2114 Beiträge

Wie ist eure Meinung zur Corona-Impfung?

Vollständig geimpft (außer J&J)
37
86%
Vollständig geimpft (J&J)
1
2%
Einmal geimpft (außer J&J)
2
5%
Ersttermin in Aussicht
0
 
Kein Ersttermin in Aussicht
1
2%
Genesen und geimpft
2
5%
Genesen und Impftermin in Aussicht
0
 
Einmal geimpft aber aufgrund heftiger Reaktion keine Zweitimpfung möglich (außer J&J)
0
 
Aufgrund einer Krankheit kann ich mich nicht impfen lassen, würde es aber gern
0
 
Impfgegner oder "Wenn sich alle anderen impfen lassen, muss ich es nicht tun"
0
 

de mappes
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Spamferkel
CoachingZone hat geschrieben:Breaking News:

Die Priorisierung für den Impfstoff des britischen Herstellers Johnson & Johnson in Deutschland ist aufgehoben, wie Bundesgesundheitminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin mitteilte. So solle allen die Möglichkeit gegeben werden, sich - nach einer ärztlichen Beratung - mit diesem Vakzin impfen zu lassen. Damit wird mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson so verfahren wie zuvor mit dem von Asta Zeneca.


Quelle: SZ

Da nur eine Einmalimpfung mit J&J notwendig ist, können nun alle aufatmen, die schon an Pfingsten in den Urlaub fahren wollen, wenn sie denn heute noch geimpft werden. Ein Schelm, wer WahlkampfBöses dabei denkt...


glaube kaum, dass die alle heute noch geimpft werden
Vielleicht sollte man ja das Pfingst-Wochenende auch inkludieren in einen Pfingsturlaub...also für den wird es bei den allermeisten nicht reichen, aber für andere Sommerurlaube sicher

AZ wollen dann noch weniger...3 Monate warten dazwischen...da ist der Sommer vorbei...ich hoffe die Regelungen werden da weicher, wenn das Infektionsgeschehen zurück geht
Don't criticize what you can't understand

Monitor
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Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:Breaking News:

Die Priorisierung für den Impfstoff des britischen Herstellers Johnson & Johnson in Deutschland ist aufgehoben, wie Bundesgesundheitminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin mitteilte. So solle allen die Möglichkeit gegeben werden, sich - nach einer ärztlichen Beratung - mit diesem Vakzin impfen zu lassen. Damit wird mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson so verfahren wie zuvor mit dem von Asta Zeneca.


Quelle: SZ

Da nur eine Einmalimpfung mit J&J notwendig ist, können nun alle aufatmen, die schon an Pfingsten in den Urlaub fahren wollen, wenn sie denn heute noch geimpft werden. Ein Schelm, wer WahlkampfBöses dabei denkt...


Das wird knapp mit >Pfingsten und J&J > 22-24. Mai 2021 :roll:

Der Großteil der Lieferung des Vakzins von Johnson & Johnson komme aber erst im Juni und Juli.

https://www.gesundheitsinformation.de/d ... orona.html

Welche Vorsichtsmaßnahmen werden empfohlen?

Die Arzneimittelbehörden empfehlen, Geimpfte nach der Spritze für mindestens 15 Minuten zu beobachten, um auf unmittelbare Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen reagieren zu können.


Bei bestimmten Menschen könnte das Risiko für Nebenwirkungen durch den Impfstoff höher sein.

Deshalb ist es wichtig, beim Aufklärungsgespräch vor der Impfung zu klären,

ob jemand schon einmal eine schwere allergische Reaktion nach einer früheren Impfung hatte,

nach einer Impfung schon einmal ohnmächtig wurde (beispielsweise aus Stress oder Angst vor der Spritze),

gerade eine schwere Erkrankung oder eine Infekion mit hohem Fieber hat,

eine Störung der Blutgerinnung hat oder leicht zu Blutungen neigt,

schwanger ist (oder dies vermutet) oder stillt.

Das gilt auch für Personen mit einem geschwächten , beispielsweise durch HIV oder durch die Einnahme von Medikamenten wie [b]Kortison.
[/b]


Der Vektor-Impfstoff Janssen ist kein Lebendimpfstoff. Er kommt deshalb grundsätzlich auch für Menschen mit einen geschwächten Immunsysteminfrage.


~~

https://www.deutsche-familienversicheru ... wirkungen/

7.5.2021

~
1. Mäerz 2021 aerzteblatt.de

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... erscheidet

~
SZ
10. Mai 2021, 10:41 Uhr

Coronavirus in Deutschland:Spahn: Priorisierung bei Impfstoff von Johnson & Johnson aufgehoben

https://www.sueddeutsche.de/politik/cor ... -1.5289622

Der Großteil der Lieferung des Vakzins von Johnson & Johnson komme aber erst im Juni und Juli. Mit der Aufhebung der Priorisierung wolle man allen die Möglichkeit geben, mit diesem Impfstoff geimpft zu werden. Das Vakzin des Herstellers aus dem US-Bundesstaat New Jersey muss als einziges der bisher in Deutschland zugelassenen Mittel nur einmal verabreicht werden, um vollen Impfschutz zu gewährleisten.

