19220 Beiträge

FanAusMUC
Granadaseggl
Noch ein Wort zum Bereich der „brutalstmöglichen Aufklärung“:

In dem Bereich dürfte die Untersuchung der Datenschutzbehörde viel wichtiger sein als diese esecon-Untersuchung. Dies insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, dass der letzte mögliche Verstoß ja wohl schon unter die Geltung der DSGVO fällt und damit ein viel höheres Bußgeld im Raum steht.

Wenn der Landesbeauftragte von BaWü da ermittelt, dann wird sich die Behörde ja wohl mal an den VfB gewandt und gefragt haben, was die da so gemacht haben mit den Daten ihrer Mitglieder.
Und die Datenschutzbehörden schätzen es außerordentlich, wenn ein Verantwortlicher in solchen Fällen zügig und „offen“ reagiert. Und sie schätzen es gar nicht, wenn da gemauert wird. Das wirkt sich maßgeblich auf ein mögliches Bußgeld aus.
Ob da gemauert wurde, wissen wir nicht. In dem Zusammenhang ist ja immer nur von esecon die Rede. Die können aber kein Bußgeld verhängen.

Frank N Furter
killroy hat geschrieben:
Daher stellt sich für mich die Frage was die Konsequenz einer möglichen „Verurteilung“ einzelner wäre. Andersherum gefragt, was wollen die brutalstmöglichen Aufklärer genau erreichen?

Nun, wie wäre es, dass die handelnden Personen für ihre Taten verantwortlich zeichnen? Das wäre jetzt mal was ganz einfaches.


Im Prinzip, ja. Hier dürfte es allerdings eben das eine, unangenehme Problem geben. Fischer und Schraft werden zumindest intern klar gesagt haben, dass sie nicht letztverantwortlich die Zusammenarbeit mit Schlittenhardt entschieden haben. Dazu hatten sie gar nicht das Recht. Würde man jetzt nur die beiden bestrafen und nicht den oder die, die das verantwortlich mitgezeichnet haben, wären es reine Bauernopfer.

Ich gehe davon aus, dass Vogt diejenigen benennen würde, die hier verantwortlich gezeichnet haben. Er braucht ja deren Köpfe als Trophäen für die Kurve. Da er es offenichtlich nicht kann, "läßt er aufklären". Hitzlsperger ist formal der Arbeitgebervertreter der 350 VfB-Mitarbeiter. Er ist auch der Herr des Server. Er kann wissen wer den Auftrag an Schlittenhardt gegeben hat und er wird es auch wissen. Offensichtlich gefällt ihm halt nicht was er weiß.

Bei Hitzlsberger gibts noch (mindestens) zwei Alternativen:

1. Dietrich war der Auftraggeber (für mich die plausibelste Variante) und Hitzlsberger stürzt jetzt tatsächlich den Verein in diese Schlammschlacht mit Herrn Vogt, nur weil er seinen Kumpel Schraft retten will. Dann wäre er als Vorstandsvorsitzender eine fürchterliche Fehlbesetzung.

2. Nicht Dietrich oder Dietrich nicht alleine war der Auftraggeber an Schlittenhardt. Und Hitzlsperger schützt Schraft und jenen Mister x. Das Ergebnis wäre aber dasselbe: fürchterliche Fehlbesetzung als Vorstandsvorsitzender.


Vogt käme bei der ganzen Sache eigentlich viel besser weg als Hitzlsperger, wenn er nicht den fatalen Fehler begangen hätte, im Alleingang, ohne Absprache, ohne Ausschreibung, ohne Kostenkalkulation die Esecon zu beauftragen. Dadurch aber hat sich Vogt seinerseits als vollkommene Fehlbesetzung offenbart.

Ohnehin frag ich mich schon die ganze Zeit, was der VfB überhaupt für eine Organisationsstruktur besitzt. Die haben 350 Mitarbeiter, geben aber quasi jede Art von Arbeit raus als Auftrag an Dritte? Verbrennen jedenfalls ein Heidengeld durch völlig überflüssige Beauftragungen sehr fraglicher Dienstleister, die dann eher die Probleme noch befeuern als sie zu lösen (siehe jedenfalls Schlittenhardt und Esecon).

Edit: das dritte von mir ehemals genannte Szenario ist Unfug. Hitzlsperger ist ja erst seit Oktober 2019 Vorstandsvorsitzender. Er hatte höchstwahrscheinlich eher nichts mit der Datenweitergabe im Oktober 2018 zu tun
Zuletzt geändert von Frank N Furter am 27. Januar 2021 16:10, insgesamt 1-mal geändert.

muffinho
Oberschwabe hat geschrieben:@muffinho
ich kann mich noch ganz gut an @Haber erinnern, der nach der Entfernung von WD sinngemäß folgendes gepostet hat (er möge mich korregieren, wenn ich ihn falsch zitiere):
"Glaubt bloss nicht, das mit dem Abgang von WD alle Probleme gelöst sind. Im Gegenteil, die eigentlichen Probleme sitzen viel tiefer, quas in der DNA. Und sie werden wieder und wieder auftreten."
Wie recht er doch hatte


Das hat wohl keiner behauptet, so wie keiner behauptet dass nach der Abwahl von Trump die USA wieder einen inneren Frieden finden, aber um mal beim Thema Dietrich zu bleiben, auch wenn hinter Dietrich entsprechende Netzwerke waren und weiterhin agieren, war die Abwahl von Dietrich die einzig richtige und konsequente Entscheidung, denn ähnlich wie jetzt Vogt wirkte er nicht einend, sondern spaltend, ebenso das vereinsschädigende Verhalten in der Öffentlichkeit. Auch klammern bzw. klammerten beide an ihren Ämtern und haben/hatten gegenüber dem Verein wenig Verantwortungsbewusstsein, denn der Verein steht über allem.

Daher, es wird in einem Verein IMMER verschiedene Kräfte und Netzwerke geben, die ihre eigenen Interessen vertreten, nur wenn die jeweiligen Repräsentanten dieser Kräfte öffentlich so miteinander umgehen, dann muss man handeln. Hinter verschlossenen Türen können sich Vogt und Hitzlsperger gerne verbal die Fresse polieren, aber nach Außen erwarte ich ein Verhalten, das man von einem leitenden Angestellten erwartet.

killroy
Benutzeravatar
Granadaseggl
Er kann wissen wer den Auftrag an Schlittenhardt gegeben hat und er wird es auch wissen. Offensichtlich gefällt ihm halt nicht was er weiß.

und deswegen hat er (hitz) sich auf ein spiel eingelassen, das überhaupt nicht seines ist und das fliegt ihm jetzt völlig aus der kurve. m.E. kann nur er retten, was zu retten ist, indem er klartext spricht. denn das da was ist dürften selbst die naiven propagandisten (wo sind die eigentlich heute nachmittag) kaum leugnen können.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten


muffinho
Toni hat das auf der letzten Seite doch eindeutig geschildert, alleine dieser Punkt ist schon ausreichend für die Aufklärung:

Frank N Furter hat geschrieben:
Da man auch beim VfB nicht mal aus der Hosentasche 600.000 € für eine Guerilla-Marketing-Kampagne raustut, müssen beim VfB auch noch mindestens zwei Arten von Unterlagen existieren:

1. Ein Vertrag mit der PR-Klitsche von Herrn Schlittenhardt
2. Die Unterschrift eines, eher mehrerer Verantwortlichen unter diesen Vertrag und die Anweisung zur Überweisung der 600.000 €.


Da braucht man keinen Account deaktivieren, sondern ganz einfach in der Buchhaltung die Kontenbewegungen einsehen und entsprechende Verträge gegenprüfen.

Irgendwer hat ein Papier unterschrieben, das Schlittenhardt namentlich als Begünstigten für die Arbeit benennt. Irgendein Dokument, egal ob Memo, Fax oder Mail, weist die Buchhaltung an die besagten 600k zu überweisen. Das ist doch nicht das Pentagon mit hunderten Tarnkonten und Geldströmen in Billionenhöhe, da braucht es doch keine Ermittlungen über mehrere Monate.

FanAusMUC
Granadaseggl
muffinho hat geschrieben:Toni hat das auf der letzten Seite doch eindeutig geschildert, alleine dieser Punkt ist schon ausreichend für die Aufklärung:

Frank N Furter hat geschrieben:
Da man auch beim VfB nicht mal aus der Hosentasche 600.000 € für eine Guerilla-Marketing-Kampagne raustut, müssen beim VfB auch noch mindestens zwei Arten von Unterlagen existieren:

1. Ein Vertrag mit der PR-Klitsche von Herrn Schlittenhardt
2. Die Unterschrift eines, eher mehrerer Verantwortlichen unter diesen Vertrag und die Anweisung zur Überweisung der 600.000 €.


Da braucht man keinen Account deaktivieren, sondern ganz einfach in der Buchhaltung die Kontenbewegungen einsehen und entsprechende Verträge gegenprüfen.

Irgendwer hat ein Papier unterschrieben, das Schlittenhardt namentlich als Begünstigten für die Arbeit benennt. Irgendein Dokument, egal ob Memo, Fax oder Mail, weist die Buchhaltung an die besagten 600k zu überweisen. Das ist doch nicht das Pentagon mit hunderten Tarnkonten und Geldströmen in Billionenhöhe, da braucht es doch keine Ermittlungen über mehrere Monate.

In der Tat.

Spielgerät
Benutzeravatar
Halbdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:
Daher stellt sich für mich die Frage was die Konsequenz einer möglichen „Verurteilung“ einzelner wäre. Andersherum gefragt, was wollen die brutalstmöglichen Aufklärer genau erreichen?

Nun, wie wäre es, dass die handelnden Personen für ihre Taten verantwortlich zeichnen? Das wäre jetzt mal was ganz einfaches.


Im Prinzip, ja. Hier dürfte es allerdings eben das eine, unangenehme Problem geben. Fischer und Schraft werden zumindest intern klar gesagt haben, dass sie nicht letztverantwortlich die Zusammenarbeit mit Schlittenhardt entschieden haben. Dazu hatten sie gar nicht das Recht. Würde man jetzt nur die beiden bestrafen und nicht den oder die, die das verantwortlich mitgezeichnet haben, wären es reine Bauernopfer.

Ich gehe davon aus, dass Vogt diejenigen benennen würde, die hier verantwortlich gezeichnet haben. Er braucht ja deren Köpfe als Trophäen für die Kurve. Da er es offenichtlich nicht kann, "läßt er aufklären". Hitzlsperger ist formal der Arbeitgebervertreter der 350 VfB-Mitarbeiter. Er ist auch der Herr des Server. Er kann wissen wer den Auftrag an Schlittenhardt gegeben hat und er wird es auch wissen. Offensichtlich gefällt ihm halt nicht was er weiß.

Bei Hitzlsberger gibts noch (mindestens) drei Alternativen:

1. Dietrich war der Auftraggeber (für mich die plausibelste Variante) und Hitzlsberger stürzt jetzt tatsächlich den Verein in diese Schlammschlacht mit Herrn Vogt, nur weil er seinen Kumpel Schraft retten will. Dann wäre er als Vorstandsvorsitzender eine fürchterliche Fehlbesetzung.

2. Nicht Dietrich oder Dietrich nicht alleine war der Auftraggeber an Schlittenhardt. Und Hitzlsperger schützt Schraft und jenen Mister x. Das Ergebnis wäre aber dasselbe: fürchterliche Fehlbesetzung als Vorstandsvorsitzender.

3. Hitzlsperger ist selbst Mister x, was die Weitergabe im Oktober 2018 betrifft.

Vogt käme bei der ganzen Sache eigentlich viel besser weg als Hitzlsperger, wenn er nicht den fatalen Fehler begangen hätte, im Alleingang, ohne Absprache, ohne Ausschreibung, ohne Kostenkalkulation die Esecon zu beauftragen. Dadurch aber hat sich Vogt seinerseits als vollkommene Fehlbesetzung offenbart.

Ohnehin frag ich mich schon die ganze Zeit, was der VfB überhaupt für eine Organisationsstruktur besitzt. Die haben 350 Mitarbeiter, geben aber quasi jede Art von Arbeit raus als Auftrag an Dritte? Verbrennen jedenfalls ein Heidengeld durch völlig überflüssige Beauftragungen sehr fraglicher Dienstleister, die dann eher die Probleme noch befeuern als sie zu lösen (siehe jedenfalls Schlittenhardt und Esecon).


Hitz schützt außer den Arbeitnehmern der AG, zu deren Schutz er als Arbeitgeber verpflichtet ist, niemanden. Er vertuscht auch nichts. Wieso behauptest du das immer wieder? TH hat es doch erklärt: Es wird ermittelt, es gibt ein Ergebnis und das kommt auf den Tisch. So schwer ist das nicht.
Der Datenschutzbeauftragte ist fast fertig. Er wurde auch nicht behindert. Wie blöd soll das denn sein, Eselcon Knüppel zwischen die Beine zu werfen und den LDSB machen zu lassen...
Eselcon einzuschalten war die Idee von Vogt. Wenn Eselcon für so einen Pillepalle-Vorgang Monate braucht, kann TH doch nichts dafür. Du solltest nicht über jedes Stöckchen springen, das der Glaus so hinhält.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


Flache9
1. Nur Spekulation über die Datenaffäre, ohne den finalen Bericht zu kennen. Daher sollte man nich die Tage abwarten.

2. Vogt fokussiert wieder nur das Thema Datenschutz Affäre, wie Trump mit den Wahlbetrug und Verschwörung in der USA ,um Hauptsache von allen anderen Inkompetenzen und Machenschaften abzulenken.

3. Vogt will neue Mitglieder aktivieren die im März nicht wahlberechtigt wären, aber im September schon. Das ist der Grund und kein anderer. Er will mehr aus der Kurve.

4. Mit seinem Nachricht hat er selbst Hitzlspergers Brief übertroffen und das noch als offizieller VfB Newsletter, wo er klar noch indirekt seine Kollegen beleidigt, diffamiert und Verschwörungen gegen seine Person suggeriert. Für mich ist das Vereinsschädigend und somit sollte Vogt sofort seinen Rücktritt erklären bzw. sofort freistellen.

Frank N Furter
Spielgerät hat geschrieben:
Hitz schützt außer den Arbeitnehmern der AG, zu deren Schutz er als Arbeitgeber verpflichtet ist, niemanden.


Ach Gottchen. Hitzlsperger ist sicherlich überhaupt nicht verpflichtet Fehlverhalten seiner Angestellten gegenüber VfB-Mitglieder zu schützen. Im Grunde ist er zu nichts weniger verpflichtet.

Muss man auch mal sagen: Auf der einen Seite stehen unsere kleinen Feuerteufel-Ultras, die man auch schon seit Jahren vergeblich bittet, grade- und nicht quer zu denken, sich wenigstens nicht fremdgefährdend im Stadion zu benehmen und auf der anderen Seite VfB-Häschen die aufm Wasen grasen und ab und an aufschauen, um mit entrücktem Blick Richtung Mercedesstrasse der Obrigkeit ihre treue Unmündigkeit zu versichern.

Wie der Herr, so sei Gscherr.



RedBlues
Halbdaggl
Hitz hat eigentlich nur noch die Chance was auf den Tisch zu legen das Vogt vernichtet, also die ultimative Schlammschlacht.

Im übrigen war das heute die erste Mail die ich vom Präsidenten erhalten habe die weiter ging als fröhliche Weihnachten die sicherlich nicht von ihm direkt kommt

Flache9
RedBlues hat geschrieben:Hitz hat eigentlich nur noch die Chance was auf den Tisch zu legen das Vogt vernichtet, also die ultimative Schlammschlacht.

Im übrigen war das heute die erste Mail die ich vom Präsidenten erhalten habe die weiter ging als fröhliche Weihnachten die sicherlich nicht von ihm direkt kommt



Fremdgesteuert?
Edin Rahic?
Esecon ?
CC ?

Tamasi
Benutzeravatar
Allmachtsbachel
FanAusMUC hat geschrieben:
Tamasi hat geschrieben:
FanAusMUC hat geschrieben:Das Problem an der Sache bzw. beim Zeitablauf scheint mir zu sein (...)

Vielen Dank, nochmal sehr hilfreich aufgeschlüsselt. Aber eine Frage: Wie lange würde sich so eine rechtliche Bewertung - in etwa (!!) - ziehen?

Mich juckt nach wie vor diese Ewigkeit bis Anfang September (neue MV). Das müsste doch früher geklärt sein.

Deswegen bis in den September zu verschieben, halte ich auch für abwegig. Wenn man tatsächlich Anfang Februar einen "Tatsachen-Abschlussbericht" hat, dann muss eine vernünftige Kanzlei in der Lage sein, das bis Ende Februar rechtlich zu bewerten. (Also ich könnte das... :mrgreen: )
Und dann kann man das öffentlich machen und jeder kann bis zum 18. März die Messer wetzen und sich auf die Versammlung vorbereiten.
Meinetwegen verschiebt man auf Anfang April. Aber diese Hängepartie geht wirklich gar nicht, finde ich.

Danke. Jetzt bin ich erst recht sauer. :twisted:


Hessoschwabe
Benutzeravatar
Lombaseggl
Tamasi hat geschrieben:
Hessoschwabe hat geschrieben:Maultaschenconnection (...) Ich schätz mal mindestens 10 Personen aus Aufsichtsrat, Präsidium und AG müssten weggefegt werden, um die Clanstrukturen zu knacken und dem VfB wieder Perspektiven zu geben.

1.:
Ich war ein Gegner von Wolfgang Dietrich - weil er sich ins Sportliche eingemischt hat und mit seiner Großmannssucht und dem Champions-League-Gefasel den Karren - absehbar - an die Wand gefahren hat. Inkl. einer Menge Geldverbrennung. Leute wie ihn will ich nicht beim VfB in einer Führungsposition sehen.

Aber aktuell geht es doch um Nasen wie Porth und Jenner. Ganz ehrlich: Die sind mir herzlich egal. Die mögen sich in ihrem VfB-Amt sonnen und sich für gaaaanz, gaaaanz wichtig halten. Bitte, sollen sie doch. Solange sie sich nicht ins Sportliche einmischen. Und haben sie das in den letzten Jahren? Ich rede nicht von "ab und an blöd das Maul aufmachen" - sondern von einer echten Einmischung à la Wolfgang Dietrich. Da kann ich mich bei Porth & Co. an nichts erinnern. Aus meiner Sicht sind das halt lokale Wichtigtuer.

Wenn die nun ersetzt werden, kommen da halt die nächsten Wichtigtuer hin. Andere Leute gieren doch gar nicht nach solchen Positionen.

Und darum kann ich den Hass auf den aktuellen "Clan" nicht nachvollziehen. Und dass die unbedingt weg müssen und dass dann alles besser werden würde.

"Aber die Datenaffäre, die Datenaffäre!" Stimmt. Korrekt! Diese Manipulation war niederträchtig und eklig und das muss geklärt werden. Wenn dafür Schraft oder Porth gehen müssen, dann ist's halt so. Vielleicht geht es auch mit anderen Bestrafungen, vermutlich aber nicht.

Aber dieser ganze Hass auf "den Clan" und "die alte Vereinsführung"... Wozu? Das sind Deppen und wenn die gehen, werden sie durch neue Deppen ersetzt.

2.:
Welche Perspektiven gäbe es denn mit anderen Leuten im AR? Abkehr vom Profifußball? Was für Leute sollten das überhaupt sein? Ernsthafte Frage - was erhoffst du dir da?

Du scheinst die Führungsriege ja sehr gelassen zu sehen. Immerhin bestimmen diese "Wichtigtuer" die Geschicke unseres VfB. Genau diese Leute sind doch verantwortlich für die Personalentscheidungen, die aus einem Top 5 Verein eine Fahrstuhlmannschaft gemacht haben.

Ich habe keinen Hass, ich halte die Fritzen einfach für schädlich.

rasenheizung
Benutzeravatar
Schoofseggl
killroy hat geschrieben:ah ja, gab es hier im Januar nicht gleich die Propagandastimmen, dass der Vogt nichtmal mehr VfB-Briefpapier bekommt? Ist wohl doch nicht so :lol:


Wenn du dir meinen Beitrag nochmal genau anschaust, endet dieser mit einem ;) - war also nicht wirklich ernst gemeint und deshalb auch keine Propaganda - wie du es nennst. Ich fand´es lediglich skurril, dass Claus Vogt so nen optisch! unseriöses Briefle rausgehauen hat und das nicht, wie jetzt - von jemandem, der das kann, machen lassen hat ...

Aber ich gebe zu - meine nicht ernst gemeinte Schlussfolgerung, kann auch als Propaganda interpretiert werden ...

Gruß
die rasenheizung




heggi
Lombaseggl
Ich übernehme das mal.

"Stellungnahme der Präsidiumsmitglieder Gaiser und MutschlerDie Präsidiumsmitglieder des VfB Stuttgart 1893 e.V., Dr. Bernd Gaiser und Rainer Mutschler, stellen zur am heutigen Mittwoch erfolgten persönlichen Erklärung von VfB Präsident Claus Vogt folgendes fest:

Fakt ist, dass das Präsidium am 2. November 2020 einstimmig einen Beschluss zur Durchführung der nachzuholenden Mitgliederversammlung 2020 am 18. März 2021 gefasst hat. Eine der akzeptierten Optionen war eine digitale Veranstaltung. Dieser Beschluss ist bindend und wurde von allen Mitgliedern des Präsidiums seitdem in zahlreichen Vorbereitungssitzungen bestätigt. Auch der Vereinsbeirat hat genau diese Beschlussfassung mehrheitlich unterstützt. Über diese Beschlussfassung kann sich niemand, auch nicht der Präsident, hinwegsetzen, ohne gegen die Satzung zu verstoßen.

Wir halten es sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch im Interesse des Vereins für zwingend, wie angekündigt am 18. März 2021 die für das Jahr 2020 nachzuholende Mitgliederversammlung durchzuführen. Ein Fortdauern des aktuellen Zustandes bis September halten wir gegenüber dem Verein für nicht zumutbar. Der VfB Stuttgart braucht jetzt Klarheit, wer den Verein als Präsident in den nächsten vier Jahren führen soll. Nur so kann wieder Einigkeit und Befriedung herbeigeführt werden. Diese Klarheit können nur unsere Mitglieder im Rahmen der Mitgliederversammlung und mit der Ausübung ihrer Mitgliederrechte herstellen. Digitalveranstaltungen sind in der Corona-Zeit alternativlos und sie haben sich bei vielen Anlässen bewährt. Wann wieder Präsenzveranstaltungen mit hohen Teilnehmerzahlen möglich sind, ist nicht absehbar.

Abschließend betonen wir, dass wir auf die Vielzahl der in der persönlichen Erklärung des Präsidenten enthaltenen Unterstellungen und Anschuldigungen nicht weiter eingehen werden. Herausstreichen möchten wir allerdings, dass wir alles, was im Zusammenhang mit der Aufklärung der Datenschutzaffäre gegen das Präsidium ins Feld geführt wird, ausdrücklich zurückweisen!

Der Abschlussbericht der Aufklärungsarbeit soll vom beauftragten Gutachter Esecon am 1. Februar 2021 vorgelegt werden. Wir verlangen und unterstützen weiterhin eine vollumfängliche Aufklärung mit allen etwaigen Konsequenzen, verwehren uns aber gegen jedwede vereinspolitische Instrumentalisierung dieser Thematik. Dafür ist diese von viel zu großer Bedeutung für unsere Mitglieder und unseren Verein!

Der mit der heutigen Erklärung des Präsidenten und dieser Stellungnahme erkennbare Riss im Präsidium bezieht sich nicht nur auf die Vorbereitung der nächsten Mitgliederversammlung. Der Dissens zwischen Claus Vogt auf der einen Seite und den beiden Präsidiumsmitgliedern Dr. Bernd Gaiser und Rainer Mutschler auf der anderen Seite besteht zu zahlreichen Themen seit geraumer Zeit – auch schon deutlich vor dem Aufkommen der Datenaffäre im vergangenen Oktober."


Flache9
Stellungsnahme Gaiser und Mutschler


Stellungnahme der Präsidiumsmitglieder Gaiser und Mutschler
Die Präsidiumsmitglieder des VfB Stuttgart 1893 e.V., Dr. Bernd Gaiser und Rainer Mutschler, stellen zur am heutigen Mittwoch erfolgten persönlichen Erklärung von VfB Präsident Claus Vogt folgendes fest:

Fakt ist, dass das Präsidium am 2. November 2020 einstimmig einen Beschluss zur Durchführung der nachzuholenden Mitgliederversammlung 2020 am 18. März 2021 gefasst hat. Eine der akzeptierten Optionen war eine digitale Veranstaltung. Dieser Beschluss ist bindend und wurde von allen Mitgliedern des Präsidiums seitdem in zahlreichen Vorbereitungssitzungen bestätigt. Auch der Vereinsbeirat hat genau diese Beschlussfassung mehrheitlich unterstützt. Über diese Beschlussfassung kann sich niemand, auch nicht der Präsident, hinwegsetzen, ohne gegen die Satzung zu verstoßen.

Wir halten es sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch im Interesse des Vereins für zwingend, wie angekündigt am 18. März 2021 die für das Jahr 2020 nachzuholende Mitgliederversammlung durchzuführen. Ein Fortdauern des aktuellen Zustandes bis September halten wir gegenüber dem Verein für nicht zumutbar. Der VfB Stuttgart braucht jetzt Klarheit, wer den Verein als Präsident in den nächsten vier Jahren führen soll. Nur so kann wieder Einigkeit und Befriedung herbeigeführt werden. Diese Klarheit können nur unsere Mitglieder im Rahmen der Mitgliederversammlung und mit der Ausübung ihrer Mitgliederrechte herstellen. Digitalveranstaltungen sind in der Corona-Zeit alternativlos und sie haben sich bei vielen Anlässen bewährt. Wann wieder Präsenzveranstaltungen mit hohen Teilnehmerzahlen möglich sind, ist nicht absehbar.

Abschließend betonen wir, dass wir auf die Vielzahl der in der persönlichen Erklärung des Präsidenten enthaltenen Unterstellungen und Anschuldigungen nicht weiter eingehen werden. Herausstreichen möchten wir allerdings, dass wir alles, was im Zusammenhang mit der Aufklärung der Datenschutzaffäre gegen das Präsidium ins Feld geführt wird, ausdrücklich zurückweisen!

Der Abschlussbericht der Aufklärungsarbeit soll vom beauftragten Gutachter Esecon am 1. Februar 2021 vorgelegt werden. Wir verlangen und unterstützen weiterhin eine vollumfängliche Aufklärung mit allen etwaigen Konsequenzen, verwehren uns aber gegen jedwede vereinspolitische Instrumentalisierung dieser Thematik. Dafür ist diese von viel zu großer Bedeutung für unsere Mitglieder und unseren Verein!

Der mit der heutigen Erklärung des Präsidenten und dieser Stellungnahme erkennbare Riss im Präsidium bezieht sich nicht nur auf die Vorbereitung der nächsten Mitgliederversammlung. Der Dissens zwischen Claus Vogt auf der einen Seite und den beiden Präsidiumsmitgliedern Dr. Bernd Gaiser und Rainer Mutschler auf der anderen Seite besteht zu zahlreichen Themen seit geraumer Zeit – auch schon deutlich vor dem Aufkommen der Datenaffäre im vergangenen Oktober.