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Goofy
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
darkred hat geschrieben: Das hat schon was von plakativem "Euch zeig ich's".


Nö, nicht unbedingt. Nämlich dann nicht, wenn Vogt ab einem bestimmten Zeitpunkt erkennen musste, dass die Sache nicht aufgeklärt wird, wenn auch er noch passiv bleibt. Der Datenschutzbeauftragte ist ja nicht der Staatsanwalt. Von dem ist nicht viel zu befürchten, wenn alle VfB-Beteiligten intern mauern.


Am 27. und 28.9. kam es im kicker.

https://www.zvw.de/daten-aff%C3%A4re-be ... rid-263672
28. September 2020: Der Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Baden-Württemberg, Stefan Brink, will ein sogenanntes Auskunftsverfahren gegen den VfB einleiten. Mit zwei- bis vierwöchiger Frist würden die Verantwortlichen des Clubs darin aufgefordert, sich zu den Vorwürfen zu erklären. „Wir wollen uns erklären lassen, in welchem Kontext und mit welcher Motivation Daten in solch großer Menge weitergegeben wurden. Grundsätzlich gilt, dass Mitgliederdaten sehr sensibel sind“, sagte Brink den Stuttgarter Nachrichten.


Und am 13. Oktober wurde die Beauftragung von Esecon öffentlich.
Exakt zwei Wochen nach dem kicker-Artikel. Und zwei Wochen nachdem der Landesdatenschutzbeauftragte eine Ermittlung angekündigt hat.

Da hat Vogt aber schnell erkannt, dass ohne ihn hier nicht aufgeklärt wird.

Die Entscheidung, wer dieser externe Ermittler sein soll, wird ja hoffentlich auch nicht an einem Vormittag gefallen sein. Oder doch :?:

Flache9
Southern Comfort hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:@SC: da muss mW Entgelt, Bereicherungs- oder Schädigungsabsicht dazukommen. Ist hier eher nicht einschlägig.


Nilkheimer hat geschrieben:Das hatten wir doch schon. Die einzige in Betracht kommendes Strafvorschrift wäre hier: § 29 LDSG. Für Strafbarkeit ist aber nötig, dass " gegen Entgelt oder in der Absicht gehandelt wird,
sich oder einen anderen zu bereichern oder einen anderen zu schädigen. "

Davon war bisher unter keinem Blickwinkel die Rede. Also. Nix Staatsanwalt.


Merci...

Dann kann sozusagen ein Ordnungsgeld kommen, das allerdings auch recht fies bemessen werden kann. Hierfür spielt es aber eine Rolle WELCHE Daten weitergegeben wurden, und ob hochsensible Daten dabei waren.

oder? (Im Grundsatz, insbesondere, und nach Abwägung des Einzelfalles... :mrgreen: )


Ich gehe von 50.000€ aus .

Frank N Furter
Goofy hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:
darkred hat geschrieben: Das hat schon was von plakativem "Euch zeig ich's".


Nö, nicht unbedingt. Nämlich dann nicht, wenn Vogt ab einem bestimmten Zeitpunkt erkennen musste, dass die Sache nicht aufgeklärt wird, wenn auch er noch passiv bleibt. Der Datenschutzbeauftragte ist ja nicht der Staatsanwalt. Von dem ist nicht viel zu befürchten, wenn alle VfB-Beteiligten intern mauern.


Am 27. und 28.9. kam es im kicker.

https://www.zvw.de/daten-aff%C3%A4re-be ... rid-263672
28. September 2020: Der Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Baden-Württemberg, Stefan Brink, will ein sogenanntes Auskunftsverfahren gegen den VfB einleiten. Mit zwei- bis vierwöchiger Frist würden die Verantwortlichen des Clubs darin aufgefordert, sich zu den Vorwürfen zu erklären. „Wir wollen uns erklären lassen, in welchem Kontext und mit welcher Motivation Daten in solch großer Menge weitergegeben wurden. Grundsätzlich gilt, dass Mitgliederdaten sehr sensibel sind“, sagte Brink den Stuttgarter Nachrichten.


Und am 13. Oktober wurde die Beauftragung von Esecon öffentlich.
Exakt zwei Wochen nach dem kicker-Artikel. Und zwei Wochen nachdem der Landesdatenschutzbeauftragte eine Ermittlung angekündigt hat.

Da hat Vogt aber schnell erkannt, dass ohne ihn hier nicht aufgeklärt wird.

