Heute wieder Kalle bei Lanz. 

muffinho hat geschrieben:Kreuzfahrten ist für einsame Omas und Cordhosenträger, die mit ihrer Mutter in Urlaub gehen
Wobei, es gibt eine Kreuzfahrt da würde ich auch mitgehen:
MS Pommesgabel
... weil wir es ja neulich so ausgiebig vom Schutz anderer durch die und von der Infektiösität trotz der Impfung gegen SARS-CoV-2 haben, hier noch ein Artikel aus der SZ+, der im Wesentlichen meine damaligen Erklärungen wiedergibt:
CoachingZone hat geschrieben:Bei Sars-CoV-2 ist eine sterile Immunität schon deshalb schwer zu erreichen, weil das Virus schnell an seinen Wohlfühlort gelangt: Es wird bei der Ansteckung in der Regel eingeatmet und landet dann direkt dort, wo es sich gut vermehren kann - auf der Schleimhaut von Nase und Rachen. Der Impfstoff aber wurde in einen Muskel gespritzt und sorgt von dort aus für abwehrbereite Zellen in der Blutbahn. "Das Immunsystem braucht Zeit, um auch in der Schleimhaut effektiv zu agieren", sagt Christine Falk. Bis dahin könnte der Impfling ein paar Tage infektiös sein. Noch dazu verrichten in Schleimhäuten als den Grenzen des Körpers zur Außenwelt spezielle Antikörper ihren Dienst. Daher wäre eine zusätzliche Impfung in die Nase sinnvoll, so Falk. Manche Firmen arbeiteten bereits an Nasensprays gegen Covid-19.
Doch auch ohne Nasenspray können Geimpfte die Virusvermehrung in den Schleimhäuten wahrscheinlich besser unterdrücken als Ungeimpfte, sagt Falk. Darauf deuten auch Untersuchungen aus Israel hin, wo beim schnellsten Impfprogramm der Welt akribisch die Resultate ausgewertet werden. Demnach kann schon eine Impfdosis des Biontech-Impfstoffs die Infektiosität der Impflinge um bis zu 50 Prozent reduzieren. Wissenschaftlich publiziert sind die Daten allerdings nicht. Für verlässliche Ergebnisse müssen Studien abgewartet werden, die noch bis April laufen.
Auch Martin Terhardt und Thomas Mertens gehen von einem deutlichen Effekt durch die Impfung aus: Es "ist aufgrund all dessen, was wir über Impfungen wissen, wirklich plausibel, anzunehmen, dass ein effektiver Impfstoff letztendlich auch die Virusausscheidung reduzieren wird", sagt Mertens.
Impflinge tun demnach nicht nur etwas für sich, sondern auch für die Gesellschaft - übrigens auf mehreren Wegen: Sie senken ihr Risiko, ein Klinikbett zu belegen. Sie tragen zur Herdenimmunität bei, weil sich das Virus in der Gemeinschaft schwerer vermehren kann. Und schließlich geht von ihnen eine geringere Gefahr für andere aus als von Ungeimpften. Es ist nur noch nicht klar, wie viel kleiner sie ist.
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ ... ditorial=3
Hasenrupfer hat geschrieben:muffinho hat geschrieben:Kreuzfahrten ist für einsame Omas und Cordhosenträger, die mit ihrer Mutter in Urlaub gehen
Wobei, es gibt eine Kreuzfahrt da würde ich auch mitgehen:
MS Pommesgabel
Schwanzparty aufm Schiffle? Da kannsch au glei zur Marine...
Hasenrupfer hat geschrieben:muffinho hat geschrieben:Kreuzfahrten ist für einsame Omas und Cordhosenträger, die mit ihrer Mutter in Urlaub gehen
Wobei, es gibt eine Kreuzfahrt da würde ich auch mitgehen:
MS Pommesgabel
Schwanzparty aufm Schiffle? Da kannsch au glei zur Marine...
CoachingZone hat geschrieben:@de mappes
Bei der alten Schluckimpfung gegen Polio hat man eine sterile Immunität hinbekommen, weil dadurch in der Darmschleimhaut als Einfallstor ausreichend lokale Immunabwehr provoziert wurde. Das Problem dieser Impfung(sart) bestand darin, dass man mit abgeschwächten Lebendviren impfte - und das Risiko einer Ansteckung anderer über die Fäkalien des Geimpften nicht ganz ausgeschlossen werden konnte.
Bei SARS-CoV-2 liegt das Problem in der schnellen Weiterverbreitung aus dem Mund-Nasen-Rachen-Raum, ohne dass bzw. noch bevor die Virenlast so groß ist, dass der Verbreiter Krankheitssymptome entwickelt hat, und in der (insbesondere bei den neuen Virusmutanten) deutlich erhöhten Infektiösität. Deswegen wird nun versucht, eine Impfung im lokalen Bereich des MNR zu entwickeln. Bin gespannt.
SZ hat geschrieben:Behörden und Virologen überwachen das Coronavirus in Deutschland längst nicht so engmaschig wie in Großbritannien - und dennoch ist nicht mehr zu übersehen: Die besonders ansteckende englische Variante B.1.1.7 breitet sich hierzulande bereits aus. Zunehmend werden auch Infektionen mit der südafrikanischen Variante B.1.351 bekannt. (...)
[In Köln] werden seit dem 22. Januar alle im PCR-Test positiven Proben auf Mutationen überprüft. Am Montag meldete die Stadt, dass nunmehr 88-mal die britische Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden sei und 17-mal die südafrikanische. Vier Kitas, eine Unterkunft für Geflüchtete und zwei Krankenhäuser waren betroffen. Damit waren in den vergangenen zehn Tagen zwölf Prozent aller Infektionen in Köln auf die beiden neuen Varianten zurückzuführen.
Frank N Furter hat geschrieben:Ich werde immer skeptischer, ob wir das Virus und seine neuen Varianten dieses Jahr noch in den Griff bekommen. Es erscheinen zu viele Publikationen mit irritierenden Informationen. Ich denke jedenfalls, dass man Stand heute überhaupt nicht ausschließen kann, dass trotz aller Maßnahmen in Herbst 2021 wieder eine veritable Ausbreitungswelle über den Globus läuft.
SZ hat geschrieben:Noch dazu hat die britische Variante mittlerweile eine zusätzliche Mutation erworben, die sich auch in jenen Varianten findet, die gerade in Südafrika und Brasilien um sich greifen. Die Mutation namens E484K scheint das Virus vor den Antikörpern zu schützen, die der Mensch nach Infektion oder Impfung gegen Sars-CoV-2 entwickelt. Manche Experten befürchten, dass sich die Variante namens P.1 in Brasilien deshalb so stark verbreiten kann. Rund 75 Prozent der Menschen in der Amazonas-Metropole Manaus gelten als genesen - und doch breitet sich P.1 dort rasant aus. Erste Studien untermauern die These: So konnten manche Serumproben von Genesenen die Mutanten mit E484K kaum oder gar nicht mehr bekämpfen.
Frank N Furter hat geschrieben:Ich werde immer skeptischer, ob wir das Virus und seine neuen Varianten dieses Jahr noch in den Griff bekommen. Es erscheinen zu viele Publikationen mit irritierenden Informationen. Ich denke jedenfalls, dass man Stand heute überhaupt nicht ausschließen kann, dass trotz aller Maßnahmen in Herbst 2021 wieder eine veritable Ausbreitungswelle über den Globus läuft.
Spielgerät hat geschrieben:Puh, eine solche dritte Welle wäre dann wohl der Super-GAU.
Glaubst du, dass diese No-Covid-Strategie (nicht verwechseln mit Zero Covid) daran was ändern könnte?
Frank N Furter hat geschrieben:Ich werde immer skeptischer, ob wir das Virus und seine neuen Varianten dieses Jahr noch in den Griff bekommen. Es erscheinen zu viele Publikationen mit irritierenden Informationen. Ich denke jedenfalls, dass man Stand heute überhaupt nicht ausschließen kann, dass trotz aller Maßnahmen in Herbst 2021 wieder eine veritable Ausbreitungswelle über den Globus läuft.
Tamasi hat geschrieben:SZ hat geschrieben:Behörden und Virologen überwachen das Coronavirus in Deutschland längst nicht so engmaschig wie in Großbritannien - und dennoch ist nicht mehr zu übersehen: Die besonders ansteckende englische Variante B.1.1.7 breitet sich hierzulande bereits aus. Zunehmend werden auch Infektionen mit der südafrikanischen Variante B.1.351 bekannt. (...)
[In Köln] werden seit dem 22. Januar alle im PCR-Test positiven Proben auf Mutationen überprüft. Am Montag meldete die Stadt, dass nunmehr 88-mal die britische Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden sei und 17-mal die südafrikanische. Vier Kitas, eine Unterkunft für Geflüchtete und zwei Krankenhäuser waren betroffen. Damit waren in den vergangenen zehn Tagen zwölf Prozent aller Infektionen in Köln auf die beiden neuen Varianten zurückzuführen.
Erinnert ihr euch noch an die Zeit vor einem Jahr? Als wir alle schon von dem Virus in China und Italien wussten, aber irgendwie lief das Leben hier dennoch weitgehend normal weiter...? Heute vor einem Jahr habe ich z.B. noch fröhlich Berlinale-Tickets gekauft.
Mal sehen, ob es uns mit der englischen Mutation ähnlich geht. Wir wissen, dass da was auf uns zurollt... aber wir haben es noch nicht so wirklich realisiert... Ein um-ein-paar-Ecken-bekannter Arzt meint: In zwei, drei Wochen knallt's hier rein.Frank N Furter hat geschrieben:Ich werde immer skeptischer, ob wir das Virus und seine neuen Varianten dieses Jahr noch in den Griff bekommen. Es erscheinen zu viele Publikationen mit irritierenden Informationen. Ich denke jedenfalls, dass man Stand heute überhaupt nicht ausschließen kann, dass trotz aller Maßnahmen in Herbst 2021 wieder eine veritable Ausbreitungswelle über den Globus läuft.
Dazu passt:SZ hat geschrieben:Noch dazu hat die britische Variante mittlerweile eine zusätzliche Mutation erworben, die sich auch in jenen Varianten findet, die gerade in Südafrika und Brasilien um sich greifen. Die Mutation namens E484K scheint das Virus vor den Antikörpern zu schützen, die der Mensch nach Infektion oder Impfung gegen Sars-CoV-2 entwickelt. Manche Experten befürchten, dass sich die Variante namens P.1 in Brasilien deshalb so stark verbreiten kann. Rund 75 Prozent der Menschen in der Amazonas-Metropole Manaus gelten als genesen - und doch breitet sich P.1 dort rasant aus. Erste Studien untermauern die These: So konnten manche Serumproben von Genesenen die Mutanten mit E484K kaum oder gar nicht mehr bekämpfen.
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ ... -1.5193881
de mappes hat geschrieben:@Tamasi
aber wir sind doch weiterhin im Lockdown...gerade deswegen
was will man denn noch mehr machen?
Damals, also vor einem jahr, wurde ja garnichts unternommen
finde ich, kann man nicht vergleichen
Tamasi hat geschrieben:und erst Recht kein Knallhart-Lockdown, wie er in anderen Ländern praktiziert wird bzw. wurde.
Tamasi hat geschrieben:de mappes hat geschrieben:@Tamasi
aber wir sind doch weiterhin im Lockdown...gerade deswegen
was will man denn noch mehr machen?
Damals, also vor einem jahr, wurde ja garnichts unternommen
finde ich, kann man nicht vergleichen
Bei mir ist diese englische Variante trotzdem noch nicht richtig im Bewusstsein. Ich weiß es zwar und ich passe auf und es graut mir, dass es im Supermarkt immer so voll ist... Aber so oder ähnlich ist es ja bei vielen Leuten. Sicher war es so auch in England - und dennoch wurde auf einmal alles anders. Oder in Portugal, wo die Mutation aktuell auch eine Vermehrungsparty nach der anderen feiert; nicht zuletzt aufgrund der eingereisten Briten.
Außerdem, Lockdown... Ja, mein Friseur hat zu und die Tattoos muss ich mir grad auch selbst stechen. Aber beim Daimler läuft das Band und auch andere Branchen arbeiten weiter. Es ist kein Lockdown wie im Frühjahr und erst Recht kein Knallhart-Lockdown, wie er in anderen Ländern praktiziert wird bzw. wurde.

Lenny hat geschrieben:Doch. Der Libanon hat sogar die Supermärkte zu.
Lenny hat geschrieben:Doch. Der Libanon hat sogar die Supermärkte zu.

Lenny hat geschrieben:Doch. Der Libanon hat sogar die Supermärkte zu.
Frank N Furter hat geschrieben:Lenny hat geschrieben:Doch. Der Libanon hat sogar die Supermärkte zu.
Ja, Lenny, aber doch nur, weil Libanesen bekanntlich auf Photosynthese umschalten können. Das musst Du schon fairer Weise dazu sagen.

de mappes hat geschrieben:Lenny hat geschrieben:Doch. Der Libanon hat sogar die Supermärkte zu.
https://www.nzz.ch/international/libanon-harter-corona-lockdown-fuehrt-zu-hungerrevolte-ld.1599436
na super
de mappes hat geschrieben:Lenny hat geschrieben:Doch. Der Libanon hat sogar die Supermärkte zu.
https://www.nzz.ch/international/libanon-harter-corona-lockdown-fuehrt-zu-hungerrevolte-ld.1599436
na super