Der Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz, das Präparat von Johnson & Johnson nur für Ältere zu empfehlen, würdigt "die berichteten Fälle von Hirnvenenthrombosen im Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson". Ähnlich wie beim Impfstoff von Astra Zeneca war es sehr selten zu solchen schweren Nebenwirkungen gekommen. Die Ständige Impfkommission habe vor diesem Hintergrund die Empfehlung einer Verimpfung des Präparats "für Personen im Alter >60" vorgeschlagen. Da in Deutschland gerade erst mit der Verimpfung des Johnson-&-Johnson-Vakzins begonnen worden sei, habe man nicht genug Daten, so Spahn. Man habe sich hier auf Studien aus anderen Ländern verlassen müssen. Spahn sagte weiter, dass auch in Deutschland der Impfstoff von Johnson & Johnson überwacht und Nebenwirkungen geprüft würden. Das übernehme unter anderem das Paul-Ehrlich-Institut.
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CoachingZone
Halbdaggl
Monitor hat geschrieben:Trotzdem finde ich es wichtig, nicht nur ich, auch u. a. Gefäßchirurgen (meine), die meine Thrombosen
halbjährlich checken, ich habe ja noch mehrere Thrombosen, dass es sehr wünschenswert wäre,
dass viel mehr Menschen (allgemein ohne vorab Embolien gehabt zu haben) labortechnisch nach Gerinnungsstörungen untersucht würden (Check, nur ein Wunsch!). Ich wusste erst 10 Monate nach der Lungenarterienembolie (Infarkt), dass ich mehrere ausgefallene Gerinnungsstörungen habe, bei einer ist das 40fache Thromboserisiko.

Davor bin ich sehr oft Langstrecke geflogen mit 2 x umsteigen (Schnitt 20 - 26 h). Jetzt kann ich viel
besser Vorsorge treffen, auch bei längeren Auto- oder Zugfahrten. Also nicht nur mit Thrombosestrümpfen, sondern auch mit den auf mich abgestimmten Blutverdünner (ganz wichtig, auch da habe ich gewechselt) und mehr.

Öfters haben dann auch weitere Familienmitglieder die Gerinnungsstörungen. Bei zwei meiner
Kinder wurde das später festgestellt, eine hat bisher zum Glück nichts davon, einer lässt sich noch testen. Beide, die es haben, haben unterschiedliche Gerinnungsstörungen, nicht ganz so heftig und mehrere Varianten wie bei mir. nur eine Variante. Vor allem bei Frauen ist das wichtig, nicht nur wg. Einnahme von Hormonen, Schwangerschaften, OPs, lange Reisen.
Ein Sohn mit Gerinnungsstörung lässt sich mit AstraZeneca impfen bzw. hat sich auf die Warteliste beim Hausarzt setzen lassen.

Im Bekanntenkreis war das auch so. Betagte Eltern eines Bekannten hatten Gerinnungsstörungen, der Vater starb an einer Lungen-Embolie, die drei Kinder sollten sich testen lassen. Nur ein Sohn (selber Hausarzt) hat es gemacht, auch bei seinen Kindern und er / sie hatte auch das Problem. Einige Jahre später ist ein weiterer Bruder, der sich bis dato nicht testen ließ, beinahe an der Lungenembolie gestorben (Gerinnungsstörungen). Er lag daheim alleine und wurde in letzter Minute gefunden und gerettet.
Der dritte Bruder hat es nicht so ernst genommen am Anfang, dann hat er es bei mir mitbekommen und
beim Bruder und Restfamilie und lässt sich wohl testen.

Selbst der Hausarzt meiner Tochter, der jemand aus der engsten Familie bei der Pharmaindustrie / Impffreigabe / Kontrolle sitzen hat, hat was gegen AstraZeneca und einige andere aus meinem Umfeld auch (Biologen, Chemiker etc.). Wir sind keine Experten.

Nach meinem traumatischen Erlebnis in der Notaufnahme und anderswo bin ich jetzt besorgter und vorsichtiger, ob ein Krankenhausarzt eine weitere Embolie / Thrombose oder Hirnvenenthrombose sofort erkennt und Maßnahmen ergreift (CT). In meinem Fall (sehr viele deutliche Anzeichen und schlechter Zustand und den Moment der Embolie, den ich deutlich spürte, sowas vergisst man nie) wurde wie gesagt kein CT veranlasst, nur die Galle untersucht und dann heimgeschickt. Seltsam.
Wenn man Glück hat, gerät man an kompetente Mediziner, keine Frage.


Ist eigentlich OT, aber aus Betroffenheit innerhalb der eigenen Familie möchte ich kurz darauf eingehen.

