2114 Beiträge

Wie ist eure Meinung zur Corona-Impfung?

Vollständig geimpft (außer J&J)
37
86%
Vollständig geimpft (J&J)
1
2%
Einmal geimpft (außer J&J)
2
5%
Ersttermin in Aussicht
0
 
Kein Ersttermin in Aussicht
1
2%
Genesen und geimpft
2
5%
Genesen und Impftermin in Aussicht
0
 
Einmal geimpft aber aufgrund heftiger Reaktion keine Zweitimpfung möglich (außer J&J)
0
 
Aufgrund einer Krankheit kann ich mich nicht impfen lassen, würde es aber gern
0
 
Impfgegner oder "Wenn sich alle anderen impfen lassen, muss ich es nicht tun"
0
 

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Plan B hat geschrieben:
jagdhuette hat geschrieben:https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/alle-wichtigen-informationen-zu-janssen-von-johnson-und-johnson/#id-359a6fe8-1a02-5490-8bf2-d4f35b5d37ad

Ist es so schwer sich ein paar Informationen zusammen zu googeln? Willst du hier nur deine Skepsis und deine Zweifel daran, dass auch du einen Teil dazu beitragen könntest, diese Pandemie einzudämmen, zur Schau stellen?
Vergleiche dienen in diesem Zusammenhang doch eher für einen reißerischen Artikel. Der Zweck ist doch klar. Das Risiko ist überschaubar .
Eine Erkrankung oder das Anstecken von dritten ist allerdings ein ziemlich unübersichtliches Gefahrenszenario. Daher ist es immer ratsam das zu vermeiden.


Goofy fragt zu allem und jedem Thema. Ich frage mich, wie er ohne das Segglforum überleben kann. Und andere hat er auch schon vergrault, die ihm ernste Antworten geliefert haben und er dann Witzle drüber gemacht hat.


Hallo Goofy

Du weißt bestimmt, auf was sich Plan B bezieht.

Vorweg.
Eigentlich mag ich Deinen speziellen Humor und Deine Nachtphantasien und beim Entwerfen von Umfragen bist Du ja unschlagbar. Und wenn man jemanden sympathisch findet, ist man ja auch gerne geneigt, ihm zu helfen.

Ich denke mal, CZ ging es genau so. Also hat er sein fundiertes Wissen über gärtnerische Arbeiten gerne an Dich weiter gegeben.

Als Ratgebender möchte man sich aber ungern verarschen lassen, auch nicht verarscht fühlen, wenn es anders gemeint war. Insofern kann ich seine Haltung Dir gegenüber durchaus nachvollziehen. Wenn es Dir die Sache wert gewesen wäre, hättest Du es geraderücken bzw. Dich bei ihm entschuldigen können. Ich weiß, dass er nicht nachtragend ist. Du wirst Deine Gründe haben, warum Du das nicht getan hast.

Und das Thema Impfen in Coronazeiten ist wirklich zu ernst, um damit seine Spässchen mit anderen Usern zu machen, vor allem, wenn eine ganze Reihe von Seggln hier noch nicht geimpft sind, obwohl sie sehnlich darauf warten. Entsprechende Reaktionen hast Du ja schon bekommen.

Vielleicht denkst Du ja einfach mal darüber nach.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Monitor
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Granadaseggl
Haber hat geschrieben:CIch warte noch und wäge das mit mindestens 3 Ärzten ab.



@Haber, das verstehe ich nicht, wie so manche Deiner Beiträge.

Wenn es ernst gemeint ist, könnte es womöglich mit einer oder mehreren ernsten
Vorerkrankungen in Verbindung stehen.

Ich kann auf den ersten, zweiten, dritten Blick auch keine Ironie erkennen.
I could write several novels about what I do not know.

killroy
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Granadaseggl
@haber
ok. dann verstehe ich es jetzt :prost: (Aqua)
und warten kannst du gerne - es ist und bleibt eine individuelle entscheidung.
aber ein gedanke: ich habe die impfungen immer so verstenden, dass sie auch problemlos für menschen mit vorerkrankungen geeignet sind (bis auf wenige ausnahmefälle). ich hatte da z.b. auch ein wenig beef mit meiner schwester, die wegen ihres rheumas warten wollte (und gewartet hat).
ja aber moment denke ich mir da: man hat doch immer extra gesagt, dass diejenigen mit vorerkrankungen als erste dürfen und sollen, da das risiko von corona für sie exorbitant höher ist als mögliche reaktionen auf die impfung, die wir alle bekommen können.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

