Da gibt es einiges nachzulesen, gibts des & alle
Das liest sich als vollgetaktetes Tagesprogramm (teils wie bei mir).
Alles Gute weiterhin.
Wg. Rückenspezialist > gibts ned? Kollege schrieb mir, dass er in den letzten Tagen mit
der Rücken-geplagten jungen Frau extra in den Schwarzwald Nähe Offenburg zum Rückenspezialisten gefahren wäre. Könnte ja mal nachhaken, falls Interesse.
Ätsch

bei mir gibts die Clexane 2 x täglich mind. 12 Tage und erst danach
darf ich wieder 2 x tgl. Eliquis einnehmen, zu früh gefreut. Die Spritzen, die mir vom Krankenhaus mitgegeben wurden, passten nicht und wurden weggepackt. Der Oscar der sanften Spritzengeber geht eindeutig an Junior. Die von ärztlicher Seite angeordnete Konkurrenz möchte mich quälen. Heute drückt das riesige harte 24 h-Abduktionskissen auf die frische schmerzende Spritzstelle. Heute früh hatte
die mediz. Kraft zudem vergessen, mir den 24 h-Panzer anzuziehen. Zack war sie weg. Ich habe es
zum ersten mal alleine geschafft, die vielen Schnallen, Riemen und Klicks ordnungsgemäß wieder
anzubringen.
Mit kleinen Schritten geht es voran. Mit dem Unfallchirurgen diese Woche bin ich zufrieden.
Gestern ein Zwischenstopp mit Snack auf der leeren sonnigen Terrasse eines Vereinsrestaurant im Grünen.
Pure Entspannung.
Man sah überall die gelben Impfpässe auf dem Tisch. Unser Kellner wollte weder den Impfass (2 x geimpft) noch meinen frischen Test sehen. Er hatte wohl einen Röntgenblick. Restliche Essen ließen wir uns einpacken.
Danach noch einen Termin beim §§-Mann am anderen Ende der Stadt und zufrieden heim.
Mit Reha, Physio und was mir wirklich guttut und hilft, kenne ich mich seit einigen Jahren etwas
besser aus. Vor 1,5 Jahren kam ich nach einer größeren OP direkt vom KH mit einem Fahrer in eine
Reha-Klinik an den Bodensee. Das war ein Albtraum in meinem Fall. Nach 8 Tagen wollte man mich in die
dortige Klinik einweisen (mein Zustand war sehr schlecht geworden). Mit Glück schaffte ich es, die Reha abzubrechen ohne Klinikaufenthalt und schon am ersten Tag daheim
ging es mir sofort viel besser. Endlich Schlaf, was für eine Wohltat. Reha-Zeit, selbst die lange Anfahrt, war nur starker Stress und ich fühlte mich noch viel kränker dort als zuvor. Danach habe ich die ZAR-Reha ums Eck gemacht mit Physio und 24 x Bewegungsbad ohne Tilidin und Tramadol und sonstwas. Bei den ZAR-Begegnungen wurden mir öfters von anderen Reha-isten ähnliche Reha-Erlebnisse berichtet (egal wo, oft wird man mit den Opioiden vollgepumpt, es dauert eine Weile, bis man sich dagegen als Neuling wehrt) und die anderen, die gleich Plan B ausgewählt hatten, bestätigten mir das auch. Es gab aber auch welche, die sich pfundweise die Opioide reinhauen konnten oder kleinere OPs hatten (seitliche Knie-Schlitten) und Frühaufsteher waren. Ihnen gefiel die Bodensee-Rehazeit. 5:40 h morgens war mir nach einer kurzen Nacht einfach zu früh mit meinen Maßnahmen. Es gab fast nie die Möglichkeit, zwischendurch mal zu schlafen oder auszuruhen, nachts sowieso nicht. Die Wege waren zudem viel zu weit, zeitaufwändig und zu beschwerlich (ich hatte das am weitesten entfernte Zimmer mit Balkon), um von einer Physio zur anderen Anwendung zu kommen oder zum PflichtAnwesenheit-Frühstück. Daheim dann das Glücksgefühl von Erholung, Ausschlafen und sich viel besser fühlen und selber einteilen, wann was gemacht wird oder auch nicht.
ZAR Kursaal oder anderswo kann ich wärmstens empfehlen. Geht ab 6 Wochen nach Erkrankung oder
direkt nach OP mit Fahrdienst ca. 9 h bis ca. 15 h Mo bis Fr, Wochenende daheim frei. Hätte ich nur auf den Busfahrer vor Jahren gehört, der mir ZAR empfohlen hatte. Alles wäre viel leichter gewesen.
Ich hatte das Glück, dass ich fast immer einen familiären Fahrer zur ZAR Reha hatte. Irgendwann konnte
ich wieder selber fahren.
Letztes Jahr beim Lockdown habe ich es besonders genossen, dass ich 24 mal in den Pool springen durfte.
Danach konnte man sich im Restaurant auf der Terrasse bei leckerem Essen oder Kaffee und Kuchen entspannen. Parken 1 €.