Man sollte nicht von Gerinnungsstörung sprechen, sondern von einer erhöhten Gerinnungsneigung. Es handelt sich nämlich tatsächlich um Mutationen bei einzelnen oder mehreren Gerinnungsfaktoren innerhalb der Gerinnungskaskade, die deswegen so weit verbreitet sind, weil sie unseren Vorfahren tatsächlich eher einen Selektionsvorteil verschafft haben: eine raschere Gerinnung, die bei Verletzungen oder nach der Geburt ein Verbluten besser verhinderten.

Heutzutage, bei langem Sitzen oder Stehen, kommt dagegen eher ihr Nachteil zum Tragen: eine höhere Wahrscheinlichkeit für das Entstehen von Beinvenenthrombosen, die im Falle des Lösens zu einer Lungenembolie führen können.

Und noch einen weiteren Nachteil hat man erst in den letzten Jahren herausgefunden: Eine erhöhte Gerinnungsneigung bei einer werdenden Mutter geht nicht nur mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen oder Präeklampsie während der Schwangerschaft einher, sondern auch mit einem erhöhten Risiko einer Fehlgeburt in den ersten Monaten aufgrund von Mikrothromben, die die Blutversorgung des Embryos kappen.

Letzteres hat hier die Frau des Hauses nach ihrer zweiten Fehlgeburt recherchiert. Die dritte Schwangerschaft unterstützt von der täglichen "Heparinspritze" verlief dann bestens.

Die besagte (weit verbreitete) genetische Mutation, Faktor-V-Leiden heterozygot (d.h. nur auf einem Chromosom vorhanden), führt zu einer 4-7fach erhöhten Thrombosewahrscheinlichkeit, diesselbe Mutation homozygot (also auf beiden Chromosomen) zu einer 11,5-26fach erhöhten Wahrscheinlichkeit, eine Thrombose zu erleben.

Ihre Großmutter (vermutlich Faktor V Leiden homozygot) hatte deren mehrere, wurde daraufhin perfekt mit Marcumar eingestellt - und starb im Alter von 83 Jahren, nur wenige Monate, nachdem man diese Antikoagulantientherapie aus Altersgründen abgesetzt hatte, an einem Niereninfarkt.

Ist also unbedingt empfehlenswert, solche genetischen Veränderungen in der Gerinnungsbereitschaft untersuchen zu lassen, weil man dann darauf reagieren kann :!: :!:


Und Dir, @Monitor, wünsche ich gutes Gelingen der OP und eine rasche Genesung :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Monitor
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Granadaseggl
OT

Danke, CouchingZone, für die interessanten und persönlichen Ausführungen und auch guten Wünsche, ich wollte nicht extra noch einen Medizin-Thread aufmachen.

Ein uralter Artikel (siehe unten), trotzdem noch lesenswert.

Bei meiner ersten Flugreise (auf dem Rückflug von
Zagreb nach Frankfurt - mit der Landshut - (die Schusslöcher waren deutlich dunkelgrau repariert worden davor) verstarb im fast leeren Flieger der LH zwei Sitze hinter mir eine griechische Frau (umgestiegen in Zagreb in Richtung Frankfurt). Ein Arzt wurde damals ausgerufen. Es war sogar einer an Bord, obwohl sehr wenige Passagiere im Flieger waren , der leider nicht mehr helfen konnte. Man legte eine Decke über sie. Oft bekommen ja die Passagiere erst nach der langen Reise (sogar 10 Tage oder länger danach) die Probleme und die Fluggesellschaften bekommen es gar nicht mit oder man bringt es nicht in Zusammenhang mit der Flugreise.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/sch ... text=issue

Eine Freundin (30) meiner Tochter, bis dato kerngesund, hatte wochenlang fast täglich extreme Blutungen und ist daheim fast verblutet. Sie war mehrmals in verschiedenen Krankenhäusern (einmal unterwegs) und man rätselte.

Bis nach vielen Experten zuletzt eine jüngere Ärztin auf die gebräunte Hautfarbe aufmerksam wurde und fragte: Waren sie kürzlich auf Reisen?

Ja, in der Karibik, Langstrecke, Economy Class, Mittelsitz. 1,5 Jahre hatte die junge Frau dann eine sehr schwere Zeit, heute noch.

Bei der Schwangerschaft meiner Tochter, die die Faktor-5-Leiden-Mutation hat, wurde auch bei div.
Krankenhausaufenthalten sehr darauf geachtet.

Bei mir sagte man, dass es ein Wunder ist, dass ich alle meine Kinder nicht während der Schwangerschaft
verloren habe, alles waren Risikoschwangerschaften mit OPs uvm. Damals wusste man nichts von
den Problemen.

Schrecken der Luftfahrt

Tausende von Flugpassagieren weltweit starben an Thrombosen.

Die Airlines wollen künftig zwar davor warnen - weisen jedoch jede Mitschuld zurück.

