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Strafraumgitarre
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Halbdaggl
factotum hat geschrieben:Wir haben in Bayern die Impfpflicht um 1807 bekommen


Nicht zu verwexeln mit der Impfpflicht GEGEN 1860, aber ich schweife ab... :cyclops:

Anyway: 291 (zweihundertundeinundneunzig!!!) Jahre nach dem Reinheitsgebot! :bounce: :bounce: :bounce:

Das sagt ja wohl alles!!!!! :twisted: :twisted: :twisted:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!


Auswurf
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Grasdaggl
werde, von feierlichhen ffp2 anlässen abgesehen, op masken tragen.
Andere nutzen die auch nicht beim verimpfen
(ich habe in wirklichkeit übrigends nur 39997 zugestellt - bissle schwund isch immer :oops: )
das ist doch keine Musik

Tamasi
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Allmachtsbachel
Es gibt übrigens auch eine Alternative zu den FFP2-Masken. Viele Wochen wiederverwendbar und die medizinischen Anforderungen erfüllend. Mal Livinguard googeln; aber keine Garantie meinerseits.

Und weil's neulich hier Thema war:
Meine Mitbewohner, die Mikroben

(...) Denn so, wie jeder Mensch mehr Mikroben als einzelne Zellen mit sich herumträgt, ungefähr 100 Trillionen (...), so beherbergt auch jedes Haus, sogar jeder Raum, einen individuellen Mikrobenzoo.

Im Text geht es um ein "Virenverteilungs-unfreundliches" Raumklima (empfohlene Luftfeuchtigkeit 40-60%) und darum, dass viele Kleinstlebewesen im Haus wichtig sind, damit auch wir besser... etc.pp.
"Je mehr verschiedene Mikrobenarten sich auf einer Fläche drängen, desto besser können sie sich gegenseitig in Schach halten." Das Risiko, dass pathogene, also krankmachende, Spezies Resistenzen ausbildeten und sich dann explosionsartig vermehrten, werde durch die Konkurrenz vermindert.

Mir ist das alles zu lebendig.

Bezahlartikel:
https://www.sueddeutsche.de/leben/raumk ... -1.5180161


Flache9
Die Apotheken sind einfach Wucher. In Esslingen kauft der Apotheker die China Maske für 80 Cent und verkauft sie für 7,90 weiter.

Gestern habe ich in einer Facebook Gruppe gesehen ,dass ein Autohaus die FFP2 für 2,49 pro Stück verkauft. Und zwar Masken Made in Germany.


muffinho
Bisher war Corona ja noch einigermaßen machbar, Baumarkt zu, dafür gibt es Amazon, irgendwie bekommt man alles irgendwie her... bis eben, denn meine beiden Bob Marleys mussten zum Friseur, was ein Drama. "Oben nicht schneiden, nur an der Seite aber nicht hinten".... "der Friseur hat letztes Mal einen Blitz reingemacht, das will ich auch"... "iiiigit, ich habe ein Haar im Mund".... "spul den Film nochmal zurück, wegen dem Haar im Auge habe ich gar nichts gesehen".... "haha, Papa hat Dir ne Glatze geschnitten".... danach wegen einer schnellen Drehung solch ein Drama dass ich glatt ne kleine Scharte einrasiert habe.

Nächstes Mal gibt es eine Frisur wie bei Full Metal Jacket, danke Corona und Danke Landesregierung dass die Friseure zu haben :evil:




Goofy
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Grasdaggl
killroy hat geschrieben:https://www.wiwo.de/politik/deutschland/tauchsieder-sprengt-die-fussgaengerzonen/26845982.html?wt_mc=zeitparkett
Sprengt die Fußgängerzonen
Huch ... ein gspinnerter, idealistisch in eine grüne und lebenswertere Stadt und Zukunft weisender Artikel aus der Wirtschaftwoche ... :prost:


Für was der Virus doch alles herhalten soll ...

Bring das mal jemand dem neuen OB bei, wie er Stuttgart gestalten könnte.

Iron
Grasdaggl
werden in den nächsten zehn Jahren viele Areale neu bebaut werden können, die heute noch mit Möbelhäusern und Riesenparkplätzen verriegelt und versiegelt sind.


:lol: Klasse ... die meisten (mir bekannten) Möbelhäuser liegen außerhalb der Stadt ...



