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Unter Westfalen hat geschrieben:Jeder von uns Seggl muss ja irgendwann für sich eine Entscheidung treffen, wie er diese Schmierenkomödie bewertet.


Ach, ja. Muss nicht, aber man kriegt schon so seine Gefühle.


Es werden personelle Konsequenzen gezogen, Investor und Sponsor tauschen Leute auch im Aufsichtsrat aus, Vogt zieht seine Kandidatur zurück und Adrion tritt zur Präsidentschaftswahl an. Das wäre die Lösung im Sinne des VfB.

Ansonsten bin ich zerrissen: 50+1 gehört eigentlich gekippt, weil es pure Illusion ist, mit diesem Modell im Profifußball was reißen zu wollen. Andererseits ist es positiv und spannend. Ich glaube aber, dass eine scharfe Trennung zwischen Profi- und Amateurfußball unausweichlich ist – in etwa so wie die Trennung zwischen Profi- und Collegesport in den USA. Das ist dort auch alles andere als optimal, aber ehrlicher.

Eins muss man den Leuten beim VfB, die es gut meinen, unbedingt zugestehen: mit maximaler Mitgliederbestimmung ein sportlich florierendes Fußballgeschäft auf den Beinen halten zu wollen, ist ein a) sehr ehrbares und b) unglaublich sauschweres Vorhaben. Kein Wunder, dass es zu lauter Verknotungen kommt, auch abgesehen von moralisch und juristisch untragbaren Vorgängen.

Alternativvorschlag: man sperrt den Laden zu, fängt nochmal an und bringt mit Hitzlsperger, Mislintat und Matarazzo die Stuttgarter Kickers auf Vordermann. Das nötige Kleingeld müsste halt her – gibt’s in der Gegend keine Milliardäre, deren Fußballbegeisterung ihnen die Birne ein bisschen weichgemacht hat?

Am schadesten finde ich aber, dass hier Leute wegen so eines beschissenen Fußballvereins graue Haare kriegen und sich Nächte um die Ohren schlagen. Das ist doch nun wirklich Aufgabe der Beteiligten, eine Mitgliedschaft verpflichtet nicht zum Frust.

Matherazzo
Muggaseggele
Gerne nehme ich "Einnorden" zurück und ersetze es durch "beeinflussen".

Ich erinnere daran, dass man (grundsätzlich zulässiges) "Guerilla Marketing" als arglistige Täuschung bezeichnet. Weder die Arglist, noch die Täuschung noch gar die Kausalität wurde bisher irgendwo mal konkret dargestellt und/oder nachgewiesen.

Zum Rechts- und Demokratieverständnis der Gruppierung Vogt:

Über Twitter werden unzählige Tweets, von den immer gleichen Leuten und Gruppierungen abgesetzt. Unliebsame, substanzhaltige und begründete Kommentare werden von diesen honorigen Leuten schnell blockiert. Diese Leute bekommen dann z.T. noch ein Forum beim SWR und dürfen Ihre Meinungen (und teilweise verkürzten Sachverhaltsdarstellungen) dort ohne Widerspruch weiterverbreiten. Anders denkende Mitglieder bekommen dort bisher keine Plattform.

Auf Basis von Zeitungsartikeln werden nun Ausschlussverfahren beantragt und sofort via Twitter verbreitet. Die Zeitungsartikel basieren auf einem einzigen "Gutachten", das keiner sonst kennt und gelesen hat und das zu diesem Zweck an die Presse ging.

Sorry, jeder möge sich selbst ein Bild machen, wer hier welche Rolle wie spielt und ob man diese Art von "Marketing" gut findet. Ich frage mich nur, ob die Schlittenhardt Marketingmaßnahmen (die ja bisher konkret nie benannt und nachgewiesen wurden), im Verhältnis dazu wirklich so einen größeren Unrechtsgehalt aufweisen (können).

Karl Kasper
Schoofseggl
flux hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Die Forderung eines Vereinsausschlussverfahrens ist sicherlich heftig. Aber im Rahmen dieses Verfahrens müssen dann alle Tatsachen auf den Tisch, die man ja im Moment den Mitgliedern gegenüber MIT der Stimme des Beschuldigten vorenthält. Und darauf begründet sich auch der Antrag. Für mich nachvollziehbar.