(2001)

https://www.spiegel.de/wissenschaft/sch ... text=issue

Oft stirbt der Passagier erst, wenn er den Flieger bereits verlassen hat - und entgeht damit der Statistik

[spoiler]]Von einem Hugo spricht man in Airline-Kreisen, wenn Passagiere als Leiche transportiert werden oder von Passagieren, die während des Fluges verstorben sind. “ Hugo steht für „human gone“ bzw. eingedeutscht: „Heute unerwartet gestorbenes Objekt“[/spoiler]
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Monitor
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Granadaseggl
Plan B hat geschrieben:Bisher hatte ich immer mehr Angst vor Abstürzen beim Fliegen. Ich muss meine Flugangst (die inzwischen fast gar nicht mehr vorhanden ist) wohl auf andere Risikofaktoren umkanalisieren. :|


Plan B, vor der längeren Flugreise

- einige Tage zuvor beim Hausarzt Rezept für Heparinspritze holen (für Hin- und Rückflug oder sonstige Reise (sitzend), die länger dauert). Viel Bewegung, sofern möglich, am besten Gangplatz buchen im Flieger.

Sie können das Medikament Heparin spritzen, damit das Blut nicht gerinnt. „Das kann man vor einem Flug, der länger als viereinhalb Stunden dauert, selbst tun“, erklärt Gefäßspezialist Kraus. Er verschreibt solche Spritzen zur Vorbeugung auf Privatrezept, da sie von den Krankenkassen nicht bezahlt werden. „Sie kosten aber nicht mehr als der Begrüßungscocktail im Hotel, also rund 20 Euro.“ Kompressionsstrümpfe, die besonders engmaschig gewirkt sind, unterstützen den Bluttransport im Bein zusätzlich. Kraus: „Es reichen Kniestrümpfe, die man sich passend anmessen lässt. Sie müssen nicht extra angefertigt werden.“


ASS oder Aspirin als Thromboseprophylaxe vor Flugreisen?

Apotheker raten ab! :!:

Studien zeigen, das ASS oder Aspirin keinerlei positive Auswirkung darauf hat!

https://apothekeamkreideberg.de/ass-als ... -raten-ab/

Wirken Sie mit folgenden Maßnahmen einer Reisethrombose aktiv entgegen.

Bleiben Sie in Bewegung: es sollten zumindest Zehen, Füße und Beine regelmäßig bewegt werden. Wir empfehlen auch die Schuhe auszuziehen. Das Übereinanderschlagen der Beine sollte dringend vermieden werden.

Trinken Sie viel: trinken Sie mindestens 250ml Wasser oder Saft pro Stunde. Auf Alkohol sollte ganz verzichtet werden.

Reisekompressionsstrümpfe und weite Kleidung tragen: wer bereits unter Venenproblemen leidet, sollte für die Reise angepasste Unterschenkelkompressionsstrümpfe tragen. (im Sanitätsfachgeschäft erhältlich)

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CoachingZone
Halbdaggl
Danke @Monitor für die Zusammenfassung.

Die drei von der Apotheke empfohlenen Maßnahmen sind sehr hilfreich und - egal ob man eine Thromboseneigung hat oder nicht - immer zu empfehlen.

Reisekompressionsstrümpfe kann man wie alle anderen Kompressionsstrümpfe ein halbes Jahr jeden Tag verwenden, umgerechnet auf Flüge also 180 Mal oder bei je 90 Hin- und Rückflügen. (Danach sind sie ausgeleiert.)

Viel Trinken ist bei Langstreckenflügen schon eher ein Problem, wenn man nur auf die Stewards/Stewardessen wartet. Leider kann man sich jetzt wegen der Sicherheitsbestimmungen nicht mehr mit einer 1,5l-Flasche von Zuhause eindecken. So muss man halt im Duty-free-Shop oder so eine größere Wasserflasche kaufen (oder mehrere kleine).

Die Füße bewegen, wenn man lange sitzt, sollte man nicht nur als Thromboseprophylaxe, sondern auch zur Vorbeugung gegen Krampfadern, damit das venöse Blut durch die Muskelpumpe aus den Füßen zurück ins Herz gelangt. Sehr effektiv sind folgende Übungen:

- Sich mit geradem Rücken und geschlossenen Beinen auf die vordere Hälfte des Stuhls setzen. Oberschenkel und Unterschenkel bilden etwa einen 90-Grad-Winkel zueinander, die Zehen zeigen nach vorn. Jetzt beide Beine gleichzeitig auf die Zehenspitzen stellen und zügig wieder auf die Fußsohlen absetzen. 20 Mal wiederholen.

- Gleiche Sitzhaltung. Anschließend abwechselnd das rechte und linke Bein langsam auf die Ferse stellen – oder mit anderen Worten abwechselnd die rechte und linke Fußspitze heben – und den Fuß wieder auf die Sohle absetzen. 10 Mal rechts und 10 Mal links wiederholen.