Die Entscheidung, wer dieser externe Ermittler sein soll, wird ja hoffentlich auch nicht an einem Vormittag gefallen sein. Oder doch :?:


Ja, in der Tat: Spannend. Zwei Wochen ist wirklich eine sehr kurze Zeit für so eine "Erkenntnis". Da drängt sich der Verdacht einer sehr großen Ungeduld schon auf. Zumal ja (Tamasi?) die Verquickung von Vogt-Rahic-zu Esecon aufgezeigt hatte. Also so betrachtet müsste man mindestens Herrn Vogt mal raten, schleunigst aufzuklären, was es eigentlich mit diesem Rahic auf sich hat. Was macht der für ihn? Und wie es sich mit dieser unheilvollen Verquickung verhält. Umgekehrt kann man durchaus sagen: wenn Vogt das nicht aufklärt, muss ein neutraler Beobachter weiter davon ausgehen, dass es ihm in den zwei Wochen nicht darum ging intern eine Abstimmung über ein so notwendiges gemeinsames Vorgehen von e.V. und AG herbeizuführen. Würde dieser Vorwurf am Ende bleiben, dann bleibt es auch bei der Einschätzung, dass Vogt nie der richtige Präsident war. Auch und trotz des Umstandes, dass er so schön über Inklusion und Frauenfussball referieren konnte.

Goofy
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Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:Nur deswegen meinte ich: wir wissen nicht, ob Vogt mit dem LDSB irgendwann Ende Oktober, Anfang November bereits gesprochen hat. Es wäre ja fast schon verwunderlich wenn nicht. Du musst Dich ja als eines der obersten handelnden Organe des VfB mit diesem Menschen absprechen, wie man mit ihm zusammenarbeiten soll. Und sollte er da für sich das subjektive Gefühl gehabt haben: "Na, ob der hier wirklich was vorhat"


Siehe vorheriger Beitrag. Ist natürlich irrelevant, was Vogt Ende Oktober/Anfang November bei dem Datenschutzbeauftragten für ein Gefühl hatte.
Da war Esecon ja längst beauftragt.

Lange bevor die Frist für Brinks Auskunftsverfahren abgelaufen war.

Fazit: Diese Begründung, warum Vogt Esecon im Interesse der Mitglieder beauftragt hat, passt absolut nicht.

Frank N Furter
Goofy hat geschrieben:Fazit: Diese Begründung, warum Vogt Esecon im Interesse der Mitglieder beauftragt hat, passt absolut nicht.


Interessant ist, was Du oben nochmal klar heraugearbeitet hast:
28.09. Kicker-Artikel
13.10. Esecon-Beauftragung

Wir werden aber wohl nie erfahren seit wann VfB-intern über diese ganze Geschichte gestritten wurde. Sehr sicher schon, bevor der Kicker-Artikel erschien. Denn intern gabs ja genug Leute, die davon wußten.

Ich bewerte das für mich jetzt erstmal so: Es ist an Vogt seine Beweggründe transparent (sic) den VfB-Mitgliedern mitzuteilen. Wie und wann (und mit wessen Hilfe!) ist er zu welchen Informationen und schließlich Entscheidungen gelangt. Macht er das, kann er ggf. (!) Kredit zurückgewinnen. Macht er das aber nicht, ist sein gesamter Anspruch mit dem er ehemals angetreten ist komplett verwirkt.



darkred
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Halbdaggl
Pardon, war kurz einkaufen.
Wein ist alle. Man(n) muss priorisieren. :arr:

Fränk
Sei mir nicht böse, aber ich finde deine Herleitung, wieso Vogt die externen Ermittler eingeschaltet hat alles andere als stichhaltig. So wortreich du es auch ausführst, ich erkenne da keine überzeugenden Sachargumente. Besonders nicht vor dem zeitlichen Horizont, den Goofy dankenswerterweise hier dargestellt hat.

Goofy
Danke, die Passage meinte ich.
Okay, meine Betrachtung war da etwas zu weit gehend. Aber das sich der LDSB die Erkenntnisse von Esecon anschaut und bewertet dürfte wohl klar sein.

Und um nochmals zurück auf die Herleitung von FnF zu kommen.
Wäre es vllt. denkbar, dass der LDSB den VfB aufgefordert hat einen externen Aufklärer ins Boot zu holen ... oder ist das komplett g'spinnert?

Nilk
Ich habe im Übrigen nie vom LDSB in Verbindung mit Strafbewährung und Staatsanwalt gesprochen.
Just for the record!
Sollte dieser aber in seiner Funktion als Aufsichtsbehörde feststellen, dass hier strafrechtlich relevante Vorgänge im Spiel waren, wäre es doch eher, der die Staatsanwaltschaft auf den Plan rufen würde. Oder liege ich hier falsch?

flux
Ich bitte nochmals um Hilfe:
Wie erfolgt eigentlich die Wahrnehmung der Stimmrechte des e.V. auf der Hauptversammlung der AG? Prinzipiell wird ja der e.V. nach außen durch zwei Präsidiumsmitglieder vertreten. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß jeweils einer 41,25% Stimmenanteile vertritt. Ist es überhaupt möglich für einen Aktionär, seine Stimmenanteile quasi zu "splitten"? Oder kann er sie nur "en block" wahrnehmen? Und kann (und tut das normalerweise) so ein e.V. (oder irgendeine andere juristische Person) einen Bevollmächtigten - in unserem Fall durch Präsidiumsbeschluss - bestimmen, der das Stimmrecht in Gänze ausübt?

Tifferette
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Grasdaggl
flux hat geschrieben:Ich bitte nochmals um Hilfe:
Wie erfolgt eigentlich die Wahrnehmung der Stimmrechte des e.V. auf der Hauptversammlung der AG? Prinzipiell wird ja der e.V. nach außen durch zwei Präsidiumsmitglieder vertreten. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß jeweils einer 41,25% Stimmenanteile vertritt. Ist es überhaupt möglich für einen Aktionär, seine Stimmenanteile quasi zu "splitten"? Oder kann er sie nur "en block" wahrnehmen? Und kann (und tut das normalerweise) so ein e.V. (oder irgendeine andere juristische Person) einen Bevollmächtigten - in unserem Fall durch Präsidiumsbeschluss - bestimmen, der das Stimmrecht in Gänze ausübt?

Das ist total ungeklärt, glaube ich. Ich weiß es jedenfalls so nicht. Meines Wissens laufen zu just diesen Fragen mindestens zwei Dissertationen.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

flux
Ooooops, dabei ist das doch gängige Praxis, daß der Lizenzgebende e.V. Stimmrechte in der AG wahrnimmt. Nach den aktuellen Statuten mit mehr als 50+1%.

Aber ich will dien Frage reduzieren: Kann der Vorstand eines Vereins (unser Präsidium) durch Beschluss (mehrheitlich) die Stimmabgabe als Vollmacht abgeben?


Wundermann
Granadaseggl
Bei dieser zeitlichen Abfolge könnte es auch sein, dass intern schon lange vor der Veröffentlichung diskutiert wurde. Möglicherweise war von Seiten der Betroffenen keinerlei Neigung zu einer Aufklärung vorhanden. Eventuell wurde daraufhin der Kicker mit Informationen gefüttert.
Das würde für mich einige Aussagen plausibler machen.
Natürlich alles höchst spekulativ, nur so als Gedankengang.


Goofy
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Grasdaggl
darkred hat geschrieben:Wäre es vllt. denkbar, dass der LDSB den VfB aufgefordert hat einen externen Aufklärer ins Boot zu holen ... oder ist das komplett g'spinnert?


Das ist komplett g'spinnert, da eben der Landesdatenschutzbeauftragte Brink ja ausdrücklich sagte, dass der VfB das wollte.

flux
@Tifferette: Hintergrund meiner Frage: Vogt will bis zum 5.9. im Amt bleiben (durch Nichteinberufung der verspäteten MV 2020 am 18.3.21). Die nächste HV der AG (Geschäftsjahr ist Kalenderjahr) muss bis spätestens 31.8. stattfinden.

darkred
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Halbdaggl
Goofy hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:Wäre es vllt. denkbar, dass der LDSB den VfB aufgefordert hat einen externen Aufklärer ins Boot zu holen ... oder ist das komplett g'spinnert?


Das ist komplett g'spinnert, da eben der Landesdatenschutzbeauftragte Brink ja ausdrücklich sagte, dass der VfB das wollte.


Okay, stimmt.
Daraus resultiert erneut die Frage, wieso Vogt dann Esecon ins Boot holte, wenn der LDSB bereits mit der Sache befasst war?

Weil am Ende dessen Untersuchungen steht ja auch eine Beurteilung des Vorfalls, evtl. ein Bußgeld, plus dem Verlangen sicherzustellen, dass ein solcher Vorgang sich nicht mehr wiederholt.
Was ist die Motivation dahinter? Denn das Ergebnis hätte man den Mitgliedern präsentieren, mea culpa sagen und infolge beteuern können, dass es so was "beim neuen VfB" künftig nicht mehr geben wird.
Ich behaupte mal, kaum ein Mitglied hätte geschrien, dass das nicht ausreicht. Bei der aktuell guten sportlichen Entwicklung hätte man das doch sowieso nachgesehen.

Aber Team Vogt bauscht die Sache auf und sucht damit bewusst die mediale Aufmerksamkeit. Muss man da nicht zum Schluss kommen, dass er mit dieser Sache vor allem Politik machen will?

publicenemy
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Halbdaggl
Ich weiß nicht, wo die Ermittlungen des LDSB enden. Wenn er den Verstoß der Organisation bewiesen hat? Oder ordnet er das dann auch noch bestimmten Personen zu? Letzteres ist bestimmt das, was Claus Vogt will. Wenn er dazu externe Ermittler braucht, schaltet er diese ein.

darkred
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Halbdaggl
Der Landesbeauftragte ist seit dem 1. April 2011 auch Aufsichtsbehörde für den nicht-öffentlichen Bereich. In dieser Funktion kontrolliert er, ob die in Baden-Württemberg ansässigen nicht-öffentlichen Stellen (z.B. Unternehmen oder Vereine) die Vorschriften der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und anderer Vorschriften über den Datenschutz einhalten. Er berät auch die nicht-öffentlichen Stellen im Land und deren betriebliche Datenschutzbeauftragte in Datenschutzfragen.

Der Landesbeauftragte kann nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) Sanktionen und Bußgelder erlassen und Behörden datenschutzrechtlich unzulässiges Verwaltungshandeln untersagen.


https://www.baden-wuerttemberg.datensch ... digkeiten/

Sagt halt nichts darüber aus, ob der LDSB nur den Verstoß an sich bewertet und sanktioniert oder ob er zusätzlich die dafür verantwortlich zeichnenden Funktionäre ausfindig machen muss. Sollte dies nicht der Fall sein, dann hätte Vogt in der Tat ein sachliches Motiv, im Sinne seines Versprechens der "lückenlosen Aufklärung". Aber irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. Denn spätestens beim letzten Verstoß, mit der Weitergabe von 100K Datensätzen, gab es bereits die DSGVO und somit eine dafür verantwortliche Instanz im Verein.

Wer das ist?
In der DSGVO des VfB wird hierzu niemand namentlich geführt:

(15) Kommunikationsdaten

Die Kommunikationsdaten des VfB Stuttgart (d.h. des Vereins und aller Tochtergesellschaften) lauten wie folgt: VfB Stuttgart 1893 AG, Mercedesstraße 109, 70372 Stuttgart (Bad Cannstatt); Telefax: +49 (0) 711 - 55 007 88 111; E-Mail-Adresse: service@vfb-stuttgart.de; Telefon: 0711 / 55007-0.

Die Kommunikationsdaten des Datenschutzbeauftragten lautet wie folgt: VfB Stuttgart 1893 AG, Mercedesstraße 109, 70372 Stuttgart (Bad Cannstatt); Telefax: +49 (0) 711 - 55 007 88 111; E-Mail-Adresse: datenschutz@vfb-stuttgart.de; Telefon: 0711 / 55007-0.


Hm?
Zuletzt geändert von darkred am 30. Januar 2021 20:51, insgesamt 1-mal geändert.

Rufus
Granadaseggl
Vielleicht will Vogt einfach nur als größter Aufklärer in die Geschichte eingehen. Er weiß, dass er keine Chance hat, wiedergewählt zu werden (weil er vermutlich nicht mal aufgestellt wird).
Er ist selbst im Präsidium isoliert und will NUR noch, dass diese Datenäffare aufgeklärt wird und auch andere Köpfe rollen. Alles andere interessiert ihn gar nicht (mehr).
Nur so macht für mich diese Vogt-Brief Sinn, in dem er ja selber zugibt, dass er mittlerweile auch im Präsidium isoliert ist.

Und wenn man sich zurückerinnert, muss man doch auch feststellen, dass es nach dem Dietrich-Abgang auch keine Aufarbeitung gab, man machte halt einfach weiter:
Geiser wurde Übergangspräse, aber niemand sonst trat zurück oder wurde gebeten zurückzutreten.

Vielleicht wird Vogt also später wenigstens als derjenige gefeiert werden, der dafür sorgte, dass der VfB so was wie die Stunde Null erleben wird und die neuen Personen in der Führung integer sind und ihnen der VfB wichtiger als ihre Position ist.

Ob das aber dann wirklich lange anhalten wird, ist natürlich auch fraglich. Sprich irgendwann wird einigen der neuen Führungskräfte ihr eigener Posten eben weit wichtiger werden, als der Erfolg des Vereins und man befindet sich wieder in 2021, nur eben mit anderen Hauptakteuren.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es zumindest eine lange Zeit ruhig bleibt und dass alle an einem Strang ziehen, nämlich alles dafür zu tun, dass die Mannschaft Erfolg haben wird.
:vfb:

Southern Comfort
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Grasdaggl
darkred hat geschrieben:Der Landesbeauftragte ist seit dem 1. April 2011 auch Aufsichtsbehörde für den nicht-öffentlichen Bereich. In dieser Funktion kontrolliert er, ob die in Baden-Württemberg ansässigen nicht-öffentlichen Stellen (z.B. Unternehmen oder Vereine) die Vorschriften der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und anderer Vorschriften über den Datenschutz einhalten. Er berät auch die nicht-öffentlichen Stellen im Land und deren betriebliche Datenschutzbeauftragte in Datenschutzfragen.

Der Landesbeauftragte kann nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) Sanktionen und Bußgelder erlassen und Behörden datenschutzrechtlich unzulässiges Verwaltungshandeln untersagen.


https://www.baden-wuerttemberg.datensch ... digkeiten/

Sagt halt nichts darüber aus, ob der LDSB nur den Verstoß an sich bewertet und sanktioniert oder ob er zusätzlich die dafür verantwortlich zeichnenden Funktionäre ausfindig machen muss. Sollte dies nicht der Fall sein, dann hätte Vogt in der Tat ein sachliches Motiv, im Sinne seines Versprechens der "lückenlosen Aufklärung". Aber irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. Denn spätestens beim letzten Verstoß, mit der Weitergabe von 100K Datensätzen, gab es bereits die DSGVO und somit eine dafür verantwortliche Instanz im Verein.

Wer das ist?
In der DSGVO des VfB wird hierzu niemand namentlich geführt:

(15) Kommunikationsdaten

Die Kommunikationsdaten des VfB Stuttgart (d.h. des Vereins und aller Tochtergesellschaften) lauten wie folgt: VfB Stuttgart 1893 AG, Mercedesstraße 109, 70372 Stuttgart (Bad Cannstatt); Telefax: +49 (0) 711 - 55 007 88 111; E-Mail-Adresse: service@vfb-stuttgart.de; Telefon: 0711 / 55007-0.

Die Kommunikationsdaten des Datenschutzbeauftragten lautet wie folgt: VfB Stuttgart 1893 AG, Mercedesstraße 109, 70372 Stuttgart (Bad Cannstatt); Telefax: +49 (0) 711 - 55 007 88 111; E-Mail-Adresse: datenschutz@vfb-stuttgart.de; Telefon: 0711 / 55007-0.


Hm?


Nur eine Annahme... Sollte da was mit dem Impressum und der Datenschutzerklärung auf der Homepage nicht passen, hätte das ein Kollege der abmahnenden Zunft bereits wohlmeinend bemängelt.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


Southern Comfort
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Grasdaggl
Ok, ich wollte damit sagen, dass das ganz normal ist. Kapitalgesellschaften haben zwar Offenlegungspflichten, aber die nehmen sie so wahr, wie ein gutes Pferd hüpfen muss: Arsch haarscharf über Latte... Das ist sozusagen deren DNA. Da wird man in der Disziplin nicht gerade die volle Transparenz entdecken. Zudem... um den Job des Datenschutzbeauftragten reißt sich keiner. Wenn der Boss in der Sitzung fragt: „Leute, wer übernimmt den Scheiß?“ schauen alle auf ihr Handy und checken wichtige Mails. Kann also gut sein, dass der Job permanent woanders aufschlägt.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.