Es gibt leider kein Verfahren. Lektüre der Satzung lehrt folgendes:
4. Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt durch Be-
schluss des Präsidiums.
[...]
Von der Mitteilung des Beginns des Ausschlussverfahrens
an ruhen alle Funktionen und Rechte des Betroffenen.

Im Klartext: Bei Enthaltung Mutschlers als Betroffener kann Vogt im Alleingang (§16 Ziffer 5 "Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident oder Vorsitzende") den Ausschluss Mutschlers beschliessen. Die Forderung durch Rechtsanwältin Amaniak u.a. dient lediglich der moralischen Rechtfertigung ("...viele Mitglieder fordern... im Sinne der Mitglieder und im Vereinsinteresse..."). Genauso wie die Ablehnung "virtueller MVen" durch die OFCs als moralische Rechtfertigung gedient hat, die MV 2020 sang- und klanglos unter den Tisch fallen zu lassen....

WANN BITTE MERKT IHR ENDLICH, WAS HIER VOR SICH GEHT ????


Das er sich selbst aus dem Verein wirft halte ich für utopisch. Und wenn es der Antrag ins Präsidium schaffen sollte, hätte der Rauswurf durch Vogt auch ein übles Gschmäckle. Gibt nur die Möglichkeiten 1.) Er tritt zurück (unwahrscheinlich) 2.) Er stellt sich nicht mehr zur Wahl. 3.) Er wird nicht gewählt

Iron
Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:[Alternativvorschlag: man sperrt den Laden zu, fängt nochmal an und bringt mit Hitzlsperger, Mislintat und Matarazzo die Stuttgarter Kickers auf Vordermann. Das nötige Kleingeld müsste halt her – gibt’s in der Gegend keine Milliardäre, deren Fußballbegeisterung ihnen die Birne ein bisschen weichgemacht hat?


Also du kannst ja nicht aus Stuttgart kommen. :lol: Damit erhöht man höchstens nur die Anzahl derer, die Nachts nicht mehr schlafen können ... davon abgesehen ... exponentielles Wachstum und graue Haare... :lol:

Flache9
Matherazzo hat geschrieben:Gerne nehme ich "Einnorden" zurück und ersetze es durch "beeinflussen".

Ich erinnere daran, dass man (grundsätzlich zulässiges) "Guerilla Marketing" als arglistige Täuschung bezeichnet. Weder die Arglist, noch die Täuschung noch gar die Kausalität wurde bisher irgendwo mal konkret dargestellt und/oder nachgewiesen.

Zum Rechts- und Demokratieverständnis der Gruppierung Vogt:

Über Twitter werden unzählige Tweets, von den immer gleichen Leuten und Gruppierungen abgesetzt. Unliebsame, substanzhaltige und begründete Kommentare werden von diesen honorigen Leuten schnell blockiert. Diese Leute bekommen dann z.T. noch ein Forum beim SWR und dürfen Ihre Meinungen (und teilweise verkürzten Sachverhaltsdarstellungen) dort ohne Widerspruch weiterverbreiten. Anders denkende Mitglieder bekommen dort bisher keine Plattform.

Auf Basis von Zeitungsartikeln werden nun Ausschlussverfahren beantragt und sofort via Twitter verbreitet. Die Zeitungsartikel basieren auf einem einzigen "Gutachten", das keiner sonst kennt und gelesen hat und das zu diesem Zweck an die Presse ging.

Sorry, jeder möge sich selbst ein Bild machen, wer hier welche Rolle wie spielt und ob man diese Art von "Marketing" gut findet. Ich frage mich nur, ob die Schlittenhardt Marketingmaßnahmen (die ja bisher konkret nie benannt und nachgewiesen wurden), im Verhältnis dazu wirklich so einen größeren Unrechtsgehalt aufweisen (können).


Sehr gut :!:

Iron
Grasdaggl
Karl Kasper hat geschrieben:Im Alleingang, der Superman unter den ausgliederungsbeführworter im Verein.


Das ist doch immer so, man entfernt Hauptschuldige bzw. macht Leute zu Hauptschuldigen, so dass ein weiterarbeiten mit entsprechendem Personal möglich ist. Dumm wäre es tatsächlich, den VfB derart zu stutzen, dass wir erhebliche Wettbewerbsnachteile hätten. Wem wäre da geholfen?