- Erst mit dem rechten Fuß und dann mit dem linken Fuß abwechselnd mit der Fußspitze und der Ferse auf den Boden tippen. 10 Mal rechts und 10 Mal links.

Heparin zu spritzen würde ich persönlich nur bei bekannter Thromboseneigung empfehlen.
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- Charles Maurice de Talleyrand -

RedBlues
Halbdaggl
Leicht nicht Topic, aber irgendwie trotzdem passend. Hab mal ein paar Wochen Trombosespritzen setzen dürfen bei mir selbst. Als der Arzt fragte wo ich lieber spritzen würde, Bauch oder Oberschenkel, wählte ich Oberschenkel wegen meiner vielen Bauchmuskeln. ...

War nicht meine beste Idee :mrgreen:


CoachingZone
Halbdaggl
Gibts des hat geschrieben:
Heparin zu spritzen würde ich persönlich nur bei bekannter Thromboseneigung empfehlen.

Das machen die hier sehr gewissenhaft. Jeden Tag. Und wollen, dass ich zu Hause weiter sprirze... :roll:


Ich sprach von Heparinspritzen prophylaktisch beim Fliegen. DU MACHST das auch bitte weiterhin :!: :!: :!: :!: :!: Thrombosen sind eine der Hauptkomplikationen bei einer SARS-CoV-2-Infektion.

RedBlues hat geschrieben:Was ich damit sagen wollte, am Bauch hatte ich definitiv mehr fett, wäre die bessere Wahl gewesen


:nod: :nod: :nod:

Die Frau des Hauses hatte auch zunächst den Bauch gewählt. Ging prima. Bis sie am Ende der Schwangerschaft auf die Oberschenkel wechseln musste. War deutlich schmerzhafter und mit mehr blauen Flecken verbunden...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Monitor
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Granadaseggl
Erneut danke, CouchingZone

Schlaflos in Stuttgart, Schmerz lass nach! :?
In Franken gehts voran, sister wurde einzwischen mit BioNTech-Pfizer geimpft und erhält schon
Ende des Monats 2.Impfung.

https://www.heidelberg24.de/region/cure ... 87802.html


CureVac: USA stoppt Ausfuhr von Materialien – Impfstoff-Produktion kann sich verzögern

CureVac versprach in den vergangenen Wochen, dass es nun weiter vorangehe. In Heidelberg entsteht eine Produktionsstätte des Coronavirus-Impfstoffes und bald soll die Zulassung folgen. Nun wird dem Unternehmen aus Tübingen erneut Wind aus den Segeln genommen.

Denn Medienberichten zufolge, stoppt die USA die Ausfuhr wichtiger Materialien. Die geplante Massenproduktion ist nun wegen fehlender Rohstoffe akut in Gefahr. „Durch den Defense Production Act bekommen wir bestimmte Waren nicht aus den USA heraus“, zitiert der „Spiegel“ Curevac-Vorstandschef Franz-Werner Haas.

Es sei unklar, ob die Materiealien überhaupt in den Sommermonaten lieferbar sein werden. Es handele sich wohl um Nukleotiden oder medizinische Plastikbehälter, die nicht exportiert werden. Insgesamt bestehe der mRNA-Impfstoff aus 90 Elementen. Wenn eins fehlt, könne er nicht produziert werden.

Die Bundesregierung spricht derweil von einem „subtilen“ Exportstopp der Amerikaner. Man stehe nun mit der US-Botschaft im Austausch. Den USA steht es zu Materialien einzubehalten, wenn sie diese für die eigenen Produktion benötigen.

CureVac: Corona-Impfstoff – Zulassung noch Anfang Sommer?

CureVac hat der EU zugesichert 300 Millionen Impfdosen bis Ende des Jahres zu produzieren. Im Mai oder Juni soll der Corona-Wirkstoff von der EU-Arzneimittelbehörde zugelassen werden. Wie das Unternehmen Mitte April im Rahmen der Vorlage der Jahreszahlen bekannt gibt, befindet sich die klinische Entwicklung in der finalen Phase, die Daten für das rollierende Zulassungsverfahren durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) würden rechtzeitig erwartet. Der Corona-Impfstoff CureVac soll übrigens auch gegen die Mutation aus Südafrika schützen. (jol)
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CoachingZone
Halbdaggl
Monitor hat geschrieben:https://www.heidelberg24.de/region/curevac-corona-impfstoff-wann-produktion-verzoegerung-usa-ausfuhr-material-tuebingen-chef-90487802.html


CureVac: USA stoppt Ausfuhr von Materialien – Impfstoff-Produktion kann sich verzögern

CureVac versprach in den vergangenen Wochen, dass es nun weiter vorangehe. In Heidelberg entsteht eine Produktionsstätte des Coronavirus-Impfstoffes und bald soll die Zulassung folgen. Nun wird dem Unternehmen aus Tübingen erneut Wind aus den Segeln genommen.

Denn Medienberichten zufolge, stoppt die USA die Ausfuhr wichtiger Materialien. Die geplante Massenproduktion ist nun wegen fehlender Rohstoffe akut in Gefahr. „Durch den Defense Production Act bekommen wir bestimmte Waren nicht aus den USA heraus“, zitiert der „Spiegel“ Curevac-Vorstandschef Franz-Werner Haas.

Es sei unklar, ob die Materiealien überhaupt in den Sommermonaten lieferbar sein werden. Es handele sich wohl um Nukleotiden oder medizinische Plastikbehälter, die nicht exportiert werden. Insgesamt bestehe der mRNA-Impfstoff aus 90 Elementen. Wenn eins fehlt, könne er nicht produziert werden.

Die Bundesregierung spricht derweil von einem „subtilen“ Exportstopp der Amerikaner. Man stehe nun mit der US-Botschaft im Austausch. Den USA steht es zu Materialien einzubehalten, wenn sie diese für die eigenen Produktion benötigen.

CureVac: Corona-Impfstoff – Zulassung noch Anfang Sommer?

CureVac hat der EU zugesichert 300 Millionen Impfdosen bis Ende des Jahres zu produzieren. Im Mai oder Juni soll der Corona-Wirkstoff von der EU-Arzneimittelbehörde zugelassen werden. Wie das Unternehmen Mitte April im Rahmen der Vorlage der Jahreszahlen bekannt gibt, befindet sich die klinische Entwicklung in der finalen Phase, die Daten für das rollierende Zulassungsverfahren durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) würden rechtzeitig erwartet. Der Corona-Impfstoff CureVac soll übrigens auch gegen die Mutation aus Südafrika schützen. (jol)


Yep. Wer immer noch glaubt, dass die Freigabe der Patente für das Wohlergehen der gesamten Welt gefordert wurde, der weiß spätestens jetzt, dass es im besten Fall nur ein bisschen gute Presse sein sollte angesichts des "USA first" beim Impfen. Viel wahrscheinlicher ist imho, dass dahinter ein "Handelskrieg" gegen die europäischen (in dem Fall sogar deutschen) Unternehmen steckt.

Wenn man bedenkt, dass BioNTech/Pfizer nun einen Vertrag mit der EU über 1,8 Mrd Dosen (a 20€/Dosis) abgeschlossen hat (Quelle siehe unten), dann kann man sich vorstellen, dass da dem Unternehmen sicherlich einige Mrd. € in der Kriegskasse verbleiben, was Investitionen in die Entwicklung weiterer Impfstoffe ermöglicht.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... n-100.html

Wie ich schon vor geraumer Zeit sagte: Die Corona-Pandemie hat einen neuen und hochwirksamen und recht gut verträglichen sowie SCHNELL herstellbaren Typus von Impfstoffen zur Marktreife gebracht. Das kann nun durchaus auch zu einem Verdrängungswettbewerb gegenüber herkömmlichen Impfstoffen führen. Sprich: Im Interesse der alteingesessenen Unternehmen wäre es sinnvoll, dem aufkommenden Konkurrenten frühzeitig das Wasser abzugraben (und ihn anschließend zu schlucken).
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Öcher
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Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:
Öcher hat geschrieben:Das moderna kann ich auch nur empfehlen, jetzt nach 24h (erstimpfung) außer einen schweren Arm keine Beschwerden, sport sowie Bier kompatibel


Weiß jetzt nicht in welchem Ausmaß und mit welchen zeitlichen Abstand, aber ich würde dir und allen als jemand raten, der sonst auch nach ner Impfung Sport getrieben hat:
Langsam langsam auch mit Alkohol
Fiel mir auch schwer, aber ich hab durchgehalten :mrgreen:


ja ich gebe zu, die beine waren schon schwer, vielleicht Einbildung von thrombosen :D aber spaß beiseite, zumindest bei der Erstimpfung gab es nichts außer einen schweren Arm.
always nai dahanne


Monitor
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Granadaseggl
CoachingZone hat geschrieben:
Monitor hat geschrieben:https://www.heidelberg24.de/region/curevac-corona-impfstoff-wann-produktion-verzoegerung-usa-ausfuhr-material-tuebingen-chef-90487802.html


CureVac: USA stoppt Ausfuhr von Materialien – Impfstoff-Produktion kann sich verzögern

CureVac versprach in den vergangenen Wochen, dass es nun weiter vorangehe. In Heidelberg entsteht eine Produktionsstätte des Coronavirus-Impfstoffes und bald soll die Zulassung folgen. Nun wird dem Unternehmen aus Tübingen erneut Wind aus den Segeln genommen.

Denn Medienberichten zufolge, stoppt die USA die Ausfuhr wichtiger Materialien. Die geplante Massenproduktion ist nun wegen fehlender Rohstoffe akut in Gefahr. „Durch den Defense Production Act bekommen wir bestimmte Waren nicht aus den USA heraus“, zitiert der „Spiegel“ Curevac-Vorstandschef Franz-Werner Haas.

Es sei unklar, ob die Materiealien überhaupt in den Sommermonaten lieferbar sein werden. Es handele sich wohl um Nukleotiden oder medizinische Plastikbehälter, die nicht exportiert werden. Insgesamt bestehe der mRNA-Impfstoff aus 90 Elementen. Wenn eins fehlt, könne er nicht produziert werden.

Die Bundesregierung spricht derweil von einem „subtilen“ Exportstopp der Amerikaner. Man stehe nun mit der US-Botschaft im Austausch. Den USA steht es zu Materialien einzubehalten, wenn sie diese für die eigenen Produktion benötigen.

CureVac: Corona-Impfstoff – Zulassung noch Anfang Sommer?

CureVac hat der EU zugesichert 300 Millionen Impfdosen bis Ende des Jahres zu produzieren. Im Mai oder Juni soll der Corona-Wirkstoff von der EU-Arzneimittelbehörde zugelassen werden. Wie das Unternehmen Mitte April im Rahmen der Vorlage der Jahreszahlen bekannt gibt, befindet sich die klinische Entwicklung in der finalen Phase, die Daten für das rollierende Zulassungsverfahren durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) würden rechtzeitig erwartet. Der Corona-Impfstoff CureVac soll übrigens auch gegen die Mutation aus Südafrika schützen. (jol)


Yep. Wer immer noch glaubt, dass die Freigabe der Patente für das Wohlergehen der gesamten Welt gefordert wurde, der weiß spätestens jetzt, dass es im besten Fall nur ein bisschen gute Presse sein sollte angesichts des "USA first" beim Impfen. Viel wahrscheinlicher ist imho, dass dahinter ein "Handelskrieg" gegen die europäischen (in dem Fall sogar deutschen) Unternehmen steckt.

....


:? :bleich:

Apropos

Die Presse

Sputnik V verlässt den EU-Orbit

Laut dem mit der Slowakei fixierten Vertrag ist Russland nicht dazu verpflichtet, unter der Dachmarke Sputnik V qualitativ gleichwertige Impfstoffe zu liefern. 

REUTERS
11.05.2021 um 05:50 von Michael Laczynski

Sputnik V ist offenbar kein Vakzin an sich, sondern lediglich eine Handelsmarke. Deshalb dürfte Moskau wohl nie einen Antrag auf die Zulassung des Impfstoffs in Europa stellen.

https://www.diepresse.com/5978071/sputn ... n-eu-orbit
~


Corona: 2.000 Impf-Vordrängler am Hamburger Impfzentrum pro Woche
Stand: 11.05.2021 15:48 Uhr

Die Vorteile für bereits Geimpfte und der Impfneid bringen immer mehr Menschen dazu, sich in der Impfreihenfolge am Hamburger Impfzentrum vorzudrängeln. Das zeigt nun eine Recherche des ARD-Politmagazin "Report Mainz".

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... er100.html

Der Hamburger Senatssprecher Marcel Schweitzer bezeichnete das Vordrängeln beim Impfen als einen "Ärger-Faktor". Er wies aber auch darauf hin, dass die Impfreihenfolge bald aufgehoben werden soll - Ende Mai oder Anfang Juni.

~
Mit Wohnmobilen und Campingstühlen

Ansturm bei AstraZeneca-Impfaktionen in Kölner Moschee und Freiburger Messe

09.05.2021 WELT

Sie kamen mit Campingstühlen und warteten in langen Schlangen: Sowohl bei der Impfaktion in einer großen Kölner Moschee als auch beim „AstraZeneca-Impftag“ in der Freiburger Messe standen Tausende Menschen an, um ohne Termin eine Corona-Impfdosis zu bekommen.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... burg.html~

Gestern habe ich Spiegel.TV gesehen.

https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 8e47c5f7ec
~

Generationenungerechtigkeit beim Impfen Lasst den Jungen ein bisschen Biontech übrig!

Ein Kommentar von Claus Hecking - 10.05.2021

Viele Ältere wollen sich ausschließlich mit Stoff von Biontech impfen lassen – obwohl es für sie Alternativen gäbe. Das ist unsolidarisch mit den Jüngeren.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/lasst ... 1859b02035

»Wir lassen uns nicht mehr beschimpfen und auf unzählige frustrierende Diskussionen ein! Wir lassen uns auch nicht mehr unter Druck setzen, erpressen und lehnen jede Art einer Impfforderung ab!!«, teilt die Praxis den Patienten mit. »Gemäß dem Robert Koch-Institut, der Ständigen Impfkommission [...] und vieler Fachgesellschaften impfen wir über 60-jährige Patienten nur noch mit AstraZeneca. Biontech wird solidarisch priorisiert an die jüngeren kranken Patienten geimpft.«


OT

Schade, dass Arthur Hailey nicht mehr schreiben kann. Er war ein brillianter Schreiber und hätte
das Impfthema / Pharmaindustrie wieder gut recherchiert und spannend in ein Buch verpackt.

