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muffinho
goofy hast Du nicht in Deinem AfD Thread rumgejammert dass die Leute Deinen Thread verwässern, indem sie nur Mist posten?

Mir ist OT egal, ich poste selbst genug OT Schrott, aber wenn man sich schon darüber beschwert dass andere dummes OT posten, dann sollte man es nicht selbst tun.. und jetzt bitte kein "da seht Ihr mal wie das ist", denn das ist nicht Dein erstes OT Geposte.

Ist ja auch kein Thema, aber dann sei doch beim nächsten Mal etwas entspannter, wenn andere das machen, gelle.



muffinho
Dein Post war:

Goofy hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Die AfD hat viel zu viel Bühne.
Das können wir nicht ändern.

Wer dazu schweigt, gibt indirekt Recht.


Völlig egal, ob das die Absicht ist, oder nicht.


Nur noch Argumente können helfen.



Ich möchte ergänzen:

Wer dazu schweigt, sogar Diskussion verhindert, zuspamt, mupfelt und mapfelt, und es zwischen anderen Dingen verschwinden lassen will, der gibt indirekt Recht.


Man muss ja nicht seine Freizeit damit verbringen. Aber warum verhindern, wenn andere es tun wollen :?:

Wenn das euer bevorzugter Weg ist .... :?
nun ja, meiner ist es nicht. Und es ist gut zu wissen, dass ich da wenigstens nicht ganz alleine stand.


Egal...

CoachingZone
Halbdaggl
muffinho hat geschrieben:Zum Schluss, ich kenne wie 99% der anderen Interessieren/Genervten/Gelangweilten nicht die Fakten um das Drama, ich kenne für mich nur 2 absolute Fakten, nämlich dass beide Protagonisten mit ihrem Drama dem Verein massiv geschadet haben, indem sie ihren dummen Streit in der Öffentlichkeit ausgetragen haben, eine Fraktion hat zudem vertrauliche Informationen an die Medien weitergegeben


Korrekt :!:

Habe mich deswegen auch sehr lange zurückgehalten und will auch weiterhin hier nichts behaupten. Nur fragen, ob es auch eine andere Sichtweise geben kann :!: Für mich werden hier (beim VfB wie in den diversen Social Media) zu viele Behauptungen von allen Seiten aufgestellt, ohne mit detaillierten Fakten belegt zu sein, so dass eine Einordnung und Bewertung einfach nicht möglich ist.

Ich habe übrigens von Anfang an gesagt, dass ich mir keine Meinung zur Eignung von Claus Vogt als Präsident bilden kann, einfach, weil er im Wahlkampf viel zu unverbindlich aufgetreten ist. Ich fände es daher sehr gut, wenn man ihn mal auf ein greifbares Programm und auf eine greifbare Vision festnageln könnte :!:

muffinho hat geschrieben:Man konnte laut Medienberichten die Geldströme dem Budget von Mutschler zuordnen. Vogt untersteht die Buchhaltung und IT als Vereinspräsident, eine Anweisung da nachzuforschen und schon hätte man vielleicht Mutschler in Eigenregie ermitteln und im Stillen entsorgen können.


Aber eben nur die vereinsseitige, nicht diejenige der AG. Außerdem: Wer kann sicher sein, dass man ihm den Zugriff darauf erlaubt hat, wenn man ihm beispielsweise die AG-Geschäftsordnung erst nach Wochen vorgelegt hat. Und wer kann ausschließen, dass Vogt nicht genau dies getan hat? Und sich Mutschler dann an überhaupt nichts mehr erinnern wollte. Mutschler ist ja bekanntlich ein Teil des dreiköpfigen Präsidiums, Gaiser, der zweite, übrigens 2018 auch schon im Amt. Da lässt sich ein Überstimmen des Präsidenten ohne große Widerstände bewerkstelligen.

Noch mal - keiner von uns weiß, was genau passiert ist, aber mancher will es ganz genau wissen.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Iron
Grasdaggl
Karl Kasper hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:
Karl Kasper hat geschrieben:Zu 2. Vogt ist für mich der beste Präsident seit Staudt.


Die Medien und Hitz sagen aber das genaue Gegenteil. Vielleicht überdenkst du das nochmal. Keiner würde hier Weinzierl/Zorniger als besten Trainer seit ... äh :? ... bezeichnen.


Die Medien sagen auch das bei der VfB AG Leute agieren die dem Ansehen des Vereins schaden.