Öcher
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Granadaseggl
Wenn es eins wie Sand am Meer gibt, dann bwler die geil auf ein Vorstandsposten sind und gut bezahlt werden. Wenn du fussballfan bist, wirst du dich um den freien Posten schlagen. Röttgermann und heim haben nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten die Posten gekriegt sondern kannten einen, der einen kennt, der beim vfb einen gesucht hat.
Du findest innerhalb einer Woche einen Vorstand für Marketing und einen Vorstand für Finanzen, sogar beim Daimler, die Sie ja weg haben wollen.
Mutschler und gaiser müssen eh ersetzt werden, da neue Wahlen anstehen, daher ist dieser Schnitt nicht so groß wie es manch einer beschreibt.
always nai dahanne

Karl Kasper
Schoofseggl
Iron hat geschrieben:
Karl Kasper hat geschrieben:Im Alleingang, der Superman unter den ausgliederungsbeführworter im Verein.


Das ist doch immer so, man entfernt Hauptschuldige bzw. macht Leute zu Hauptschuldigen, so dass ein weiterarbeiten mit entsprechendem Personal möglich ist. Dumm wäre es tatsächlich, den VfB derart zu stutzen, dass wir erhebliche Wettbewerbsnachteile hätten. Wem wäre da geholfen?


Es geht meines Wissens nach um Schraft, Mutschler, Heim und Röttgerman. Alles ohne Probleme zu ersetzen.

Flache9
Öcher hat geschrieben:Wenn es eins wie Sand am Meer gibt, dann bwler die geil auf ein Vorstandsposten sind und gut bezahlt werden. Wenn du fussballfan bist, wirst du dich um den freien Posten schlagen. Röttgermann und heim haben nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten die Posten gekriegt sondern kannten einen, der einen kennt, der beim vfb einen gesucht hat.
Du findest innerhalb einer Woche einen Vorstand für Marketing und einen Vorstand für Finanzen, sogar beim Daimler, die Sie ja weg haben wollen.
Mutschler und gaiser müssen eh ersetzt werden, da neue Wahlen anstehen, daher ist dieser Schnitt nicht so groß wie es manch einer beschreibt.


Ist ihre Schuld bewiesen?

Flache9
flux hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Die Forderung eines Vereinsausschlussverfahrens ist sicherlich heftig. Aber im Rahmen dieses Verfahrens müssen dann alle Tatsachen auf den Tisch, die man ja im Moment den Mitgliedern gegenüber MIT der Stimme des Beschuldigten vorenthält. Und darauf begründet sich auch der Antrag. Für mich nachvollziehbar.


Es gibt leider kein Aufschub durch das Verfahren. Lektüre der Satzung lehrt folgendes:
4. Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt durch Be-
schluss des Präsidiums.
[...]
Von der Mitteilung des Beginns des Ausschlussverfahrens
an ruhen alle Funktionen und Rechte des Betroffenen.

Im Klartext: Bei Enthaltung Mutschlers als Betroffener kann Vogt im Alleingang (§16 Ziffer 5 "Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident oder Vorsitzende") den Ausschluss Mutschlers bzw. das Ende seiner Stimmrechte als Präsidiumsmitglied beschliessen. Die Forderung durch Rechtsanwältin Amaniak u.a. dient lediglich der moralischen Rechtfertigung ("...viele Mitglieder fordern... im Sinne der Mitglieder und im Vereinsinteresse..."). Genauso wie die Ablehnung "virtueller MVen" durch die OFCs als moralische Rechtfertigung gedient hat, die MV 2020 sang- und klanglos unter den Tisch fallen zu lassen....

WANN BITTE MERKT IHR ENDLICH, WAS HIER VOR SICH GEHT ????

Edit: Im Nachgang ein paar faktische Fehler/Ungenauigkeiten korrigiert.


Natürlich wurde es bemerkt, allerdings ist die Ignoranz im eigenen Interesse wichtiger.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Ich habe mir mal den Twitter-Account von Angela Furmaniak angeschaut. Halleluja... so viel blinde Wut und ich möchte fast sagen: So viel Hass...?!

Auf so eine Art löst man keine Konflikte. Mit solchen Leuten löst man keine Konflikte. Im Gegenteil.

