Tamasi hat geschrieben:Man kann über BLÖD sagen, was man will - aber dass sie sich endlich mal mit den Vorwürfen in Hitzlspergers Brief auseinander setzen, finde ich gut. Andere Journalisten kriegen das nicht hin.
Ich kann Deine Angst gut verstehen, ein bisschen habe ich die auch - auch weil ich Vogt nach wie vor nicht wirklich einschätzen kann. ABER: Den Artikel kann man doch nicht mit "auseinandersetzen" bezeichnen. Das ist doch im Wesentlichen Nachgeplapper von dem, was hier und in anderen Foren bereits vor Wochen zu lesen war. Wo ist denn da die journalistische Leistung? Vielleicht ist das für andere Journalisten auch einfach zu wenig Inhalt und Zusammenhang, um daraus eine Geschichte zu konstruieren?!
Und mal ehrlich: Keiner weiß, wie Vogt sich bei den Vertragsverhandlungen angestellt hat, was er genau kritisiert hat. Letztendlich ist doch bei allen Verträgen die Tinte inzwischen trocken, und es ist keiner abgesprungen. Aber als Mitglied des Aufsichtsrats ist es seine Aufgabe, nachzufragen oder auch abzulehnen - unter der Voraussetzung, dass es sich um Dinge dreht, die genehmigungspflichtig sind. Und sonst (z.B. mit Mislintat) wird doch auch die Streitbarkeit hervorgehoben. Warum macht man da jetzt so ein Fass auf???
Hat er wenigstens den Vertrag von Anton durchgewunken? Und die Verlängerungen von Gonzalez, Endo, Sosa und Bredlow?Tamasi hat geschrieben:Edit:
Mutschler darf ja wohl schon seit einiger Zeit nicht mehr mit abstimmen. Das ändert aber nichts daran, dass es dennoch hochgradig absurd und schlecht ist, dass er überhaupt noch in wichtigen Gremien sitzt. Der gehört wie Schraft nach Hause auf die Couch und in den Gremien durch einen anständigen Vertreter ersetzt. Diese Patt-Situation - Gaiser vs. Vogt und dann entscheidet Vogt - ist doch auch nicht Sinn der Sache. (Der Haken könnte sein, dass "anständig" im obigen Anforderungsprofil steht.)
Weißt Du: Genau das ist für mich ein Zeichen, wie man vereinsseitig mit der Datenaffäre umgehen möchte. Kein Verantwortung Übernehmen, keine Rücktritte, Aussitzen.
Ich stimme da komplett mit @Frank N Furter überein: Wie kann es sein, dass jemand, der 700000€ (wenn man Herrn Schlittenhardt glaubt, sogar noch mehr) aus der Vereinskasse für die gezielte Beeinflussung eines Teils der Mitglieder ausgibt (gegen den anderen Teil der Mitglieder, die genauso Beiträge für "ihren" Verein bezahlen!) und dabei noch den Datenschutz verletzen lässt, überhaupt noch einen Fuß in die Geschäftsstelle setzen, geschweige denn im Vereinspräsidium an Entscheidungen mitwirken darf

Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.
- Charles Maurice de Talleyrand -