AxelKruse_FG hat geschrieben:Ganz im Gegenteil. Je leichter die Beteiligung gemacht wird, um so höher wird die Wahlbeteiligung und um so repräsentativer wird das Ergebnis ausfallen, was wiederum nicht nur das Verfahren, sondern insbesondere die Position der Gewählten stärken wird. Ganz davon abgesehen, daß dadurch der Einfluß extrem aktiver und stark mobilisierter Interessensgruppen gemindert wird, die in der Regel klein aber lautstark sind. Ein Problem, was uns auch in anderen Feldern, vor allem in der Politik begegnet. Und welche Auswirkungen eine Massenpsychose hat, wissen wir nicht erst seit den legendären MVs von Schalke in den 80-ern.
Du hast mich falsch verstanden. Vogt wird von einer rein virtuellen Veranstaltung imho nicht profitieren, weil dann auch Mitglieder wählen könnten, die mit seinem Kurs nichts anfangen können, die Leute wollen einfach nur erfolgreichen Fußball sehen, wohnen aber vielleicht in Sigmaringen und haben keine Lust, wegen der Wahl nach Stuttgart zu fahren.
Die Zielgruppe von Vogt, die auf Mitbestimmung drängt, wird eher im jüngeren Bereich sein, in der CK stehen und im Umland wohnen, daher kommt imho eine hat eine Präsenzverantstaltung für Vogt eher Vorteile, eine virtuelle eher Nachteile.... etwas flach könnte man es mit der Wahl in den USA vergleichen, es hatte schon seinen Grund dass Trump so gegen die Briefwahl war.
Nochmal, ich will Vogt nicht unterstellen dass er deswegen die MV verschiebt, aber er und seine Berater werden clever genug sein, dass sie erkennen wie hoch die jeweiligen Chancen sind.