Wie es besser geht, zeigt fkAS mit seinem hier unten folgenden Beitrag. Wohltuend sachlich:

fkAS hat geschrieben:
CoachingZone hat geschrieben:Nein, die Vereinsführung darf eben nicht Budget für eine einseitige Werbekampagne, die noch dazu verdeckt abläuft, freigeben. Im Interesse aller Mitglieder wäre hier eine transparente Argumentation für und wider die Ausgliederung notwendig gewesen. Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass die Vereinsführung sich offensichtlich nicht sicher war, ausreichend Mitglieder für einen positiven Bescheid zu überzeugen, so dass sie da manipulieren musste. Aber es ist auch klar: Wenn man kritische Fragen, beispielsweise die, warum es nun unbedingt eine AG sein muss, wo doch die meisten Bundesligisten die Form der GmbH & Co. KG gewählt, mit der Antwort bescheidet, dass man sicher sein kann, dass man sich das im e.V. gut überlegt habe, dann braucht man ob des offensichtlichen Fehlens gewichtiger Argumente wohl eine Influencer-Kampagne, die dann ähnlich wie manche Neulinge hier Pseudoargumente und Stammtischparolen verbreitet...

Ich seh da kein Neutralitätsgebot. Die damalige Vereinsführung durfte für die Ausgliederung werben und klar Position beziehen.
Was nicht geht, ist, über Bande zu spielen und über einen Strohmann zu werben. Das ist ein eklatanter Vertrauensbruch. Ob der im juristischen Sinn strafbar ist, weiß ich nicht, aber er muss sanktioniert werden, um das Vertrauen wieder herzustellen. Die Datenweitergabe ist dagegen ein eindeutiger Rechtsverstoß und sollte nach den damals geltenden Regeln geahnet werden, ggfs auch mit arbeitsrechtlichen Folgen.


fkAS
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Halbdaggl
flux hat geschrieben:Im Klartext: Bei Enthaltung Mutschlers als Betroffener kann Vogt im Alleingang (§16 Ziffer 5 "Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident oder Vorsitzende") den Ausschluss Mutschlers bzw. das Ende seiner Stimmrechte als Präsidiumsmitglied beschliessen. Die Forderung durch Rechtsanwältin Amaniak u.a. dient lediglich der moralischen Rechtfertigung ("...viele Mitglieder fordern... im Sinne der Mitglieder und im Vereinsinteresse..."). Genauso wie die Ablehnung "virtueller MVen" durch die OFCs als moralische Rechtfertigung gedient hat, die MV 2020 sang- und klanglos unter den Tisch fallen zu lassen....

WANN BITTE MERKT IHR ENDLICH, WAS HIER VOR SICH GEHT ????

Edit: Im Nachgang ein paar faktische Fehler/Ungenauigkeiten korrigiert.

Eigentlich sollte sich Mutschler ohnehin der Stimme enthalten, weil er Betroffener ist. Das hatte er auch zu Beginn der Datenaffäre versprochen. Wie kann es denn sein, dass Mutschler mitbestimmt, ob der Esecon-Bericht veröffentlicht wird? Sein Amt im Präsidium müsste er komplett ruhen lassen, bis die Datenaffäre aufgeklärt ist, weil grade alle Entscheidungen mit der Geschichte zu tun haben.

Ich finds auch legitim, anhand der vorliegenden Informationen, einen Vereinsausschluss zu fordern. Dazu müsste ja dann ein Verfahren eingeleitet werden, in dem festgestellt wird, ob die Forderung berechtigt und Mutschler auszuschließen ist. Natürlich erhält Vogts Stimme dadurch mehr Gewicht, aber er ist halt auch als Präsident gewählt und nicht nur als Präsidiumsmitglied.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Gibt es die Satzung nicht her, dass Mutschler durch jemand anderes - vertretungsweise - ersetzt wird? Angenommen, er wäre langfristig krank - dafür müsste es doch auch eine bessere Lösung geben als "die Präsidentenstimme entscheidet"?

Wobei man natürlich grundsätzlich fragen kann, ob diese Dreier-Runde momentan das letzte Wort haben sollte. Ob das sinnvoll ist - jetzt, wo die Gräben so tief sind. Bei zwei Leuten mit entscheidender Präsidentenstimme läuft es auf "Vogt bestimmt alles!" hinaus. Bei drei Leuten "Die anderen bestimmen alles!" und Vogt hat nie eine Chance.

