sie doch bitte so konequent sein und sich die rede von den gemeinsamen beschlüssen verbitten - wenn man minuten später was anderes erzählt
Er, Kretschmann, habe Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) gebeten, Konzepte zu entwickeln, um die Ansteckungsgefahr in den Schulen zu minimieren

Wir, also alle Eltern von Schulkindern, sind sowas von am Arsch :mrgreen:
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Goofy
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Grasdaggl
publicenemy hat geschrieben:Die extrem jungen Gesellschaften z.B. in Afrika sind mittelfristig dann im Vorteil gegenüber den alten Gesellschaften in der alten Welt. Selten, dass die irgendwann mal im Vorteil sind.


Man muss es nur richtig verkaufen.

Aus anderer Perspektive betrachtet ist es ein zweifelhafter Vorteil, nicht schwer am Virus zu erkranken, weil man im gefährdeten Alter schon lange vorher tot ist.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Frank N Furter
Goofy hat geschrieben:Aus anderer Perspektive betrachtet ist es ein zweifelhafter Vorteil, nicht schwer am Virus zu erkranken, weil man im gefährdeten Alter schon lange vorher tot ist.


:idea:




Cantona
...das, was ich bereits vermutete: diese spezielle Spezies killroy'scher Prägung findet einen Virus wie Corona insgeheim richtig geil, kann sie doch so ihren ganzen Hass auf "die Gesellschaft" und "das System" hübsch verpackt los werden... ne ganz armselige Kreatur.


muffinho
Zum Glück sind auch OP Masken erlaubt, da hat sich der 200er Pack, den ich letztes Jahr gekauft habe, doch glatt gelohnt :D

Aber ich kann mich mit dem Scheiß noch immer nicht anfreunden, nachdem man Weihnachten so hergeschenkt hat. Die Verschärfung gerade an diesen Tagen aussetzen und sich dann wundern, wenn die Zahlen hochgehen, besonders bei den Alten, die an Weihnachten mit der Familie feiern wollen, und danach kommen die herzzerreißenden Appelle der Politiker, sich doch an die Verschärfungen zu halten, während sie Weihnachten freigegeben haben... das wäre das gleiche wenn mein Arzt zu mir sagt "Herr Muffi, sie haben die Krankheit XY, da kann jeder Tropfen Alkohol tödlich sein. Jetzt gehen sie auf den Schock erst mal ordentlich einen saufen und ab nächster Woche bitte keinen Tropfen mehr anrühren"

Aber Hauptsache Oma Hilde konnte sich unter dem Baum noch auf ihre Heizdecke und Covid als Beigabe freuen, nur damit man danach das öffentliche Leben weitgehend runterfährt, ich hoffe es hat sich gelohnt.

killroy
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Granadaseggl
Ganz besonders hervorzuheben ist jetzt, dass sich die Wirtschaft gegen Homeoffice-Regelungen wehrt. Ganz wichtig und :?: richtig :?:
:prost:
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

darkred
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Halbdaggl
killroy hat geschrieben:https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/harter-lockdown-wissenschaftler-initiative-no-covid-will-das-virus-ausrotten/26830428.html?ticket=ST-7752009-TVzXKXge3VWHpGPPqGdy-ap5
Zero Covid now!


Einmal richtig anstrengen, dann das Leben genießen.

Was ein furchtbarer klebriger, Einfachheit vortäuschender Claim.
Der zudem suggeriert, dass wir nur "ein paar Wochen" alle zusammen in Schockstarre verharren müssen und schon wäre der Spuk vorbei.

Klaus Stöhr, Epidemiologe und Virologe, der bis 2007 das weltweite Influenza-Programm der WHO leitete und dort auch Sars-Forschungskoordinator war, hielt bereits das für den aktuellen Lockdown vorgegebene Ziel einer 50er-Inzidenz für unrealistisch. In unserer Klimazone sei das nicht machbar, sagt er. Bei einer so hohen Infektiosität und weil noch mehr als 90 Prozent der Bevölkerung keine Immunität gegen das Virus entwickelt hätten, "können selbst drastische Einschränkungen die dauernde Viruszirkulation nur in einem begrenzten Umfang und dann nur über einen kurzen Zeitraum reduzieren". Ein sehr niedriger Inzidenzwert im Winter sei "illusorisch", so Stöhr.

Er hat dafür eine plausible Begründung: Vergleichbare Atemwegsinfektionserreger wie das Influenzavirus zirkulierten auf einem ähnlichen Niveau im Winter, erklärt er. "Und das, obwohl dagegen viel mehr Menschen immun sind als gegen Corona." Der Epidemiologe glaubt daher auch nicht, dass eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner über eine Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter zu verteidigen wäre. Das Überschreiten dieses Werts habe man im Oktober nicht aufhalten können, "wie sollte das dann im Winter gelingen, selbst wenn die Marke irgendwie erreicht werden würde"?