CoachingZone
Halbdaggl
... also ich gehe nach wie vor lieber vor Ort im Buchgeschäft schmökern als mir von Amazon "Das hat anderen Kunden auch gefallen" vorschlagen zu lassen :!:

... und deswegen wäre ich sehr unglücklich, wenn es nur noch Online-Handel gibt :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

killroy
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Granadaseggl
he ... aber das ist die wirtschaftswoche .... brutal-kapitalistisches kampfblatt
:mrgreen:

also ich gehe nach wie vor lieber vor Ort im Buchgeschäft schmökern

naja, gegen ein buchgeschäft in einer autofreien, tag und nacht lebendigen und am menschen und nicht am kommerz und großbüro orientierten innenstadt hat der autor sicher nichts einzuwenden
Friedrich von Borries bringt die urbane Zukunft auf die Formel der „produktiven Stadt“ - und er versteht darunter einen Raum der Mischquartiere mit Werkstätten, Büros, Cafés und personalisierten Ladenlokalen, in denen die Bürger wohnen, arbeiten und konsumieren, sich gut und gern und rund um die Uhr aufhalten
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


Frank N Furter
killroy hat geschrieben:https://www.wiwo.de/politik/deutschland/tauchsieder-sprengt-die-fussgaengerzonen/26845982.html?wt_mc=zeitparkett
Sprengt die Fußgängerzonen
Huch ... ein gspinnerter, idealistisch in eine grüne und lebenswertere Stadt und Zukunft weisender Artikel aus der Wirtschaftwoche ... :prost:


Hast Du das nicht bemerkt, killroy? Da wird Oswald Spengler zitiert. Maßgeblich zitiert in seinen Visionen über die Städte des 21. Jahrhunderts. Der ganze Artikel ist erstaunlicher Weise darauf aufgebaut...

killroy
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Granadaseggl
Oswald Spengler


Wegbereiter des Nationalsozialismus.


Wirtschaftswoche! Auch nicht meine übliche Lektüre - nein, ganz sicher nicht

Wie gut, dass ich den philosophischen Teil als für den Moment nicht mundgerecht überlesen und mich mit der Einleitung und dem aktuellen Bezug begnügt habe.
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Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Frank N Furter
Moment! Also "Wegbereiter des Nationalsozialismus" ist ein bisschen arg hart. Spengler war dezidiert gegen die Nazis (aber auch gegen die Weimarer Republik). Spengler war aber ein glühender Mussolini-Verehrer und noch so manches mehr. Eine ziemlich "kontroverse" Persönlichkeit jedenfalls. Es ist aus mehrfacher Hinsicht erklärungsbedürftig einen Artikel über Stadtplanung in Zeiten von Online-Pest und Corona mit Oswald Spenglers Ansichten über die Stadt aus der Zeit vor Hitlers Machtergreifung zu begründen. Findsch ned?

Dazu fehlt in diesem Artikel aber jegliche Erklärung. Damit hängt das Teil komplett in der Luft. Sowieso ein ultraschräger, ultra-untypischer Handelsblatt-Artikel. Jedenfalls kein Artikel, den man "ausgerechnet den Vertretern des Kapitalismus" zuordnen könnte. Hier hatte offensichtlich jemand eine Privat-Erektion, die er uns mal zeigen wollte, mehr nicht (Goethes letzte Worte :mrgreen: ).

killroy
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Granadaseggl
Wirtschaftwoche .... nicht Handelsblatt ... undja, deswegen habe ich ihn hier eingestellt .... ist doch interessant. Wechseln die jetzt die Seiten oder haben die Zeichen der Zeit erkannt?
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Goofy
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Grasdaggl
killroy hat geschrieben:Wie gut, dass ich den philosophischen Teil als für den Moment nicht mundgerecht überlesen und mich mit der Einleitung und dem aktuellen Bezug begnügt habe.

Und das präsentierst du uns dann einfach so hier, ungelesen und ungefiltert?

Um was es geht, hast aber aufgenommen? :cyclops:

killroy
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Granadaseggl
Eigentlich wollte ich ein Skandälchen provozieren: Die Wirtschaftswoche verrät ihre Ideale und so ... :mrgreen:
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Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Frank N Furter
Ich trau mich kaum zu antworten, so sehr befürchte ich, dass die Zeichen der Zeit mit der Ankündigung des postökonomischen Zeitalters zusammenhängen könnten.... :prost:

Aber ernsthaft: Richard David Precht, der ja zu genau diesem Thema (Onlindedöns, wie gehts weiter mit uns Digitalnaiven) ne ganze Menge zu sagen hat, hat im ersten Band seiner Philosophiegeschichte (Erkenne die Welt), sehr schön beschrieben, wie das Geld tatsächlich in die Welt kam.

Wenn Du das gelesen hast, passieren auch bei Dir ziemlich sicher zwei Sachen im Kopf:
1. Du bisch bissle baff
2. Du wirsch nie wieder auf die Idee kommen, es könnte etwas nach dem Kapitalismus geben.

Das ist irgendwie genau auf die Art heilsam, wie man dann doch lieber krank geblieben wäre.