Ein Trainer wird ja auch nicht dadurch gut oder besser, weil seine "Mit"Spieler schlecht sind.

muffinho
CoachingZone hat geschrieben:Ich habe übrigens von Anfang an gesagt, dass ich mir keine Meinung zur Eignung von Claus Vogt als Präsident bilden kann, einfach, weil er im Wahlkampf viel zu unverbindlich aufgetreten ist. Ich fände es daher sehr gut, wenn man ihn mal auf ein greifbares Programm und auf eine greifbare Vision festnageln könnte :!:


Vogt war mir bisher egal, eben weil man seine Arbeit schwer einschätzen kann. Wenn Kasper ihn für den besten Präsidenten seit Staudt hält, dann muss er ja relativ gut die Arbeit von Wahler beurteilen können. Ich kann das nicht, die einzig verlässliche Einschätzung kann ich geben, wie die jeweiligen Personen in der Öffentlichkeit auftreten, und das spricht für mich eindeutige Bände.


Aber eben nur die vereinsseitige, nicht diejenige der AG. Außerdem: Wer kann sicher sein, dass man ihm den Zugriff darauf erlaubt hat, wenn man ihm beispielsweise die AG-Geschäftsordnung erst nach Wochen
vorgelegt hat.


Vielleicht sehe ich das zu naiv, aber zum Zeitpunkt der Vorkommnisse gab es noch keine AG sondern nur den eV, somit müsste die eV sämtliche Vorgänge wie Buchhaltung oder Mails noch gespeichert haben und Zugriff, schon alleine aus steuerlichen Gründen muss alles 10 Jahre aufbewahrt werden,

Und wer kann ausschließen, dass Vogt nicht genau dies getan hat? Und sich Mutschler dann an überhaupt nichts mehr erinnern wollte. Mutschler ist ja bekanntlich ein Teil des dreiköpfigen Präsidiums, Gaiser, der zweite, übrigens 2018 auch schon im Amt. Da lässt sich ein Überstimmen des Präsidenten ohne große Widerstände bewerkstelligen.


Ob sich Mutschler erinnnern kann interessiert nicht, man sagt nicht einfach so der Buchhaltung am Telefon dass sie mal schnell 700k an Person X überweisen soll, dafür muss es etwas schriftliches geben, und damit kann man ihn festnageln.

Karl Kasper
Schoofseggl
Das Vogt der beste Präsident seit Staudt ist, ist meine persönliche subjektive Meinung. Dafür brauche ich keine Belege und Beweise, weil es keine wissenschaftlich fundierte Meinung ist. Vom feeling her hatte ich ein gutes Gefühl mit Vogt als Präsident und ich fühle mich als Mitglied von ihm nicht verarscht.

muffinho
Karl Kasper hat geschrieben:Das Vogt der beste Präsident seit Staudt ist, ist meine persönliche subjektive Meinung. Dafür brauche ich keine Belege und Beweise, weil es keine wissenschaftlich fundierte Meinung ist. Vom feeling her hatte ich ein gutes Gefühl mit Vogt als Präsident und ich fühle mich als Mitglied von ihm nicht verarscht.


Käsperle ich will Dir auch nicht Deine Meinung nehmen, kann ich auch nicht, denn ich sage ja immer, fast alles ist subjektiv, so auch die Einschätzung der Leistung. Ich sehe als Leistung primär das, was ich faktisch geliefert bekomme, und das ist eine erbärmliche Performance in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, auf eine Stufe mit Dietrich und Mäuser. Von Wahler habe ich nichts derartiges in Erinnerung, daher sehe ich ihn vor Vogt, aber das ist halt jetzt meine Meinung.

Meine Meinung ist auch, dass Korkut einen grausamen Fußball spielen ließ, andere fanden ihn ganz dufte, die Null muss stehen.

So ist fast alles relativ, daher alles ok.

flux
Für eine Amtszeit von neun Monaten gewählt, nach 13 Monaten immer noch im Amt, der Verein in Trümmern, und dann erklären, es sei im Interesse der Mitgliederrechte, wenn er noch mal ein halbes Jahr im Amt bliebe? Ich fühle mich von Vogt schon ein bißchen verarscht....

Karl Kasper
Schoofseggl
Während Dietrich Präsident war, hast du mit VfB Käppi Freibier bekommen?

Also bitte, was hast jetzt der Präsident mit der Kleiderwahl der Stuttgarter Bevölkerung zu tun?

Wenn hier Medienberichte zitiert werden die Vogt kritisieren, werden die als ultimative Wahrheit betrachtet.

Wenn Medienberichte sagen, dass es Leute im Vorstand gibt die Mist gebaut haben. Dann sind das wilde Vermutungen die erst bewiesen werden müssen.