Den Einsatz ausgebildeten Personals der Gesundheitsämter in der Kontaktnachverfolgung hält der Wissenschaftler für Verschwendung. Sie fehlten bei der Umsetzung von Hygiene-Richtlinien und -Konzepten in Seniorenheimen und Schulen, sagt er.

Höhere Infektiosität von Mutationen noch nicht erwiesen.

Dass die Wissenschaftler die Notwendigkeit der No-Covid-Strategie unter anderem mit einer "epidemiologisch klar belegten" höheren Infektiosität der in Großbritannien erstmals nachgewiesenen Virus-Variante B117 begründen, sieht Stöhr ebenfalls kritisch. Er schließt nicht aus, dass diese und weitere Mutationen ansteckender sind, betrachtet dies aber noch nicht als wissenschaftlich erwiesen. "Meine Sorge ist, wie schnell aus der vermuteten höheren Übertragbarkeit von B117 eine Tatsache geworden ist. Die Abnahme der Inzidenz in Irland bei gleichzeitiger Verdopplung des B117-Anteils sprechen eindeutig dagegen", twitterte er. Sie seien auch ein erster positiver Beleg dafür, dass auch gegen die neue Variante die Bekämpfungsmaßnahmen greifen, sagte Stöhr ntv.de.

Viren mutierten ständig, dies sei normal, erklärt der Wissenschaftler. Möglicherweise sei es ganz einfach Zufall, dass die neue Variante zu dem Zeitpunkt dominant war, an dem beispielsweise in Irland die Zahlen nach dem erfolgreichen Herbst-Lockdown aus ganz anderen Gründen in die Höhe schossen. Michael Ryan, Chef des WHO-Notfall-Programms, sagte "The Irish Times", dies sei nicht unbedingt auf die mutierte Variante B117 zurückzuführen, sondern auf vermehrte soziale Kontakte und zu wenig Distanz während der Festtage.

Er verstehe, dass man "über vermeintlich neue Phänomene wie das Auftreten von Virusvarianten" besorgt sei, so Stöhr. "Wie man aber die Subpopulation eines Virus mit einer vermeintlich höheren Übertragungsfähigkeit daran hindern kann, dominant zu werden, ist mir noch nicht bekannt."

https://www.n-tv.de/wissen/Epidemiologe ... 01171.html

killroy
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Granadaseggl
@cantona
magst du hier nicht ein wenig weiterbeleidigen:

Dieses schon befürchtete Weiter-wie-bisher löst in der Gruppe Sorge und Kopfschütteln aus. Ein jeder an seinem heimischen Schreibtisch sitzend, im gefühlten Dauerlockdown: Die Virologin Melanie Brinkmann ist da, der Internist Michael Hallek, die Politologen Maximilian Mayer und Elvira Rosert und die Physiker Michael Meyer-Hermann und Matthias Schneider. Andere Unterstützer des No-Covid-Papiers stammen aus der Wirtschaftswissenschaft, aus der Pädagogik, aus der Soziologie oder aus der Rechtswissenschaft. Es mangelt nicht an großen Namen.


lauter
armselige Kreatur[en]
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

killroy
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Granadaseggl
Heil .... immerhin SPD:

Heil fordert massive Homeofficenutzung und kündigt Kontrollen an

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Beschäftigten und Unternehmen aufgefordert, die neuen Homeofficemöglichkeiten massiv zu nutzen. Zugleich warnte er bei Bild Live Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber davor, die Möglichkeit zum Homeoffice willkürlich abzusagen und kündigte Kontrollen an.

"Sie müssen klar sagen, wo es geht – und auch, wo es nicht geht. Wo es möglich ist, sollen sie es ermöglichen und das wird im Zweifelsfall auch von Arbeitsschutzbehörden überprüft." Von den Beschäftigten erwarte die Regierung, dass sie das Homeoffice im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Anspruch nähmen.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

muffinho
Noch wichtiger ist es wenn man immer nur bruddelt, aber zum eigentlichen Thema bzw. zu den vorgetragenen Problemen nichts beiträgt mit dem Kommentar "Das ist nicht meine Aufgabe"... aber das ist halt der Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und Bruddeln.

Sonst soll mir mal einer der Befürworter einer Verpflichtung zum Home Office erklären, wie man das technisch umsetzen soll. Aber klar, wie soll das der Durchschnittuser verstehen, der denkt dass man mit dem neugekauften Notebook im Internet einen Link anklickt und schon ist man total sicher im Firmennetz.