Monitor
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Granadaseggl
Haber hat geschrieben:
killroy hat geschrieben:
Bitte gib mir einfach noch die Tage in Griechenland und lass mich in der Schwabenmetropole mit den drei Ärzten, online, kaum Kosten, entscheiden, okay? Ich bin kein impfgegner und auch kein querulant. :prost:


Klare Ansage (auch wenn ich nicht killroy bin und angesprochen wurde).
Ich habe es diesmal verstanden. Es geht ja nicht nur um Impfbeiträge.
Ich tu mir halt öfters schwer, dich zu verstehen.
Zuletzt geändert von Monitor am 19. Juni 2021 14:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Monitor
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Granadaseggl
Haber hat geschrieben:
Unglaublich was du hier alles so zusammen wirfst, irgendwie total verrückt. Crazy .... verrückt, kopfschüttel, aber auch gleichzeitig bertoffen bei so viel Leid und Irrsinn, OMG


Ja, nicht jeder möchte sich impfen lassen und die Beweggründe der Impfskeptiker, die ich kenne, kann ich nicht verstehen oder nachvollziehen.

Ja, das war die Reaktion (spontan runtergetippt, was mir aktuell von
Impfskeptikern gesagt wurde oder schon länger) auf die häufig gehörte Antwort:

Ich war noch nie ernsthaft krank! (deshalb lasse ich mich nicht impfen...)


Hatte nur die letzten beiden Beiträge gelesen und lese jetzt die vorigen Beiträge nach.

So, jetzt habe ich die vorigen Beiträge gelesen. Herzzentrum Stuttgart kenne ich, dort war ich 2019.

https://www.herzstiftung.de/service-und ... zpatienten

https://www.herzstiftung.de/ihre-herzge ... na-impfung
I could write several novels about what I do not know.

killroy
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Granadaseggl
Aber warum hier dieses Sendungsbewusstsein der Impfenthusiasten bzw. Befürworter?


Impfenthusiasten ist ein schlimmes Wort.
Haber - das einfachste aller Beispiele: In Berlin stirbt ein kleines Kind an Masern. Das Kind selbst konnte aufgrund einer Vorerkrankung nicht geimpft werden, war also darauf angewiesen, dass die anderen um es herum sich - so es bei Ihnen möglich ist - den Stoff gegen diese miese Krankheit nehmen. Nur ist das leider im Berliner Prenzlberg zunehmend nicht so - weil die Leute irgendwelche Kriterien entwickeln, wieso gerade sie dabei nicht mitmachen wollen. Und je mehr es davon gitb, desto eher werden andere wieder an einer bereits ausgerotteten Krankheit sterben. Oder diese überhaupt bekommen.
Impfenthusiasten ist ein schlimmes Wort - vor allem in so einem Zusammenhang.

DU darfst jegliche Skepsis haben - musst aber auch anderen zugestehen diese Haltung blöd zu finden.
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten




Rufus
Granadaseggl
Haber hat geschrieben:die Bikinigirls aus Athen treffen Grad in Scharen ein

Denk bitte an dein Herz, ist also wahrscheinlich nix für dich ;)
Also nicht nur nicht anfassen, sondern vielleicht auch nicht (viel) gucken.
Es sei denn natürlich, eine dieser Bikinigirls ist Kardiologin und sie will dich unbedingt sofort, auch am Wochenende, therapieren :P

CoachingZone
Halbdaggl
Haber hat geschrieben:Ich bleibe dabei, CZ hat vor Monaten auf Probleme hingewiesen und sie haben sich sogar vergrößert.


Sorry, ich habe gerade wenig Zeit, den Beitrag herauszusuchen, auf den Du Dich beziehst, aber ich meine, ich habe nur von allgemeinen Risiken von Impfungen gesprochen. Diese haben sich imho nicht wesentlich vergrößert, zumindest nicht bei den mRNA-Impfungen.

Die heftigen Reaktionen bei etlichen Leuten nach der Zweit-(Booster-)Impfung lassen sich vermutlich durch die extrem gute Herausforderung der Immunreaktion des Körpers durch den (eine natürliche Erkrankung sehr gut simulierenden) Impfstoff erklären.

Bei den herkömmlichen eiweißbasierenden Impfstoffen war immer ein grundlegendes Problem, die Viruseiweiß(bestandteil)e dem körpereigenen Immunsystem so zu präsentieren, dass dieses überhaupt mit der Evolution und Produktion von Antikörpern reagiert. Dazu brauchte man Hilfsstoffe, an die das Eiweiß befestigt war - und die Hilfsstoffe waren nicht immer ganz harmlos.

Dadurch dass man bei den Covid-mRNA-Impfstoffen die Muskelzellen nun das Viruseiweiß selbst produzieren lässt, genau so, wie es bei einer echten Virusinfektion passiert, hat man eine passende Präsentation erreicht, wie es sie passender nicht geben kann.

Insofern war meine einzige Befürchtung die Auslösung einer Autoimmunerkrankung, im Falle, dass das aufgrund des Impfstoffes produzierte Eiweiß einem körperähnlichen ähnelt.

Das ist aber nicht grundsätzlich so, weil jeder Mensch im Laufe der ersten Lebensmonate sein Immunsystem tolerant gegenüber seinen eigenen Eiweißen macht, was aber wie jeder Prozess möglicherweise nicht perfekt abläuft. Autoimmunerkrankungen aufgrund von Impfstoffen sind in der Regel immer vom einzelnen Individuum abhängig. Und Viren können im Übrigen bei einer Infektion ebenfalls Autoimmunerkrankungen auslösen.

Und aus diesen Gründen habe ich dafür plädiert, dass jeder die Entscheidung für eine Impfung selbst treffen muss, in dem Wissen, dass man einen - üblicherweise sehr, sehr seltenen - Impfschaden bekommen kann, aber eben fast immer nicht muss. Deswegen ist jeder Impfung auch eine allgemeine und eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung vorzuschalten.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

CoachingZone
Halbdaggl
Und a propos Covid-Impfung bei Kindern:

Im Kanton ZH wird morgen die Impfung für Kinder und Jugendliche von 12-15 Jahren freigegeben. (Ab 16 Jahren konnte man sich schon seit Anfang Mai impfen lassen.)

Unsere Tochter möchte sich unbedingt baldmöglichst impfen lassen.

Und wir beurteilen die Situation genauso wie Prof. Drosten. Angesichts der immer ansteckenderen Varianten sind wir froh, wenn unser Kind zeitnah geimpft wird. 4 bis 5 von 100 Kindern mit länger bleibenden Schäden, womöglich lebenslang, das Risiko wollen weder wir noch aber insbesondere unsere Tochter eingehen :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
Ich hatte hier bei der vorherigen Umfrage angegeben, dass ich für mich dann entscheide, wenn ich dran wäre - je nach dem wie die Lage dann eben ist.


Irgendwann ergibt sich dann eine Chance.
Nach einer Anmeldung bekommt man dann gleich schriftlich die Information, wenn man über sechzig Jahre alt sei, solle man bitte zum Termin kommen. Wenn nicht, dann ..... trotzdem möglich, aber nur “nach ausführlicher ärztlicher Aufklärung“, wegen Risiko.
Dazu dieser Link: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissio ... 52021.html
Der liest sich dann später auch harmloser, als der erste Eindruck davon war.
Und noch ein weiteres Dokument zum Lesen gab es. Da steht unter anderem das:
Häufig (zwischen 1 % und 10 %) wurde eine Verringerung der Blutplättchenzahl (Thrombo-zytopenie), Erbrechen, Durchfall, Rötung und Schwellung der Einstichstelle sowie Fieber beobachtet. Gelegentlich (zwischen 0,1 % und 1 %) traten Lymphknotenschwellungen, verminderter Appetit, Schwindel, Schläfrigkeit, vermehrtes Schwitzen, Juck-reiz und ein allgemeiner Hautausschlag auf.


1% oder 10% sind nicht wenig, und was Thrombo-zytopenie oder Lymphknotenschwellungen auslösen können – da habe ich halt keine Ahnung davon.

Zu den Hirnthrombosen standen da keine ganz genauen Zahlen, auch sonst habe ich wenig dazu gefunden, deshalb habe ich hier gefragt, ob jemand Zahlen hat.

Das hat mich zum Grübeln gebracht.

CZ hat das ja schon gut erklärt, dass es eben Risiken gibt. Haber hat offenbar auch seine Bedenken.
Andere wollen solche Bedenken nicht akzeptieren - das sind manchmal auch die Leute, die hier auch bei anderen Themen in ihrer Meinung kompromisslos sind. Muss man gut finden, oder auch nicht ...

Ich bin irritiert über die Reaktionen darauf. Mehr dazu im anderen Thread.


Zum Risiko habe ich etwas gefunden inzwischen:
Das Risiko einer Hirnthrombose liegt bei ungefähr 1:100 000.
Andere Quellen sagen, es trifft von einer Million Personen etwa 6 bis 14 Leute.
Das ist dann ungefähr so wahrscheinlich, wie von einem Getränkeautomaten erschlagen zu werden. Ist also gerade noch vertretbar 8)

AxelKruse_FG
Granadaseggl
Nach meiner eigenen Lebenserfahrung bringt es überhaupt nichts, jemanden, der nicht will oder skeptisch ist zu drängen, gar zu zwingen. Der Widerstand wird nur immer größer werden.

Das vorausgeschickt muß jeder für sich diese Risiken-Abwägung vornehmen, die hochspezifisch und individuell ist, wie CZ schon schrieb. So klar mir selbst war, daß ich mich impfen lasse, so sehr kann ich es nachvollziehen, daß jemand nach eigener Abwägung zu einem anderen Urteil kommt. Und wie man hier bspw. bei Haber nachträglich erkennt, steckt in einer solchen Eintscheidung fast immer viel mehr an Überlegung und Abwägung, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Jemanden wegen einer anderen Entscheidung deshalb als Impfenthusiasten oder im Gegenzug als Covidioten zu bezeichnen, wird dem Ernst der Sache nicht gerecht.

Zu meiner Motivation noch kurz: Ich habe in meinem engsten Familienkreis zwei Risikopatienten, meinen Vater und meine Frau. Selbst bin ich berufstbedingt eher "exponiert", habe mit vielen unterschiedlichen Menschen täglich wechselnd persönlich Kontakt und die Vorstellung, daß ich mir den Virus hole, an die beiden weitergebe und sie danach erkranken oder noch schlimmeres, war mir völlig unerträglich. Deswegen war die Sache für mich von Anfang an klar, Nebenwirkungen nehme ich in Kauf.

Zu Goofy noch: Vor derselben Frage stand meine Frau auch, bei ihr war es AstraZeneca und über die Risiken war eher sogar schon mehr bekannt. Zuerst waren wir der Ansicht, sie solle deshalb auf Biontech warten, aber eine Überlegung hat uns dazu gebracht, umzudenken: Was, wenn in der Zwischenzeit eine Infektion mit Erkrankung erfolgt, und das, obwohl zuvor die Möglichkeit der Impfung bestand! Wie blöd wäre das denn? Und die tw. massiven Folgen einer Erkrankung waren uns bereits bekannt, das darf man überhaupt nicht unterschätzen. Vor einiger Zeit hatte ich hier schon einmal einen Link zu einer Doku vom RBB Berlin reingesetzt. Ich glaube, das hat hier niemand angeschaut, denn wenn doch, wäre mit SIcherheit eine Reaktion gekommen. Das war so ziemlich das Härteste, was ich so in den letzten Jahren gesehen habe.

Bei uns ist bislang alles gut gegangen, die obligatorischen 2 Tage Elend bei AZ eingeschlossen. Ich habe gestern meine zweite Spritze Biontech bekommen und mußte mich im benachbarten Biergarten 2 Stunden lang erholen. Der Tag heute hat etwas mühselig begonnen, aber sonst alles ok.

Ach ja, das dritte Auge über der Stirn war noch etwas gerötet, aber sonst... :shock: :lol:

killroy
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Granadaseggl
... steckt in einer solchen Entscheidung fast immer viel mehr an Überlegung und Abwägung, als man auf den ersten Blick erkennen kann.

Hm, man kann sich aber auch überinformieren - ist zumindest meine Meinung. Das ist ja auch bei anderen medizinischen Themen so - frag einen der vielen Internetdoktoren und du findest immer eine schwerwiegende Erkrankung, die hinter dem gelben Fleck auf dem Arm steckt. Oder hinter dem Stechen im Nierenbecken.
Wer liest konsequent die Beipackzettel bei Medikamenten und verinnerlicht die dort aufgeführten Nebenwirkungen? Wer lässt sich davon abhalten, ein Medikament zu nehmen, weil da was von analphalytischem Schock steht?
Meine Meinung: Nicht ins Bockshorn jagen lassen, das Leben steckt voller Risiken die weitaus häufiger gravierende Folgen haben als Impfnebenwirkungen. Autofahren tun wir alle, regelmäßig. Z.B.
Wenn ich mich umschaue finde ich überhaupt niemanden, der eine nachhaltige Nebenwirkungen von der Impfung mitgenommen hat. Null. Und meine Schwägerin ist Ärztin und impft. Und sie kann auch nichts berichten. Gestern erste Biontech. Die Einstichstelle schmerzt, und gestern etwas müde und schlapp. Sonst nix.

Und wenn die neue mRNA-Weltherrschaft von Bill Gates startet bin ich mit dabei und lande nicht auf der Gefängnisinsel :mrgreen:
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten

CoachingZone
Halbdaggl
Unsere Tochter wird kommenden Mittwoch gegen Covid geimpft (BioNTech). Am Donnerstag danach hat sie zufällig auch noch schulfrei (weil an der Schule die mündlichen Maturprüfungen abgehalten werden). Der zweite Impftermin liegt in den Sommerferien.

Wir sind sehr froh, so schnell einen Termin bekommen zu haben, zumal die Schweiz ab morgen die Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen aufheben wird. Dann hat sie einen vollständigen Impfschutz, BEVOR nach den Sommerferien die Delta-Variante so richtig ins Rollen kommt. (Und kann außerdem eine ihrer besten Freundinnen, die an einer Immundefizienz leidet, ohne schlechtes Gewissen wieder spontan und öfter treffen!)
Zuletzt geändert von CoachingZone am 25. Juni 2021 10:23, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

jagdhuette
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Halbdaggl
Da ich in diese Diskussion auch involviert war und mich da vielleicht etwas harsch zu Wort gemeldet hatte.
Sorry - das war nicht persönlich gemeint.

Ich wollte an der Stelle nur deutlich machen, dass ich verstehen kann, wenn man sich bei einer Impfung informiert und beschließt, dass der spezielle Impfstoff im eigenen Fall vielleicht zu riskant ist. Das kann allerdings der eigene Hausarzt am besten beurteilen, weil der die medizinische Vorgeschichte kennt. Aber zu sagen, irgend etwas ganz anderes ist weniger riskant, deshalb lass ich es, ist beim Impfen auch ein Stück weit ein Egoismus der Gesellschaft gegenüber.
Wer seinen Kindern monatelang erklären musste wieso sie ihre Freunde nicht sehen dürfen. Seine Eltern nicht beim Sterben begleiten konnte, wer seinen Job, seine Existenz verloren hat - der kann diese Skepsis nur begrenzt nachvollziehen. Aber sich informieren ist natürlich ok und wenn man zum Entscheiden Vergleiche braucht vermutlich auch. I

Iron
Grasdaggl
killroy hat geschrieben:
... steckt in einer solchen Entscheidung fast immer viel mehr an Überlegung und Abwägung, als man auf den ersten Blick erkennen kann.

Hm, man kann sich aber auch überinformieren - ist zumindest meine Meinung. Das ist ja auch bei anderen medizinischen Themen so - frag einen der vielen Internetdoktoren und du findest immer eine schwerwiegende Erkrankung, die hinter dem gelben Fleck auf dem Arm steckt. Oder hinter dem Stechen im Nierenbecken.
Wer liest konsequent die Beipackzettel bei Medikamenten und verinnerlicht die dort aufgeführten Nebenwirkungen? Wer lässt sich davon abhalten, ein Medikament zu nehmen, weil da was von analphalytischem Schock steht?
Meine Meinung: Nicht ins Bockshorn jagen lassen, das Leben steckt voller Risiken die weitaus häufiger gravierende Folgen haben als Impfnebenwirkungen. Autofahren tun wir alle, regelmäßig. Z.B.
Wenn ich mich umschaue finde ich überhaupt niemanden, der eine nachhaltige Nebenwirkungen von der Impfung mitgenommen hat. Null. Und meine Schwägerin ist Ärztin und impft. Und sie kann auch nichts berichten. Gestern erste Biontech. Die Einstichstelle schmerzt, und gestern etwas müde und schlapp. Sonst nix.


Jemand der selbst teilweise extreme Ansichten hat, sollte eigentlich dafür Verständnis zeigen.


Tamasi
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Allmachtsbachel
CZ:
Sehr schön! Und natürlich eine wichtige Erleichterung. Mein älterer Sohn muss noch ein halbes Jahr warten, aber da er ein kleines Impfskeptikerle ist, werde ich die Zeit sinnvoll nutzen. Ich habe zu Hause schon einen Vortrag zum Thema gehalten, bei dem ich die Impfstoffe - bzw. den Bauplan des Virus, den sie transportieren - mit Lego nachgebaut habe. :lol:

Grundsätzlich finde ich es ärgerlich, dass die "ab 12"-Altersgrenze wohl erstmal bestehen bleibt. Meine Kinder haben auch schon Medikamente "ab 12" verschrieben bekommen und ein Arzt hatte mir erklärt, dass es für jüngere Kinder oft einfach nur keine Studien gibt, weil sich Ertrag / Aufwand für die Industrie nicht lohnen. (Natürlich würde ich jetzt einem 1jährigen kein Erwachsenen-Medikament reinpfeifen, ist ja klar. Aber wenn der 11,5jährige Atembeschwerden hat und es gibt nur ein Spray "ab 12"... nun, das kann dann ja jeder für sich entscheiden.)

AxelKruse_FG:
Super Beitrag, vielen Dank. Tatsächlich hatte ich mir seinerzeit die Doku NICHT angeschaut. Einfach, weil ich eh schon genug schlechte Nachrichten um mich rum hatte.

Oh, und ich habe heute morgen mit meiner Nachbarin gequatscht. Sie war fassungslos, dass ich mich gerne hab impfen lassen - sogar mit einem mRNA-Impfstoff! - und ich war NICHT fassungslos, dass sie Impfgegnerin ist. Und Q-Anon-Anhängerin. Sie hat mir angeboten, mich mit Infos zu versorgen. Ich habe lachend abgelehnt. Aber nicht "aus-lachend". Wir fanden es beide lustig, dass wir so konträre Meinungen haben. Überzeugen ergibt hier keinen Sinn, also: Leben und leben lassen.

Bei anderen Skeptikern ist das anders. Haber hat ja seine guten Gründe dargelegt und ich bin wirklich gespannt, wie seine Ärzt*innen das einschätzen. Einerseits besteht vielleicht wirklich ein erhöhtes Risiko, andererseits ist das Risiko einer schweren Erkrankung aber vielleicht auch erhöht. Das größte Risiko könnte aber auch sein, dass Haber sich davor drückt, diesen ärztlichen Rat einzuholen. :P

Goofy
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Grasdaggl
killroy hat geschrieben:
extreme

aha :shock:
naja, eisen eben
:prost:

Ich teile Irons Ansicht, dass deine Standpunkte teils extrem sind. Und eisern auch. ;)


jagdhuette hat geschrieben:jagdhuette
Da ich in diese Diskussion auch involviert war und mich da vielleicht etwas harsch zu Wort gemeldet hatte.
Sorry - das war nicht persönlich gemeint.
Geht klar. :D Von dir war zwar der erste vielleicht etwas harsche Kommentar, aber von dir waren auch die wenigen für mich brauchbaren Sachen. Wollte ich eigentlich auch noch schreiben, danke dafür :nod:

killroy
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Granadaseggl
ex·t·rem
/extrém/
Aussprache lernen
Adjektiv

bis an die äußerste Grenze gehend

was zu beweisen ist.
mit manchen adjektiven sollte man sehr vorsichtig sein, auch wenn das im fußballumfeld häufig nicht beachtet wird (man nehme nur mal die unreflektiere verwendung des wortes "brutal", etc.)
seit/seid

Herr der (Brust-)Ringe III - Die Rückkehr des Präsidenten