Das wird der aktuellen Lage nicht gerecht.

Flache9 hat geschrieben:Fraktion Vogt und Co.haben ihre Medientaktik von Donald Trump und Roger Ailes angeschaut und die Influencer danach koordiniert. :mrgreen:

AF ist Anwältin. Im benannten Kosmos denke ich da eher an Sidney Powell. (Beispiel!)
Zuletzt geändert von Tamasi am 13. Februar 2021 14:29, insgesamt 1-mal geändert.

Flache9
fkAS hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Im Klartext: Bei Enthaltung Mutschlers als Betroffener kann Vogt im Alleingang (§16 Ziffer 5 "Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident oder Vorsitzende") den Ausschluss Mutschlers bzw. das Ende seiner Stimmrechte als Präsidiumsmitglied beschliessen. Die Forderung durch Rechtsanwältin Amaniak u.a. dient lediglich der moralischen Rechtfertigung ("...viele Mitglieder fordern... im Sinne der Mitglieder und im Vereinsinteresse..."). Genauso wie die Ablehnung "virtueller MVen" durch die OFCs als moralische Rechtfertigung gedient hat, die MV 2020 sang- und klanglos unter den Tisch fallen zu lassen....

WANN BITTE MERKT IHR ENDLICH, WAS HIER VOR SICH GEHT ????

Edit: Im Nachgang ein paar faktische Fehler/Ungenauigkeiten korrigiert.

Eigentlich sollte sich Mutschler ohnehin der Stimme enthalten, weil er Betroffener ist. Das hatte er auch zu Beginn der Datenaffäre versprochen. Wie kann es denn sein, dass Mutschler mitbestimmt, ob der Esecon-Bericht veröffentlicht wird? Sein Amt im Präsidium müsste er komplett ruhen lassen, bis die Datenaffäre aufgeklärt ist, weil grade alle Entscheidungen mit der Geschichte zu tun haben.

Ich finds auch legitim, anhand der vorliegenden Informationen, einen Vereinsausschluss zu fordern. Dazu müsste ja dann ein Verfahren eingeleitet werden, in dem festgestellt wird, ob die Forderung berechtigt und Mutschler auszuschließen ist. Natürlich erhält Vogts Stimme dadurch mehr Gewicht, aber er ist halt auch als Präsident gewählt und nicht nur als Präsidiumsmitglied.


Ist der Bericht einer dubiosen Kanzlei namens Esecon ein Gerichtsurteil oder kann zu mindest bewiesen werden wie die Tragweite Mutschlers Aktivitäten gewesen sind ?

Flache9
Tamasi hat geschrieben:Gibt es die Satzung nicht her, dass Mutschler durch jemand anderes - vertretungsweise - ersetzt wird? Angenommen, er wäre langfristig krank - dafür müsste es doch auch eine bessere Lösung geben als "die Präsidentenstimme entscheidet"?

Wobei man natürlich grundsätzlich fragen kann, ob diese Dreier-Runde momentan das letzte Wort haben sollte. Ob das sinnvoll ist - jetzt, wo die Gräben so tief sind. Bei zwei Leuten mit entscheidender Präsidentenstimme läuft es auf "Vogt bestimmt alles!" hinaus. Bei drei Leuten "Die anderen bestimmen alles!" und Vogt hat nie eine Chance.

Das wird der aktuellen Lage nicht gerecht.

Flache9 hat geschrieben:Fraktion Vogt und Co.haben ihre Medientaktik von Donald Trump und Roger Ailes angeschaut und die Influencer danach koordiniert. :mrgreen:

AF ist Anwältin. Im benannten Kosmos denke ich da eher an Sidney Powell. (Beispiel!)


Dann wäre das Trio perfekt :mrgreen:

Frank N Furter
Die (für teuer Geld) beauftragte Kanzlei Seitz, deren Beauftragung sowohl Hitz als auch Vogt als neutrale Instanz zugestimmt haben, sollte ja gerade rechtlich bewerten, welche Handlungsoptionen der VfB hat. Zum Umgang mit dem Datenmissbrauch haben sie genau zwei Handlungsvorschläge herausgearbeitet. Der eine davon hieß expressis verbis Herrn Mutschler sofort abzuberufen und zum anderen einen Vereinsausschluß zu erwägen.

Doch der VfB hält sich nicht an die bezahlte Rechtsauskunft. :idea:


higgi
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Grasdaggl
Eins würde ich noch loswerden wollen
Man kann an einen ehrenamtlich beschäftigten nicht den gleichen Maßstab ansetzen, wie an einen, der sechsstellige Summen heim schiebt, finde ich.
Wenn man hier mehr Professionalität haben möchte, muss auch bereit sein, das entsprechende Gehalt zu bezahlen
von daher

Flache9
Frank N Furter hat geschrieben:Die (für teuer Geld) beauftragte Kanzlei Seitz, deren Beauftragung sowohl Hitz als auch Vogt als neutrale Instanz zugestimmt haben, sollte ja gerade rechtlich bewerten, welche Handlungsoptionen der VfB hat. Zum Umgang mit dem Datenmissbrauch haben sie genau zwei Handlungsvorschläge herausgearbeitet. Der eine davon hieß expressis verbis Herrn Mutschler sofort abzuberufen und zum anderen einen Vereinsausschluß zu erwägen.

Doch der VfB hält sich nicht an die bezahlte Rechtsauskunft. :idea:


Technisch gesehen als Unterbevollmächtigte von Esecon, mit der angeblichen Billigung des Präsidiums. Die Kanzlei wurde nicht direkt vom VfB beauftragt. Ob es darüber auch Einigkeit gegeben haben soll ist nicht sicher. Auch da konnte man schon lesen das es wieder ein Alleingang gewesen ist.

Frank N Furter
de mappes hat geschrieben:fehlen nicht noch zwei weitere juristische Bewertungen anderer Kanzleien?


Davon weiß ich nichts. Hielte ich ehrlich gesagt auch aus zwei Gründen für aberwitzig:
1. Verbrennt man damit weiter Zeit und Geld, ohne wirklich erwartbaren Mehrwert
2. Es beginnen Fristen zu laufen, wenn man Herrn Schuhmacher von der StZ glaubt. Angeblich hat man 2 Wochen Zeit Mutschler vereinsseitig zu sanktionieren, mit Beginn des Tages, seit man die dafür notwendigen Erkenntnisse hat.

Zum anderen Mappes. Ich weiß, dass Du einfach gerne wieder Fussball schauen willst. Jemand wie ich will Dir diesen Spaß auch nicht verderben. Der Fussball läuft ja auch tatsächlich wie gewohnt weiter. Kein Fan ist also gezwungen sich den Spaß am rollenden Ball durch diese ganze Mega-Scheisse verderben zu lassen. Verstehe ich auch gut.
Es gibt aber auch Leute, und dafür bitte ich auch um Verständnis, die glauben zu erkennen, dass die aktuelle Krise die allerletzte Chance darstellt, dass der VfB nochmal Strukturen erhält, in denen besser gewirtschaftet und kaufmännisch wieder seriöser gehandelt wird. Wird diese letzte Chance jetzt vertan - und das ist jetzt eine rein subjektive Behauptung meinerseits - wird der VfB unweigerlich den Weg antreten, auf den sich z.B. auch der 1. FC Kaiserlautern und so viele andere Vereine gemacht hat. Deswegen habe ich da auch gerade ein Interesse daran zu verstehen, was hier passiert und wie man es bewerten muss. Ich will nicht, dass der VfB untergeht. Ich war zu lange Mitglied in diesem Verein und habe zu viel Geld da rein gepumpt, damit mir das heute, selbst bei einiger Verdrossenheit, völlig egal sein könnte.

Frank N Furter
higgi hat geschrieben:Eins würde ich noch loswerden wollen
Man kann an einen ehrenamtlich beschäftigten nicht den gleichen Maßstab ansetzen, wie an einen, der sechsstellige Summen heim schiebt, finde ich.
Wenn man hier mehr Professionalität haben möchte, muss auch bereit sein, das entsprechende Gehalt zu bezahlen


Jou, Danke, dass das nochmal jemand wiederholt. Ist ein nicht ganz unwichtiger Punkt hier.