Als Chef eines kleinen Unternehmens würde ich mir erst mal die Empfehlungen vom BSI durchlesen:

https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Down ... onFile&v=9

Und dann stelle ich fest: Scheiße, das ist erstens gar nicht so einfach, zweitens steht da dass es mehr Risiken gibt und drittens habe ich bei meinen 100 Mitarbeitern halt "nur" einen kleinen Sysadmin, und viertens kostet das alles viel Geld, zusätzliche Hardware kaufen, einen Dienstleister beauftragen der mit alles entsprechend einrichtet und meine Mitarbeiter schulen, wie sie alles entsprechend nutzen können.

Aber klar, macht jede kleine Klitsche ohne Probleme und gerne.

jagdhuette
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Halbdaggl
muffinho hat geschrieben:Noch wichtiger ist es wenn man immer nur bruddelt, aber zum eigentlichen Thema bzw. zu den vorgetragenen Problemen nichts beiträgt mit dem Kommentar "Das ist nicht meine Aufgabe"... aber das ist halt der Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und Bruddeln.

Sonst soll mir mal einer der Befürworter einer Verpflichtung zum Home Office erklären, wie man das technisch umsetzen soll. Aber klar, wie soll das der Durchschnittuser verstehen, der denkt dass man mit dem neugekauften Notebook im Internet einen Link anklickt und schon ist man total sicher im Firmennetz.

Als Chef eines kleinen Unternehmens würde ich mir erst mal die Empfehlungen vom BSI durchlesen:

https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Down ... onFile&v=9

Und dann stelle ich fest: Scheiße, das ist erstens gar nicht so einfach, zweitens steht da dass es mehr Risiken gibt und drittens habe ich bei meinen 100 Mitarbeitern halt "nur" einen kleinen Sysadmin, und viertens kostet das alles viel Geld, zusätzliche Hardware kaufen, einen Dienstleister beauftragen der mit alles entsprechend einrichtet und meine Mitarbeiter schulen, wie sie alles entsprechend nutzen können.

Aber klar, macht jede kleine Klitsche ohne Probleme und gerne.



Das ist jetzt aber mal die reine IT Brille:

Dass ich weniger Heizkosten, ggf. sogar weniger Miete usw habe ist eine Sache.
Das andere ist, dass ich meinen Mitarbeitern auch außerhalb einer Pandemie ermögliche Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen, konzentriertere Arbeitszeiten (ohne ständiges Störungen im Büro) ermögliche und generell auch mein Vertrauen ausspreche.
Eine IT Infrastruktur sollte mittlerweile darauf ausgelegt sein, dass arbeiten von überall auf der Welt aus möglich ist. Schließlich sollte man ja auch bei Kunden, am Flughafen, im Zug etc in der Lage sein, die eigenen Daten zu sehen, ohne ein super sicheres Backup auf dem desktop.

CoachingZone
Halbdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:So - und was macht nun die mRNA-Impfstoffe so wirksam und ihre Entwicklung so rasch? (Warum also habe ich vorhin von einer Revolution gesprochen?)

Ganz einfach und genial: Mittels eines mRNA-Impfstoffes wird eine tatsächliche Erkrankung so nahe imitiert wie seit der Impfung mit Lebendviren (Kuhpockeninokulation - daher übrigens der Fachbegriff "Vakzination" - gegen "echte" Pocken) nicht mehr, allerdings ohne das Risiko, dass diese (wieder) virulent werden und die Krankheit erzeugen können.


Ich wäre da noch nicht so euphorisch. Der aktuelle mRNA-Impfstoff codiert ja "nur" das Spike-Protein. Dieses ist zwar unzweifelhaft wichtig, aber dennoch nur ein kleiner Teil des Virus. Deshalb ist auch die Immunantwort limitiert (also von einer besseren Imitation der Lebendviren im Vergleich zu anderen Impfstoffen würde ich hier keinesfalls sprechen).

Mir gefällt eigentlich ein anderer technischen Ansatz viel besser. Es gibt ein paar Leute, die haben es geschafft, dass bestimmte Hefen die komplette Hülle des Virus exprimieren, richtig aufbauen und freisetzen. Allerdings ohne Zellkern. Gegen dieses Konstrukt ist die Immunantwort wesentlich breiter und umfassender.

Sollte Sars-Cov-2 in verschiedenen Formen wiederkommen - woran ja kein ernsthafter Zweifel bestehen kann - dann dürften Menschen, die gegen die vollständige Hülle des Virus sehr viele verschiedene Antikörper und B-Zellen entwickelt haben, wesentlich besser geschützt sein, als diejenigen, die "nur" einen mRNA-Impfstoff erhielten.


