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Nilkheimer
Halbdaggl
Gibts des hat geschrieben:D.h.: die Landes- und/oder Bundesregierung hätten seit Oktober dafür sorgen können, dass genügend Tests verfügbar sind. Finanziert hätte sich das leicht durch ersparte Hilfsgelder, denn alle Gastronomen, die ich kenne würden lieber für Ihre Leistungen Geld von mir abknöpfen, als vom Staat für's Nichtstun.
und noch'n Gedicht verpasster Zug:
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/ ... z-100.html


Ich weiß noch genau, als ich das erste Bonbon von meinem Großvater als Jensenmann Anfang Oktober 2020 freudestrahlend erzählte, dass ja jetzt MITTE DES MONATS diese Schnelltests kämen und sich dadurch ja - wieder mal - alles zum Guten wenden werde. Ich weiß das auch deshalb noch, weil ich dachte, dass meine häufigen Pflegeheimbesuche und überhaupt die ganze Situation dort einfacher würden...

Jetzt hammer Mitte März.

Irgendwann gibt es halt auch nichts mehr zu verzeihen, gell.

P.S.: Die Kaufpreise der Immobiliengeschäfte onseres Jens' dürfen jetzt übrigens doch genannt werden (https://www.tagesspiegel.de/politik/min ... 18188.html). Wobei, wurscht: Eh alles 7-stellig (woher hat der...?).
Aber das macht doch nichts.

Frank N Furter
Tamasi hat geschrieben:Zur Klarstellung gehört aber: Die EMA hat Astra-Zeneca nie gestoppt o.ä. In D hieß es in den letzten Tagen immer, man müsse jetzt erstmal "die Entscheidung der EMA abwarten". Es gab aber gar keine neue Entscheidung, die EMA ist nie von ihrer Empfehlung abgerückt. Die hatte die ganzen letzten Tage Bestand.

Das stimmt nur, wenn man nicht weiß oder unberücksichtigt läßt, wie die EMA organisiert ist. Die EMA ist eine europäische Agentur, die im Wesentlichen gar keine eigenen Experten vorhält. Die Experten zu Arzneimitteln und Arzneimittelsicherheit befinden sich in den jeweiligen Oberbehörden der Länder. Bei uns also im BfArM und PEI. Beantragt ein Hersteller eine Zulassung bei der EMA prüft also tatsächlich die zuständige Behörde im Stammsitz des Unternehmens. Die EMA ist also eine ziemlich ungewöhnliche Behörde, wenn man so will. Und jetzt die Verknüpfung zu Deinem Vorwurf an Spahn:

Tamasi hat geschrieben:Es lag ganz allein an Spahn & Co., dass AZ in Deutschland gestoppt wurde und so auch weiter in Verruf geraten ist. Eine rein politische Entscheidung um von der mangelnden Impforganisation abzulenken.

Das PEI hat öffentlich dazu geraten die AZ-Impfung erstmal auszusetzen. Dort sitzen Wissenschaftler mit 30 Jahren Zulassungserfahrung von Arzneimitteln, die so ziemlich alles erlebt haben, was man da erleben kann, inklusive der minutiösen Aufarbeitung der Ursünde Contagan. Wenn diese Leute "Stop" sagen, kann der Bundesgesundheitsminister nicht einfach "Weiter" sagen. Herr Drosten, der beispielsweise auch ziemlich klar gemacht hatte, dass er gerne mit AZ weitergeimpft hätte, hat Herrn Spahn mit derselben Begründung ebenfalls in Schutz genommen. Die tatsächliche Entscheidung erstmal die AZ-Impfung zu unterbrechen hat Herr Prof. Dr. Klaus Cichutek hauptverantwortlich als Amtsleiter des PEI getroffen, nicht Herr Spahn.

Ich finde ihn zwar auch zunehmend suspekt, aber man sollte da trotzdem fair blieben.

Frank N Furter
Iron hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Die beste Lösung wäre es gewesen, damals einen weltweiten 2 monatigen totalen Lockdown durchzuführen.


:? :roll: und dann noch der Hinweis auf die bösen Länder...


Hast Du einen ernsthaften Diskussionsbeitrag, Iron? Dann formuliere ihn bitte. Es wird Dich zwar erstaunen, aber ich kann tatsächlich (noch) nicht Deine Gedanken lesen.


Iron
Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Die beste Lösung wäre es gewesen, damals einen weltweiten 2 monatigen totalen Lockdown durchzuführen.


:? :roll: und dann noch der Hinweis auf die bösen Länder...


Hast Du einen ernsthaften Diskussionsbeitrag, Iron? Dann formuliere ihn bitte. Es wird Dich zwar erstaunen, aber ich kann tatsächlich (noch) nicht Deine Gedanken lesen.


Ach herablassend sind wir auch noch. Es ist doch keine Lösung von 2 Monaten totalen Lockdown zu schwadronieren. Genauso könnte ich auch sagen das testen und isolieren gereicht hätte... nur bleibt es halt am Ende dummes Geschwätz. |

Goofy
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Grasdaggl
Iron hat geschrieben:nur bleibt es halt am Ende dummes Geschwätz. |


Erstmal etwas mehr lesen.

Frank N Furter hat geschrieben:Mit heutigem Kenntnisstand würde man die Corona-Pandemie jedenfalls nicht mehr über ein Jahr einfach auf geringerem Niveau durchlaufen lassen.
[...]

Die beste Lösung wäre es gewesen, damals einen weltweiten 2 monatigen totalen Lockdown durchzuführen. Aber das heute zu schreiben ist eigentlich eitler Unfug.

[...]

Ob "meine Lösung" funktioniert hätte, kann ich natürlich mangels Erprobung weder behaupten noch beweisen.



Beruhige dich, Iron. ;)
Oder geh im Detail darauf ein.

Rufus
Granadaseggl
Nur mal so am Rande:
Es hieß doch öfter mal, dass man "lieber 2-3 Wochen komplett dicht gemacht hätte, anstatt scheibchenweise zu verschärfen".
Aber wie hätte denn bitte so ein "kompletter Lockdown funktioniert" :?:
Es würde sehr viele Ausnahmen geben:
a) Krankenhauspersonal, Alten- und Pflegeheime
b) Polizisten
c) ???
Dann hätte das Militär, als Unterstützung für die Polizei, die Leute daheim mit Essen und Medikamente zu versorgen, dauergetestete Ärzte gehen dann zu den Patienten und betreuen Leute, die nicht krank genug sind, um ins Krankenhaus zu gehen aber eben doch betreut werden müssen.

Alle, die keinen "Passierschein" haben und trotzdem auf die Straße gehen, werden dann eben erschossen unter Waffengewalt wieder zurück ins Haus/Wohnung gescheucht.
Ob das wirklich funktioniert hätte???

Außerdem:
Das hätte man, um ganz sicher zu gehen, 3 Wochen machen müssen, denn falls bei jemand 20 Tage nach dem Lockdown Covid ausbricht, muss dieser Fall in Quarantäne (Hotel?) und die anderen Familienmitglieder regelmäßig getestet, und müssen eben auch nach diesen 3 Wochen Komplettlockdown weiterhin in Quarantäne bleiben (und das hätte ja wieder überprüft werden müssen), sprich man hätte nach dem Lockdown wieder "freie" und "doch nicht freie" Menschen, zumindest für weitere 2 Wochen.

Die Ausnahmen (Krankenhauspersonal, ...) hätten regelmäßig getestet werden müssen, zur Not wieder in Quarantäne geschickt und ein "Austausch" der Personen durchgeführt, sprich wenn zwei Chefärzte plötzlich fehlen braucht man natürlich Ersatz...

Nach diesem Komplettlockdown hätte man sicherlich weniger Fälle aber wahrscheinlich kein Covid 0.
V.a. hätte das doch nur dann was gebracht, wenn man diesen Totallockdown global macht.
Denn wenn der erste Geschäftsreisende nach dem Totallockdown eine Konferenz im Ausland besucht ....

Sprich alle Länder müssen das gleichzeitig machen.
Auch hier gibt es Ausnahmen, denn der Warenverkehr muss ja funktionieren...

Und das halte ich für nicht machbar, nicht mal innerhalb der EU, erst Recht nicht innerhalb von Europa oder gar global.
Ok, falls es nur eine Handvoll Länder gibt, die an diesem Totallockdown nicht teilnehmen wollen, hätte man diese auf eine schwarze Liste setzen können (also keine Ein- oder Ausreise) aber wenn diese "Schwarze-Liste-Länder" nicht nur Grenzen per Luft und See haben, hätte man wieder ein Problem:
Neuseeland rühmt sich doch seit Wochen für ihr No-Covid aber die haben eben nur Grenzen per Luft und See und dies kann leichter überprüft werden, als wenn hier ein Österreicher über die grüne Grenze nach Deutschland "einwandert".

Sorry, wenn dieser Post vielen idiotisch vorkommt aber ich wollte nur darauf hinaus, dass dieses "hätten wir doch bloß einen Totallockdown gemacht" in meinen Augen nicht wirklich durchsetzbar ist.

Goofy
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Grasdaggl
wir hätten ziemlich schnell alle Hunger bekommen.
Irgendjemand muss ja die armen Tiete füttern und schlachten.
Und irgendjemand muss im Supermarkt das defekte Kühlregal reparieren. Und den LKW für den Viehtransport.
Und zuhause die Waschmaschine defekte Klospülung (Waschmaschine brauch mr net). Woher der Handwerker das Ersatzteil ... ?

Wer sorgt für Biernachschub? Auch das Militär? Bleibt dann ein Soldat da, falls der Papa aufgrund der Situation zu häuslicher Gewalt neigt?


Interessant, die Gedanken eines totalen Lockdowns weiterzustricken.

Iron
Grasdaggl
Fnf lag mit seiner damaligen Einschätzung eben total daneben. Könnte er auch so schreiben und nicht noch noch so ein wirres Zeug schreiben mit dem Hinweis auf bestimmte Länder, Staatschefs.

Er hat sich hier als Experte aufgespielt und es gab sicher einige die ihm auf den Leim gegangen sind, da darf man dann auch etwas schlecht gelaunt sein, wenn er weiteren Mist ablässt.

higgi
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Grasdaggl
Seit Monaten kriegen die Thüringer, Sachsen und Nordbayern ihre Zahlen nicht in den Griff.
Das diese Regionen noch immer keinen radikalen und möglichst vollständigen Lockdown beschlossen haben, kann ich nicht nachvollziehen ... ich verstehe nicht was in diesem Land los ist sind hier nur Vollhonks am Werk? Wir fahrens grad mit offenem Visier voll an die Wand
von daher



de mappes
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Spamferkel
Frank N Furter hat geschrieben:Ihr habt das schon mitbekommen, oder? In Brasilien wurden bei einigen Patienten bereits mehrere Mutanten gleichzeitig nachgewiesen. Das bedeutet, dass die Zeit der langsamen Evolution vorbei ist. Ab jetzt bringt die Evolution ihre stärkste Waffe ins Gefecht: die Rekombination. Verschiedene Viren können sich in menschlichen Zellen rekombinieren. Das erhöht die Evolutionsgeschwindigkeit so um den Faktor 10-100.

Es ist leider überhaupt nicht mehr unwahrscheinlich, dass dieses Jahr noch zwei Dinge geschehen:
1. Es tauchen die ersten Mutanten auf, gegen die keiner der bisherigen Impfstoffe eine Hilfe ist und auch keine Vorerkrankung mit der Urvariante.
2. Eine dieser rekombinierten Varianten ist hochansteckend weil sie schneller und höher repliziert. Womit sie dann auch deutlich tödlicher würde.


dann sieht es mau aus...was kann man dann noch tun?
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de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:
halensee hat geschrieben:EMA empfiehlt weiterhin Astra-Zeneca

Gut so. Zur Klarstellung gehört aber: Die EMA hat Astra-Zeneca nie gestoppt o.ä. In D hieß es in den letzten Tagen immer, man müsse jetzt erstmal "die Entscheidung der EMA abwarten". Es gab aber gar keine neue Entscheidung, die EMA ist nie von ihrer Empfehlung abgerückt. Die hatte die ganzen letzten Tage Bestand.

Kleinigkeit in der Formulierung, aber das nervt mich total.

Es lag ganz allein an Spahn & Co., dass AZ in Deutschland gestoppt wurde und so auch weiter in Verruf geraten ist. Eine rein politische Entscheidung um von der mangelnden Impforganisation abzulenken.


nein, aber sie haben spezifisch Informationen gesammelt und bewertet...also gänzlich irreführend ist das eigentlich nicht
man hätte natürlich auch weiterimpfen können...aber gut so passt es auch
hätte mir gewünscht, vielleicht wird es vor Ort auch so umgesetzt, dass man Frauen unter 50 (bin mir beim Alter unsicher) einfach mit den anderen Impfstoffen versorgt, dafür dann alternativ Männer und ältere Frauen mit AZ im Austausch
Sollte kein Problem sein, ist es aber sicherlich für die BRD
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:Ihr habt das schon mitbekommen, oder? In Brasilien wurden bei einigen Patienten bereits mehrere Mutanten gleichzeitig nachgewiesen. Das bedeutet, dass die Zeit der langsamen Evolution vorbei ist. Ab jetzt bringt die Evolution ihre stärkste Waffe ins Gefecht: die Rekombination. Verschiedene Viren können sich in menschlichen Zellen rekombinieren. Das erhöht die Evolutionsgeschwindigkeit so um den Faktor 10-100.

Es ist leider überhaupt nicht mehr unwahrscheinlich, dass dieses Jahr noch zwei Dinge geschehen:
1. Es tauchen die ersten Mutanten auf, gegen die keiner der bisherigen Impfstoffe eine Hilfe ist und auch keine Vorerkrankung mit der Urvariante.
2. Eine dieser rekombinierten Varianten ist hochansteckend weil sie schneller und höher repliziert. Womit sie dann auch deutlich tödlicher würde.


dann sieht es mau aus...was kann man dann noch tun?


Seit gestern geht es auch in Spanien. Hat den Vorteil, dass man zuvor noch etwas Kultur mitnehmen kann.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

higgi
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Grasdaggl
Die EMA hat das Zeugs doch erst kürzlich zugelassen

Wenn die jetzt zurück gerudert wären, könnte man das komplette Zulassungsverfahren, für alle Vakzine, in die Tonne treten
von daher

killroy
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Granadaseggl
Haber hat geschrieben:Coronavirus in Stuttgart
:shock: Höchste Inzidenz haben zurzeit die Kinder :shock:

Artikel in der StZ

Fake News! :oops:
Im Ernst - kann gar nicht sein, Kinder sind doch nicht ansteckend und schon gar nicht infektiös. Hat man mir gesagt.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

CoachingZone
Halbdaggl
higgi hat geschrieben:Die EMA hat das Zeugs doch erst kürzlich zugelassen

Wenn die jetzt zurück gerudert wären, könnte man das komplette Zulassungsverfahren, für alle Vakzine, in die Tonne treten


Nein, denn zum einen kann eine Zulassung prinzipiell jederzeit widerrufen werden, wenn gute Gründe (in der Regel schwerwiegende Nebenwirkungen), die bei der Zulassung noch nicht bekannt waren, gegen eine weitere Anwendung des Medikaments/Impfstoffs sprechen.

Da das Testkollektiv in der Phase III (vor der Zulassung) in der Regel nur ein paar tausend (bisweilen sogar nur ein paar hundert) Probanden umfasst, (von denen etwa die Hälfte dann ja auch nur ein Placebo erhält,) kann es leicht passieren, dass seltenere Nebenwirkungen, die in einer Häufigkeit von 1:1000 oder weniger auftreten, übersehen werden. Aus diesem Grund gibt es im Anschluss an die Zulassung noch eine vierte Phase, in der fünf Jahre lang die Anwendung des neu zugelassenen Medikaments/Impfstoffs genauer überwacht wird, dabei sollen beispielsweise sämtliche aufgetretenen Nebenwirkungen dokumentiert und regelmäßig bewertet werden. Erst im Anschluss an die Phase IV ist ein Medikament/Impfstoff endgültig zugelassen. (Und auch dann kann die Zulassung widerrufen werden! S.o.)

In dieser Phase IV befinden wir uns auch jetzt bei allen Impfstoffen gegen SARS-CoV-2. Und insofern ist es absolut sinnvoll und verantwortungsvoll, dass bislang unbekannte schwere Nebenwirkungen, zumal wenn sie den Tod nach sich ziehen, sofort ernst genommen und umfassend untersucht werden müssen, natürlich insbesondere, um aufzuklären, ob es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Medikament/Impfstoff und Nebenwirkung gibt oder nicht. Das war bei Pfizer/BioNTech so, als bei einigen wenigen Impflingen schwere allergische Reaktionen aufgetreten sind, und ist jetzt bei AstraZeneca auch so bezüglich der Hirnvenenthrombosen.

Und solche neu festgestellten Nebenwirkungen können zum anderen eben dazu führen, dass sogar kurz nach der Zulassung die Sicherheit des Medikaments/des Impfstoffs neu bewertet und die Zulassung widerrufen wird. (Und genau dafür ist diese Phase IV gedacht :!: ) Da für die ursprüngliche Zulassungsentscheidung die aus Phase IV neu gewonnenen Erkenntnisse ja noch nicht vorgelegen sind, widerspricht ein späterer Widerruf der Zulassung eben nicht dieser anfänglichen Entscheidung für die Zulassung.

Letztendlich spielen bei den Überlegungen bezüglich eines Widerrufs der Zulassung verschiedene Dinge eine Rolle wie die Häufigkeit des Auftretens schwerer Nebenwirkungen, das Nutzen-Schaden-Verhältnis, mögliche Alternativen für die Behandlung, usw. Insofern kann ein Medikament/Impfstoff auch bei schwereren Nebenwirkungen zugelassen bleiben.

Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass man den Astra-Zeneca-Impfstoff in der aktuellen Situation auf dem Markt belässt, weil eben die Pandemie und ein genereller Impfstoffmangel vorherrscht, und die Risiken in Kauf nimmt, weil der Nutzen diese immer noch überwiegt.

Ich hoffe, ich konnte verständlich machen, dass genau diese Vorgehensweise für die Arzneimittelsicherheit eine absolut notwendige ist. Gerade der Prozess der Zulassung über mehrere Phasen, wo man bei schweren Zwischenfällen nicht einfach weitermacht, sondern diese untersucht (und dafür eben auch mal kurzfristig die Anwendung stoppt), ist eigentlich die Basis des Vertrauens in die Anwendung eines Medikaments/Impftstoffs :!:


Die Edith hat das Ganze an ein paar Stellen nochmals stilistisch überarbeitet...
Zuletzt geändert von CoachingZone am 19. März 2021 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -



Spielgerät
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Halbdaggl
20000 bei einer nicht genehmigten Demo, ohne Abstand, ohne Masken, mit Angriffen auf Polizisten.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inl ... 55386.html

Warum haut man denen eigentlich nicht mal so richtig aufs Maul? Dieses Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die versuchen, sich verantwortungsbewusst zu verhalten. Und dann wundern sie sich in Berlin, dass keiner mehr Bock hat auf ihre dümmlichen Regeln hat. Rechtsstaat olé.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

higgi
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Grasdaggl
Jetzt machen sie die Frisöre wieder zu obwohl die offensichtlich nullkommanull Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben.
Nach einem Jahr wissen die immer noch nicht wie und wo die Leute sich infizieren. Dass da einige durchdrehen versteh ich sogar ...
von daher

de mappes
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Spamferkel
Ja die gewonnenen Erkenntnisse über ansteckungsrisiken und wie man sie vermeidet bzw. Zu bewerten hat sind nach einem Jahr schon sehr dürftig
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Cantona
https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 22381c035e

Spahns teures Maskenprogramm»Solche Aufschläge sind unmoralisch«

Hunderttausende Euro konnten Apotheken an der FFP2-Maskenverteilaktion von Jens Spahn verdienen. Der Apotheker Markus Kerckhoff hat jedoch auf den Profit verzichtet und viele Masken verschenkt. Warum?
Zuletzt geändert von Cantona am 21. März 2021 19:29, insgesamt 1-mal geändert.

Cantona
https://m.tagesspiegel.de/politik/moegl ... 26126.html

Möglicher Interessenkonflikt Arbeitgeber von Spahns Ehemann verkaufte Masken an GesundheitsministeriumHeute 16:46 UhrThomas Trappe

Die Burda GmbH hat 570.000 FFP2-Masken an Spahns Ministerium geliefert. Sein Ehemann Daniel Funke arbeitet bei der Firma als Berliner Büroleiter.

...burda war im Maskengewerbe schon immer ganz vorne mit dabei... die frage, die ich mir dabei stelle: warum konnte das Gesundheitsministerium den Maskenkauf bei den Maskenproduzenten nicht direkt organisieren? Zu blöd? Zu dumm? zu unfähig???