Spielgerät hat geschrieben:Guter Journalismus würde halt auch darin bestehen, mal grundsätzlich Vogts Meinung zur Ausgliederung zu erfragen. Das würde dann vermutlich zu einem ziemlichen Eiertanz führen, wenn er seine Anhänger nicht verprellen will.
Guter Punkt. Das Thema kocht derzeit ja fröhlich hoch. Wundert mich auch, dass da keiner beim Präsidenten nachfragt.
Bzw.: Vielleicht hat ja jemand nachgefragt. Aber er antwortet nicht? Fast verständlich, denn eigentlich kann er da nur verlieren. Wenn er das Gerede als ebensolches abtut, bringt er seine Anhänger gegen sich auf. Wenn er das Gerede befeuert, ist das die Abrissbirne für die 109. Büchse, Pandora, immer heikel.
Ähnlich gelagert:
Frank N Furter hat geschrieben:Zwei Dinge würde ich mir noch wünschen:
1. Bitte gebt den Esecon-Bericht jetzt frei. Die Menschen, deren Daten missbraucht wurden, haben nach der DSGVO ein Recht darauf zu erfahren, was mit ihren Daten gemacht wurde.
In der Tat spannend, ob das jetzt passiert. Einige der großen Blockierer sind ja weg. Allerdings müsste man wohl dennoch noch ein bisschen warten; es steht ja anscheinend noch (mindestens) eine Bewertung durch eine neutrale Kanzlei aus. Falls ich da nicht den Überblick verloren habe.
Aber dann... Hmm... Alles offen zu legen, war ja immer das große Anliegen von Team Vogt. Andererseits gab es Leute, die gesagt haben, das gehe aus (persönlichkeits-)rechtlichen Gründen nicht. Das galt ja als läppische Hinhalte-Ausrede. Mal sehen, was sich am Ende als zutreffend und was als Machtkampf-Geplänkel entpuppt.
Auch hier gilt: Vermutlich wäre es besser, wenn man eine Veröffentlichung der Ergebnisse mit möglichst wenig Tam-Tam hinkriegen würde. Ist jetzt ja auch nicht mehr so nötig, die ersten Schlachten sind ja gewonnen. Nur: Nachdem die Erwartungen so hochgepusht wurden... kriegt man das jetzt noch halbwegs "leise" veröffentlicht?