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Wenn er sein Ziel damit erreicht, wird er wohl gut damit leben können.
Gehe -wie Aleks- auch davon aus, dass Hitz den Job als Präses des e.V. nie haben wollte ... es geht einzig und allein darum, Vogt für eine neuerliche Amstzeit zu verhindern.
Wenn am Ende beide nicht zur Wahl gestellt werden, wäre es ihm wohl ein innerer Reichsparteitag. Um es mal mit KMH zu sagen...
Ich bin zudem der festen Überzeugung, dass Hitz sich im Februar noch zu Wort melden wird, um den Mitgliedern in der ein oder anderen Form die sich aufdrängende Frage zu stellen, wohin es mit der Profifußball-Abt. des VfB gehen soll? Er wird nochmals anschaulich erklären, wie der mittel- bis langfristige Plan ist, den er, zusammen mit seinem Team, verfolgt und welche Strukturen es aus seiner Sicht dafür benötigt. Darüber wird er vielleicht sogar den Bogen dazu schlagen, was er in seinem drastischen Anwurf an Vogt vorbrachte. Natürlich sehr subtil und ohne ins Detail zu gehen - aber per se kommt er aus der Nummer ja nicht mehr raus. Womöglich wird er sich nochmals für die Form, für die Impulsivität entschuldigen, inhaltlich aber dabei bleiben.
Es muss ihm eigentlich nur darum gehen, die Mitglieder zu überzeugen, die schon für die Ausgliederung gestimmt haben. Die, die verstanden haben, dass man Strukturen ändern muss, will man allein weiterhin die Chance wahren, dauerhafte in der Belle Etage mitspielen oder gar irgendwann mal wieder international dabei sein zu können. Die ewig bruddelnden Hardcore-Traditionalisten und Anti-Kommerzler zu überzeugen kann er sich getrost sparen, da er die argumentativ ohnehin nicht erreichen wird. Die pflegen ein recht unscharfes Bild von Tradition, was sich am Ende zumeist darauf reduziert, dass früher alles besser war und sich am besten nichts verändern soll. Die Kurve wird er wieder kriegen, wenn sich der sportliche Trend positiv fortsetzt und er wird sie gegen sich aufbringen, wenn das nicht gelingt. Das war vor dem nun herbeigeführten Richtungsentscheid so ... und das wird auch danach so sein. So what?
Und um haber glücklich zu machen:
Wir sehen gerade das Tauziehen traditionalistischer versus modernistischer Narrative, mit der Überschrift "Quo vadis VfB". Nach der Mitgliederversammlung wissen wir wohl die grobe Richtung.