Frank N Furter hat geschrieben:...die die infiziert waren, haben noch einen wesentlich besseren Schutz, weil sie z.B. auch gegen die hinterlistige Camouflage-Funktion von Sars-Cov-2 Antikörper entwickelt haben. Das Virus "versteckt" ja seine Spike-Proteine bis ganz kurz vor dem Moment, wo es sie braucht, um am ACE2-Rezeptor der Zelle anzudocken und einzudringen.

Wenn der Original-Virus von unserem Imunsystem als Target markiert wurde, kommen die Makrophagen des Immunsystems und fressen ihn auf. Den Inhalt dieses Fraßes präsentieren die Makrophagen später nochmal besonderen T-Zellen, die gegen alle Epitope im Fraß Antikörper herstellen. Etwas Vergleichbares kann eine mRNA-basierte Impfung nicht leisten.

Deshalb schrieb ich ja neulich auch hier: allen unter 30jährigen würde ich in der Abwägung von Chancen zu Risiken eher eine Infektion mit dem Original anraten. In 2-5 Jahren, wenn eine entsprechend aggressive Sars-Cov-2-Variante mal kommen könnte, könnte das dann evtl. mal den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen, ähnlich wie ehemals bei der Spanischen Grippe.


Habe heute leider praktisch gar keine Zeit, um auf Deinen Beitrag angemessen zu antworten, deshalb in aller Kürze:

Ja, ich gehe prinzipiell mit Dir konform, dass es für die Breite und Intensität der Immunantwort immer besser ist, eine Infektion durchzumachen. Und bei einer ganzen Reihe von Infektionen wie beispielsweise der Schweinegrippe habe ich das in meinem Bekanntenkreis auch so empfohlen.

Aber jetzt kommt das große ABER: Bei SARS-CoV-2 ist zwar das Risiko eines tödlichen Verlaufs vor allem bei älteren Personen erhöht, das Risiko von Beeinträchtigungen bei leichteren Verläufen kann allerdings immer noch nicht recht eingeschätzt werden. Und das können schon Beeinträchtigungen sein (wie Lungen-, Herz- oder Nierenschäden), die möglicherweise in späteren Jahren in schwereren Erkrankungen (Lungenfibrose, Herz- oder Niereninsuffizienz) oder in einem früheren Tod resultieren mögen. Natürlich noch nicht klar und etwas spekulativ, aber nicht völlig aus der Luft gegriffen. Und es ist auch immer noch nicht klar, wer bei einer SARS-CoV-2-Infektion überhaupt eine ausreichende Immunantwort ausbildet und ab wann.

Nun zu den mRNA-Impfstoffen. Natürlich geht die erzeugte Immunität "nur" gegen das Spike-Protein. (Allerdings werden auch hier verschiedene und verschieden effektive Antikörper provoziert). Aber genau dieses eine Protein ist ja für die großen Auswirkungen bei einem systemischen Durchbruch verantwortlich, weil es als sehr effektiver Eintritts-Schlüssel über das auf sehr vielen Körperzellen vorhandene ACE2-Protein fungiert und so auch die gravierenden systemischen Schäden nach sich zieht. So wie es momentan bei den klinischen Studien aussieht, reicht die mRNA-Impfung aus, um genau diese schweren Schäden zu verhindern, weil die gebildeten Antikörper diesen Eintrittsschlüssel blockieren (neutralisieren) können.

Hinzu kommt, dass durch die Präsentation dieses Proteins durch die geimpften Körperzellen die Immunantwort des Körpers wesentlich effektiver provoziert (95%) wird als bei den meisten traditionellen Vakzinen. Und die mRNA-Impfstoffe sind mit einer Rekordzeit von weniger als einem Jahr die ersten effektiven Impfstoffe, die auf den Markt kommen. Und die zugleich auch relativ schnell angepasst werden können. Das nenne ich meiner bescheidenen Meinung nach zurecht eine Revolution in der Impfstoffherstellung. (Und selbst der Impfstoff (von AstraZeneca/Oxford), der wohl als nächstes zugelassen wird, ist ein Vektorimpfstoff, also ein "genetischer" Impfstoff, der ebenfalls nur einen kleinen Teil des Virusgenoms enthält!).

Angesichts der Probleme und der Dauer bei der Entwicklung und Herstellung von traditionellen Impfstoffen, die vielleicht eine umfassendere Immunität erzeugen, ist es phantastisch, nun eine schnellere Alternative in petto zu haben. Und das schließt weitere und vielleicht noch bessere Entwicklungen ja nicht aus. Aber für die vulnerablen Gruppen ist nun in weniger als einem Jahr ein sehr effektiver Schutz gefunden worden, was angesichts der Pandemieentwicklung einen riesigen Fortschritt darstellt.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -