2597 Beiträge

Wen wählt ihr am 13. März in Baden-Württemberg?

Umfrage endete am 12. März 2016 21:26

CDU
5
7%
Grüne
21
31%
SPD
6
9%
FDP
8
12%
Linke
5
7%
AfD
10
15%
Sonstige
1
1%
Ich nix Baden-Württemberg
11
16%


Auswurf
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Grasdaggl
crastro
ne, nicht mit absicht falsch.
Im falle der krim bin ich mittlerweile der meinung, dass die da sind, wo sie hingehören.
Bei der ostukraine, weiss ich nicht womit die ihre eigene identität begründen..
Allerdings ging's bei putin um reine machtpolitik,
was ich auf den kosovo bezogen als motivation der grünen ausschliesse
das ist doch keine Musik




Auswurf
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Grasdaggl
zählen jetzt nur noch hauptstädte?
Opferzahl ukrainekonflikt ca. 50.000
Kosovo/serbien ca 10.0000 überwiegend auf albanischer seite
Zuletzt geändert von Auswurf am 27. Januar 2016 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
das ist doch keine Musik




thoreau
Granadaseggl
Hat sich eigentlich jemand von den glorreichen sechs AfDlern mal deren Wahlprogramm angeschaut? Nicht, dass das etwas ändern würde bei Eurer Entscheidung, aber man sollte schon halbwegs damit klarkommen was man da unterschreibt.



thoreau
Granadaseggl
crastro hat geschrieben:Die anderen Parteien sind bekannt dafür, sich ans "Wahlprogramm" zu halten?


1. Verstehe ich den Zusamenhang zu meiner Aussage nicht und verstehe nicht was Du mir sagen möchtest.
2. Kann man bei diesem Wahlprogramm nur mit aller Kraft hoffen, dass niemals irgendjemand in die Versuchung kommt sich daran halten zu müssen.

Kronenclub
Granadaseggl
Da sind in der Tat ein paar fragwürdige Punkte verhanden, wie bei anderen Parteien aber auch.
Für mich ist das ganze noch ein wenig wirr, ähnlich dem Wahlprogramm der Grünen in deren Anfangszeit.
#verpisst euch alle#

Mike the Bike
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Granadaseggl
thoreau hat geschrieben:
crastro hat geschrieben:Die anderen Parteien sind bekannt dafür, sich ans "Wahlprogramm" zu halten?



2. Kann man bei diesem Wahlprogramm nur mit aller Kraft hoffen, dass niemals irgendjemand in die Versuchung kommt sich daran halten zu müssen.


yep ,.. das ist noch ein wenig eleganter ausgedückt ,... dito


Manolo
Grasdaggl
thoreau hat geschrieben:Hat sich eigentlich jemand von den glorreichen sechs AfDlern mal deren Wahlprogramm angeschaut? Nicht, dass das etwas ändern würde bei Eurer Entscheidung, aber man sollte schon halbwegs damit klarkommen was man da unterschreibt.


ich glaube, dass die absolute mehrheit der afd-wähler sie nicht wegen ihres programms wählt, sondern wegen des programms oder viel mehr der taten der etablierten parteien. ich persönlich halte es dieses vorgehen für nicht für besonders clever, da dann einige rechte säcke aus (augenblicklichen) frust für 5 jahre ins parlament gewählt werden und dort in dieser zeit nach kräften mein bundesland blamieren können. aber aus emotionen heraus macht man eben leider selten clevere dinge.
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thoreau
Granadaseggl
Nunja... sie wegen ihres Wahlprogrammes zu wählen scheint mir ebenso dumm zu sein wie es aus purer Emotion zu tun. Davon abgesehen decken sich Teile des Wahlprogrammes durchaus mit dem öffentlichen Auftreten (inklusive interessanter Einstellung zum Klimawandel, die auch darauf abzielt ganz rechts und ganz unten im Weiher zu fischen...) Protestwählen dieser Art ist gefährliches Rumzündeln und historisch ganz sicher nichts Neues. Der Versailler Vertrag war auch ganz schön unfair...

Manolo
Grasdaggl
thoreau hat geschrieben:Protestwählen dieser Art ist gefährliches Rumzündeln und historisch ganz sicher nichts Neues.


natürlich. ich will nur nicht glauben, dass jemand der sich wirklich für politik interessiert die afd wählt. nebenbei bemerkt gilt dies aber auch für die csu horst seehofers.
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RedBlues
Halbdaggl
Manolo hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Protestwählen dieser Art ist gefährliches Rumzündeln und historisch ganz sicher nichts Neues.


natürlich. ich will nur nicht glauben, dass jemand der sich wirklich für politik interessiert die afd wählt. nebenbei bemerkt gilt dies aber auch für die csu horst seehofers.


CSU wählen ist genetisch bedingt, wenn du in deinem Familienstammbaum mindestens einen Landwirt hast, dann bleibt dir nichts anderes übrig als CSU zu wählen.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Manolo hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:Protestwählen dieser Art ist gefährliches Rumzündeln und historisch ganz sicher nichts Neues.


natürlich. ich will nur nicht glauben, dass jemand der sich wirklich für politik interessiert die afd wählt. nebenbei bemerkt gilt dies aber auch für die csu horst seehofers.


Ich glaube, Du unterschätzt das konservative Potential in Bayern: "Humpta-Weißwurschd-CSU. Loass mia mit dem Rest in Ruah!" :prost:
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Auswurf
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Grasdaggl
mir erscheint es eine menschliche angewohnheit,
überhaupt erst zu handeln, wenn der gefühlsstau explodiert.
Was dann gern zu aktionismus führt

Glaube nicht, dass die zahl der arschlöcher gestiegen ist.
Zu den arschlöchern gesellen sich noch die dummen.
Das sind die, welche schon den leuten aus'm nachbardorf mit argwohn begegnen.
Willige Mitläufer, wenn sie den eigenen vorteil wittern.

Wenn man sich ne aufgeheizte stimmung in jugendlichen neonazicliquen vorstellt,
kann einem nur schlecht werden.
Wenn das ganze noch militanter wird,
dann graut mir sehr.
Gewaltige gesellschaftliche aufgaben stehen an
das ist doch keine Musik

darkred
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Halbdaggl
Das fatale Problem der großen Volkspartreien ist doch im Grunde genau dasselbe wie dass der vermeintlich freihetilich-aufgeklärt denkenden bildungsbürgerlichen Schicht hier im Forum. Da ist man sich (hinter vorgehaltener Hand oder auch nicht) für keine verspottende und abfällige Bemerkung über die Dummheit von verunsicherten Protestwählern zu schade ... aber die Frage, wie dieser Zustand überhaupt erst eintreten konnte, stellt sich keiner. Ebenso wenig wie sich die Mühe zu machen, hier zu differenzieren. Da wird pauschal über den "rechten Mob" drüber gegangen, weils so schön bequem ist. Übrigens eine Verhaltensweise, die man nur zu gerne anderen in der eigenen Gegenrede vorwirft.

Es ist für mich ein gravierender Unterschied ob jemand AfD wählt, weil er sich mit der Situation überfordert und von den großen Parteien allein gelasssen fühlt (aber ansonsten ein stinknormales bürgerliches Leben lebt) oder weil er/sie eine unverbesserliche braune Socke oder ein deutschtümelnder "Lügenpresse"-Querulant mit nem IQ von nem Graubrot ist. Denen ist eh nicht helfen und denen muss man auch dtl. entgegentreten. Aber indem man nur bequem mit dem Finger aufeinander zeigt und dabei seine jeweilige ideologische Haltung pflegt, anstatt in den Dialog zu treten, wird man im alltäglichen Miteinander früher oder später zwangsläufig scheitern.

Wird ja auch schön von oben vorgelebt. Wenn man das Volk mit ohnmächtigen Hohlphrasen wie "Wir schaffen das" abspeist und gleichzeitig mit einem cleveren "Teile der Antwort würden sie verunsichern" verängstigt, brauch man sich nicht wundern, wenn der Graben stetig tiefer wird und man gesellschaftlich auseinanderdriftet. Protestparteien haben doch nur immer dann regen Zulauf, wenn die etablierten Parteien versagen. Darin versagen, die ganze Gesellschaft so gut es geht mitzunehmen, aufzuklären und ihnen auch malk zuzutrauen unbequeme Wahrheiten ertragen zu können. Aber da das Tagesgeschäft der Mächtigen mittlerweile vornehmlich vom Streben nach Machterhalt bestimmt wird, kann man die eigentliche Aufgabe, ein "Volksvertreter" im Sinne des Wortes zu sein, schon mal völlig vergessen.

Und dabei ist es eigentlich wurscht ob sich jemand für Politik interessiert oder nicht. Das Warum der grassierenden Politikverdrossenheit mal ganz außen vor gelassen. Das primäre Bestreben von Berufspolitikern muss doch stets die Sach- und Realpolitik sein. Muss Bürgernähe sein. Muss lösungsorientiertes Handeln sein. Ist doch vieles von auf der Strecke geblieben in den letzten 30-40 Jahren. Und so lange man sich nicht darauf besinnt, dass Politik zum prosperierenden Wohle des ganzen Volkes gemacht werden sollten und eben nicht nur für Eliten, Klientele und einflussreiche Interessengruppen, wird man von Geschehnissen wie den jetzigen überrollt werden. Diese allenorts erodierenden Gesellschaften und Flüchtlingswellen sind am Ende doch nichts Anderes als das Resultat des weltweiten Turbokapitalismus und einer zunehmend moralbefreiten Profitgier. Und wenn der Bumerang in Form von Flüchtlingswellen in die erste Welt schwappt, tut man so als ob das jetzt völlig überraschend kommt. Perfide Scheisse echt.

crastro
aber aus emotionen heraus macht man eben leider selten clevere dinge.

"Manolo", sehr gut und richtig.........aber wie verträgt sich das mit den Emotionen in Richtung "Flüchtlinge"?

Wurde da nicht eben so gehandelt ("Wir schaffen das"), wie Du es oben bemängelst?

"Thoreau",(wobei mein Satz für Manolo auch für Dich gilt - warst Du nicht für "Empathie" bei der Frage der Zuwanderung? Was hat etwas ausgesprochen Individuelles in der Politik zu suchen?)
meine das bei Wahlen bei der absoluten Mehrzahl der Wähler das Parteiprogramm gar keine Rolle spielt, meist nicht mal bekannt ist oder sich maximal auf ein paar Schlagworte beschränkt. War so, ist so, bleibt so.

Real hats aufs Verhalten im Parlament auch wenig bis keine Auswirkungen. Folglich halte ich Deinen Hinweis für eine Art Scheinargument zwecks Bekräftigung Deiner Abneigung.

Die AfD ist ziemlich zweifelsfrei eine "demokratische" Partei - wäre sie es nicht, dürfte sie nämlich gar nicht antreten.......und so eine der wenigen (theoretischen) Möglichkeiten, seinen Unmut ob der Politik der (in meiner Sichtweise) "Einheitsparteien" auszudrücken. (wobei ich der Überzeugung bin, daß sich die AfD schnell in eine dieser "Parteien" wandeln wird).
Zuletzt geändert von crastro am 29. Januar 2016 10:46, insgesamt 1-mal geändert.

Bücherwurm
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Lombaseggl
Die AfD ist ziemlich zweifelsfrei eine "demokratische" Partei - wäre sie es nicht, dürfte sie nämlich gar nicht antreten@

Na, dass sie demokratisch ist, weil sie zugelassen ist, ist ein eigenwilliger Schluss :roll:
Seit dem NPD-Verbots-Debakel greift diesbezüglich keiner mehr unter fallende Messer!