Mir geht es gar nicht so sehr um die Person Vogt, aber ein zentrales versprechen war mehr Transparenz zu schaffen. Wobei er (nach Medienberichten, die noch bewiesen werden müssen) massiv behindert wurde.


Karl Kasper
Schoofseggl
flux hat geschrieben:Für eine Amtszeit von neun Monaten gewählt, nach 13 Monaten immer noch im Amt, der Verein in Trümmern, und dann erklären, es sei im Interesse der Mitgliederrechte, wenn er noch mal ein halbes Jahr im Amt bliebe? Ich fühle mich von Vogt schon ein bißchen verarscht....


Da kam ja so ne Pandemie dazwischen die eine Präsenzveranstaltung unmöglich macht. Das Vogt nicht laden will, ist bis zum 10.02 wildes herumpoltern mit dem er nicht angefangen hat.

Iron
Grasdaggl
Karl Kasper hat geschrieben:Das Vogt der beste Präsident seit Staudt ist, ist meine persönliche subjektive Meinung. Dafür brauche ich keine Belege und Beweise, weil es keine wissenschaftlich fundierte Meinung ist. Vom feeling her hatte ich ein gutes Gefühl mit Vogt als Präsident und ich fühle mich als Mitglied von ihm nicht verarscht.


Der aktuelle Zustand beim VfB ist vom feeling her eigentlich echt beschissen. Hier Vogt auszunehmen kann nur mit einem vollkommen Ralitätsverlust oder blinden Hass begründet werden.

Ich glaube keiner jubelt jemand beim VfB zu, der illegal Daten weitergibt, aber noch weniger juble ich jemand zu, der offenbar die Zerstörung als oberste Priorität ansieht. Die Entwicklung hat eine Vorgeschichte, dass was wir jetzt sehen ist eben die Spitze der Eskalation auf dem Rücken des VfBs. Wer immer das gut findet ... :roll:

Inzwischen ist doch egal was Vogt überhaupt bewirkt, wenn er alles in Schutt und Asche legt, dann sind wir alle Verlier außer Kasper ... der feiert Vogt als besten Präsidenten, der Kasper ist aber auch wieder weg, wenn sich Vogt anderen Dingen zuwendet.
Zuletzt geändert von Iron am 6. Februar 2021 12:41, insgesamt 1-mal geändert.

flux
Karl Kasper hat geschrieben:Das Vogt nicht laden will, ist bis zum 10.02 wildes herumpoltern mit dem er nicht angefangen hat.

Das ist vor allem Vogts eigene Aussage:
Meine Person, als Präsident des VfB Stuttgart 1893 e.V., wird im Interesse des Vereins und seiner Mitglieder die zur Durchführung der digitalen Mitgliederversammlung förmlich notwendige Einberufung zum 18.03.2021 nicht vornehmen.

https://www.vfb.de/de/vfb/aktuell/neues/verein/2021/meldung-claus-vogt/

muffinho
Karl Kasper hat geschrieben:Mir geht es gar nicht so sehr um die Person Vogt, aber ein zentrales versprechen war mehr Transparenz zu schaffen. Wobei er (nach Medienberichten, die noch bewiesen werden müssen) massiv behindert wurde.


Wo war denn die Transparenz, als es um die Ausschreibung der Aufklärung ging? Das Argument, dass der DFB Esecon empfohlen hat, und das nach einer Zeit als in den Medien schon sehr negative Artikel über deren Vorgehen publik wurden, super transparent. Der DFB stand damals auch in der Kritik, weil die Vergabe an Esecon sehr undurchsichtig war, und Vogt handelt nach allem dann nur nach aufgrund einer Empfehlung?

Ehrlich, Transparenz sieht für mich anders aus, aber ist halt wieder subjektiv.

darkred
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Halbdaggl
CZ hat geschrieben:Besteht aber nicht auch die Möglichkeit, dass Vogt von Anfang an "isoliert" war, einfach, weil er als Externer zu einer schon lange bestehenden Mannschaft gekommen ist, die zudem einen Präsidenten, der nicht aus ihrem Kreis kommt, möglicherweise auch nicht für voll nimmt? Oder bewusst außen vor hält? Dem man wohl mitgeteilt hat, dass es vollkommen ausreiche, wenn er so zweimal die Woche an der Geschäftsstelle vorbeischaue. Der wohl nicht das großzügige Büro seines Vorgängers bekommen hat, sondern nur eine kleine Kammer.

Mir stellt sich, wenn ich das lese, tatsächlich die Frage: Welche Position soll der Vereinspräsident eigentlich einnehmen? Und welche Wertschätzung bringt man ihm im Verein entgegen? Und zwar unabhängig von der Person, die dieses Amt ausübt.


Es gibt für mich eigentlich keine andere plausible Sichtweise, kein anderes Narrativ, um zu erklären, wieso sich das Verhältnis zwischen Vogt und den meisten Gremien der AG und des e.V. , von schwierig bis hin zum Zerwürfnis und zur öffentlichen Schlammschlacht entwickeln konnte.

Da tritt einer mit dem Versprechen an, den Fans und Mitgliedern als Vereinspräses die Datenaffäre lückenlos aufzuklären und wähnt (möglicherweise gutgläubig) die selben Ansichten auf der Seite der "neuen AG".

Vor allem unter Hitzlsperger, von dem er annimmt, dass auch er einen echten Neuanfang will. Mit der "plakativ aufrichtigen Haltung" seines F.C. Fairplay auf der Fahne geht er zu Werke und signalisiert sogleich unmissverständlich, die Vorgänge zur Datenweiterabe 2016-2018 durch tiefes Wühlen in den Kellern derjenigen aufklären zu wollen, die seinerzeit darin involviert waren. Weil man das ,den von ihm vertretenden Mitgliedern, schlichtweg schuldig ist. Diese Sichtweise vertritt er in allen Gremiensitzungen vehement.

Hitz wiederum steht zu diesem Zeitpunkt im Spannungsfeld zwischen der alten Funktionärsriege und seinem neuem sportlichen Team für den Lizenzspielerkader. Welches Woche und Woche darum kämpft, dass alles überstrahlende Ziel, den Wiederaufstieg, Realität werden zu lassen. Allein das bindet viel seiner Aufmerksamkeit und Kraft. Die alten Seilschaften im Verein jedoch haben den Braten mit Vogt gerochen und versuchen ihm klarzumachen, dass man "momentan" andere Probleme habe und er doch bitte kein Fass aufmachen soll, dass genau in dem Moment keiner brauchen kann. Vielleicht spielt man auch auf Zeit und vertröstet ihn auch auf einen Zeitpunkt nach Saisonende, um das Thema dann wieder "konstruktiv" aufzunehmen?

Die Atmosphäre ist da bereits schon nicht mehr unbelastet, denn in der Wahrnehmung der Alteingesessenen kommt da ein "Nestbeschmutzer" in den Laden, der nassforsch seine Rechtschaffenheitsagenda verfolgt ... und in Vogt reift die Überzeugung, dass der Filz beim VfB (aus Selbstschutz) überhaupt kein Interesse daran hegt, hier mehr Aufklärung zu betreiben, wie eben so sein muss. Und hier beginnt der Weg aus "ich habe den Mitgliedern mein Wort gegeben" versus "wir müssen schauen, den VfB in ruhiges Fahrwasser zu bringen". Hitz will einfach nur Ruhe im Haus, um die Mission nicht zu gefährden und teilt das Vogt auch so mit.

Aus Frust darüber, seine Aufklärungsagenda nicht ad hoc voranbringen zu können, verlagert Vogt seinen Schwerpunkt vorübergehend auf die Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden und bring sein Geltungsbedürfnis im operativen Geschäft ein. Mit dem ewigen Totschlag-Argument, den Mitgliedern über die mgl. effiziente Verwendung der Geldmittel ja Rechenschaft ablegen zu müssen. Diese Annahme wird ja durch den Medienbericht gestützt, wo Vogt zu Protokoll gibt, dass man durch den bislang getätigten Invest ja eigentlich schon viel mehr sehen müsste. Ohne jetzt den genauen Wortlaut wiedergeben zu können.

Hitz und die anderen Funktionäre sind zusehends genervt von dieser eigenbrödlerischen "Robin Hood Tour" und bemängeln, dass er offensichtlich keine Prozesse kontinuierlich und einer Konzeption folgend voran bringen kann. Ab da hebt sich der Graben jede Woche in der Mercedesstraße ein Stück tiefer aus. Die "alte Garde" samt Hitz, der seine Mission, die Unternehmung über den sportlichen Erfolg im Ganzen voranzubringen, durch diese ständigen Störungen gefährdet sieht, erkennt in Vogt einen quer treibenden Präsidenten, der zudem sein Heil nun in der Hinzuholung von externer Expertise sucht und so die Gremienarbeit hintertreibt. Zumindest in der Wahrnehmung vieler. Sowohl in der AG wie im e.V.

Die Fronten sind zum Zeitpunkt des Wiederaufstiegs somit schon klar abgesteckt, nur die Freude über das sportlich Erreichte legt noch einen dünnen Firnis über den großen Riss, der zwischen Vogt und seinen Präsidiumskollegen sowie der AG-Seilschaft verläuft. Mit Beginn der neuen Saison nimmt Vogt den Faden bei der Datenaffäre auf, kurz darauf erscheint der kicker-Artikel, der das Statement Schlittenhardts aus einem Podcast vom April 2020 näher beleuchtet. Sprich, wo er fromm und frei (?) von der Guerilla-Marketing-Aktion via seiner Fanseite "VfB Fokus" erzählt. Und ab da ist die Kiste nicht mehr aufzuhalten. Er zwingt den Leuten, mit denen er eh schon über Kreuz liegt, dieses Thema nun indirekt auf und geht in den offenen Affront. Er will hier einen Fortgang, er will Gerechtigkeit. Seiner Definition und seinem Versprechen der Mitglieder gegenüber nach. Und er sagt den Seilschaften, die ihn geschnitten, ausgeschlossen und belächelt (?) haben, den Kampf an. Hitz platzt der Kragen, ob so viel Egomanie und destruktivem Aufklärungsdrang, dass er keinen anderen Weg sieht, als gegen ihn zu kandidieren. Und dabei den Mitgliedern und Fans einen Einblick zu gewähren, wie unmöglich die Zusammenarbeit mit einem solchen Menschen ist. Einer, der nur seine persönliche Agenda verfolgt, dabei aber das strukturierte, zielgerichtete Arbeiten vergisst, dass für die nachhaltige Prosperität aber immens wichtig ist. Der Bruch ist für alle sichtbar.

Hitz unterschätzt die unidimensionale Sichtweise der Fans und Ultras, die die Meinungshoheit in den sozialen Medien erringen und sich nahezu auf die Sichtweise "Vogt kämpft für unsere Rechte" versteift. Er rudert infolge zurück, weil ihm klar ist, dass er als VV nicht öffentlich eimerweise kleinteilige Internas über Vogt ausschütten kann, ohne sich dabei in so einer Position komplett zu verbrennen. So bleibt ihm nur die Lippen zusammen zu kneifen, sich für das rüde Angehen zu entschuldigen und den nun unumkehrbaren Prozess der Affärenaufklärung abzuwarten. Vogt wird unterdessen intern hart angegangen, aber auch für ihn ist es zu spät die Dinge intern klären zu können. Die Maschinerie rollt. Was ihm aber klar gewesen sein dürfte, als er die Büche der Pandora öffnete. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass der kicker Artikel nicht gänzlich deren eigenen Recherche entsprang, sondern zumindest whistleblowerisch getriggert wurde. Cui bono?

Und so stehen wir nun hier.
Vogt dürfte sein Ziel erreichen, dass einige der alten Strukturen zerschlagen werden und Mitarbeiter ihren Hut nehmen müssen. Aber war er sich vorher über den etwaigen Preis bewusst? Sollte auch Hitz so schwer beschädigt werden, dass er sein Engagement beim VfB aufgeben muss, sollte infolge Mislintat und das Staff des Lizenzspielerkaders sich veranlasst sehen ein alternatives Arbeitrsangebot anzunehmen, sollte der Verein durch Strafzahlungen, Corona in finanzielle Schwierigkeiten geraten, sollte der Weg mit jungen, hungrigen Spielern verlassen werden ... was wäre dann gewonnen?

Iron
Grasdaggl
darkred hat geschrieben:Vogt dürfte sein Ziel erreichen, dass einige der alten Strukturen zerschlagen werden

Es gibt für mich eigentlich keine andere plausible Sichtweise, kein anderes Narrativ, um zu erklären, wieso sich das Verhältnis zwischen Vogt und den meisten Gremien der AG und des e.V. , von schwierig bis hin zum Zerwürfnis und zur öffentlichen Schlammschlacht entwickeln konnte.


Also mit jemanden zusammenarbeiten, dessen Ziel es ist Strukturen zu zerschlagen :?: :?: :?:


flux
Ich sehe eher: VfB = Opfer Claus Vogts

Edit meint: Spässle g'macht! Im Ernst: Ich sehe Hitz nicht als Opfer "alter Seilschaften". Gleichwohl ist er auf diese angewiesen, denn ohne diese hätte ihn Vogt - meiner Vermutung nach - schon längst ausgetauscht.