Bittere Medizin – (2000) sehr lesenswert. Werde es trotzdem nochmals lesen.

Grob umrissen geht es um die Pharma-Industrie im 20. Jahrhundert und einer Frau, die es schafft mit viel Ehrgeiz und der Unterstützung ihrer Familie an die Spitze eines solchen Konzerns zu klettern.
Hailey schafft es auf wundersame Weise den Leser an die Geschichte zu fesseln, dabei spart er mit euphorischen Detailbeschreibungen der Umgebung, nur dort wo sie wirklich notwendig sind, und konzentriert sich voll und ganz auf die Entwicklung seiner Story. Auf diese Weise wird die Handlung ständig vorwärts getrieben und erfährt immer neue Wendungen und Aspekte.
Auf jeder Seite wird man neu gefesselt, das macht dieses Buch zu einem unvergeßlichen Lese-Erlebnis. (Was ich anfangs auch bezweifelt hatte, aber) Zugreifen und sich in die überaus spannende und interessante Welt der Pharma-Industrie entführen lassen. amazon


Aus dem Tagebuch

Das Buch zeigt einen Einblick ins Pharmaziegeschäft, inklusive der Erwähnung des Contergan-Skandals. Der Zeitrahmen: 1959 bis 1985. Ich befinde mich in den 60er-Jahren. Kennedy wurde ermordet und eine Frau hat vor, in einem Pharmazie-Konzern Karriere zu machen.

Arthur Hailey hat das Buch geschrieben, nachdem er Mitte der 80er-Jahre eine Herz-OP hinter sich gebracht hatte, bei der ihm ein vierfacher Bypass gelegt wurde. Ein Jahr lang hat er recherchiert und zwei Jahre dann an dem Buch geschrieben.

Man erfährt so einiges über die Forschung, die Versuche, Erfolge und Misserfolge eines Präparats.

literaturschock.de
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jagdhuette
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Halbdaggl
Ich wollte damit sagen, dass eine Diskussion nicht funktioniert, wenn man die Aussage eines anderen als Quatsch bezeichnet, ohne selbst auch nur ein Argument einzubringen.

Daher ist meine Aussage, dass deine Aussage Quatsch ist minimal berechtigter, als deine Aussage, dass die Aussage von Christian Drosten oder Coaching Zone Quatsch sei.

Allerdings hätte ich mir vermutlich die Mühe machen sollen, dies zu begründen, was ich an dieser Stelle nachhole.

jagdhuette
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Halbdaggl
Ich störe mich an der Diskrepanz letztes Jahr: Wenn wir x% geimpft infiziert haben, dann bekommen wir eine Herdenimmunität, dann stirbt das Virus langsam aus.

und dieses Jahr: Wer sich nicht impft wird sich zwangsläufig mit dem Virus infizieren.

Allerdings denke ich mittlerweile, dass die Aussage letztes Jahr nicht korrekt war. Das hätte er auf jeden Fall auch dazu sagen können.
Zu den interessantesten Fragen hat er leider auch nicht viel gesagt. Wie es mit den Kindern weitergehen wird. Werden im Herbst wieder die Kitas/Grundschulen zugehen, weil man dafür keine Konzepte erarbeitet.

Die Politik spielt ohnehin das Spiel: Maximale Impf und Inzidenzeuphorie erzeugen und zum 26.9. hin die Stimmung optimieren und was danach kommt ist eh egal. Aber die Wissenschaft sollte schon das große Ganze im Kopf behalten und mahnen.

CoachingZone
Halbdaggl
@Haber: Sorry, dass ich Dir da von fachlicher Seite aus widersprechen muss :!:

Zum einen: Ich habe nur die zentrale Aussage herausgegriffen, die alleine gelesen, natürlich scheinbar provokativ wirkt. Im verlinkten Bericht begründet Drosten dies.

Zum anderen: Sich infizieren bedeutet übrigens NICHT AUTOMATISCH an Covid-19 zu erkranken. Und das sagt Drosten auch nicht.

Was hinter seiner Aussage steckt: Wir haben es hier mit einem hochinfiziösen Virus zu tun, das an ein Membranprotein andockt, das ALLE Menschen besitzen. Die Infektionszahlen im vergangenen Jahr zeigen, dass es sich, sobald wieder mehr Kontakte (v.a. innerhalb von geschlossenen Räumen) möglich sind, wieder verstärkt ausbreiten wird.

Geimpfte Menschen werden es vermutlich nur in geringerer Zahl weitergeben, aber ausgeschlossen ist das eben nicht. Zumal die Impfstoffe gegen die angepassten (also in ihrer Verbreitungsfähigkeit verbesserten) Mutationen zwar eine schwere Erkrankung wohl immer noch verhindern, aber eben die ersten Vermehrungszyklen im Hals ggf. nicht.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -