Muss er ja, sonst macht’s ja gar keinen Sinn
von daher
Nach Einsichtnahme des Esecon-Berichts zur Prüfung der inhaltlichen Sachverhaltsermittlungen vom 1.2.21, sowie der auf Grundlage dessen erstellten rechtlichen Stellungnahme der Kanzlei Seitz vom 4.2.21, wurde deutlich, dass verschiedene Handlungsempfehlungen nun im Raum stehen.
Die förmliche Einladung sowie umfassende Informationen und Handlungsanleitungen zur digitalen Mitgliederversammlung werden Anfang März fristgerecht zugesendet
Kino Muza hat geschrieben:higgi hat geschrieben:3. Der Vereinsbeirat entscheidet wer zur Wahl gestellt wird und die Mitglieder wählen
Wozu überhaupt noch wählen und nicht gleich benennen? Lukaschenko und Orban gehen den Umweg über die Wahl, aber warum sollte der VfB das?

Spielgerät hat geschrieben:Ich bleibe dabei, die MV am 28.03. abzuhalten ist keine gute Idee.
higgi hat geschrieben:Die förmliche Einladung sowie umfassende Informationen und Handlungsanleitungen zur digitalen Mitgliederversammlung werden Anfang März fristgerecht zugesendet
Möglicherweise hebelt das die Vogtsche Einberufung aus.
Wäre zwar nicht Satzungskonform aber was soll’s
flux hat geschrieben:higgi hat geschrieben:Die förmliche Einladung sowie umfassende Informationen und Handlungsanleitungen zur digitalen Mitgliederversammlung werden Anfang März fristgerecht zugesendet
Möglicherweise hebelt das die Vogtsche Einberufung aus.
Wäre zwar nicht Satzungskonform aber was soll’s
Die "förmliche Einladung" (d.h. Einberufung) Anfang März spricht dann wiederum für eine außerordentliche MV nach §13 Ziffer 8 der Satzung. Denn hierfür reicht eine Frist von drei Wochen. Dann wäre die veröffentlichte Meldung eine "Tarnung" - man könnte auch sagen, ein Friedensangebot an Vogt.
Kino Muza hat geschrieben:higgi hat geschrieben:3. Der Vereinsbeirat entscheidet wer zur Wahl gestellt wird und die Mitglieder wählen
Wozu überhaupt noch wählen und nicht gleich benennen? Lukaschenko und Orban gehen den Umweg über die Wahl, aber warum sollte der VfB das?

Iron hat geschrieben:de mappes hat geschrieben:Karl Kasper hat geschrieben:
Noch was zu Korkut: Wenn der im Januar 2019 (glauib war bei Wontora in Sky) gefragt wurde ob der Trainerjob bei xy interessant wäre. Antwort: Die Frage stellt sich nicht, ich hab bis Sommer 2020 Vertrag beim VfB. Was hat dem der VfB getan, dass der den Verein bis zum letzten Tag zahlen lassen will? Sowas hab ich vorher noch nie von nem Trainer mitbekommen und ich glaube nicht das Korkut kein Bock zum schaffen hatte.
hast du echt nicht?
direkt erstes Beispiel: Weinzierl und Schalke
So eine Frage wäre aber auch echt bescheuert, weil xy bestimmt nicht ohne Trainer dastehen...
Um dem Präsidenten (kurzfristig) zur Sicherheit die faktische Alleinherrschaft zu sichern, erfolgt nun eilig ein Ausschlussantrag gegen Mutschler
Spielgerät hat geschrieben:Ich bleibe dabei, die MV am 28.03. abzuhalten ist keine gute Idee. Es sei denn, man schickt die Lederbux als einzigen Kandidaten ins Rennen.
flux hat geschrieben:Frank N Furter hat geschrieben:...huldigt dem Führerkult, verdammt die Demokratie, ...
Ich finde den Beifall, den Vogt für die Nichteinberufung der überfälligen MV erhalten hat, ja auch bedenklich. Die Idee, daß der Präsident sich künftig selber für die Kandidatur um seine Nachfolge vorschlagen kann, anstatt ein erweitertes Vorschlagsrecht für die Mitglieder anzustreben, gefällt mich auch nicht so gut. Das aufgrund von (weitgehend im Konjunktiv geschriebenen) Presseberichten Präsidiumsmitglieder aus dem Verein rausgeworfen werden sollen, geht eigentlich auch nicht. Aber "Führerkult", das ist dann schon ein bißchen weit gegriffen....
Matherazzo hat geschrieben:Die Widersprüche zur angeblichen moralischen Überlegenheit werden größer und die Fassaden bei vielen fallen:
Es gibt mit guten Gründen einen Vereinsbeirat für einen Verein mit mehr als 70.000 Mitgliedern. Es ist schlicht abwegig, 70.000 Mitgliedern die Suche nach geeigneten Präsidentschaftskandidaten zu überlassen. Die notwendige Vorauswahl und Überprüfung der Bewerber kann nur durch ein Gremium, wie den VB, erfolgen. Da der Beirat von den Mitgliedern gewählt wird, ist die auch ein völlig demokratischer Vorgang. Diese Konstruktion ist keine Erfindung des VfB (was gerne suggeriert wird), sondern wird ausdrücklich als Lösung im Vereinsrecht für größere Vereine empfohlen (wenn nicht sogar zwingend angeraten). Zudem soll so auch verhindert werden, dass Polemik, kurzfristige Stimmungen und Zufälligkeiten etc. in Mitgliederversammlungen zu absurden Ergebnissen führen. Die derzeitigen Geschehnisse belegen dieses Risiko eindrucksvoll.
Nachdem diese Regelung nun hier dazu führen kann, dass ein bei manchen Gruppierungen verehrter Präsident nicht mehr vorgeschlagen wird, versucht man nun die satzungsmäßigen Rechte des Vereinsbeirats entweder schnell zu beschneiden oder diesem Präsidenten ein Selbstaufstellungsrecht einzuräumen. Wo dies (trotz des Vereinsrechtler des Kicker und natürlich des Ex Präsidenten Staudt) demokratisch sein soll, erschließt sich mir nicht. Vogt wurde für eine bestimmte Amtszeit gewählt, diese ist eigentlich bereits abgelaufen. Seine Legitimation bezieht er mittelbar nur noch aus der pandemiebedingten Nichtdurchführung der Neuwahl im Herbst 2020. Damit ist eben auch seine demokratisch herbeigeführte Legitimation abgelaufen - warum soll diese über seine Amtszeit hinaus weitere einseitig Wirkungen entfalten? Schon gar nicht, wenn wie hier die Satzung eine solche Regelung nicht vorsieht. Ist die Forderung daher demokratisch?
Zudem muss auch der VB eine erneute Bewerbung und eine etwaige Nichtaufstellung rechtlich nachvollziehbar begründen. Auch der VB kann nicht im rechtsfreien Raum agieren. Eine Nichtaufstellung wird nur mit gut belegten und justitiablen Gründen möglich sein. Auch das ist letztlich ein demokratisch und rechtlich legitimierter Vorgang, der hier nun von vornherein ausgehebelt werden soll. Demokratisch?
Flankiert wird dies von "Drohungen" der Abwahl ggü dem VB.
Eine Präsenzwahl soll mit allen Mitteln durchgesetzt werden, um die abgelaufene Amtszeit des Präsidenten wahrscheinlicher zu machen. Dabei ist eine Präsenzwahl die deutlich undemokratische Variante (siehe heute sogar der Kicker-Experte) ist. Demokratisch?
Um dem Präsidenten (kurzfristig) zur Sicherheit die faktische Alleinherrschaft zu sichern, erfolgt nun eilig ein Ausschlussantrag gegen Mutschler - unter Berufung auf Zeitungsartikel und unterschrieben von einer Gruppierung bekannter AG- und Ausgliederungsgegner. Demokratisch?
Nein, ich möchte nicht, dass eine präsidentennahe Gruppierung mit einer solchen Gesinnung zukünftig über ihren Präsidenten noch mehr Macht erlangt.

Karl Kasper hat geschrieben:flux hat geschrieben:Frank N Furter hat geschrieben:...huldigt dem Führerkult, verdammt die Demokratie, ...
Ich finde den Beifall, den Vogt für die Nichteinberufung der überfälligen MV erhalten hat, ja auch bedenklich. Die Idee, daß der Präsident sich künftig selber für die Kandidatur um seine Nachfolge vorschlagen kann, anstatt ein erweitertes Vorschlagsrecht für die Mitglieder anzustreben, gefällt mich auch nicht so gut. Das aufgrund von (weitgehend im Konjunktiv geschriebenen) Presseberichten Präsidiumsmitglieder aus dem Verein rausgeworfen werden sollen, geht eigentlich auch nicht. Aber "Führerkult", das ist dann schon ein bißchen weit gegriffen....
In einer Situation die nicht durch den ganzen Schlamassel belastet wäre, wäre die nicht Einberufung der MV ein unverzeiliches Vorgehen. Besondere Situationen bedürfen besonderer Maßnahmen.
flux hat geschrieben:Wenn es aber um eine Verschiebung der ordentlichen MV 2020 vom 18.3. auf den 28.3. geht (und nicht um eine außerordentliche MV), muss nach wie vor der Präsident eben diese einberufen. Bin mal gespannt, ob er das macht.